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Ein Leben zu Viert oder zu Dritt?

HUoliWTood


Es ist wie im echt Leben. Gekonnt rennt man über das, was ich möchte. Ich habe echt keine Lust mehr!

S`he%ilaxgh


Lebenshilfe, MDK, Krankenkasse und bei dem Familienzentrum vor Ort.

Welche Hilfen konntest Du bei diesen Stellen beantragen?

Wurden diese bewilligt bzw. wie ist der

Bearbeitungsstatus?

Möchtest du noch irgendwas wissen, was dich glauben lässt, dass ich so ein verdammt beschissenes Leben führe, was ich hier beschreibe?

Nein, wie Du weißt frage ich mich nur weshalb Du denkst dass es so "beschissen" bleiben muss bzw. Du Haushaltshilfen/Pflegepersonal derzeit nicht annehmen willst und ob Dein konkreter Langzeitplan wirklich eine Trennung und ein Neuanfang ist.

Niemand gibt dir das Recht, mich so anzugreifen!

Mir muss auch niemand "das Recht" geben, mein Nachfagen und meine Spekulationen habe ich geäußert, da ich es für wichtig und richtig halte, Dich eben nicht wie die Anderen hier in Watte zu packen.

Aber ich denke es ist schon ein gesellschaftliches Phänomen, dass man die eigene Ansicht nur solange äußern kann, solange sie bequem ist oder den anderen in seiner "Komfortzone" belässt.

Aber genau aus dieser muss man sich bewegen, gerade wenn man in der Scheiße sitzt.

Und zwar unbedingt bevor einem die Kräfte ausgehen.

Ich befürchte, dass diese Loben von Minischrittchen, und das eeeendlose Verständnis was Dir hier entgegengebracht wird möglicherweise gefährlich ist, und dazu führt, dass Du für immer genau da und genau in den Lebensumständen bleibst.

Es wird Dir ja immer gespiegelt dass das "alles nicht so einfach ist" bzw. wirkliche Veränderung/Verbesserung ja fast nicht möglich ist.

Frei nach dem Motto: "Es ist alles nicht so einfach."

gBaFto


Sheilagh

Lass jetzt gut sein.

kXrat<zka@etz#chexn


@ Sheilagh

Hör bitte endlich auf. All diese Sachen gehen dich nichts an!

Du hast keine Ahnung von Depressionen und die Grenzen dabei. Ich verstehe nicht, wie du annehmen kannst damit der TE zu helfen, obwohl diese Grenzen massiv verletzt. Wenn du die notwendige Empathie nicht besitzt, dann ist es besser dazu schweigen.

@ Holi

Bitte antworte auf diese Anfragen nicht mehr. Es geht sie nichts an, und sie wird nicht zufrieden sein, egal was du schreibst.

EbhemaAliger XNu\tfzer (#25027111x)


Liebe Holi,

ich bin auch nur stille Mitleserin deines Fadens, da ich absolut nichts hilfreiches beitragen kann.

Lass dich von Sheilagh nicht provozieren. Mehr will sie anscheinend gar nicht. Du tust alles menschemögliche und gehst stets über deine Grenzen hinaus.

Lass dich nicht beirren nur weil eine Userin meint hier ihre persönliche Bühne der Selbstdarstellung aufzustellen. Ignoriere diese Person einfach. Denn sie hält sich ja leider nicht an deine Grenzen.

Ich wünsche dir alles Gute und die nötige Kraft um all das bestmöglich zu bewältigen. :)_

SPüntjxe


ich dagegen glaube überhaupt nicht, dass Sheilagh provozieren will oder eine persönliche Bühne sucht.

Ich finde es auch ok, wenn Holly in diesen Fäden einfach nur Frust raus lassen will. Helfen tut ihr das aber sicher nicht.

Die Frage nach den beantragten Hilfen finde ich durchaus auch interessant, der MDK braucht sicher keine Monate um zu einer Entscheidung zu kommen und selbst wenn man Widerspruch einlegen muss, ist das irgendwann abzusehen. Da es auch hier genügend Mütter mit behinderten Kindern gibt, die evtl konkret weiterhelfen könnten, wenn sie wüssten woran es hakt dass Holly eben keine Hilfe bekommt, dann finde ich Sheilaghs Fragen durchaus berechtigt.

Familienentlastenden Dienst, ich hatte innerhalb eines Tages telefonisch Kontakt und nach einer Woche war die Hilfe hier. In der Schwangerschaft benötigte ich eine Haushaltshilfe, die stand ungefähr nach 2 Tagen hier in meiner Wohnung. Es gibt Hilfen noch und noch. Ich finde die Fragen schon auch interessant, wieso Holly keine gewährt werden.

Und dann ist denke ich immer noch, dass Holly tagsüber schlafen sollte, wenn die Kinder aus dem Haus sind, da kann man sich dran gewöhnen.

Aber etwas anderes als immer nur sagen, wie toll alles geschafft wird, ist doch nicht gewollt, oder?

g+atxo


Ich finde es auch ok, wenn Holly in diesen Fäden einfach nur Frust raus lassen will. Helfen tut ihr das aber sicher nicht.

Das weisst du doch gar nicht. Vielleicht ist es genau das, was ihr hilft: wenn jemand ihr zuhört und Verständnis zeigt. Das kann nämlich helfen, ihr Selbstbewusstsein und ihre Selbstwahrnehmung zu stärken. Ständig zu wiederholen, was sie alles falsch macht und was sie stattdessen tun soll, finde ich dagegen wenig hilfreich. Es lässt sich eben leicht reden, wenn man nicht in den Schuhen des anderen steckt.

Ich sehe auch nicht, warum Holli hier protokollieren soll, wo sie wann welche Hilfe angefragt hat und was sie alles ändert. Nachfragen finde ich in Ordnung, aber dann bitte in angemessener Weise und nicht fordernd und bei Ausbleiben von Antworten sofort Unterstellungen machen. Wer unzufrieden mit Hollis Verhalten/Antworten ist, der muss hier nicht lesen.

dHa)na@e87


blackheartedqueen

Ich bin mir sicher, dass das kein leichtes Unterfangen ist, aber vielleicht ist sowas in der Art ja doch möglich? Ich habe mal gelesen, dass es zumindest für suchtkranke Eltern teilweise die Möglichkeit gibt eine stationäre Therapie gemeinsam mit Kind(ern) zu machen. Vielleicht gibt es solche Angebote auch für Eltern in anderen Notsituationen?

DAS würde ich mit einem Kind wie Hollis Großem tunlichst unterlassen! Ich war in einer Klinik in der es auch Eltern mit Kindern möglich war aufnahme zu finden und ich sage dir: Das ist hardcore Belastung für die Kleinen und auch die Eltern, schon von normalen Kindern. Ständig wechseln die Leute um sie rum, es gibt keinerlei Rückzugsraum, weil man als Elternteil ja mit dem Kind nur ein Zimmer hat und immer mal wieder rastet jemand komplett aus und wirft Möbel rum. Also, ich meine, ich weiß nicht wie man sich das so vorstellt, aber es kommt vor das Leute unter Geschrei mit Polizei und Sanka abgeholt werden, nach einem riesen Aufriss.... DAS mit einem Kind das nicht über Sprache verfügt um darüber zu reden? Würde ich lassen, ehrlich.

Das selbe gilt übrigens fürs Frauenhaus. Solange da keine Gewalt vorliegt, würde ich mir auch das ersparen, denn auch Wechsel reagiert der Junge sehr sensibel. Im Frauenhaus gibt es viel Trubel, viel Wechsel und auch Holi müsste da zeitnah wieder ausziehen, somit hätte das Kind zwei Wechsel, mit allem Stress den das für Holi bringt. Wenn der Mann also nicht rumnervt, es nicht extra schwer macht, dann ist es doch auch wurscht ob er nun da im Haus mit wohnt oder nicht. Dann kann man alles auch in Ruhe organisieren.

Und das sie ewig auf einen ambulanten Termin wartet ist mehr als normal. Wartezeit nach meinem Klinikaufenthalt trotz latenter Suizidgefahr war 1 Jahr. Und nebenbei braucht sie ja eh erstmal jemanden der die Kinder während und nach der Therapie nimmt, erfahrungsgemäß ist man nach den harten Sitzungen nämlich einfach nur ausgekotzt und kann schlecht nach Kindern sehen.

Holi

Es ist wie im echt Leben. Gekonnt rennt man über das, was ich möchte. Ich habe echt keine Lust mehr!

Ja, das ist es im Forum immer, aber du musst dir das nicht bieten lassen. Du hast hier Hilfe, kannst dich an die Moderation wenden und darum bitten das die eine Linie ziehen. Das ist das großartige daran erwachsen zu sein, man ist, anders als früher, nicht mehr hilflos und ausgeliefert. :)_

Süntje

Fragen darf jeder, aber respektieren wenn jemand etwas nicht beantworten will und eindeutig darum gebeten hat es gut sein zu lassen wäre schon das grundlegende einmal eins der Kommunikation. Und das wird hier nicht getan, reichlich daneben.

Nebenbei hat Holi schon oft geschrieben das es daran liegt, dass sie eben keine Diagnose hat und das deswegen alles dauert. Mit Diagnose geht es in der Tat wesenltich schneller, aber auch von diesem Problem haben hier schon viele Mütter geschrieben, Lieselotte zum Beispiel. Wie überhaupt viele Fragen bereits beantwortet wurden, die hier gestellt wurden. Da würde sorgfältiges Lesen schon ungemein helfen.

SgüntUjxe


Ich lese sehr sorgfältig aber bei allem Respekt, "Entwicklungstörungen" ist eine Diagnose, bis meine Tochter 13 war, war das die einzige Diagnose, die ich hatte und damit haben wir alles an Hilfe bekommen, was wir brauchten, manches nach Einspruch, da muss man eben nachhaken.

Und das meine ich wäre Hilfe, die man hier leisten kann. Ihr bei den Anträgen beizustehen oder ihr die Leute zu benennen, die ihr dabei helfen können.

Wege zeige, wie man außerhalb der Nacht an Schlaf kommt usw.

Denn wie vorher jemand schrieb, es macht ja auch was mit dem Leser, wenn sich gar nichts weiter bewegt. Und ich für mich tu mich auch sehr schwer mit dem alleinigen: "toll, was du alles schaffst, und trotzdem brauchst du Schlaf"

aber respektieren wenn jemand etwas nicht beantworten will

das sollte man selbstverständlich

dqan2ae8x7


Denn wie vorher jemand schrieb, es macht ja auch was mit dem Leser, wenn sich gar nichts weiter bewegt.

Ja, wobei ich finde das da der Leser schon für sich selbst verantwortlich ist. Es gibt verschiedene Thematiken die ich aus dem einen oder anderen Grund meide und wenn man das hier nicht aushält, dann steht einem das ja auch noch offen. Als Schreiber ist man aber keinesfalls irgendwie in der Bringschuld, nur damit der Leser sich nicht so hilflos fühlt.

das sollte man selbstverständlich

Eben und genau das ist ja nicht passiert und erst danach kam der Vorwurf der Bühne.

hvikqleixnes


Mich stört nicht so sehr, dass es Sheilagh stört. Das kann ich irgendwo noch nachvollziehen, denke aber wie Danae, dass man als Leser/in sich da halt eigenverantwortlich beobachten müsste.

Was mich wirklich stört ist diese Haltung, dass es nur eines ausreichenden Maßes an Provokation bedürfe, damit der andere schon macht, was ICH für ihn als am besten empfinde.

Meines Wissens nach ist das A und O jeder Lebenshilfe/Lebensberatung, dass man eben gerade nicht definiert, welches der richtige und welches der falsche Weg ist. Und ich finde es absolut krass fahrlässig, sich jemandem, der Hilfe sucht und sich sowieso schon schwer tut, die eigenen Grenzen total vehement zu verteidigen, so zu begegnen.

Aber ich denke, Sheilagh will genau das. Sagte sie ja auch selbst: Bei Holi was zum Platzen bringen, damit da endlich(!!) Einsicht einkehrt...

CUaram.a]la x2


Aber ich denke, Sheilagh will genau das. Sagte sie ja auch selbst: Bei Holi was zum Platzen bringen, damit da endlich(!!) Einsicht einkehrt...

Das machen auch manche Therapeuten und es passt auf einen bestimmten Teil der Patienten. Bei anderen erreichen sie damit genau das Gegenteil. Dafür kann man ein Gespür entwickeln, damit man intuitiv weiß, wo, was geht oder auch nicht geht, sonst ist man wie ein Elefant im Porzellanladen. ;-)

h~ikleinxes


Und da haben es sich die Patienten meist selbst ausgesucht, mit gerade diesem Therapeuten zusammen zu arbeiten. Und hätten hoffentlich die Möglichkeit, die Behandlung abzubrechen, wenn es für sie nicht passt.

H3oHliWoxod


Eigentlich hatte ich vor, mich hier ein paar Tage rauszuhalten und Gras über die Sache wachsen zu lassen. Ich möchte das als Plattform nutzen, mich irgendwem mitteilen zu können. Ich möchte das alles nicht mehr nur mit mir selbst aushandeln. Das führt zu nichts. Ich nehme Kritik von euch sehr wohl an. Ich überdenke alles, sehr genau. Und jede Art, wie ich etwas verändern kann, versuche ich umzusetzen. Immer!

Ich komme mit so einer harschen Art nicht zurecht. Das war der Grund, warum ich mit zwei Psychologen nicht zurecht kam. Und das kann auch nicht die Art sein, womit ich lernen soll, mich solch einer Persönlichkeit gegenüberstellen zu können. Ich möchte natürlich nicht, dass jeder da steht, mir in den Hintern kriecht und sagt, wie schlimm doch alles ist.

Ich möchte einfach als Person ernst genommen werden. Genauso ernst, wie es für mich gerade alles aussieht. Ich brauche ein offenes Ohr. Ich möchte nicht die ganzen Gedanken alleine von links nach rechts wälzen, um dann am Ende etwas blödes zu machen.

DBieDosnismWachtd<asGixft


Liebe Holi,

genau DAS was Du geschrieben hast, kannst Du so machen. Vielleicht braucht es manchmal Situationen wie diese, damit man lernt zu trennen.

Hilfe annehmen, aber sich nicht überrennen lassen. Einmischung von konkreten Ratschlägen trennen. Wie bei vielen Dingen im Leben macht der Ton die Musik.

Ich glaube nicht, dass die Userin Sheilagh es in der Substanz schlecht gemeint hat, als sie noch einmal konkret nachgefragt hat, was genau bisher bearbeitet werden konnte und wo sich Hilfe sondieren lässt.

Allerdings ist es ein Himmel weiter Unterschied, ob man seinen Alltag mit normaler Schlaflänge, und "nur" zwei temperamentvollen Kleinkindern bewältigt, die einen über Tag voll auf Trab halten oder mit einem Kind, dessen Reaktionen kaum bis gar nicht abschätzbar sind. Der in sich gefangen, weil er seine Bedürfnisse nicht nach außen transportierenen kann oder nicht ausreichend, in Verhaltensweisen verfällt die mehr als nur ein wenig anstrengend sind.

Du bist noch eine sehr junge Mutter und Du darfst darauf vertrauen, dass es besser wird. Wir, die ein paar Jahrzehnte älter sind, haben ebenso lernen müssen wie man einen Alltag mit Kind bewältigen kann. Das lief nicht jeden Tag wie am Schnürchen, da gab es ebenso Abende an denen man sich gefragt hat, warum habe nichts geschafft oder warum bin ich schon wieder so hinüber, dass es für den Partner nicht mehr reichte an Aufmerksamkeit u.ä.

Was wichtig ist, dass Du am Ball bleibst, wenn es darum geht Hilfsangebote zu finden, die Dir den Alltag im Rahmen Deiner Möglichkeiten zu erleichtern. Allerdings ist es manchmal eine Odyssee zu den Angeboten vorzustoßen.

Nur, weil es bei einigen Menschen ratz fatz mit Hilfsangeboten geklappt hat, es eine Großstadt ist, wo die Möglichkeiten andere sind als z.B. in einer Kleinstadt oder in dörflicher Umgebung zieh Dir den Schuh nicht an, Dich nicht genügend zu kümmern.

Es dauert manchmal bis man mit kompetenten Mitarbeitern im Gespräch ist, nicht jeder macht auf jedem Stuhl einen Job mit Erfolg und Engagment. Ich habe da auch sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht.

Bleib offen für Ratschläge, aber sondiere für Dich das Machbare. Und nein es geht hier nicht darum, Dich wie ein rohes Ei zu behandeln. Damit wäre Dir in der Tat nicht geholfen. Aber für mich macht es einen Unterschied mit der Erfahrung von heute zu argumentieren, die Jahrzehnte gedauert hat.

Ich war auch jung Mutter, das erste Mal mit 22, und ich habe auch nicht immer den Durchblick von morgens bis abends gehabt. Allerdings sehr engagierte Freunde, Familie und eine kleine dörfliche Gemeinschaft, die nicht immer frei von totaler Neugier war, was auch lästig sein kann. Aber insgesamt eine große Hilfe für all meine Kids war, die auch nicht hätte missen wollen.

Pass bitte auf Dich auf, Du bist der wichtigste Bezugspartner Deiner beiden Kleinen. Aber verwechsel mütterlichen Ehrgeiz nicht mit ans Limit gehender Überforderung. Nimm Dir auch zwischendurch Zeit für Dich, und wenn es nur ein ruhiges Abschalten bei Entspannungsmusik oder einem Hörbuch ist.

Ich kann verstehen, dass es nicht immer leicht ist auf Knopfdruck Schlaf zu finden, wenn der Kopf nicht gehorcht und den Abschaltmodus annimmt. Aber auch das lässt sich nach und nach erlernen, den Moduswechsel von ich muss meine Augen und Ohren überall haben, zu jetzt darf ich Holi sein und an mich denken. :)_ :)*

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