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Ein Leben zu Viert oder zu Dritt?

TGa*mbouxrin


Hallo Holli,

ich bin fest davon überzeugt, dass dein Leben ohne deinen Mann angenehmer wird.

Diese Zustände haben nichts mehr mit eurer Rollenaufteiliung zu tun. Er nimmt sich aus allem völlig raus und schei*t völlig auf euch.

Er muss dir und den Kindern Unterhalt zahlen. Sonst ist er doch sowieso zu nix zu gebrauchen. Ganz im Gegenteil, er macht dir das Leben sinnlos schwer.

Aber trotz des Gesprächs von Gestern bin ich dann heute Morgen mit Grippe aufgestanden, während er noch schläft.

:|N :|N Ich hätte den so aus dem Bett getreten...

w#inte(rson%ne 0x1


Ich denke auch, du hast dich innerlich nicht entschieden .... wie es mit euch weitergehen will ( gut auch, dass du hier "laut" nachdenken kannst) und deswegen bist du so kompromissbereit/ (harmoniesüchtig?) wie möglich.

In einer normalen Ehe, steht der Gesunde auf und der kranke bleibt im Bett. Und der kranke , weckt den Partner und sagt: du mir geht es heute überhaupt nicht gut, kannst du bitte mal.....

Warum traust du dich das nicht?...vielleicht, weil du weist er macht Zoff, oder er bestrafft dich mit Schweigsamkeit... das ist emotionale Erressung

Shhejilaxgh


Liebe Holli,

ich sage es mal so:

"Wenn man merkt, dass man ein totes Pferd reitet sollte man absteigen."

:°_

Dir wird es besser gehen, nicht jeden Tag mehr spüren zu müssen dass Du nicht geliebt wirst.

Manchmal braucht es im Leben sehr großen Mut, um etwas zum Besseren zu ändern.

Dies ist so ein Moment.

:)*

FwrTeßsacxk


Aber trotz des Gesprächs von Gestern bin ich dann heute Morgen mit Grippe aufgestanden, während er noch schläft.

:|N :|N Ich hätte den so aus dem Bett getreten...

Tambourin

Genau!!! :)^

Mit den Worten: "Deine ESKAPADEN ewig, du faules Schw***, mußt du jetzt noch pennen?"

C\W!ilYdblyume


Hallo Holli,

wenn ich das lese geht mir mehr als der Hut hoch.

Unglaublich, was sich manche Menschen herausnehmen und wie sie sich verhalten.

Dein Mann unterstützt Dich im Haushalt, mit dem Kindern, in Eurer Beziehung und Eurem Zusammenleben

gleich Null. Nicht nur dass: er ist eine Belastung - für Dich und Euch als Familie.

Du hast über die letzte Zeit wohl alles versucht, was Dir möglich war und es kam so gut wie nichts von ihm zurück: keine Einsicht, keine Verbesserung, kein guter Wille; nicht mal genug Verständnis dafür.

Im Gegenteil: er benimmt sich .. ich schreib es lieber nicht ... :-X

Egal, welche "Rollenaufteilung" ihr mal vorgenommen hattet:

so kann man keine Beziehung führen und so kann man keine Familie halten.

Du brauchst die Kraft in erster Linie für Dich, dann für Eure Kinder.

Sicher, man gesteht sich ungern ein, dass eine Beziehung gescheitert ist, erst recht wenn Kinder da sind und dies schon über Jahre so geht. Das ist kein einfacher Schritt; das geht nicht von heute auf morgen. Aber es ist ja auch schon einiges passiert und vorgefallen. Du hast sicher sehr viel darüber nachgedacht.

Und vielleicht ist nun endlich der Punkt gekommen wo Du hier eine Trennung vornehmen kannst.

Wünsche Dir Unterstützung von Freunden, Familie und sozialen Einrichtungen auf deinem Wege.

Dir ganz viel Kraft! Du bist eine starke Frau und Person! So ein Mann hat Euch nicht verdient.

:)* @:)

Lass Dich nicht klein reden und nicht klein kriegen :)*

Alles Liebe Dir

DTieDo2sisma6chtdrasxGift


HolliWood 0,1

Anders als andere in diesem Thread gehe ich auf die Position von Vätern ein, die in Familien mit besonderen Kindern im Familienverband leben ein. Durch über 30 Jahre erlebter Kontakte mit Familien (auf privater Ebene) die es durch alle Phasen wuppen und gestemmt haben trotz Handikaps und Einschränkungen durch ein und manchmal mehr Kinder mit chronischen Erkrankungen ein "fast" normales Leben zu leben.

Zum einen spreche ich Dir als Mutter ein sehr großes Lob aus, wie Du den Umgang mit Deinem Sohn bewältigst und dabei massiv an eigene Grenzen gehst, die Deinen Körper und Deine Seele stets und ständig fordern. Ich weiß wieviel Zeit des Tages für selbst ganz kleine Aufgaben im Umgang mit Deinem Sohn drauf gehen, man ständig im Hinterkopf behalten muss was noch zu erledigen ist. Dazu das schlechte Gewissen Deinem anderen Sohn gegenüber., weil für ihn weniger Zeit bleibt als Du haben möchtest, weil viele Dinge nicht zusammen gehen.

Dazu dieser tägliche Spagat sich zwischen zwei Kindern mit völlig anderen Bedürfnissen aufzureiben als Mama. Du machst das toll und das kann man nicht oft genug loben.

Was die Position Deines Mannes und Vaters angeht, liegt natürlich vieles im Argen. Die Frage dazu ist wie ist er in diese Dynamik gekommen? Das ist nicht einfach zu beantworten.

Im Umgang mit Familien die besondere Kinder haben, ist mir häufiger aufgefallen, dass gerade in den ersten Jahren ein Elternteil möglichst viel Normalität leben will. Sichtbare Zeichen versucht zu ignorieren die man im Umgang mit dem Kind wahrnimmt die "anders" sind. Das mag völlig unschlüssig klingen, aber das hat viel mit inneren Versagerängsten zu tun.

Mit der Außenwahrnehmung anderer Menschen die unbedingt Ursachenforschung betreiben wollen, warum etwas so ist wie es ist, statt sich in Akzeptanz von Ist-Situationen zu üben. Es ist vielfach so, dass Eltern besonderer Kinder als ich sag es mal brutal als co-behindert von Mitmenschen ohne Empathie wahr genommen werden. Ich habe auf dieser Ebene viele schlimme Reaktionen erlebt, bin deshalb besonders sensibel geworden was zwischenmenschliche Reaktionen angeht.

Ich kenne diesen langen Weg durch Gespräche mit betroffenen Familien, die sich lange zwischen Hoffen und Bangen bewegen mussten bis endlich eine spruchreife Diagnose der Ärzte fassbar im Raum steht. Die hilflose Odyssee von Arzt zu Arzt, und oft fallen völlig gegensätzliche Diagnosen, die man als Eltern aushalten und verarbeiten muss. Besonders, wenn solche Dinge beim erstgeborenen Kind passieren, man sowieso erst in den Umgang und Alltag mit einem Kind rein wachsen muss, tun sich besondere Probleme auf, weil man alles richtig machen will. Ständig Ratschläge von außen auf Eltern einwirken, dies und jenes auszuprobieren, wenn das Kind nicht richtig "funktioniert".

Du bist offenbar der Part in eurer Familie, der das alles früher an sich ran lassen konnte mit der vollen Reflektion und Tragweite. Ich habe es in einigen Familien auch umgekehrt erlebt, da waren es die Väter die aktiver waren, den Ist-Zustand für sich angenommen haben und aktiv in die Handlung gingen.

Sich über Selbsthilfegruppen informierten wo und wie man sich Hilfe holen kann, während die Kindesmutter immer noch von Entwicklungsverzögerungen ausgehen wollte, die das Kind noch aufholt. Probleme weggedrückte und die Normalität um jeden Preis leben wollte.

Zurück blickend war es ein großer Fehler, dass ihr euch als Elternpaar gleich in den Anfängen dazu entschieden habt eure Rollen strikt aufzuteilen. Mit dem Wissen von heute wirst Du das kritischer sehen. Ich muss Deinen Mann insofern "in Schutz" nehmen das ihm viele Dinge abgenommen wurden selbst dann als schon sichtbarer wurde, dass eure Familiensituation eine andere sein würde als in anderen Familien. Allerdings konnte er die Tragweite selbst nicht einschätzen.

Ihm sind viele Dinge verborgen geblieben, die Dir schon frühzeitiger aufgefallen sind. Nicht unbedingt, weil er desinteressierter war, sondern er sich auf die ihm zugedachte Aufgabe Versorger und Alleinverdiener festgelegt hat. Es hat viel mit dem Selbstwertgefühl eines Elter zu tun, wenn ein Kind nicht den normalen Entwicklungsweg nimmt.

Wobei es bei euch in den Anfängen noch bilderbuchmäßig ablief. Das ist eine andere Situation als jene die sich bereits im Kreißsaal entschieden hat, z.B. sicht- und nachweisbare Geburtsschäden. (Sauerstoffmangel unter der Geburt z.B.)

Durch die anfängliche "Nichtdiagnose" bzw. dem noch nicht klaren Entwicklungsprozess eures Sohnes ist Dein Mann in ein mentales Loch gefallen. Du, die durch den 24 Job in der Familie längst die Problematik mental angenommen und verarbeitet hat, kämpft Dein Mann noch mit dem Erkenntnisprozess.

Dazu kommen noch Fragen aus dem sozialen Umfeld, der Eltern in einen Rechtfertigungsmodus drängt den sie oft nicht allein bewältigen und für sich annehmen können.

Da kommen in der Tat so unsensible Fragen, wie ist jemand von euch Raucher, wurde Alkohol getrunken zum Zeitpunkt der Zeugung uvm. Ich habe das persönlich in Diskussionen real life erlebt. Auch was das mit Eltern macht, die schon durch die innerfamiliäre Problematik völlig am Limit der Psyche leben.

Was ich nicht wissen kann als Außenstehende, ob Dein Mann (vielleicht) wirklich ein ignoranter Ausblender aus Bequemlichkeit ist, oder, was ich viel öfter erlebt habe in einem seelischen Loch festhängt.

Sich deshalb raus hält aus allem, weil er in sich die Schuld für das "Versagen als Erzeuger" gibt, dass kein Versagen ist. Wenn dann dazu noch die innere Verweigerungshaltung kommt, sich der Traurigkeit und Schwäche bewusster zu werden, die man durch so eine Situation erlebt führt das in eine Paar-Dynamik wie Du sie gerade erlebst.

Es ist möglich, dass Dein Mann Tränen weint, die Du nicht sehen kannst. Ich sage bewusst es ist möglich, nicht das es so ist.

Aber nicht jeder Mensch der falsch handelt, tut das im vollen Bewusstsein was er damit anrichtet.

Ich sehe ein großes Problem in eurer Kommunikationsschwäche als Paar. Aber wie bringt man als Frau den Partner zum reden, wenn man selbst ständig übermüdet, ausgelaugt und überreizt ist?

Ich sehe in Deinem Mann einen Menschen der hilflos ist, und dadurch passiv aggressiv reagiert. Es ist schwer in so einer Situation noch empathisch mit Augenhöhe aufeinander zu zugehen. Was ich vielen Paaren in eurer besonderen Familiensituation geraten habe, die ich im Laufe der Jahrzehnte getroffen und näher kennengelernt habe.

Die Mithilfe eines Mediators zu suchen. Es ist möglich, dass Dein Mann noch in jender Schockstarre geblieben ist die Eltern befällt, wenn sich abzeichnet, dass vorallem wenn es das erstgeborene Kind betrifft Abweichungen in der Entwicklung auftreten. Gerade im Vergleich zu dem gesund geborenen Geschwisterkind bemerkt man die Defizite später noch deutlicher.

Was MANN (Vater) nicht sieht ist nicht da. Das ist Vogel-Strauß-Politik und auch das ist Überlebensstrategie in besonderen Situationen, die Menschen nicht aushalten wollen.

Eure Situation ist jetzt gerade sehr vergiftet durch Deine stetige Enttäuschung über das Verhalten des Vaters und Mannes von dem Du mit Recht Unterstützung erwarten kannst.

Das Problem ist, Dein Mann ist noch nicht im Erkenntnis.- und Akzeptanzmodus angekommen. Das ist langwierig und nicht erzwingbar.

Hast Du eventuell schon den Gedanken an Dich ran kommen zu lassen euren älteren Sohn in eine Internatsbetreuung zu geben? Dies wird ab dem Schulalter über das Schulamt und den zuständigen Amtsarzt mitbegleitet. Dafür in Frage kommende Schulen bzw. Fördereinrichtungen werden frühzeitig sondiert. Dort würden sich Heilerzieher mit kompetenter Ausbildung um Fortschritte eures Sohnes bemühen, ebenso Physiotherapeuten und gezielt ausgebildete Pädagogen. Es geht dabei nicht nur um reine Betreuung, sondern um gezielte Förderung der Kinder.

Es wäre sinnvoll solche Einrichtungen als Elternpaar zu besuchen, sich mit anderen als Eltern auszutauschen, um sich Tipps und Tricks abzuschauen wie eure Paarebene wieder ausgewogener und respektvoller miteinander werden kann. Ich sehe im Verhalten Deines Mannes viel Hilflosigkeit, die er über seinen Rückzug und seine fehlende Tatkraft ausdrückt. Ich kann nicht mal schlüssig sagen, ob Du als Mutter und Partnerin für ihn in dieser Phase der richtige Ansprechpartner bist.

Ich sehe da eher Chancen über eine dritte Person die emotional nicht direkt mit euch involviert ist, aber genug Erfahrung und Empathie rüber bringen kann, um an Deinen Mann und sein Inneres heran zu kommen. Sehe ihn nach Deiner Schilderung eher in einer inneren Kaspel, aus der er raus geholt werden muss.

Das wird kein Weg von Wochen, aber er ist nicht unmöglich. Ich kenne Mütter besonderer Kinder, die sich sehr ähnlich verhalten haben und in den Familien eher der Vater in die Rolle des Machers, Organsisators und Aktivität rein gewachsen ist, während die Mutter in ihrer "Opferrolle" verblieben ist.

Es ist ein schwieriger Spagat sich aus so einer Situation als Paar zu lösen, den Schuldfaktor zu eliminieren. Aber ich möchte anregen, dass sich dieser Weg über einen Mediator für euch beide lohnen könnte.

Wenn Du magst schreib mich per PN an, vielleicht lässt sich für euch noch eine andere Lösung als die endgültige Trennung finden, die euch alle in den Verlust treibt, der vielleicht völlig unnötig ist. Dir weiterhin viel Kraft, Mut und das Du erst einmal Deine fiese Grippe los wirst. :)* @:)

CcaramCala x2


Besser kann man es nicht ausdrücken, DieDosismachtdasGift. :)^

A:licxe__


:)^

dlanaex87


Ich bin über einen Satz von dir gestolpert:

Aber Sex hat er trotzdem eingefordert. Und zwar so, wie er es wollte.

Er fordert Sex ein? Und wie er es wollte? Das klingt nicht so als hättest du Lust gehabt und schon gar nicht zu dem was er dann durchgezogen hat.

Er beleidigt dich, lässt dich im Regen stehen, er misstraut dir in Bezug auf die Kinder, ist sauer das du kein drittes willst, blockiert Untersuchungen am Kind und schmeißt die Trennung in den Raum, aber wenn er will, dann hast du gefälligst die Beine breit zu machen und das so wie ihm genehm?

Ich weiß nicht genau wie sich das für dich anfühlt, aber für mich klingt das nach einer verdammten Vergewaltigung, nach einer Dominanzgeste erster Güteklasse.

Echemraliger NPutzerl (#51561x0)


Wobei Sex einfordern und Sex bekommen ja auch zwei verschiedene Paar Schuhe sind, oder?

Zu quängeln und zu drängeln ist das eine, es dann auch tatsächlich durchzuziehen nochmal was anderes.

Generell halte ich die Situation aktuell auch für derart verfahren, dass es schwer bis unmöglich ist da ohne Hilfe von Aussen wieder auszubrechen. Vielleicht ist es möglich mit Hilfe einer Paartherapie und dazu noch Einzelsitzungen für beide von euch wieder auf einen gemeinsamen Weg zu kommen, aber da müssen zumindest beide Partner die Bereitschaft zeigen auch diesen Weg gemeinsam gehen zu wollen.

Bei deinem Partner lese ich davon noch nichts und ich an deiner Stelle hätte vermutlich auch schon längst nicht mehr die Nerven es nochmal zu versuchen. Warum dein Partner sich einkapselt und von euch separiert, das weiß ich nicht. Aber letzten Endes ändert das auch nichts daran, dass dein Partner dich als Menschen, deine Überforderung und deine Bedürfnisse schlicht nicht sehen will.

Deshalb wäre es vermutlich der beste erste Schritt dir erst einmal selbst professionelle Hilfe zu holen und dich wieder selbst zu sortieren. Dazu Hilfen für den Alltag und Entlastungen für dich. Von dem Standpunkt aus kann man dann ja weitersehen.

Wenn dein Mann dir bei deinem psychischen Genesungsprozess (und dem Alltag) nur im Weg steht, wäre dann eine temporäre räumliche Trennung eventuell eine Option für euch?

Also dass zum Beispiel er sich in eurer Gegend eine kleine möblierte Wohnung nimmt, damit ihr Abstand bekommt und wieder Ruhe einkehren kann.

dEanaet87


Wobei Sex einfordern und Sex bekommen ja auch zwei verschiedene Paar Schuhe sind, oder?

Öhm ja, wobei ich schon das "fordern" in diesem Kontext und besonders in Anbetracht der Lage vor Ort reichlich irritierend finde. Fordern kann man Sex ja sowieso nicht. Anfragen, Interesse bekunden, ja sicher, aber fordern? Da finde ich schon das Vokabular eher verdächtig. Und dann in dem Zusammenhang zu Hause? Das zeugt irgendwie von reichlicher Entfernung zur Realität. Und wenn ich das mit dem Trigger richtig verstehe, ist Holli nicht wirklich in der Situation sich zu wehren. :-|

CQaramaFla 2


Anfragen, Interesse bekunden, ja sicher, aber fordern?

Sehe ich auch so. Es gehören immer zwei dazu und nicht jeder hat unter Stress und Schlafmangel Interesse daran.

g@atxo


Ich sehe in Deinem Mann einen Menschen der hilflos ist, und dadurch passiv aggressiv reagiert.

Das Problem ist, Dein Mann ist noch nicht im Erkenntnis.- und Akzeptanzmodus angekommen.

Mich nervt es langsam, dass der Mann von einigen in Schutz genommen wird und ihm Hilflosigkeit und Überforderung bescheinigt wird. Woher willst du das wissen?

Ich halte so eine Analyse für fahrlässig. Sie setzt Holli nur zusätzlich unter Druck, sie müsse Verständnis für ihn haben, durchhalten und sich um Hilfe kümmern, damit die Kommunikation wieder funktioniert.

Der Mann entzieht sich doch allem. Er verbringt kaum Zeit mit seinem Sohn, geht nicht mit zu Arztterminen und Untersuchungen und weiss trotzdem alles besser. Er sieht nichts, weil er nicht hinguckt. Warum, das weiss ich nicht, aber es wird mal Zeit, ihn zu fragen. Allerdings erfordert so ein Gespräch Kraft, Mut und Entschlossenheit. Ich befürchte, dass Holli all das zurzeit aber fehlt. Daher geht die Forderung "der Mann soll" hier genauso ins Leere, wie im anderen Faden auch.

SzheiVlaYgxh


Mich nervt es langsam, dass der Mann von einigen in Schutz genommen wird und ihm Hilflosigkeit und Überforderung bescheinigt wird. Woher willst du das wissen?

Ich halte so eine Analyse für fahrlässig. Sie setzt Holli nur zusätzlich unter Druck, sie müsse Verständnis für ihn haben, durchhalten und sich um Hilfe kümmern, damit die Kommunikation wieder funktioniert.

DITO.

Der "Ehemann" von Holli versucht doch nicht einmal seine Rolle als Partner und Vater zu erfüllen, sondern lebt sein Leben mit arbeiten, zocken und lange schlafen so wie er das will und braucht.

Ich kann da weder Liebe noch Verantwortungsgefühl erkennen.

Ein "die Rolle ist so schwierig für ihn, er braucht Hilfe und Unterstützung ist hier wirklich nicht mehr angebracht, und ich empfinde diesen Vorschlag ebenso als Kritik an Holli nochmehr zu tun... :(v

Als ob dieser Ignorant jemals in Betracht zöge zu einem Mediator oder einem Paartherapeuten zu gehen... :-X

Manchmal ist es einfach: dieser Mann taugt nichts!

E6hemalpigerZ Nutz!er (#R508x125)


Erstmal danke die DosismachtdasGift. Ich schreibe dir nachher eine Nachricht.

Auf den Sex möchte ich nicht weiter eingehen.

Heute hat er versucht mir die Kinder abzunehmen und zumindest hat er mir eben geholfen, beide für das Bett fertig zu machen. Das ist doch ein Anfang, oder?

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