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Ein Leben zu Viert oder zu Dritt?

HUoliJWooxd


Ja. Ich gehe nachher zum Arzt. Ich habe keinen, der den kleinen nehmen kann. Ist das schlimm? Ich komme mir komisch vor, ihn da mitzunehmen.

n?ajana.guUt


Nimm ihn mit. Alles andere ist unnötiger Aufwand, und beim Arzt dürfte das öfter vorkommen, dass ein Kleinkind zum Termin der Mutter mitkommt. Ich hatte meinen Kleinen bei der letzten Blutabnahme vor den Bauch geschnallt ;-D

Ich drück dich mal wieder ganz fest :°_ :)_

HcolLiWoxod


Ich bin echt nervös. Jetzt gerade bekomme ich Muffensausen. Niemand aus meinem Umfeld weiß, dass ich so denke.

M,i>lai7lOa


Ich denk an dich. Du schaffst das :)_

c4hi


Dein Arzt hat Schweigepflicht - niemand wird etwas erfahren. Geh hin! Ich hab das auch geschafft, es hat Unmengen an Überwindung gekostet, aber es hat uns allen SO viel geholfen! Geh hin!

H7olbiWood


ich kann nicht

c0hoi


Doch, kannst du. Anziehen, Kind schnappen, hinlatschen. Fertig.

_LSuruferin


@ Holi

Ich weiß auch nicht, warum sich viele immer die sofortige Hilfe nach schwerer psychischer Belastung in einem Krankenhaus vorstellen?

Krankenhaus ist Streß. Und das letzte, was man dort kann, ist pennen. Krankhaus ist laut, auch in der Nacht und meist auch im Zimmer.

Es ist ein Irrglaube, dass, vor allem bei psychischen Dingen, so ein Krankenhaus sofortige erste Hilfe leisten könnte.

Ich kann Holli nur dringend von einem Krankenhaus abraten, denn streßtechnisch würde es nur noch schlimmer.

Es sei denn, sie würde mit Medis komplett ins Aus geschossen.

M_ihlasila


Es geht drum, dass sie zum Arzt geht. Sie braucht dringend Hilfe. Und ich weiß nicht, ob du die Vorgeschichte gelesen hast- sie kann nicht einfach so nicht schlafen (du hast Schlafstörung unbekannter Ursache, der?), sondern weil man sie nicht lässt - weil sie nachts ihr Kind betreuen muss. Ihr Mann ist ihr keine Hilfe, dort wird sie keinen Schlaf bekommen. Sie macht des jetzt seit über einem Jahr so. Und dann ist ein Krankenhaus immer noch die bessere Alternative als sich ab 4.00 Uhr morgen um ein Kind kümmern zu müssen!

SluCnflowetr_7x3


@ Surferin:

Wir reden hier von jemandem in akuter dauerhafter Überlastung, mit Suizidgedanken und Schlafmangel. Zudem soll Holli ehrlich sein gegenüber dem Arzt. Und Psychiatrie (als letzte Lösung) ist durchaus ruhiger als normale Krankenhausstationen.

Vielleicht erstmal die Fakten kennen, statt jemanden, der eh sehr verunsichert ist bzgl. des weiteren Vorgehens, jetzt noch mehr ins Wanken bringen. Ehrlichkeit dem Arzt gegenüber ist jetzt das Allerwichtigste!

H_olwiWxood


Ich stand mit dem Auto eine Stunde vor der Praxis. Bin einmal wieder durch die Stadt, bin wieder umgedreht...und dann nach Hause. Ich traue mich einfach nicht.

Ich habe komplett versagt

kVatixafox


Du hast nicht versagt. Du bist in einer Ausnahmesituation. Fahr nochmal hin, jetzt, stell dein Auto ab, steig aus, geh rein und sprich mit dem Arzt. Du schaffst das! Du hast immer noch die Möglichkeit dazu. :)*

H.olixWood


Nein habe ich ja eben nicht. Ich habe da keine Kontrolle drüber. Ich habe sogar das Gefühl, das wenn ich da jetzt hingehe, dass man mir die letzte Möglichkeit der Selbstbestimmung nimmt. Das meine letzter Ausweg, weg ist. Bin ich offen und ehrlich, kann man mir das nehmen. Dabei ist dieser Gedanke, dass ich immer einen Weg haben werde, genau das, was mich beruhigt.

kyatRiafox


Ich würde es anders sehen. Die bist in der Hinsicht selbstbestimmt, da du dich dazu eigenverantwortlich entscheidest von Außen Hilfe zu holen. Sollten deine Gedanken (noch) schlimmer werden, sind es deine Gedanken, die Kontrolle über dich haben. Selbstbestimmt handelst, fühlst und denkst du dann nicht mehr.

Wenn du dich an deinen Arzt wendest, wirst du immer mit entscheiden können, was der nächste Schritt sein wird. Selbstbestimmt, aber mit Unterstützung. Es wird nur das gemacht, was du auch willst, aber andere, erfahrene Menschen, können dir Wege aufzeigen und die Hilfe zukommen lassen, damit du nicht mehr alleine damit klar kommen musst. Darum geht es. Es wird keiner für dich Entscheidungen treffen. Aber die Entscheidungen, die du mit der Hilfe anderer triffst, können begleitet werden und du bist nicht mehr alleine.

k{atNiafxox


Wenn du es gerade nicht schaffst zu deinem Arzt zu fahren, weil dir das zu "brisant" erscheint, würdest du es schaffen zu einer Einrichtung, wie Diakonie oder eben spontan zu deinem Berater zu fahren, mit dem du offenbar gut sprechen kannst?

Das wäre schon mal ein Anfang und du musst ganz sicher nicht befürchten, dass dein Gespräch unweigerlich Konsequenzen haben wird (das musst du allerdings so oder so nicht!). Dein Arzt könnte halt auf die schnelle mehr ausrichten, indem er dir ein Medikament verschreiben könnte. Aber wenn das gerade partout nicht geht, obwohl ich es an deiner Stelle nochmal versuchen würde, wäre eine unterstützende Einrichtung vielleicht eine Alternative?

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