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Vergleich von deutschen und amerikanischen Beziehungen/Ehen

W=a8lki$ngrGRhoxst


@ NotMichaelCaine

Die Frage was genau ist nützliche Leistung für eine Gesellschaft tatsächlich ist eine der sich die Amerikaner wie die Deutschen einfach stellen und politisch umsetzen müssen. Da gibts keinen Weg dran vorbei.

Noch was dazu: Die Nützlichkeit einer Leistung bemisst sich nach den gegebenen Bedingungen, nicht nach vagen, utopischen Vorstellungen. Und es liegt bei der Legislative, dahingehend etwas in Richtung deiner Vorstellungen zu ändern. Bis dahin ergeben sich die Erforderlichkeiten allerdings aus dem Status quo.

Tatsächlich aber bleibt eine Handlung, die auf einen Vorteilsgewinn oder Nachteilsausgleich ausgerichtet ist, wirkungslos, wenn alle das Gleiche tun. Bei solchen Emergenzphänomen könnte man ansetzen und einen Bürokratieabbau betreiben. Die Realität ist aber wesentlich komplexer, als dass sich mit einem bedingungslosen Grundeinkommen jeder Verwaltungsaufwand in Wohlgefallen auflöst.

Im Wesentlichen erledigen wir übrigens nichts anderes als eine Abart der zivilrechtlichen Unterhaltsberechnung. Aber offensichtlich ist die Klärung von Unterhaltsansprüchen ja ein Selbstläufer, den die Betroffenen ganz vernünftig untereinander vollziehen, ohne dass dafür ein rechtlicher Beistand erforderlich ist. Sieht man ja ganz eindrucksvoll an der anderen Paralleldiskussion und den äußerst einsichtigen Kommentaren unter dem von dir verlinkten Artikel.[/Ironie]

A'nna-{Marie x1983


Ich frage mich gerade, ob diese "Pseudo"-Konstellationen wie in den USA am Ende nicht vielleicht effektiver sind. Der Mann gibt sich quasi Mühe, weil er es "muss"...in Dtl. verlässt der Mann die Frau beim ersten Piepsen, den wir haben ja notfalls einen Sozialstaat.

Ich weiß, hämisch, aber kann gerade nicht anders.

W(alkKingsGhost


@ Anna-Marie 1983

Ich frage mich gerade, ob diese "Pseudo"-Konstellationen wie in den USA am Ende nicht vielleicht effektiver sind. Der Mann gibt sich quasi Mühe, weil er es "muss"...in Dtl. verlässt der Mann die Frau beim ersten Piepsen, den wir haben ja notfalls einen Sozialstaat.

Ich weiß, hämisch, aber kann gerade nicht anders.

"Pseudo"-Konstellationen tauschen das eine Problem gegen ein anderes. Das mag vielleicht gesellschaftlich effektiver sein, ist aber unterm Strich keinen Deut besser. Wichtiger ist aber - es haben mehr Leute zumindest versucht und gemerkt: Es kann durchaus auch funktionieren.

Und wieso sollte dadurch zusätzliche Abhängigkeit entstehen? Klar, wenn ein Partner hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt, weil die Ehe/Langzeitbeziehung den entsprechenden Schutz bietet, wird er definitiv abhängiger. Begeht man diesen Fehler aber nicht, schafft man gemeinsam sogar zusätzliche Kapazitäten, um Abhängigkeit vom anderen zu meiden. Das sind wie gesagt Idealvorstellungen, an denen man sich aber orientieren und von denen man sich motivieren lassen kann.

Was haben wir tendenziell in Deutschland: Nicht eigenständig Lebensfähige werden mit fremdem Geld künstlich gesellschaftsfähig gemacht und nutzen dann ihren Zeitvorteil. Hätte man hier mehr das Bewusstsein, dass eine Ehe/Beziehung im Optimalfall open end bestehen sollte und dass der Staat eben nicht bei allem in die Bresche springt, dann würde man seine Partnerwahl und Familienplanung womöglich auch sorgfältiger treffen und alle wesentlichen Kriterien einbeziehen.

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