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Nur zweite Wahl in der Beziehung

DYie Szehezrin


Naja.. es könnte das Ende der Beziehung bedeuten und darauf bin ich jetzt nicht wirklich scharf, ich liebe ihn schließlich.

zefix... dann lass ihn doch endlich mal an deinem gefühlsleben teilhaben! es geht doch im ersten schritt gar nicht darum, dass er das ändern soll, dass ihr sofort lösungen auf den tisch packen müsst, sondern darum, dass er weiß, wie es dir geht - und genau das kannst du ihm doch bestimmt sagen!?

E+llja7x1


Also wenn das echt die Traumbeziehung mit dem Seelengefährten wäre, dann gäbe es dieses ganze Gekrampfe und Gemurkse doch gar nicht erst.

Sehr oft wird Liebe zu einer Person verwechselt mit Liebe zu dem Bild, das man sich von dieser Person zurecht gerückt hat, um die Realität erträglicher erscheinen zu lassen.

TSheres_iax999


@ Seherin

zefix**... dann lass ihn doch endlich mal an deinem gefühlsleben teilhaben! es geht doch im ersten schritt gar nicht darum, dass er das ändern soll, dass ihr sofort lösungen auf den tisch packen müsst, sondern darum, dass er weiß, wie es dir geht - und genau das kannst du ihm doch bestimmt sagen!?

Egal, wieviel Mühe ich mir gebe - er versteht so oft so viel falsch und brütet dann innerlich vor sich hin und köchelt sich seine eigene (Un)Wahrheit zusammen. Es wird nicht einfach ein Gespräch sein sondern viel mehr. Ja, ich weiss, eine Entscheidung muss übr kurz oder lang her aber ich habe eben einfach Angst davor. Weiss gar nicht, wie ich anfangen soll.

Aber ja, Du hast recht.

@ Ella71

Also wenn das echt die Traumbeziehung mit dem Seelengefährten wäre, dann gäbe es dieses ganze Gekrampfe und Gemurkse doch gar nicht erst.

Naja, dieses Gemurkse ist ja nicht nur durch DIskrepanzen zwischen ihm und mir begründet sondern ganz arg auch durch äussere Umstände und Einflüsse. Da kann man - wäre jetzt zwischen uns alles in Ordnung - noch so eine tolle Beziehung haben, wenn man Heimat & Familie vermisst, führt das trotzdem zu Problemen.

Sehr oft wird Liebe zu einer Person verwechselt mit Liebe zu dem Bild, das man sich von dieser Person zurecht gerückt hat, um die Realität erträglicher erscheinen zu lassen.

Darüber muss ich mal nachdenken.

Mnorw*ena


Als ebenso großer Entscheidungs-Phobiker kann ich nur aus leidvoller, eigener Erfahrung sagen: Keine Entscheidung zu treffen bedeutet, dass man eine Entscheidung trifft. Nämlich daheingehend, dass einem die Entscheidung von anderen abgenommen wird. Hier, in diesem Fall, z.B. eben irgendwann von den Vermietern - dann ist der Zug nämlich abgefahren, was zumindest die Wohnung betrifft. Und meistens ist auch irgendwann immer der passende Zeitpunkt zum reden vorbei.

Das macht es nicht leichter. Ich mache den gleichen Fehler - mich nicht zu entscheiden - auch immer und immer wieder, weil es nunmal gerade bei wichtigen Entscheidungen selten schwarz und weiß gibt, sondern alles seine Nachteile hat. Und dann ist es eben leichter, in dem, was man kennt, auszuharren, auch wenn es einem damit nicht gutgeht. Aber jede Veränderung, von der man weiß, dass sie nicht durchgehend positiv sein wird (hier also: Entweder fern der Heimat oder ohne Beziehung) ist nunmal noch schlimmer, nämlich nicht nur nicht-durchgehend-positiv, sondern auch nicht komplett abschätzbar und somit immer etwas unberechenbar. Und da bleibt man eben lieber im nicht-durchgehend-positiven, aber bekannten und gewohnten, Ist-Zustand.

Meine Erfahrung damit ist: Am Ende ist es immer schlimmer, wenn man dann das Resultat vor die Nase gesetzt bekommt, anstatt sich zu entscheiden. Aber im Nachhinein sieht man eben auch immer, was die richtige Entscheidung gewesen wäre - denn sobald der Zug abgefahren ist fühlt man sich entweder nur erleichtert, weil die ganze Kiste endlich durch ist und man sich nicht mehr nachts schlaflos rumwälzen muss oder man fühlt sich erleichtert aber gleichzeitig auch hundeelend. Und ja, auch ich merke das immer erst nachher.

Das macht es nicht besser und hilft dir wahrscheinlich nicht wirklich... aber ja, ich verstehe dich. Zumindest in dem Punkt. Warum du bei dem Kerl bleibst verstehe ich weiterhin nicht, aber immerhin etwas, oder? :)_

Ich hoffe, dass du am Ende mit einem Resultat dastehst, was für dich annehmbar ist. Egal, ob es durch deine Entscheidung passiert oder es für dich entschieden wird.

Enl$lax71


@ Morwena

:)^ :)=

Wow, wieder einmal ein sehr reflektierter Beitrag von Dir, der es (für meine Begriffe) sehr gut auf den Punkt bringt! @:)

K-rabbeJl+käfe=rle


Sehr oft wird Liebe zu einer Person verwechselt mit Liebe zu dem Bild, das man sich von dieser Person zurecht gerückt hat, um die Realität erträglicher erscheinen zu lassen.

Kommt mir auch ein bisschen so vor.

So ein Gespräch ist fast unmöglich zu führen, wenn du vorab schon weißt, dass du bei ihm auf wenig Verständnis triffst und er sich lieber seine eigene Version deiner Gefühle und Gedanken zusammenspinnt statt dir zu glauben und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen.

Es kommt mir vor, als wärst du Einzelkämpfer in der Sache. Dinge die du in Kauf nimmst summieren sich hier und ebenso Dinge die er nicht ändern kann/will um dir entgegenzukommen. Die Waage wird immer schiefer.

T!herGesiab999


Guten Morgen,

wir haben gestern geredet. Er hat zum Glück angefangen, denn ich hatte einfach Schiss. Ich wusste erst nicht, wie ich anfangen soll aber dann ist doch alles rausgesprudelt. Leider nicht so koordiniert wie ich es vorhatte aber mei – sowas kann man wohl nicht planen. Jetzt weiß ich gar nicht, was ich sagen soll, ich muss das echt mal verdauen und sortieren. Im Endeffekt bin ich jetzt alles los geworden, bin erleichtert aber auch nicht schlauer als vorher. Keine Ahnung, was ich erwartet habe.

Im Endeffekt sind zwei Themen nicht verhandelbar, was ich auch vorher wusste: Firma und Kind. Aber was das im Detail heißt, muss man einfach weiter besprechen. Ich glaub‘, es werden noch einige Gespräche folgen, jetzt wo wir sozusagen beide im Bilde sind. Puh… bin irgendwie überfordert.

%:| %:|

C"om(raIn


Im Endeffekt sind zwei Themen nicht verhandelbar, was ich auch vorher wusste: Firma und Kind. Aber was das im Detail heißt, muss man einfach weiter besprechen. Ich glaub‘, es werden noch einige Gespräche folgen, jetzt wo wir sozusagen beide im Bilde sind. Puh… bin irgendwie überfordert.

Puh, das heißt, es wurde einfach mal alles reingekippt, aber keine Beschlüsse gefasst? Obwohl doch: zwei Beschlüsse aus seinem Interesse waren offenbar auf dem Tisch: Firma und Kind sind unverhandelbar (mich schüttelt es immer noch bei dem Gedanken an das "Pflichtkind", obwohl du gar keine Lust darauf hast).

Was war von deiner Seite? Konntest du nicht irgendwelche Punkte als "nicht verhandelbar" darstellen? Ich sehe immer noch dieses große Dominanzgefälle. Er geht vor, du kannst dich nur entscheiden, hinterherzugehen oder es zu lassen. Gestalterisch sehe ich bei dir keine Aktivitäten für euer Leben.

Wie schnell sollen denn die weiteren Gespräche geführt werden? Da sitzen deine Vermieter am anderen Ende, die eine Entscheidung von dir wollen. Du hast nicht ewig Zeit und schiebst diese Entscheidung schon so lange vor dir her, bis zumindest das Ding mit der Wohnung von deinen Vermietern entschieden wird. Du kannst das natürlich abwarten und damit das Schicksal wieder andere bestimmen lassen. Aber schöner wäre es doch, wenn du dich wirklich entscheiden könntest, wie dein Leben aussehen soll, und diese Entscheidung von da an auch mit Überzeugung leben könntest. Egal, in welche Richtung. So, dass du auch mal einen Schritt selbst planen kannst und das Gefühl bekommst, dein Leben selbst zu gestalten. :)_

D~ieDosisymachtdasxGift


Im Endeffekt sind zwei Themen nicht verhandelbar, was ich auch vorher wusste: Firma und Kind.

Diese beiden Themen sind lange bekannt, und sie sind legitim als Beziehungsvorausssetzung für Deinen Freund.

Aber was das im Detail heißt, muss man einfach weiter besprechen.

Das macht für mein Verständnis nur dann realistisch Sinn, wenn Du für Dich und Dein Leben klare Entscheidungen getroffen hast.

Bin ich als Frau, Persönlichkeit und in meiner Lebenseinstellung gefestigt positiv eingestellt für das Zusammenenleben mit einem oder mehr Kind/ern. Ja oder Nein?

Kann ich langfristig ohne Wehmut in der aktuellen Region leben und zukunftsfähig mit allen Konsequenzen hinter der beruflichen Profession, einschließlich der familiären Grundstrukturen mit meinem Partner zusammen leben?

Puh… bin irgendwie überfordert.

Wäre komplett unnötig, wenn Du bereit bist eigenverantwortlich Entscheidungen für Dein Leben zu treffen, die Deiner inneren Einstellung entsprechen. Weitere Gespräche dazu machen erst wieder Sinn, wenn Du weißt was DU bereit bist zu leben.

Bisher ist alles beim Alten geblieben, das ewige Bungee-Jumping. ??? Du weißt, dass Du einen selbstbewussten und ehrgeizigen Partner hast, dem Du nur gerecht werden kannst, wenn Du eine klare Postion für euer Zusammenleben einnehmen kannst.

Aber was das im Detail heißt, muss man einfach weiter besprechen.

Macht das funktional Sinn, so lange Du nicht klar entscheiden kannst: "An diesem Ort kann und will ich leben als Partnerin eines Firmenchef's mit Familienwunsch, sowie den dazu gehörenden positiven & negativen Auswirkungen für mein Leben? :-/

fSilo/sofixa


Im Endeffekt sind zwei Themen nicht verhandelbar, was ich auch vorher wusste: Firma und Kind.

Was gibt es denn da deiner Meinung nach noch zu besprechen? Das sind doch genau die zwei Punkte, mit denen du nicht leben möchtest (zumindest hängt ja an der Firma auch der Wohnort mit dran). Also entweder du knickst ein und verzichtest auf alles, was dir wichtig ist - einen Wohnort, an dem du dich zuhause fühlst und Kinderlosigkeit inkl. beruflicher Selbstverwirklichung - oder du trennst dich. Welche Alternativen übersehe ich? ":/

M^ourw5ena


%:|

Meine Vorhersage an diesem Punkt: Theresia wird sich nicht entscheiden können und - da sie die Wohnung so verlieren wird - sich damit abfinden, bei ihrem Freund zu bleiben, als Gebärmaschine und dann schließlich als schikanierte Schwiegertochter unter der Fuchtel der Mutter in der Firma zu enden. :-(

Und das sehe ich so, weil sie selbst nach dieser Aussage des Freundes keine klare Entscheidung treffen kann, sondern glaubt, mit weiteren Gesprächen irgendwie eine eierlegende Wollmichsau zu bekommen, die nunmal nicht existiert. Und keine Entscheidung zu treffen bzw. diese zu lange vor sich hin zu schieben ist gleichbedeutend mit dem Verharren in der Situation, in der sie momentan ist - also an der Seite ihres Freundes, am ungeliebten Wohnort, um in naher Zukunft sein Kind zu hüten und die Schwiegermutter zu ertragen während er seinen Flugschein macht oder bis morgens früh arbeitet, um dann nachts vom schreienden Kind wahrscheinlich genervt zu sein.

:°( Traurig. Aber ich in der Situation würde meinen Hintern genausowenig hochbekommen, so erstarrt wäre auch ich und so verzweifelt, aber auch so voller Angst vor einer Veränderung. Man steht sich einfach nur selbst im Weg und wir können uns da die Finger wundtippen, ohne dass es etwas bringt. Natürlich wünsche ich mir nichts mehr, als wenn es anders ausgeht - und ich schaue mittlerweile fast täglich hier rein, nur um zu sehen, ob Theresia geschrieben hat, weil ich sie eben so gut verstehe, was ihre Entscheidungsprobleme angeht. Aber gerade deshalb befürchte ich das Schlimmste. :-(

Und mit jedem ihrer Posts erscheint mir ihr Freund unsympathischer...

Mgobrwxena


...da hat das Forum den Rest meines Beitrages gefressen, weil ich auf die falsche Taste gekommen bin. Ups. Am Ende sollte das heißen:

Und mit jedem ihrer Posts erscheint mir ihr Freund unsympathischer... Ich finde es absolut unmöglich von jemandem, der wegen seiner Arbeit nicht mal Zeit für ein Kind haben wird, eines so "vorauszusetzen". Niemand - egal welchen Geschlechts - soll bei großem Kinderwunsch auf ein Kind verzichten müssen und es ist legitim, eine Beziehung zu beenden, wenn es in diesem Punkt nicht passt. Aber ein Kind zu wollen ohne Zeit zu haben, sich darum zu kümmern und es dem Partner, der/die keinen Kinderwunsch hat, einfach "aufs Auge zu drücken" ist für mich sowas von egoistisch, dass ich es nicht in Worte fassen kann.

Er will beides - Firma und Kind - kann aber logischerweise nur eines von beidem zeitlich betreut bekommen. Aber nein, der werte Herr will ja beides, also müssen die anderen dann eben für ihn das Opfer bringen. Und mit "die anderen" meine ich auch eine eventuelle andere Partnerin, wobei die es bei vorhandenem Kinderwunsch ihrerseits vielleicht gerne macht, Pseudo-Alleinerziehende zu werden. :-X

Mal vom Kind weg bildlich gesprochen da viele beim Kindthema ja immer so zerrissen sind: Wenn ich gerne einen Hund hätte, mein Partner Hunde nicht mag und ich zudem wegen meinem Job keine Zeit hätte, mich um Erziehung oder Gassi-Runden zu kümmern und außerdem noch ein neues Hobby anfangen will... wäre dann mein erster Gedanke "Ach, dann hole ich mal einen nach Hause, mein Partner kann sich ja drum kümmern und ich hab dann Abends mal 30 Minuten Spaß mit dem Hund - wenn der Partner ihn hoffentlich dann richtig erzieht"? Eigentlich nur, wenn ich meinen Partner loswerden will oder ich ein riesengroßes A...loch wäre, oder?

Anl@o uettxe


Hallo Theresia999,

ich lese schon eine Weile sehr interessiert mit, weil ich bis vor kurzem in einer ganz ähnlichen Zwickmühle war. Es ging auch um Heimweh, der Unmöglichkeit für meinen Partner, umzuziehen, unterschiedliche Lebensentwürfe usw. Vielleicht interpretiere ich deshalb ein wenig in Deine Beschreibungen hinein, in dem Fall entschuldige bitte, aber mir scheint (und so war es auch bei mir), dass Morwena den Nagel auf den Punkt trifft: Du suchst die eierlegende Wollmilchsau. Und die kannst Du noch Jahre suchen, Du wirst sie nicht finden.

Ich selbst war es gewohnt, irgendwann immer irgendeine Lösung für meine Probleme zu finden; eine problematische Situation ohne Lösung gab es bisher einfach nicht in meinem Leben. Und so habe ich Jahre damit verbracht, die "Lösung" für mein (bzw. unser) Problem zu finden, weil ich felsenfest davon überzeugt war, dass es sie doch geben muss. (Wohlgemerkt: "Lösung" im Sinne von "Ideallösung"; Ausweg, der alle Beteiligten irgendwie dann doch, trotz aller anfänglichen Gegenargumente, glücklich macht.)

Es hat echt lange gedauert, bis ich kapiert habe, dass es diese Ideallösung, die meinen Partner UND mich zufriedenstellt und unser beider Bedürfnisse befriedigt, einfach nicht geben wird, unter keinen Umständen, niemals. Und da ich meinen Partner nicht verbiegen oder ändern kann, habe ich angefangen, mich zu fragen, wo meine Prioritäten liegen. Das war nicht einfach, denn automatisch will man ja am liebsten alles; also Partnerschaft UND Wunschwohnort UND ähnliche/gleiche Lebensentwürfe. Sich klarzumachen, dass es das realistischerweise nicht, NICHT, wirklich NICHT geben wird, kann ganz schön schwierig sein.

Man muss also das kleinere Übel definieren, mit dem Wissen, dass es einem dann in einem Bereich besser gehen wird, in einem anderen aber schlechter. Und als ich für MICH dann einigermassen Klarheit hatte und wusste, womit ICH eher leben könnte (nochmal: nicht die Wollmilchsau, sondern das kleinere Übel) und was mich auf Dauer kaputt machen würde, habe ich das meinem Partner mitgeteilt. Da gab es in dem Sinne nichts zu bereden, denn, so wie meine VorschreiberInnen schon geschrieben haben, man kann die unterschiedlichen Vorstellungen noch so oft und noch so lange und ausführlich hin- und her- und rauf- und runterdiskutieren, das wird sie ja nicht ändern. Man tut das, weil man immer noch heimlich die Wollmilchsau im Kopf hat und hofft, dass, wenn man nur lange und gründlich genug darüber redet, irgendwie auf wundersame Art und Weise doch noch die Ideallösung vom Himmel fällt (sprich: der Partner doch noch endlich begreift, was man meint, oder doch endlich erkennt, dass er ja eigentlich das gleiche will wie man selbst. Dass man ihn am Ende doch noch überzeugen kann). Das wird aber in solchen wichtigen Lebensfragen einfach nicht passieren.

In meinem Fall durfte ich erleben, dass meine Entscheidung ganz ganz viel ins Rollen gebracht hat. Sie hat das Verhalten meines Partners verändert, aber auch meinen Blick auf mein Leben und meinen aktuellen Wohnort, so dass sich die Prioritäten nochmal verschoben haben.

DU musst ehrlich Dir selbst gegenüber sein und Dir Dein Leben in 5, 10 oder 25 Jahren vorstellen. Womit kannst Du Dich anfreunden? Womit wirst Du Dich, wenn Du ganz ehrlich bist, nie arrangieren können? Die Liebe zu Deinem Freund wird keine Probleme zum Verschwinden bringen.

Ich könnte mir vorstellen, dass Dein Freund vielleicht sogar in einer ähnlichen Lage ist wie Du. Er scheint zwar ganz klar in seinen Entscheidungen (und damit viel egoistischer als Du), aber sich von Dir trennen will er ja auch nicht. Ich würde das im Gegensatz zu Morwena nicht als Arschlochhaltung interpretieren, sondern vermute, dass auch er sich verzweifelt die Wollmilchsau herbeiwünscht. Eine Theresia, die sich entgegen aller entgegengesetzten Anzeichen doch noch im neuen Wohnort wohl fühlt, die irgendwann doch noch einen Kinderwunsch entwickelt usw. Ein Arschloch sehe ich auch deshalb nicht, weil Du, Theresia, bislang ja auch alles mehr oder weniger mitmachst und mitträgst. Ich finde, man darf sich ein Kind wünschen und eine Frau dazu, die die "Hauptlast" der Erziehungsarbeit trägt, weil man selber viel in der Firma arbeiten will. Solange die Frau das (gerne) mitmacht, sehe ich daran nichts Verwerfliches. Wenn Du das nicht willst, musst Du Dich klar positionieren. (Und ich würde Dir, wie alle anderen hier das auch getan haben, sehr ans Herz legen, Dich dahingehend nochmal zu prüfen. Ein Kind verlangt einer Partnerschaft eine Menge ab. Durch ein Kind wird nichts einfacher, Schwieriges wird dadurch noch um einiges schwieriger. Und man muss sein Kind schon lieben und wollen, um in manchen schweren Phasen den Kopf über Wasser halten zu können.) Und ja, dann gibt es vielleicht nur eine Lösung, nämlich die Trennung. Aber, wie Comran schon schrieb: Dein Leben willst DU doch gestalten, oder? Oder kannst Du Dir ehrlicherweise vorstellen, Dich dauerhaft den Wünschen Deines Partners (und seiner Familie) zu fügen, Deine Bedürfnisse zurückzustellen und Dich an das Leben der anderen anzupassen?

Dyi@e Sreherxin


Alouette

schöner beitrag :)z

Morwena

Meine Vorhersage an diesem Punkt: Theresia wird sich nicht entscheiden können und - da sie die Wohnung so verlieren wird - sich damit abfinden, bei ihrem Freund zu bleiben, als Gebärmaschine und dann schließlich als schikanierte Schwiegertochter unter der Fuchtel der Mutter in der Firma zu enden. :-(

ich formuliere das jetzt mal ins positive um: Theresia wird sich nicht entscheiden können und - da sie die Wohnung so verlieren wird - sich endlich dazu entschließen, bei ihrem Freund zu bleiben, Kinder mit ihm zu bekommen und sich dann schließlich in die familie integrieren und sogar in der Firma mitarbeiten.

Theresia

und genau diese möglichkeiten gibt es, wenn du keine entscheidung triffst - oder eben die, dass du dir gestehst, dass liebe alleine manchmal eben doch nicht reicht!

A;louetxte


@ Die Seherin

Danke. Das ist das Ergebnis einer ca. 7 Jahre dauernden Entscheidungsunfähigkeitskrise. Man kann wirklich lange, lange LANGE hin- und herzweifeln.

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