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Nur zweite Wahl in der Beziehung

TnhMeres^ia99x9


@ Krabbelkäferle

Da hat man tatsächlich direkt die Vermutung, dass sie ihm etwas in Bezug auf dich geraten hat.

Ja, da bin ich ganz sicher. Sonst hätte sie nicht geschrieben dass er anrufen soll, wenn er alleine ist. Und wie gesagt, er sagte zwar, dass er die Tage mal mit seiner Mutter gesprochen hat aber wegen irgendwelchen Lapalien. Den Kern hat er also für sich behalten. Kann auch sein dass er mich einfach schonen will weil er weiss, wie empfindlich ich da sein kann. Oder es kam ein wirklich tief sitzender Rat und er macht sich nun Gedanken, die um mich gehen, lässt mich aber nicht teilhaben. Das nagt sehr an mir, wer weiss.. was sie gesagt hat und was er darüber denkt.

Doof ist einfach, dass es expilzit erwähnt wurde. Wo doch vermutlich jedem klar ist, dass man da nicht dabei sein muss.

Ja, das ist doch echt auffällig..

Hast du Beispiele?

Ich werde mal ein paar gedanklich zusammen suchen und aufschreiben :)z

D:ie] >SehDerin


Ich versuchte ihm zu sagen, dass es ja eigentlich auch für mich wichtig wäre zu erfahren, wie seine zukünftigen Arbeitszeiten aussehen, denn da bin ich immer noch nicht ganz im Bilde.

sind das denn wirklich die wichtigen fragen? ist nicht die frage, wie er sich in der firma positioniren kann/will? wie der einstieg an der seite seiner mutter wird? wann sie sich zurückziehen wird? wie sich die beteiligten mit der fusion der väterlichen firma das so vorstellen?

und das im zusammenhang mit: wie wird dein anfang in der neuen stadt? wo braucht er dich, wo brauchst du ihn?

arbeitszeiten sind doch pillepallenebengedingse!

Tkhecres)ia9x99


@ Seherin

sind das denn wirklich die wichtigen fragen?

Es ist definitiv eine sehr wichtige Frage da es um die vielen Wochenenden geht, an denen gearbeitet wird oder tageweise bis in die wirklich frühren Morgenstunden. Es geht um so komische AUssagen wie dass sie sich ja dann abwechseln könnten und so. Ich traue ihr immer noch nicht und es wäre schon wichtig zu wissen, wann der volle Einstieg los geht, wie oft ich ihn in der für mich sicherlich schweren Anfangszeit sehen werde usw.

ist nicht die frage, wie er sich in der firma positioniren kann/will?

Da hat sie klare Vorstellungen, denke ich. Sie wird ihm auch relativ bald viel Verantwortung geben; hat sie jetzt schon wenn er im Sommer heim musste. Also das wird sicher werden, zumal der Opa nun langsam ganz ausscheidet und sie ihn nun schlichtweg wirklich braucht. Mir ist klar, dass er viel viel weg sein wird aber was genau das bedeutet, sagt mir irgendwie keiner. Ich glaub er legt sein Vertrauen da ganz in Mutters Hände...

wie der einstieg an der seite seiner mutter wird? wann sie sich zurückziehen wird?

Ne, um sowas gehts definitiv nicht, da wette ich. Es geht drum was er lernen und können muss wenn mal einer der Keyplayer ausfällt, die ja nicht nachbesetzt werden. Ich hoffe, dass er da was drehen kann; möchte er zumindest.

wie sich die beteiligten mit der fusion der väterlichen firma das so vorstellen?

Das ist noch Zukunftsmusik. Erlaubt ist bisher nur, dass in saisonal schwachen Zeiten er im Betrieb des Vaters arbeiten darf.

und das im zusammenhang mit: wie wird dein anfang in der neuen stadt? wo braucht er dich, wo brauchst du ihn?

Mein Thema... seine Mutter sagt immer nur dass ich mir bewusst sein muss, dass er viel arbeiten wird. Dass ich ihn brauche, gerade zu Anfang, habe ich ihr nicht gesagt. Will ich auch nicht. Das muss er endlich verstehen und ihr klar machen.

Ob sie es versteht.. sie sagt immer nur, dass meine Heimat von fer Schönheit halt nicht mit ihrer zu vergleichen ist und das sicher hart wird. Wir wohnen gerade in einer Wohnung eines freistehenden Hauses mit großem Garten und zwischen einigen Seen. Die Wohnung, die es jetzt wohl wird, hat eine kleine Terrasse ohne Garten und Sonne und grün ist da rundherum NICHTS. Sie und ihr Lebenspartner haben da kein Verständnis und sagen, wir würden utopische Vorstellungen haben und klein anfangen. Am besten ne 50m2 Wohnung um erstmal Geld zu sparen und man können halt nicht alles haben. So zumindest in erster Linie der Lebenspartner. Es denkt einfach keiner dran, dass ich mich vielleicht auch irgendwie wohl fühlen muss.

Ob er sich durchsetzen kann.. ich weiss es nicht. Beispiel: sein Vater hat ihm über die Jahre stets gesagt, dass er sich das nicht gefallen lassen soll und wenn er etwas möchte / nicht möchte, auch dafür einstehen und den Mund aufmachen soll. Nun ist er ja freigestellt, wie oben erwähnt, in saisonal schwachen Zeite bei seinem Vater eingearbeitet zu werden. Der hat ihm nun auch schon mitgeteilt, was er sich da gedacht hat. Mein Freund möchte das aber niht und sieht es als sinnlos an - aber denkst Du, er sagt ihm das?? An Stelle seines Vaters wäre ich enttäuscht, wenn er nicht das umsetzt, was er ihm beigebracht hat. Ihm fehlt da echt der Schneid.

DDieDosiesmachtdasxGift


Theresia999

Je länger ich in Deinen Threads mitlese, zum Großteil eher ohne Schreibbeiträge, desto mehr sehe ich in dem Statement (Überschrift dieses Threads), die eigentliche Ursache eurer Beziehungsprobleme.

Dein Freund steht in meinem Empfinden derzeit an einem anderen Punkt in seinem Leben als Du, und ihr ingesamt als Paar.

Nach dem Abschluss seines Studiums, eurem Auslandsaufenthalt tritt er jetzt in die Phase sich seinen Platz im Leben zu erkämpfen und sich in der Funktion als künftiger Firmenchef/Firmenerbe zu behaupten. In erster Linie durch das richtige Aneignen von Kenntnissen und Fähigkeiten, aber gleichzeitig um sich gegen die Machtquelle Mutter und Firmeninhalberin durchzusetzen. Er wird es nur zum Erfolg schaffen können, wenn er seine eigenen Vorstellungen und Sichtweisen zunehmend gegen die der Mutter durchsetzen kann.

Er unternehmerische Freiheiten und Verantwortung innerhalb der Firmenstruktur aktiver entfalten kann. Dein Freund ist für diese Aufgabe seit Kindertagen konditioniert und erkennbar in diese Richtung erzogen worden. Für ihn steht außer Frage, dass dies ein wichtger Bereich und Bezug in seinem Leben sein wird, mit dem er sich voll und ganz identifiziert.

Eure gestörte Kommunikation sehe ich deshalb nur bedingt als passende Ursache für eure Paarprobleme. Viel deutlicher sehe ich die unterschiedlichen Sichtweisen in Bezug auf das angestrebte Alltagsleben, welches ihr beide derzeit lebt und künftig leben wollt.

Ich weiß nicht, wie konkret ihr die Aufgabenteilung vornehmen werdet. Welchen Einfluss Du innerhalb der Firmenstruktur einnehmen sollst bzw. kannst.

Seine Position ist bekannt und er wird dahin gehend durch seine Mutter aufgebaut als Verantwortlicher am oberen Ende der Macht-Pyramide.

Bei Dir gab und gibt es einige Baustellen, die diese ganze Thematik zusätzlich belasten. Zu Beginn des Jahres ging es um Themen wie fehlendes Selbstbewusstsein, Eifersucht und Makel die Du an selbst Dir als negativ empfindest.

Zudem die Gedanken/Wünsche welche in Richtung Familienplanung abzielen, weil es sich nicht mehr ewig raus schieben lässt. Dazu diese massiv unsichere Situation innerhalb der Familien- und Beziehungskultur.

Es fehlt mir in der Schilderungen eurer Probleme Dein persönlicher roter Faden für Dein Leben. Völlig unabhängig vom Freund und den Problemen rund um seine Mutter und die Firmenübergabe.

Welche Dinge sind Dir wichtig für Dein Leben? Woraus ziehst Du Energie für Deine Pläne, Wünsche und Lebensziele?

Es wirkt beim Lesen Deiner Beiträge häufig so, dass Du viel in Deinem Handeln vom Umgang mit Deinem Freund und seinem Verhalten Dir gegenüber abhängig machst. Du mehr reagierst als aktiv agierst. Kann es sein, dass Du Dich zu wenig emanzipiert hast? Das funktionieren eurer Beziehung zu sehr in den Mittelpunkt Deines eigenes Leben gestellt hast?

Ist es für Dich sehr notwendig in der Firma Deines Freundes zu arbeiten? Wäre ein Weg unabhängiger von ihm für Dich eigene Ziele und Themen zu besetzen nicht Erfolg versprechender? Arbeit, Hobbies und Interessen, die Dich mit neuer Energie ausstatten und den Aufbau Deines noch fehlenden Selbstwertgefühls aktiv befeuern?

Ich glaube es würde Dir einen sehr großen Schub geben, wenn Du Dir etwas Eigenes neben dem Job Deines Partners aufbaust. Bisher kritische Themen mehr in den Hintergrund treten, weil Du spürst wo Deine Fähigkeiten Erfolge im Leben ermöglichen.

Ich sehe für Dich darin ein großes persönliches Potential welches Du entwickeln kannst. Du brauchst unbedingt etwas Eigenes das Dein inneres Ich stärkt und Dir mehr Unabhängigkeit gibt.

Durch Deine Beiträge sehe ich eine starke Fixierung darauf, wie Dein Freund familiär behandelt wird, dass er stark eingebunden wird usw.

Was ich vermisse, wo in all diesen Strukturen bist Du, die Theresa als Mensch und Persönlichkeit?

Ich sehe die große Gefahr der Abhändigkeit, wenn es Dir nicht gelingt Dich mehr aus diesem Konstrukt innerhalb der Familie rauszuziehen.

Dein Freund muss den Kampf gegen seine Mutter und aktuellen Firmenchefin allein bestehen., damit er richtig erwachsen wird. Du kannst es allenfalls mit einem gesunden Abstand zu Allem begleiten. Aber nicht wie bisher mittendrin sein und das Zerren nach "Marktanteilen" fortsetzen.

Ihr braucht beide eigene Freiräume, nicht nur als Partner sondern auch als Individuen. Grenzt euch mehr voneinander ab, sonst besteht bei Dir die Gefahr einer Co-Abhängigkeit in Bezug auf Freund und seine Mutter-Thematik.

Raus aus den Machtspielen und der Kampfarena Theresa. Entwickel Dich weiter mach Dein Ding. Das wäre der Rat, den ich Dir für Dich und euch gebe. :)* :)^ :)z

Thherre{sia9v9x9


@ Katharina-Die-Große

Ich danke Dir für Deinen Bericht. Genauso fühlte es sich bisher auch an, dass wir das schon schaffen wenn man nur zusammen hält. Zumindest in meinem Traum, da mach ich die AUgen zu und denk mir "es wird schon klappen, aller Anfang ist schwer" ;-) Aber ich verdränge auch realitätsnähere Sachen und weiss, dass die Chance nicht gerade klein ist, dass es so ausgeht wie bei Dir.

Jedenfalls finde ich es schön, dass Du damit Deinen Frieden gemacht und gut abschließen konntest und sogar noch ein guter Kontakt besteht. CoteSauvage sagt es mir ja immer wieder.. man muss die Erfahrung wohl selbst machen. @:)

D9ie Sexhexrin


irgendwie witzig, dass du mir die fragen versuchst zu beantworten ;-D

das sind fragen, du mit deinem freund mal wirklich beantworten solltest - bzw. sie überhaupt mal stellen!

T$hereSsia{9x99


das sind fragen, du mit deinem freund mal wirklich beantworten solltest - bzw. sie überhaupt mal stellen!

Ach so :-)

Aber trotzdem - das sind mehr oder weniger seine Antworten auf diese Fragen.

Wir sprechen sehr oft und sehr viel darüber. Trotzdem bleibt es für mich nebulös. Er sagt, man kann jetzt noch nix sagen was man noch nicht weiss - man muss es auf sich zukommen lassen. Das ist mir aber zu wenig. Wie gesagt, ich fühle mich nicht mitgenommen, geschweige denn abgeholt.

Jetzt muss er das mit seiner Mutter klären....

DBieC Seh_eXrixn


Er sagt, man kann jetzt noch nix sagen was man noch nicht weiss - man muss es auf sich zukommen lassen. Das ist mir aber zu wenig.

ist aber auch schwierig - ich verstehe ihn da echt gut, weil viele der dinge, die auf ihn zukommen werden wohl wirklich nicht berechenbar sind!? klar, dass er selber seinen anteil daran haben kann, wie das läuft... aber trotzdem!

dich verstehe ich auch sehr gut... ich kenne das durchaus aus meiner beziehung, dass es echt schwer ist, wenn beide in ausnahmesituationen sind, da noch einen gemeinsamen weg zu finden :)_

C5ot-eSa1uvaxge


Eigentlich wollte hier erst mal wieder eine Schreibpause einlegen, aber hier

notfalls kann man auch nochmal umziehen.

hat es mich wieder gerissen. Bitte mach doch diesen Fehler nicht auch noch !!!

Du wirst allenfalls dann "nochmal umziehen", wenn du ausziehst, weil du dich von ihm getrennt hast. Also wenn du schon bei größten Bedenken und einem richtig miesen Bauchgefühl deine Zelte abbrechen und mit ihm dort hin ziehen willst, dann achte wenigstens darauf, dass das eine Bleibe ist, wo es dir einigermaßen gefällt und wo du auch auf längere Sicht bleiben würdest, wenn das mit euch beiden gutgeht. Die ganze Gegend ist scheiße, die Nähe seiner Mutter wird dich nerven, du wirst häufig allein sein, während er damit beschäftigt ist sich zwischen seinen beiden Eltern zu zerreißen, also achte bitte wenigstens bei der Wohnung darauf, dass die so ist wie du dir eine Wohnung auf längere Sicht vorstellst. Und ja, du gibst alles für ihn auf, also hast du in der Tat das Recht, wenigstens bei solchen Detailfragen mitzureden, das ist doch völlig klar.

KYrabb4elkäfexrle


Ich muss auch ehrlich sagen, dass du aus meiner Sicht auch das ein oder andere "Recht" hast, weil du wirklich komplett alles aufgibst für ihn.

Doof ist nur, wenn das thematisiert wird. Er sollte da nicht drüber reden, dass du du egoistisch wärst und dir zu viel rausnimmst. Bei solchen Diskussionen drängt man sich gegenseitig in die Ecke.

Ausgesprochen hört sich das tatsächlich dämlich an, das ist sowas, das er einfach automatisch tun sollte. Zum Beispiel, dass er auf deine Wohnungsvorstellung rücksicht nimmt. Er ist ja sowieso selten da ]:D ...Sorry o:) Da würde ich mich null und gar nicht von den Schwiegereltern beeinflussen lassen.

Und auch die Arbeitszeiten, eine gewisse Vorstellung muss er doch haben.

Das hört sich wirklich so an, als gäbe es auf dieser Welt nur noch diese Firma und alle sind in heller Aufregung. Das ist so ein materielles Denken %:| Er vergisst völlig, dass es noch ein Leben neben der Firma, mit dir, gibt.

Kann er denn nicht irgendwas festlegen wie "Freitag ab 20 Uhr ist definitiv Schluss bis Montag 7 Uhr". Dass die Wochenenden unter allen Umständen frei bleiben. Das gäbe dir ja auch Sicherheit.

Natürlich ist er schon immer darauf vorbereitet worden (Gott, das hört sich an, als wäre er ein Soldat) und sieht das als sein Ding an, seine Zukunft. Ich frage mich doch so langsam, ob er das auch getan hätte, wenn die Eltern es ihm schon immer frei gestellt hätten.

Man bekommt das Gefühl, dass er so gut konditioniert ist, dass er völlig vergisst, dass er auch selbst klare Regeln schaffen kann. ...Die Mutter ist doch auf ihn angewiesen, nicht er auf sie. ":/ Das sollte er sich mal bewusst machen, vielleicht wirds dann auch etwas entspannter. Aus deinen Erzählungen wirkt er etwas gereizt und gestresst. Und das obwohls noch nicht mal richtig losging. Als würde er sich innerlich etwas sträuben und ist deshalb auch genervt davon, dass du dich einfach nicht mit der Situation identifizieren kannst. Weil es ihm den Weg den er gehen soll/muss noch mehr erschwert.

Aber alles nur Vermutungen ;-D

Im Großen und Ganzen schließe ich mich DieDosisMachtdasGift an: Mach dein Ding, konzentriere dich auf dich. :)z

MqehnVo


Das hört sich wirklich so an, als gäbe es auf dieser Welt nur noch diese Firma und alle sind in heller Aufregung. Das ist so ein materielles Denken %:| Er vergisst völlig, dass es noch ein Leben neben der Firma, mit dir, gibt.

Krabbelkäferle, als Unternehmer hat man Verantwortung. Man möchte, dass das Baby (die Firma) überlebt, dass es ihm gut geht. Und man hat soziale Verantwortung gegenüber den Angestellten, die ihre Arbeitsleistung hergeben, und dafür über das Gehalt entlohnt werden. Meistens hoffen die, dass es die Firma noch lange gibt, damit sie nicht plötzlich arbeitslos sind.

Liebe Theresia, persönlich finde ich den Beitrag von DieDosismachtdasGift sehr gut. Ich glaube, da stecken ganz viele Anregungen drin. Besonders die Frage nach Deinen Zielen ist ganz wichtig, glaube ich.

Weiterhin denke ich, dass ihr Eure gemeinsamen Ziele besprechen und festlegen solltet. Unabhängig von dem ganzen gewinne ich den Eindruck, dass Du inzwischen nicht mehr unbeschwert auf die kommenden Tage und Monate schauen kannst. Für mich macht es den Eindruck, dass Du Dinge nicht mehr auf Dich zukommen lassen kannst und sie so nehmen kannst wie sie sind. Sondern es wird alles im Vorfeld analysiert und die möglichen negativen Aspekte rücken damit wie ein drohender Schatten gleich in den Vordergrund.

KXrabbe9lkäf9erle


Krabbelkäferle, als Unternehmer hat man Verantwortung. Man möchte, dass das Baby (die Firma) überlebt, dass es ihm gut geht. Und man hat soziale Verantwortung gegenüber den Angestellten, die ihre Arbeitsleistung hergeben, und dafür über das Gehalt entlohnt werden. Meistens hoffen die, dass es die Firma noch lange gibt, damit sie nicht plötzlich arbeitslos sind.

Ja, selbstverständlich, aber eine komplette Selbstaufgabe ist auch nicht richtig. Ich kenne das von meinem Chef, nachdem er endlich mal gewisse Dinge abgeben konnte, war er ein anderer Mensch. Davor war er ständig gereizt, cholerisch, nichts war gut genug.

Man kann eine Firma auch führen ohne sich dafür so aufzuopfern.

D#ieDYos"ismagchtda7sGifxt


Ja, selbstverständlich, aber eine komplette Selbstaufgabe ist auch nicht richtig. Ich kenne das von meinem Chef, nachdem er endlich mal gewisse Dinge abgeben konnte, war er ein anderer Mensch.

Der Punkt in dieser Gesamtproblematik ist, dass es hier noch keine vollständige Alleinverantwortung gibt. Der Freund von Theresia wird erst allmählich in die Führungsaufgaben und Eigenständigkeit inner- und außerhalb Firmenpostion rein wachsen. Ein Prozess der anstrengende Jahre dauern wird bis es geregelter läuft.

Ich kann verstehen, dass er sich auch bis ins Privatleben massiv unter Druck fühlt, weil noch nicht einschätzen kann, ob und wann er den Aufgaben die er übernehmen soll zunehmend gewachsen sein wird.

Mit unter 30 Jahren den Generationen vor ihm zu beweisen, dass sich die Arbeit und alle Investitionen von Jahrzehnten gelohnt haben. Er zuverlässig in der Lage sein wird das Unternehmen in der Gewinnzone zu belassen.

Er kann zu diesem Zeitpunkt nicht einschätzen, wie lang sein Arbeitstag künftig sein wird. Ebenso wenig wie der Verlauf der Wochenenden sich abzeichnet. Er braucht den gestandenen Überblick zu allen Bereichen der Firma und erst dann wird möglich den zeitlichen Aufwand besser einschätzen zu lernen. Bis dahin bleibt das Verteilen von Aufgaben und Verantwortung auf mehrere Personen ein unternehmerisches Risiko für ihn. Alles was er in seiner Verantwortung stehend übersieht und falsch einschätzt kann ins Fiasko führen.

Auch Theresia wird als Partnerin in verschiedene Aufgaben in ihre Rolle an seiner Seite rein wachsen müssen, wenn sich diese Paarbeziehung ergänzen und gegenseitig positiv motivieren soll. Beide müssen ihren gemeinsamen Alltag erst finden.

Planbar ist zu diesem Zeitpunkt noch sehr wenig. Außer die Sachthemen, welche im privaten Bereich wie gerade die Wohnungssuche stattfinden.

Hier beginnt die Phase eurer Bewährung füreinander. Ihr werdet dabei heraus finden, wie gefestigt ihr bereits als Persönlichkeiten seid, um euch nicht aus der Kurve zu drängen lassen.

Teilt euch die Bereiche auf in denen ihr eure Fähigkeiten frei entfalten könnt. Es sollte euch klar sein, aufgrund des beruflichen Vielfalt, dass es keine normal alltägliche Paarbeziehung sein wird die ihr führen werdet.

Als aktiver Jungunternehmer gibt es in den Anfangsjahren keine geregelten Arbeitszeiten. Egal wie effektiv Dein Freund versuchen wird zu arbeiten. In seinem Arbeitsalltag gibt es immer unbekannte Einflussfaktoren, Störgrößen und somit ungeplante Einsätze, die sämtliche privaten Planungen von jetzt auf gleich über den Haufen werfen.

Das was auf euch als Paar zu kommt ist nicht ohne Fehler und Probleme zu haben. Deshalb bedarf es bei euch großer Toleranz, einem guten Fingerspitzengefühl für's Timing und großer gegenseitiger Empathie, um sich auch in die Sichtweisen des Partners hinein zu versetzen.

In die privaten Freiräume eurer Beziehung könnt ihr erst nach und nach rein wachsen. Dein Freund den Grad seiner Fähigkeiten und Aufgabenstrategien als potentieller Firmenchef gelernt hat richtig einzuschätzen. Davon ist er aktuell noch weit entfernt. Hier liegt an der Empathie und Weitsicht seiner Mutter, dem Sohn den Weg so zu ebnen, dass er nicht in wenigen Jahren überfordert und innerlich ausgebrannt das Handtuch schmeißt.

Sie wird sich hoffentlich in stillen Stunden daran erinnern, wie ihr eigener Werdegang an der Seite des Vaters war. Während sie zunehmend in die Alleinverantwortung herein gewachsen ist, um das Firmen-Erbe erfolgreich weiter zu führen.

Es ist für euch alle Neuland und ein Bereich in dem jeder Einzelne von euch täglich dazu lernen muss.

gjladia~toraz


Ich würde dir gerne einmal über meine erste Beziehung berichten. Sie hielt knappe 4 Jahre und ich dachte damals, dass wir heiraten und Kinder kriegen.

Er hat alles für mich gemacht, wollte mich immer glücklich sehen, wir haben sehr gut harmoniert und hatten viel Spaß, wäre da nicht seine Mutter gewesen.

Sie war ein Schwiegermonster! ]:D Sein Vater hingegen hatte nichts zu sagen.

Sein Opa hat damals eine Firma aufgebaut, welche der Vater übernommen hat und die Mutter hat die Buchhaltung gemacht. Meinem Ex gaben sie gleich den selben Vornamen wie dem Vater, damit die Firma weiterhin den selben Namen trägt. Mein Exfreund war übrigens in der Zeit unserer Beziehung 18-22 Jahre alt. Die Firma stand immer über allem. Wir konnten kein Wochenende wegfahren, weil er immer ab 06:00 Uhr dort angefangen hat zu arbeiten. Hat die Mutter gepfiffen, kam ihr kleiner Junge angerannt ;-)!

Sie hat mich auch nicht sonderlich gemocht, ich glaube es lag nicht an mir, sondern daran, dass ihr eine Frau ihren Sohn "wegnehmen" könnte. Der Vater hatte mich zur Firmenweihnachtsfeier eingeladen, die Mutter hat mich wieder ausgeladen. Ich habe oft heulend im Bett gelegen und gewartet, bis er wieder gekommen ist. Das schlimmste war, er hat sich das alles von seiner Mutter sagen lassen. Er hat sein komplettes Studium vernachlässigt, hat alles getan was Mutti gesagt hat.. Und dann ist mir irgendwann aufgefallen, dass ich das alles gar nicht mehr will und dass ich einen selbstständigen Partner möchte, welcher auf seine eigenen Belange Rücksicht nimmt. Ich habe mich nie Teil dieser Familie gefühlt und für mich ist das Familienleben enorm wichtig. Also habe ich ihn verlassen und es nie bereut. Die Mutter von meinem jetzigen Ex war sehr viel angenehmer und mütterlicher.

Zu deiner Situation:

Generell fände ich es nicht schlimm, aus meiner geliebten Heimat wegzuziehen, auch wenn es von Hamburg in ein kleines Dorf in Österreich wäre, aber wenn du dich dort nicht "angenommen" fühlst, hat es keinen Sinn. Die Mutter versucht ihn ja indirekt gegen dich auszuspielen, sodass du dort generell einen schweren Start haben wirst. Wahrscheinlich geht es ihr ähnlich wie der Mutter meines Exfreundes. Die Mutter wird wahrscheinlich immer "Sonderaufgaben" für ihn haben und wird versuchen Stress zwischen euch zu produzieren, dass du irgendwann nur noch genervt von ihm sein wirst und selbst gehen wirst.

f}ilosOofiza


Ich habe hier lange mitgelesen und möchte nur ganz kurz den Eindruck schildern, den eure Beziehungsgeschichte auf mich macht:

Was für ein Krampf. Keine Leichtigkeit, keine Einigkeit, keine Augenhöhe. Er macht sein Ding, ist egoistisch, seine Mutter und die Firma sind ihm wichtiger als du; du machst das alles mit, redest es dir (immer noch) schön (mit schlimmen Verrenkungen) und rennst sehenden Auges in dein Unglück. Es löst bei mir förmlich Beklemmungsgefühle aus, zu lesen, was du schreibst, deine Gedanken, seine (Nicht-)Aussagen.

Meine ganz ehrliche Meinung: Wenn du was auf dich hältst, trenn dich. Es gibt so viele tolle Männer auf dieser Welt. Er gehört offenbar nicht dazu. Nutz die Zeit alleine, um dich zu sortieren, um für dich zu klären, was dich in dieser Beziehung gehalten hat und dann starte neu. @:)

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