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Freund will studieren, ich will Zukunft planen...

J essSlyItherin


Ich bin an ner normalen Uni.

Der Freund der TE würde wenn an der FH studieren, deshalb habe ich geguckt, ob es da irgendwelche nennenswerten Unterschiede in der Struktur gibt.

Aus der Klausur vom März: "Berechnen Sie obenstehendes Integral und geben Sie das Ergebnis in Dezimalschreibweise an."

Wie dem auch sei, Mathe ist wichtig, ja, aber es ist auch lernbar. Solange der Freund keine Dyskalkulie hat, und sich da rein hängt, sollte das nicht das Haupthindernis sein.

TbimTxim5


dann scheint es ja echt große Unterschiede zwischen den Unis zu geben. :-o

Bei unserer ersten Matheklausur kamen Sachen wie "Zeigen sie, dass die Relation ... eine Äquivalenzrelation ist" dran. Die einzigen Zahlen bei der Klausur waren bei uns die Seitenzahlen. :-D Ansonsten alles immer allgemein und abstrakt. Also mit Variablen.

TFimpTxim5


Wie dem auch sei, Mathe ist wichtig, ja, aber es ist auch lernbar. Solange der Freund keine Dyskalkulie hat, und sich da rein hängt, sollte das nicht das Haupthindernis sein.

klar ist Mathe lernbar. Die meisten unterschätzen aber massiv!!! das Niveau der Hochschul-Mathematik. Selbst das Mathe-LK Abitur ist meilenweit entfernt von dem, was bei uns im ersten Semester abging. Die 80% Abbrecherquote hat ja auch seinen Grund. Informatik, Mathematik und Physik studiert man eben mal nicht so einfach in der Regelstudienzeit wie es in Fächern wie BWL der Fall ist. Ich befürchte, dass ihr Freund den Anspruch der Uni sehr stark unterschätzt. Zumal er ja nicht einmal Abi hat...

Darum unbedingt die Skripte anschauen und ehrlich zu sich sein, ob man die kryptischen Dinger dort jemals in den Kopf bekommt. ;-D möglich ist es, aber man muss sich am Anfang sehr stark reinhängen. Danach geht es dann.

C/leo Ed[wardus v. RDavonpoxort


Nie wieder wird dein Kind günstiger sein als in den Babyjahren. ]:D

Aber vielleicht... nun ja, wenn du die Ökomama bist oder dein Kind mit Prestige- und Edelmarken eindecken möchtest, dann aber wiederum sind die späteren Jahre ja trotzdem teurer.

Teuer wird es dann in den Zeiten wo sie zur Schule gehen und du der Pflicht erliegst Bücher für mehrere Hundert Euro zu kaufen, das Kind passend ausstaffierst, Klassenfahrten kommen. Das wird mit jedem beschissenem Jahr teurer.

Die Haare vom Kopf fressen sie dir die so ab der Pubertät. Und glaub bloß nicht das Mädchen zwangsläufig weniger essen.

Bis zu den Zeiten jedoch ist das alles ziemlich unkontrollierbar, wie halt das Leben so ist.

Möchte dir nur sagen dass du die Babyjahre mehr oder weniger im Griff hast, was die Kosten angeht.

Da sind die Minimum an 300 Euro ziemlich ausreichend für das Baby. Du hast zwar anfangs einen Posten, weil du zum ersten Mal alles kaufen musst weswegen dir das teuer vorkommt, doch wenn du das Gerümpel erst einmal hast, dann sind die "Fixkosten" auf Windeln und evtl. Milchnahrung beschränkt sowie Kleidung, aber da liegt es an dir. Die Babys und Kleinkinder brauchen nicht so viel.

Die Betreuung hingegen kann sich wieder ziemlich deftig niederschlagen. Kann, muss nicht (regionale und familiäre Unterschiede sind zu groß). Es gibt Möglichkeiten der finanziellen Erleichterung was die Betreuungskosten angeht.

Studium und Babys bekommt man hin. Alleine, aber auch als Paar. Du wirst auch nie wieder so viel Unterstützung finden können wie zu den Babyjahren.

Cfleo Edward`s v. D|avonpoxort


Deswegen finde ich deine Überschrift irgendwie amüsant. Studieren ist Zukunft planen, ja, auch mit Baby. Vielleicht sogar gerade mit Babys.

N"ullajchtafue-nfze-hn


Du könntest auch jetzt schon mal die Pille absetzen, dann schauen, wie die Schilddrüse zurecht kommt, dich in Ruhe richtig einstellen lassen und deinen Körper kennenlernen (NFP z.B.). Und wenns dann soweit ist, könnt ihr gleich super vorbereitet loslegen und du hast nicht mehr so Angst, evtl. ewig nicht schwanger zu werden. Und wenns dann ein oder zwei Jahre länger dauert bis es losgeht ist dann ja auch nicht mehr so schlimm ;-)

Mein Mann studiert auch noch und wir werden mit der Kinderplanung definitiv warten, bis er fertig ist. Einerseits wegen des Geldes, andererseits aber auch deswegen, weil man für ein Studium ja auch Ruhe und Konzentration braucht. Was, wenn er eine wichtige Klausur schreibt und nicht schlafen (oder richtig lernen) kann, weil das Kind die ganze Nacht brüllt? Das wäre uns persönlich zu unsicher... Wenn er normal arbeiten würde, wäre er zwar auch mal unausgeschlafen, aber in einem Studium bist du ja auch viel zum Nacharbeiten und Lernen zu Hause...

c"riechaxrlie


Ich kenne keinen, mich eingeschlossen, der zu Hause lernen kann, wenn das Kind da ist, egal, in welchem Alter. Das geht Tatsache erst, wenn das Kind selbst schon in der Schule ist und se lbst dann ist es schwierig.

Es gibt nur zwei Möglichkeiten:

das Kind wird während der STudierzeit fremdorganisiert, also raus aus Haus. Oder man geht selbst. In der Prüfungszeit sah das bei uns so aus:

Kinder in Schule, KigA, Tagesmutter. Ich in Uni. Mittags alle einsammeln, Kinder versorgen. Mit Säugling schlafen, so 2 - 3 STunden, bis Papa zu Hause. Dann in die Uni fahren zum Lernen bis circa 23 Uhr. Der, der studiert und gleichzeitig die kids versogt:

der hat den Knochenjob. Da ist normal "arbeiten gehen" wirklich "leicht" dagegen. Kenne ich aus eigener Erfahrung und von vielen Freunden.

d|aQnae8x7


Ich schriebe gerade Masterarbeit, beide Kinder sind da, Mann passt auf. Die stören viel weniger als med1, ist eine Frage der Selbstdisziplin.

Ich finde Kinder im Studium super, meinen Prof krazt das nicht so wenn ich wegen kinderkrank nicht in der Vorlesung sitze wie einen Arbeitgeber. ;-)

Geld ist knapp aber bei Babys ist das eh noch ganz wurscht und meine Große verzichtet lieber auf Spielzeug als auf Spielzeit mit Eltern. ;-D ;-D

kmaroxmama


Eine Beziehung heißt immer Kompromisse machen und von meinen Erfahrungen und meinem Wissen sage ich ganz knallhart: Ihr werdet euch für eins entscheiden müssen, denn als Mama zu Hause mit einem Studenten, stelle ich mir hart vor.

Es wird gehen. Wenn ihr keine finanziellen Reserven habt, wird es aber ganz eng werden.

An sich läuft ein Studium für den Bachelor nur 3 Jahre. Danach kann man immer noch Kinder planen.

Andersherum wird es für deinen Freund aber sicher schwieriger, weil er mit über 30 nicht mehr in der Studenten KV sein kann. Normales Bafög wird sicher auch schwierig.

Mit ü30 fallen dann etliche Vergünstigungen flach.

d"ana1e87


Hihi, hier haben sogar beide noch studiert, beim ersten Kind. Das war noch am einfachsten, viel komplizierter wurde es als wir ständig auf seinen Arbeitgeber rücksicht nehmen mussten.

cxri1eschaRrxlie


klar ist Mathe lernbar. Die meisten unterschätzen aber massiv!!! das Niveau der Hochschul-Mathematik. Selbst das Mathe-LK Abitur ist meilenweit entfernt von dem, was bei uns im ersten Semester abging. Die 80% Abbrecherquote hat ja auch seinen Grund. Informatik, Mathematik und Physik studiert man eben mal nicht so einfach in der Regelstudienzeit wie es in Fächern wie BWL der Fall ist.

Das geht aber auch anders. Eigentlich sollte man nur das studieren, was man kann, d.h., nur das Lernen muß, was man wirklich LERNEN (z.B. Tabellen, Auflistungen, Merkmale ...) und nicht ERWERBEN muss (z.B. die Art, wie ich von A nach B komme). Gerade bei den Naturwissenschaften ist es ja gerade der Vorteil, dass man wenig bis gar nicht LERNEN muss, wenn man versteht, was man meint. Gibt von Heublein Hochschulforschungen zu dem Thema.

Wenn man das Verständnis hat, sind die MINT-Fächer am einfachsten zu bewältigen, da geringer LERNAnteil. Sehe das im Kleinen an meine Sohn und seinen Kumpels, die schieben auf der naturwissenschaftlichen Zweig des G8 eine super-ruhige Kugel, weil sie für die MINT-Fächer nichts tun müssen, da das Verständnis dafür da ist. Die Freunde z.B. auf dem wirtschaftlichen Zweig müssen deutlich mehr tun, weil dort viel mehr abgefragt wird, was man echt lernen muß, z.B. Axiome, Defintionen etc..

Und Durchfallquoten sind immer multikausal und hängen u.a. davon, ab, welche Studierendengruppe man betrachtet, z.B. Frauen, Männer, inländische, ausländische Studenten etc...

80 % Durchfallquoten haben die MINT-Fächer im Gesamten nicht. Wenn das so wäre, wäre man auch schon längst eingeschritten.

c1riebchgarlxie


@ danae

aber könntest Du noch nebenbei Arbeiten gehen?

duanae8:7


Hab ich zwischendurch gemacht, aber die Paarzeit ist dann eine absolute Illusion. Wir haben uns schlicht gegen das Geld entschieden. ;-D ;-D

Leben wir echt gut mit und vermissen so wenig, dass auch auf Dauer und lange Sicht TZ bei beiden Elternteilen angestrebt wird. 8-) 8-)

LCittle-)mit-Luotte


Huhu,

ich habe mein erstes Kind bekommen als ich am Ende meines Studiums stand (Diplom) - das war ganz bewusst so geplant, da ich auch gerne jung Mama werden wollte und weil man einfach nie mehr so flexibel ist.

Ich verstehe daher das Problem nicht ganz dass ihr habt...was spricht denn dagegen dass er studiert (Bafög plus Kinderzuschlag bekäme er ja) und du parallel in Elternzeit bist? Du bekommst ja dann normal dein Elterngeld plus Kindergeld, wenn man keine großen Sprünge machen möchte reicht das doch locker. Am Anfang braucht das Kind nicht viel - essenziell ist nur ein Babybett oder Co-Sleeping-Möglichkeit, ein Platz zum Wickeln (einfach eine Auflage auf eine schon vorhande Kommode!) und ein Tragetuch, wenn man unbedingt meint auch einen Kinderwagen (habe ich gehabt aber fast nie genutzt, erst den Buggy).

All das ist mit Elterngeld und Kindergeld wunderbar machbar und das Positive ist dass dein Freund durch sein Studium ja auch viel zuhause ist und mehr vom Kind mitbekommt als wenn er Vollzeit arbeitet - zum lernen kann er entweder in die Bib gehen oder zuhause lernen, wie es halt passt.

Also ich seh das Problem nicht! Ich fand es viel, viel schwieriger als wir unser 2. bekommen haben (da lagen 6 Jahre dazwischen) und beide Vollzeit gearbeitet haben. Bei unserer Tochter war das zweite Jahr mit den 100 Infekten kein Thema, wir hatten ja keinen AG im Nacken. Beim zweiten, Katastrophe! Ständig fiel einer von uns aus oder die Tagesmutter war mal so lieb ihn auch mit leichtem Fieber zu nehmen wenn er sonst fit war.

Zur Not studiert man halt mal 1-2 Semester länger, das geht sicher auch auf der FH.

dmanaex87


Sehe das wie Little mit Lotte. Und noch dazu kann man all das Geraffel auch leihen und gebraucht kaufen. 99% des Krames den man so für Babys angeboten bekommt braucht doch echt kein Mensch. ;-D ;-D

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