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Junggeselle - für immer....., ja.

s%port*xx


Man kann den Eindruck gewinnen, dass er nicht mit seinem Leben zufrieden ist und jetzt Zuspruch für seine Lebensform sucht.

Reine Vermutung, weil wieso sollte er bei absoluter Zufriedenheit das Thema hier plazieren.

Am besten der Inhaber äußert sich mal konkret.

Grundsätzlich denke ich auch: Ist er zufrieden, ist alles in Ordnung. Ist er nicht zufrieden, muss er an sich arbeiten - alleine oder mit externer Hilfe.

fdaollen_a+nGgexl_73


Eremit, ich verstehe dich. logischerweise- bin ja selber einer. :)^

Hat mehr Vor- als Nachteile, rational gesehen.

Es gab schon immer Eremiten, und mit ist dieser Paarungdrang auch ein Rätsel.

Nicht unbedingt als Resultat aus "Beziehungs-frust", allerdings liegen bei mir schon frühkindl. Traumata vor, so dass es mir generell schon immer schwer fiel, Vertrauen zu einem anderen Menschen aufzubauen.

Nicht ganz klar ist mir jetzt auch die Intention deines Threads? (ist da unterschwellig doch ein Leidensdruck vorhanden ":/ ).

Ich fühle mich einfach sehr schnell meiner Freiheit beraubt, eingeengt, "krieg keine Luft mehr" (jetzt im Momoment auch, wg der HITZE, shit).

Oft fühle ich mich durch Menschen einfach nur "gestört"- bei Tieren hab ich die Probleme nicht.

Evtl bin ich auch leicht autistisch. Keine Ahnung. Aber das wichtigste ist, ich leide nicht daran, was ich bei dir in Frage stelle- ehrlichgesagt.

Also evtl später mehr.

Lieben Gruß! {:(

mJondp+sternxe


Du hast Recht. Es gibt viele, die Dich nicht verstehen.

Auf der anderen Seite gibt es auch eine Minderheit, die Dich ganz gut verstehen kann. Ich persönlich zähle mich zu dieser Minderheit, weil es mir ähnlich geht wie Dir.


Um Deine Entscheidung konsequent durchzuziehen, brauchst Du meiner Meinung nach noch zwei weitere Gründe. Denn Du hast bisher erst einen Grund, der gegen eine Beziehung spricht.

Neben diesem einen Grund gegen das Alte brauchst Du meiner Ansicht nach auch noch einen Grund für das Neue, für ein Leben als Junggeselle.

Mir persönlich sind selbst zwei Gründe noch nicht genug. Ich brauche einen dritten Grund, und der dritte Grund ist mir der wichtigste.

Wie siehst Du das? Wie viele Gründe brauchst Du? Meinst Du wirklich, ein Grund reicht?

belaBde1x9


Grundsätzlich denke ich auch: Ist er zufrieden, ist alles in Ordnung. Ist er nicht zufrieden, muss er an sich arbeiten - alleine oder mit externer Hilfe.

Kann man nicht auch zufrieden sein und trotzdem Selbstzweifel haben? Es ist nicht immer alles schwarz und weiß; gerade wenn die innere Empfindung mit gesellschaftlichen Konventionen kollidiert, kann es sehr schnell passieren, dass man eine Zerrissenheit empfindet, weil man damit konfrontiert wird, eine gute Entscheidung (etwas das sich gut anfühlt) oder eine richtige Entscheidung (etwas das sich richtig anfühlt) zu treffen.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es garnicht so einfach ist, keine Beziehung haben zu wollen, weil man andauernd damit konfrontiert wird. Die Familie fragt ständig, die Freunde und Arbeitskollegen versuchen (natürlich ungefragt) zu verkuppeln. Man befindest sich also unaufhörlich in einer Spirale der Rechtfertigung ohne das man über dieses Thema reden möchte. Das ist Gift für die Gedanken und natürlich zweifelt man hier und da mal am eigenen Lebensentwurf. Aber das ist nicht exklusiv und so haben schon viele Menschen in Partnerschaften ihre Beziehung hinterfragt, einfach weil es eine schlechte Zeit gab oder man einen schwachen Moment hatte. Endet das immer in einer Trennung oder ist das gar ein Kriterium für eine unglückliche Beziehung, die nie wieder Früchte des Glücks tragen kann?

xupunxkt


Ich kann das sehr gut verstehen.

Verpassen tut man mit dieser Lebensform wahrscheinlich nicht viel, denn wenn man hier liest oder im persönlichen Umfeld mitbekommt, was manche für 'BEziehungen' aufrecht erhalten, die längst keine mehr sind und wo jegliche Zweisamkeit eingeschlafen ist, dann lieber alleine.

EKremiVt 2%.0


Meinst Du wirklich, ein Grund reicht?

Ich meine ein Grund reicht vollkommen. Warum soll man mehrere brauchen?

Emrem it 2.x0


@ x-punkt

Genauso ist es.

E*remit l2.0


Man befindest sich also unaufhörlich in einer Spirale der Rechtfertigung ohne das man über dieses Thema reden möchte.

Ja, manchmal schon. ;-) :)z

E?remit E2.x0


Vielleicht brauchst du einfach noch etwas Zeit..

Leider nein. :|N

scingAende


Ja schade..

Na dann: alles Gute @:)

s8uZns et4x00


Man kann für sich festlegen, dass man an der Vermeidung der bei jedem Kennenlernen zu erwartenden Enttäuschungen einen höheren Nutzen empfindet als an der Chance dafür, dass sich aus einem solchen Kennenlernen eine Beziehung ergibt.

Bei einem Erfahrungsmuster von z.B. 99% Enttäuschung - 1% Chance ist das sehr vernünftig und überaus rational. Das ist es darüber hinaus vermutlich generell, weil es wenige Menschen geben dürfte, die Enttäuschung < Chance erlebt haben, mal rein von der Häufigkeitsverteilung her betrachtet.

E"remitB 2x.0


@ singende

Danke

E0remit x2.0


@ sunset400

Das ist die Statistik. ;-D

E]voluqzze'r


Wie alt bist du eigentlich?

A#ga;tha Cr.istaie


Es ist vielen einfach nicht klar und auch nicht klarzumachen, dass sie sich das Leben durch Erwartungen selbst gestalten. Wer die Enttäuschungen als Argument nur für das Heutige, sondern auch für das Zukünftige herbei holt, verhält sich wie jemand, der nur auf ein verschlossenes Tor guckt, ohne die anderen Ausgänge zu sehen.

Ständig werden die alten Geschichten widergekäut, und so verständlich auch die Angst ist, so etwas wieder zu erleben, so wichtig ist es doch, sich davon mal abzuwenden und mit neuem Mut weiterzugehen. Raus durch die Nebentore!

Ich weiß jetzt schon, dass die einzige Antwort der Megaenttäuschten auf diesen Vorschlag nur ist: "Ach, die hat gut reden!". Okay, dann muss man sich eben mit dem einrichten, was man nicht mehr angeblich nicht mehr erwartet. Edison musste Tausende von fehlgeschlagenen Experimenten hinnehmen, bevor er dann doch die Glühbirne erfand. ;-)

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