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Wollen Männer heutzutage überhaupt noch Kinder?

J3ulia(n8x3


Da ist es leichter, sich einem anderen zuzuwenden.

Wenn Männer beliebig austauschbar sind und nur der Befruchtung dienen sollen, dann ja.

Es sind immer so um die 10 Proben, die eingefroren werden.

Man kann zuallererst die intrauterine Insemination versuchen. Dabei wird eine Probe aufgetaut und direkt in die Gebärmutter eingeführt.

Wenn das nicht klappt, entnimmt man eine Eizelle und befruchtet sie unter dem Mikroskop. Laut Kinderwunsch Zentrum sind 1-2 Versuche notwendig.

L#olxaX5


Da muss man aber schon sehr dringend Kinder wollen, um sich eine Kinderwunschbehandlung anzutun, nur weil der Mann sich sterilisieren hat lassen. Ich hätte da auch kein Vertrauen, dass so ein Mann überhaupt aktiv Vater sein will (mit 50% der ganzen Arbeit), wenn er sich schon mal so sicher war, keine Kinder zu wollen.

sbensibBelm|annZ99


OT:

Niemand sollte sich auf die gesetzliche Rente verlassen, sondern immer zu einem erheblichen Teil selbst vorsorgen und Kapital bilden.

Niemand sollte sich auf den Bestand von Kapital verlassen: Vor großen Inflationen sind wir auch heute nicht gefeit, mehr noch weil eine festes Bindung des Geldwertes fehlt. Ein [[https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Inflation_1914_bis_1923 Blick in die Vergangenheit]] ...

L.ian-kJilxl


Da muss man aber schon sehr dringend Kinder wollen, um sich eine Kinderwunschbehandlung anzutun, nur weil der Mann sich sterilisieren hat lassen.

Ja, und eine solche Frau muss er dann finden, wenn er sein Sperma sinnvoll einsetzen will. Von wegen, er entscheidet, wann er Kinder hat.

J4ulicanK83


Gold ist auch eine gute Anlageform.

Zuerst würde ich eine Vasovasostomie machen lassen. Das ist das Rückgängigmachen nach der Vasektomie.

Gute Operateure erzielen damit auch nach 10 Jahren noch 80% Schwangerschaftsquote. Die Mikrochirurgie macht es möglich.

Die vasektomie ist eine ganz normale, sichere und verantwortungsvolle Form der Verhütung. Nur noch nicht so salonfähig, da mit vielen Vorurteilen behaftet.

Warum soll immer die Frau verhüten? Sehe ich ganz anders.

EshemalingerD Nutz6er (=#5686x97)


Nüchtern betrachtet handelt Julian83 seinem Mindset entsprechend konsequent und das ist eigentlich für alle Beteilligten gut. Insofern find ich die Vasektomie an sich als Entscheidung seinerseits sehr respektabel. Die Lügerei darüber zeigt eben das er nicht in letzter Konsequenz zu sich und seinen Bedürfnissen stehen kann und auf Manipulation baut. Charaktersache eben.

Ich hätte da auch kein Vertrauen, dass so ein Mann überhaupt aktiv Vater sein will (mit 50% der ganzen Arbeit), wenn er sich schon mal so sicher war, keine Kinder zu wollen.

Aus meiner Sicht ist aus seinem Text hier ganz eindeutig, dass er das sowieso nicht will. Kinder sind für ihn wohl maximal Mittel zum Zweck eine Frau zu binden, wenn er sie denn tatsächlich längerfristig haben will, die sich anders nicht binden lässt. Die muss ihre Liebe dann beweisen indem sie durch die künstliche Befruchtung geht und ihn vorher darum bittet ein Kind mit ihm haben zu dürfen. Damit ist die Hierarchie klar. Es geht hier einfach um Kontrolle und Dominanz, aber nie um das Kind selbst. Die Art und Weise wie er Kinder auf Objekte reduziert die ihn Geld kosten zeigt einfach, das da keine Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung da ist. Auch deshalb ist seine Vasektomie eine sehr konsequente Folge aus seiner Persönlichkeiststruktur.

s.en*sibxelNmtann9x9


Ein letztes Mal OT:

Gold ist auch eine gute Anlageform.

Unterliegt genauso wie Geld keiner Sicherheit und ist schwankenden Werten unterworfen. Relativ sicher ist ein eigener Acker, ein Haus zum Wohnen und eine eigene Energieversorgung.

SYc@hafwlos


Das Problem der Vorsorge ist, dass man sie mit echten Geld bezahlt, nämlich mit dem Geld für das man sich den Hintern aufgerissen hat (das ist der Gegenwert), um reiche Leute noch reicher zu machen, während man selbst immer nur mit Fantasie-Geld abgespeist wird (Geld ohne Gegenwert).

Vielleicht sollte einfach niemand mehr (privat) vorsorgen, denn nur so kann man das System nachhaltig ändern. Private Vorsorge ist ein fauler Apfel, der Individualismus und Ellenbogen-Mentalität zu Tage fördert, aber kein kollektives Bewustsein für Solidarität. Das gilt vor allem in der globalen Perspektive.

s\en-sibel'manxn99


aber kein kollektives Bewustsein für Solidarität.

Meiner Ansicht nach ist das auch eines der Ursachen dafür, warum viele Menschen Kinder ablehnen, ja sogar starke Angst davor haben, welche zu bekommen. Das würde ja bedeuten, für und mit anderen Menschen Verantwortung zu tragen, das steht dem sehr narzisstischen Anspruch nach vorrangig eigenem "Wohlergehen" sprich Konsum, Geld, Karriere ... entgegen. Ein Miteinander, gegenseitige Unterstützung, Mitverantwortung für Mitmenschen bleiben dabei nicht selten auf der Strecke (auch wenn es mitunter im Kleinen erhalten bleibt, sofern nicht mir größerem Aufwand verbunden)- am Ende wird auch die narzisstische Grundhaltung sich selbst ausbrennen- Profiteure auf der einen Seite benötigen oder produzieren Verlierer auf der anderen Seite- beides funktioniert unter fehlender Solidarität.

S`evweoofnxine


Ich hätte gerne ca. 2 Kinder. Als Vater hat man viele Pflichten und wenig Rechte. So kenne ich das. Deswegen kann ich die meisten Männern verstehen warum die keine Kinder wollen.

S_chok-olmadensMüc<htigxe


Ich finde Julians Einstellung konsequent, ABER riskant. Er redet es sich schön - in meinen Augen - wie er doch noch Vater werden kann. 1-2 Versuche in der KiWu-Klinig? Ganz ehrlich, da mußte ich echt lachen. Ja, wenn es gut läuft. Aber sooo einfach ist das nicht. Und eingefrorenes Sperma ist eben auch kein frisches. Wenn das alles mal so einfach wäre.... Abgesehen davon muß Frau da mitspielen. Eine, der er den Hintergrund verschwiegen hat und dann erst damit herausrückt, wenn das Thema aufkommt und die Beziehung gefestigt ist, läßt sich dann gezwungenermaßen vielleicht darauf ein. Aber wenn er das von vornherein sagt, werden viele sicher schon gehen. Wer will sich schon freiwillig einer solchen Prozedur unterziehen? Das kann nur jemand glauben, der nicht weiß, wie das ist und wie das abläuft.

Rein rational mag das alles gut und schön und einfach sein. Aber "diese Sache" ist wohl für die meisten Frauen nichts rationales.

Auch das Rückkgängigmachen der Vasektomie ist ja nicht ohne Risiko.

Aber gut, jeder muß seine eigenen Entscheidungen treffen. Was die Verantwortung angeht gebe ich ihm jedenfalls absolut recht.

Immerhin profitiere ich auch von der Vasektomie meines Mannes, hätte mich aber bei meiner zweiten Geburt auch sterilisieren lassen, wenn es da (wie wir dachten) zum Kaiserschnitt gekommen wäre. Und wir haben eben auch schon zwei Kinder - die ihm und mir völlig reichen (ich sage immer, ich will keins mehr, weder von ihm noch von einem anderen ;-D Was auch absolut der Wahrheit entspricht).

Llian-sJilxl


Eine, der er den Hintergrund verschwiegen hat und dann erst damit herausrückt, wenn das Thema aufkommt und die Beziehung gefestigt ist,

...muss erst mal selbst ausreichend fruchtbar sein, damit es überhaupt klappen kann. Und wer mit den Kosten für die Rückgängigmachung der Vasetomie seine sauerverdienten Kröten wieder auf den Kopf hauen muss, hat irgendwie sein Ziel verfehlt.

srensib4elm#ann9x9


Als Vater hat man viele Pflichten und wenig Rechte.

??? ??? Das verstehe ich nicht.

JZuli:anx83


@ sensibelmann:

googlen Sie das Männermagazin, dann wissen Sie Bescheid.

Natürlich kommt eine Frau mit ausgeprägtem Kinderwunsch für mich nicht infrage und es wird auch niemand angelogen. Ich möchte keine Kinder. Auch wenn es möglich wäre. Das ist mein Standpunkt am Anfang einer Beziehung. Sollte sich das doch nach Jahren ergeben, gibt es Möglichkeiten. Wer von vornherein einen Vater bzw. Erzeuger in mir sucht, kommt gar nicht in die nähere Auswahl.

BoiffxyC


googlen Sie das Männermagazin, dann wissen Sie Bescheid

Absolut seriöse Quelle. %-|

Ich weiß nicht, ob Du hier nur provozieren willst, oder ob Du wirklich selbst an Dein Geschreibsel glaubst.

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