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Fernbeziehung - und was soll werden?

EEheMmalige!r Nutz_er (#x15)


beepop

Ei ei ei Isabell......."das Dir in 2 Monaten eine übern Weg läuft, bei der es von den Umständen besser passt" 😏 was Du denkst.... dann wär ich ein Warmwechsler. Und das, auch wenn es mir hier vielleicht nicht geglaubt wird, war ich noch nie.

So habe ich das doch nicht gemeint ;-). Es war eine rein fiktive Zahl, einfach um Dir aufzuzeigen, dass deine Angst "jahrelang alleine zu bleiben" oder auch Deine Vorstellung vom Alleinsein etc. - Dir das Leben nur schwer macht. Dass es eben im Leben "1. immer anders kommt und 2. als man meint..." ;-) und es deshalb nichts bringt, sich über ungelegte Eier ("was, wenn es so und so kommt?") Gedanken zu machen.

DEieDvosisma8chtdasGxift


beepop1

Mir scheint, Du steckst in einem Dilemma. Zum einen magst Du die Frau als Persönlichkeit, was ihr Frausein angeht. Schätzt den Umgang mit ihr, so lange es ein bestimmtes Maß nicht überschreitet. Du nabelst Dich innerlich noch aus der langen Beziehung Deiner Ehe ab.

Mir scheint, ihr beide seid euch in der Persönlichkeit gar nicht so sehr "fremd". Ich z.B. finde es nicht ungewöhnlich, dass Menschen die in längeren Partnerschaften gelebt haben, sich nach einer bestimmten Zeit der Neuorientierung wieder nach einer festen Struktur im Alltag sehnen. Menschen können und müssen nicht in allem gleich "ticken". Ihre Bedürfnisse können grundverschieden sein, und dennoch sind sie mit ihrer Art und im Wesen ihrer Persönlichkeit richtig.

Ich sehe keinen Widerspruch darin, dass eine Frau mit Kindern den Wunsch hat wieder in festen familiären Strukturen zu leben. Ich denke, dass viele alleinerziehende Eltern den inneren Spagat kennengelernt haben. Sich zu schnell erneut fest binden, vorallem kurz nach einer Trennung überfordert die Kinder, weil sie viel sensibler auf dramatische Änderungen in ihrem Alltag reagieren. Trennungen der Eltern auf sich selbst oder ihr Verhalten beziehen, sich auf diese Art schuldig fühlen.

Bleibt man zu lange mit den Kindern allein, ist die Bereitschaft die Aufmerksamkeit des einen Elters zu teilen nicht mehr sehr positiv ausgeprägt. Die Revier- und Eifersuchtskämpfe verstärken sich innerhalb der Familienstrukturen. Sicherlich auch aus der kindlichen Angst heraus, wieder den Elterntei an den/die Neue/nl zu verlieren und "verlassen" zu werden. Aus Kindersicht ein natürliches Verhalten.

Dir geht es im Moment mit den eigenen Töchtern ähnlich. Du möchtest in ihrem Gefühlsalltag bleiben dürfen, an ihrem Leben teilnehmen und nicht ausgegrenzt werden. Ich denke ähnlich geht es den Söhnen Deiner Freundin auch. Deswegen das augeprägte Bedürfnis mit dem Mann eine möglichst schnelle "normale" Familienstruktur leben zu können.

Natürlich überfordert es Dich, wenn Du jetzt schon spürst zu schnell in diese feste Struktur eingebunden zu werden. Verantwortung übernehmend für das Leben zweier junger Kinder, obwohl Du noch gerade dabei bist bei den eigenen Töchtern Papa bleiben zu können. Deshalb ist der Gefühlsspagat sehr normal, den Du gerade durchlebst.

Das Deine ältere Tochter Dir für das Wochenende abgesagt hat, würde ich nicht zu persönlich nehmen. Sie durchlebt selbst gerade viele neue Gefühlswelten. Ihr bis dato bekannter Familienverband hat sich aufgelöst, der sie durch ihre Kindheit begleitet hat.

Deshalb sucht sie sich im Freundeskreis Begleiter, die für sie da sind. Wobei das Ganze mit zum natürlichen Abnablungsprozess gehört, den alle Jugendlichen durchlaufen, völlig unabhängig davon, ob Eltern sich getrennt haben oder nicht.

Ich vermute, dass sich vieles erst mit der Geburt des gemeinsamen Kindes entscheiden/neu etablieren wird, dass die Familienstrukturen bei Deiner Ex-Frau neu durchmischt.

Das Deine jüngere Tochter in einer gleichaltrigen Spielgefährtin jemand gefunden hat, der ihr nahe ist halte ich nicht für ungewöhnlich. Stecken doch beide Kinder in einer ziemlich identischen Situation. Die Eltern haben sich partnerschaftlich neu gebunden. Sie werden in Kürze ein Halbgeschwisterchen bekommen und deshalb die Aufmerksakeit der Erwachsenen teilen müssen.

Das sind schon Punkte die seelisch bei Kindern tiefer verbinden.

Wäre es für Dich z.B. schwierig die gleichaltrige Tochter des neuen Lebensgefährten in Deine/eure WE-Planung mit einzubeziehen, wenn Deine jüngere Tochter sie gern um sich hat als emotional Verbündete?

Für mich ist nachvollziehbar, dass Kinder gerade nach durchgestandenen Stress-Situationen jemand an ihrer Seite haben wollen, der stabil in ihrem Leben bleibt für den Alltag.

Hast Du überhaupt die Möglichkeit mit Deinen beiden Töchtern in Kontakt zu bleiben, sei es über Online-Portale oder Messenger? Sodas Du die Chance behälst sie nach dem Verlauf ihres Tages zu fragen? Ich glaube, wenn Kinder spüren, dass sie im Leben des eigenen Elter einen bedeutsamen Platz behalten, wird sich das Verhalten langfristig zu Dir als Vater ändern.

Was Du nicht vollständig einschätzen kannst ist, wie innerhalb der "neuen" Familie über Deine Person kommuniziert wird. Das kann es schwierig machen, den Kontakt zu Deinen Töchtern konfliktfrei zu gestalten. Versuche Deinen Töchtern keine Vorwürfe zu machen, dass sie Dich in dieser schwierigen Situation als Vater allein lassen.

Ich glaube nicht, dass sie das sie mit Vorsatz handeln und Deine emotionale Verletzung einschätzen können, weil Du Dich von ihnen ausgeschlossen fühlst.

Was Deine neue Partnerin betrifft, bleibt nur offen und ehrlich zu kommunizieren, was Dir momentan emotional und räumlich möglich ist als Beziehungsstruktur. Das Du großen Respekt davor hast, Dich zu schnell neu einzulassen und Dich vom Wohnort her zu verändern. Ihr auch verständlich machend, dass Dir die Bindung zu Deinen Töchtern wichtig bleibt unabhändig vom Verhalten Deiner Kinder.

Sie selbst versucht den Kontakt zwischen dem leiblichen Vater und den gemeinsamen Söhnen möglichst stressfrei aufrecht zu erhalten. Unter diesem Blickpunkt würde ich ihr verständlich machen, dass Du in Bezug auf Dich und Deine Kinder ebenso ihr Verständnis und kulantes Verhalten erwartest, weil Du Dich derzeit emotional (noch) nicht in der Lage siehst, vollständlg in die Verantwortung als Familienmensch zu treten.

b~eexpop1


@ TheBlackWidow

So, der Arbeitstag ist rum, heut war ich Richtung Schwarzwald..... gegessen hab ich auch..... somit kann ich jetzt wieder antworten.

Ja, so extrem wie bei Deinem Bruder ist es, zum Glück nicht. Weder muss ich etwas kaufen, noch reparieren und regelrecht herzitiert - bis jetzt zum Glück nicht. Nein, ich denke, es macht die Mischung. Es ist durchaus eine großzügige Frau, die eher mal einiges bezahlt und Verständnis für meine Situation al UP Vater hat. Von dem her ist es echt in Ordnung. Wohl aber ist zu merken an solchen Aussagen " ja ich komm ja seit 2 Jahren nicht mehr zum Sport da abends keine Betruung" früher ging das da Ihr Mann zuhause auf die Kids aufgepasst hat. Oder sie wollten eigentlich letztes Jahr ausziehen, aber dann kam die Trennung. Denn hier sitzt sie zu sehr mit den Kindern auf Ihren Eltern, was auch immer Stress gibt. Das geht nicht mehr lange."

Und klar, an diesen Aussagen merkt Mann, das hier ein Mann zwar nicht unbedingt notwendig ist, sie könnte es auch alleine. Aber, klar wenn zwei sich zusammentun, die Miete und Nebenkosten teilen, geht das natürlich für jeden besser ist doch logisch. Wär für mich hier mit der Riesenbelastung des Eigentums und dem Unterhalt auch besser, klar. Aber, nur nachdem kann ich mir keine Partnerin oder Partner suchen. So nach dem Motto " schön Dich heute Abend kennengelernt zu haben. Wann ziehen wir zusammen, damit Du mich bei meiner Hypothek unterstützen kannst?" Ich mein, das geht mal gar nicht.

Und mit den Kindern, da denke ich ist es halt so, das wenn sie ausgezogen sind, sind zwar die Eltern weg, die sich nicht mehr über die Kinder beschweren, wenn wieder zu intensiv getobt wird - gelöst ist die Sache dann aber noch nicht. Denn wenn ein 6 Jähriger hält seinen Mund an meinem T-Shirt abputzt, auch wenn die Mutter da gleich eingegriffen hat, dann läuft da meiner Ansicht nach was verkehrt.

b-eepxop1


@ Isabell

Oh ja, das unterschreibe ich Dir sofort. Das es immer anders kommt, und zweitens als man denkt.

Ich habe hier ja auch schon mal geschrieben, warum ich halt Angst habe, Jahrelang allein zu sein. Es liegt weniger an mir als Person, als an den Umständen. Ich halte mich schon für sehr offen und denke, da könnte auch wieder was kommen. Und vielleicht, sollte diese Fernbeziehung scheitern, ist es ja wirklich ganz gut, oder sogar ganz bestimmt, mal länger das Alleinsein zu "üben". So schrieb es CoteSauvage.

Jedoch ich sehe halt, wenn ich hier in der Gegend unterwegs bin, was hier so unterwegs ist. Und da ist, gelinde gesagt, nichts dabei. Und in den gewissen Kneipen und Ü 30 Partys schon gleich gar nicht. Das ist kein Witz. Und da hab ich dann doch die Bedenken, das die Zeit allein berechtigterweise sehr lang werden könnte. Und wie gesagt Vater mit 2 wenn auch schon größeren Töchtern, die nicht mehr abends die gesamte Zeit betreut werden müssen, ist bestimmt kein Hit auf dem Partnermarkt. Das ist einfach so. Aber, Angst versuche ich deshalb trotzdem nicht zu haben. Es bringt mir ja nichts. In diesem Sinne.... wir werden sehen....

bCe6epopx1


@ dieDosismachtdasGift

vielen Dank für Deine Worte. Du schreibst immer sehr ausführlich und klar was Deine Gedanken angeht. Das tut gut zu lesen. So wie alle, die hier versuchen zu helfen und Ihre Gedanken zu teilen. Das hilft, auch bei den Gedanken.

Mir scheint, Du steckst in einem Dilemma. Zum einen magst Du die Frau als Persönlichkeit, was ihr Frausein angeht. Schätzt den Umgang mit ihr, so lange es ein bestimmtes Maß nicht überschreitet. Du nabelst Dich innerlich noch aus der langen Beziehung Deiner Ehe ab.

Da hast Du völlig recht. Ich mag sie in der Hinsicht, weil sie viele Seiten hat, die ich so noch nicht gezeigt bekommen habe. Das eine Frau auch liebenswert zu mir ist. Und die lange Ehe.... die steck ich natürlich nicht so ohne weiteres weg, klar

Mir scheint, ihr beide seid euch in der Persönlichkeit gar nicht so sehr "fremd". Ich z.B. finde es nicht ungewöhnlich, dass Menschen die in längeren Partnerschaften gelebt haben, sich nach einer bestimmten Zeit der Neuorientierung wieder nach einer festen Struktur im Alltag sehnen. Menschen können und müssen nicht in allem gleich "ticken". Ihre Bedürfnisse können grundverschieden sein, und dennoch sind sie mit ihrer Art und im Wesen ihrer Persönlichkeit richtig.

Ich sehe keinen Widerspruch darin, dass eine Frau mit Kindern den Wunsch hat wieder in festen familiären Strukturen zu leben. Ich denke, dass viele alleinerziehende Eltern den inneren Spagat kennengelernt haben. Sich zu schnell erneut fest binden, vorallem kurz nach einer Trennung überfordert die Kinder, weil sie viel sensibler auf dramatische Änderungen in ihrem Alltag reagieren. Trennungen der Eltern auf sich selbst oder ihr Verhalten beziehen, sich auf diese Art schuldig fühlen.

So ist es. Ich habe natürlich auch gerne eine Frau um mich, nicht nur deshalb, das jemand da ist, sondern weil ich es wirklich schätze und gebieße, wenn da eine liebe Person ist, mit der man zusammen auch Dinge im Alltag erlebt. Allerdings auch mit gewissen Rückzugsmöglichkeiten meinerseits

Dir geht es im Moment mit den eigenen Töchtern ähnlich. Du möchtest in ihrem Gefühlsalltag bleiben dürfen, an ihrem Leben teilnehmen und nicht ausgegrenzt werden. Ich denke ähnlich geht es den Söhnen Deiner Freundin auch. Deswegen das augeprägte Bedürfnis mit dem Mann eine möglichst schnelle "normale" Familienstruktur leben zu können.

Das stimmt. Ich würde gerne in Ihrem Gefühlsalltag bleiben und mehr daran teilhaben, was aber nicht geht weil ich sie hier eben kaum sehe. Und bevor das nicht klar ist, kann ich hier nicht weit weg.

Ich vermute, dass sich vieles erst mit der Geburt des gemeinsamen Kindes entscheiden/neu etablieren wird, dass die Familienstrukturen bei Deiner Ex-Frau neu durchmischt.

Das Deine jüngere Tochter in einer gleichaltrigen Spielgefährtin jemand gefunden hat, der ihr nahe ist halte ich nicht für ungewöhnlich. Stecken doch beide Kinder in einer ziemlich identischen Situation. Die Eltern haben sich partnerschaftlich neu gebunden. Sie werden in Kürze ein Halbgeschwisterchen bekommen und deshalb die Aufmerksakeit der Erwachsenen teilen müssen.

Das hoffe ich zu meinen Gunsten. Ich hoffe halt nicht, das durch dieses Halbgeschwisterchen, das quasi Patchwork 100% bedeutet, meine kleine Tochter so sehr an auch den neuen Partner gebunden wird, das der der Vater komplett ist und sie mich ganz vergessen.

Wäre es für Dich z.B. schwierig die gleichaltrige Tochter des neuen Lebensgefährten in Deine/eure WE-Planung mit einzubeziehen, wenn Deine jüngere Tochter sie gern um sich hat als emotional Verbündete?

Für mich ist nachvollziehbar, dass Kinder gerade nach durchgestandenen Stress-Situationen jemand an ihrer Seite haben wollen, der stabil in ihrem Leben bleibt für den Alltag.

Hast Du überhaupt die Möglichkeit mit Deinen beiden Töchtern in Kontakt zu bleiben, sei es über Online-Portale oder Messenger? Sodas Du die Chance behälst sie nach dem Verlauf ihres Tages zu fragen? Ich glaube, wenn Kinder spüren, dass sie im Leben des eigenen Elter einen bedeutsamen Platz behalten, wird sich das Verhalten langfristig zu Dir als Vater ändern.

das wäre für mich im Moment schon schwierig. Ich komme mit dieser Situation einfach nicht klar, das in diesen sogenannten neuen Familienverbänden alle irgendwann an einem Tisch sitzen sollen und miteinander auskommen. Ich möchte dieses Kind im Moment nicht hier haben und es erschließt sich mir auch nicht ganz, warum? Das Papa Wochenende ist für mich und die Tochter da. das andere Kind hat sie ja als Stiefgeschwister auch unter der Woche

Und ja, ich bleibe ja per Whats App in Kontakt. Nur, von der kleinen kommt so gut wie nie was zurück. Mal besser, mal schlechter, die große Tochter antwortet zwar, kommt aber dennoch nicht vorbei. Obwohl ich es mehrmals angeboten habe.

Was Du nicht vollständig einschätzen kannst ist, wie innerhalb der "neuen" Familie über Deine Person kommuniziert wird. Das kann es schwierig machen, den Kontakt zu Deinen Töchtern konfliktfrei zu gestalten. Versuche Deinen Töchtern keine Vorwürfe zu machen, dass sie Dich in dieser schwierigen Situation als Vater allein lassen.

doch, das kann ich zwar nicht vollständig aber großenteils einschätzen. Da wird nicht gut über mich geredet. Ich seh das an so Beispielen, das meine kleine Tochter mit mir hier mal über den Unterhalt diskutieren wollte, weil sie meinte " Papa Du hast schon noch Geld. Und der Unterhalt ist ja auch zum essen kaufen da etc... ich war da geschockt und sagte nur, das ich das mit Ihr nicht diskutiere, weil es Sache zwischen Ihrer Mutter und mir sei. Die Kleine meinte nur mal, ob ich den neuen Partner meiner Noch Frau nicht mal kennenlernen möchte. Ich war da schon sehr getroffen darüber, hab es mir aber nicht anmerken lassen. Ich sagte nur, nein das möchte ich nicht und das ist auch nicht von Nöten. Da ich ja nicht mal mit Ihrer Mutter richtig kommuniziere, werde ich doch den Typ nicht kennenlernen wollen, wegen dem das alles hier so ist wie es ist. Ich glaub ich spinne.Sie selbst versucht den Kontakt zwischen dem leiblichen Vater und den gemeinsamen Söhnen möglichst stressfrei aufrecht zu erhalten. Unter diesem Blickpunkt würde ich ihr verständlich machen, dass Du in Bezug auf Dich und Deine Kinder ebenso ihr Verständnis und kulantes Verhalten erwartest, weil Du Dich derzeit emotional (noch) nicht in der Lage siehst, vollständlg in die Verantwortung als Familienmensch zu treten.

So hoffe ich, das sie es versteht. Wenn man sie so über meine große Tochter sprechen hört, glaube ich das allerdings nicht. Grad eben am Telefon, als ich meine Hoffnung ausdrückte ob die große auch vielleicht mal über Nacht kommt und nicht nur tagsüber, sagte sie gleich " das glaubst Du doch selbst nicht" von dem her denke ich, sie kommt da wenig positiv rüber. Und ob ich jemals wieder vollständig Familienmensch sein kann? Muss ich das denn? Es reicht doch, wenn ich nett zu den Kindern bin und ab und an was unternehme. Vaterersatz brauche ich nicht sein - die haben doch einen Vater

bZeepoxp1


Gute Nacht euch allen.

BHamb ienxe


@ Hallo beepop *:)

Wie geht es dir? Hast du Gelegenheit gehabt dich mit deiner Freundin auszusprechen? Und mit deinen töchtern? Gibts Fortschritte in der Kommunikation?

b\eepxop1


@ Bambiene

lieb, das Du fragst. Ich war heut noch den letzten Tag im Freibad. Es haben schon viele hier in der Umgebung zu. Aber ich wurde fündig. War gut mal außer Fitness auch ein paar Bahnen zu ziehen. Jetzt war ich noch schnell bei einem Freund und seiner Frau auf ein paar Kaffee. Und jetzt ist es schon wieder sehr spät und ich muss noch ein paar Sachen für morgen hinrichten zum arbeiten. Und zu allem Überfluss hab ich um 7:00 Uhr in der Frühe gleich eine Wurzelbehandlung. Aber gut....

Ja, meine Töchter. Am Sonntag war ich eigentlich ziemlich kaputt weil ich bis morgens um 5 mit nem Kumpel auf dem Straßenfest war. Und es war ja wie immer eigentlich Besuchswochenende - nur gemeldet hat sich leider wieder keine. Als ich dann am Sonntagnachmittag hier Zuhause einlief, legte ich mich schlafen und wollte mich erholen. Dann klingelte aber kurz drauf der Whats App Call von meiner kleinen Tochter. Sie wollte wissen:" Papa bist Du Zuhause?" Ich sag ja, aber ich hätte mich gefreut, wenn Du Dich eher gemeldet hättest . Sie meinte, ob sie mit einer Freundin vorbeikommen dürfte zum Eis essen oder reden oder so. Das hab ich dann zugesagt und wir führen in die Stadt um Eis zu essen und Tretboot aufm See zu fahren. Die Mädels hatten Ihren Spaß und ich fuhr mit Ihnen sogar durch die Wasserfontäne und sie waren Nass. Ja und dann, als ich sie später heimgefahren hab, war es wieder etwas komisch.

Plötzlich könnte es nicht schnell genug gehen heimzukommen. Weil meine große Tochter bei Ihr aufm Handy anrief und sagte sie solle sich beeilen. Der Maker meiner Ex hat sich wohl den halben Daumen abgesäbelt und sie müssten noch Saubermachen, während die Alten im Krankenhaus waren. Dann war sie etwas durcheinander und wollte mir in meinem eigenen Auto das Lachen verbieten ( ich lachte wegen einer Bemerkung der Freundin) es gäbe nix zu lachen, da dieser Typ sich in den Finger geschnitten hätte und so. Hab das dann übergangen, ohne was spitzes zu sagen, aber das hat schon wieder gesessen. Also, da gibt es noch viel zu tun.....

Ja und mit meiner Freundin hab ich noch nicht geredet. Meine berufliche Tour führt mich morgen Abend wieder dahin. Sie war nur am Wochenende wieder sehr genervt von Ihren Kindern, weil offenbar keiner da war, der Ihr half. Sie meinte am Samstag am Telefon, sie müsste ja noch einkaufen, aber das ist halt so stressig mit den Kindern. Und am Sonntag lernte sie mit dem großen für die Schule und sagte mir das vorallem Ihr kleiner Sohn sie in den Wahnsinn treibe, weil er nur stören würde beim Lernen...... wie gesagt, in gewisser Weise alles normal auch mit dem Stress, aber mal sehen. Vielleicht können wir morgen mal reden. So, jetzt muß ich auch noch einiges erledigen..... Gute Nacht euch allen....

G8rap\efrluit?saft


Sie war nur am Wochenende wieder sehr genervt von Ihren Kindern, weil offenbar keiner da war, der Ihr half. Sie meinte am Samstag am Telefon, sie müsste ja noch einkaufen, aber das ist halt so stressig mit den Kindern. Und am Sonntag lernte sie mit dem großen für die Schule und sagte mir das vorallem Ihr kleiner Sohn sie in den Wahnsinn treibe, weil er nur stören würde beim Lernen......

Hallo beepop,

an dieser Stelle möchte ich nochmal das Thema "Kinder bzw. Jungs" aufgreifen, denn ich frage mich, ob deine Freundin weiß, was du hier über sie und ihre Kinder schreibst und wie sie sich dabei fühlt oder fühlen würde.

Ich selber habe auch eine Patchwork-Familie und seit der Trennung damals einen neuen Mann, der keine Erfahrung mit Kindern hatte. Wir hatten auch ein paar Reibungspunkte bezüglich der Thematik "Erziehung", doch seine Position als neuer Partner und als Mann (u.a. Vorbild) fand ich einwandfrei. Das war dann unsere Chance.

Vielleicht kannst du in der Hinsicht bei deiner Partnerin auch nochmal deine Position klarer darstellen. Ich finde immer noch, dass hier Spielraum gegeben ist, weil sie schon ziemlich unsicher wirkt bei der Überlegung, wo dein Standpunkt und deine Schwerpunkte eigentlich sind und womit sie dich eigentlich belasten kann oder sollte. Auch wo sie dich als positive Verstärkung, Entlastung, Ablenkung, Bereicherung etc. erfahren, einbeziehen oder erleben kann, andererseits aber eben auch weiß, wo deine Grenzen sind und sie dich besser nicht in Anspruch nehmen sollte.

Gerade jetzt, wo es zum Schulbeginn wieder neue, klare Strukturen gibt, passt doch so ein Gespräch ganz gut…oder nicht?

G(rapefr?uitsafxt


Sie war nur am Wochenende wieder sehr genervt von Ihren Kindern, weil offenbar keiner da war, der Ihr half. Sie meinte am Samstag am Telefon, sie müsste ja noch einkaufen, aber das ist halt so stressig mit den Kindern. Und am Sonntag lernte sie mit dem großen für die Schule und sagte mir das vorallem Ihr kleiner Sohn sie in den Wahnsinn treibe, weil er nur stören würde beim Lernen......

…und ich hab hier noch was dazu:

Ich finde, sowas ist normaler Alltag in vielen Familien. Mit Kindern einkaufen zu gehen ist schon eine eigene Hausnummer und bei den Hausaufgaben geht es schnell drunter und drüber, wenn es keine festen Strukturen gibt.

Es gibt auch unglaublich viele Familien mit eigenen Kindern, die nicht in ein Restaurant gehen, weil die Tischmanieren zu wünschen übrig lassen und sonstige Arrangements, über die man nur staunen kann…so richtig hinter die Kulissen einer Familie sieht man ja oft nicht…doch wenn es funktioniert, ist es doch eine tolle Sache, oder?

Wofür genau hätte sie sich Unterstützung gewünscht? Dass der Kleine beschäftigt ist oder gar unterwegs, damit der Große Ruhe hat zum Lernen? Wenn sie mit solchen Äußerungen bei dir nicht auf Verständnis stößt, braucht sie vielleicht Leute, die sie besser verstehen und mir ihr Überlegungen anstellen, was man optimieren kann. Wer würde hierfür in Frage kommen?

Vielleicht fällt ihr jetzt auch auf, dass ihr Ex eigentlich schon einiges zur Entlastung beigetragen hat, nur mag sie sich das vielleicht nicht eingestehen…doch das ist eine andere Baustelle…oder kann sie sich vielleicht doch wieder mit ihm arrangieren? Zumindest in der Hinsicht gegenseitiger Entlastung?

Eigentlich sehe ich hier aber nun auch einen Anteil bei dir, wenn es um Fragen bezüglich der Alltagsorganisation geht. Gerade hinsichtlich Einkaufen und Zeit, die man gemeinsam verbringt. Oder bringst du alle Sachen, die du bei ihr verwendest, auch selber mit? Wie sieht es mit Wäsche, Kochen und Geschirr und Haushaltsorganisation aus? Eine erwachsene Person mehr im Haushalt finde ich deutlich spürbar, auch wenn es nur für ein paar Tage ist…

Wie habt ihr es geregelt mit Einkaufen fürs Wochenende u.a. Essen, Pflege- und Verbrauchsartikel etc.?...und wann hab ihr z.B. Zeiten für eure Zweisamkeit, für Ausflüge, Haushaltsorganisation etc. reserviert?

Eine andere Frage wäre noch: Kannst du konkret beschreiben, was deine Leistung in der Erziehung war bzw. ist, dass es bei deinen Töchtern so unbeschwert läuft? Welche Vergleiche hast du mit anderen Kindern und anderen Familien?

Deine Haltung gegenüber ihren Söhnen kann ich einfach noch nicht richtig einschätzen. Fühlst du dich mittlerweile von den Jungs besser respektiert durch deinen Rückzug?

BMambiexne


Eigentlich sehe ich hier aber nun auch einen Anteil bei dir, wenn es um Fragen bezüglich der Alltagsorganisation geht. Gerade hinsichtlich Einkaufen und Zeit, die man gemeinsam verbringt. Oder bringst du alle Sachen, die du bei ihr verwendest, auch selber mit? Wie sieht es mit Wäsche, Kochen und Geschirr und Haushaltsorganisation aus? Eine erwachsene Person mehr im Haushalt finde ich deutlich spürbar, auch wenn es nur für ein paar Tage ist…

Wie habt ihr es geregelt mit Einkaufen fürs Wochenende u.a. Essen, Pflege- und Verbrauchsartikel etc.?

NUn, ich hatte verstanden die beiden führen eine Fernbeziehung und sehen sich nicht jedes Wochenende. Da gibt es praktische keinen gemeinsamen Alltag und getrennte Haushalte sowieso.

Da er ja die Fahrtkosten zu ihr tragen muss, fände ich es nur gerecht, wenn er nicht auch noch sein Essen mitbringt. Er kann sie ja ab und an einladen.

@ beepop

Sie war nur am Wochenende wieder sehr genervt von Ihren Kindern, weil offenbar keiner da war, der Ihr half. Sie meinte am Samstag am Telefon, sie müsste ja noch einkaufen, aber das ist halt so stressig mit den Kindern. Und am Sonntag lernte sie mit dem großen für die Schule und sagte mir das vorallem Ihr kleiner Sohn sie in den Wahnsinn treibe, weil er nur stören würde beim Lernen.....

So ist das halt mit Kindern. Und du kannst dir das gerne anhören, aber mach ihr so schnell wie möglich klar, dass du das Verhalten ihrer Kinder nicht zu deinem Problem machen wirst. Gib auch keine Erziehungstipps. Die Jungs haben einen Vater! Und du bist selber zuallererst dafür zuständig, dass sich deine Beziehung zu deinen Mädchen festigt. Damit hast du zur Zeit genug zu tun.

Ich hoffe du findest heute Abend die Möglichkeit mit ihr zu sprechen und ihr klarzumachen, was genau du zu leisten bereit bist und was (noch) nicht geht. Mach ihr klar, dass du auf keinen Fall ein "Ersatz" für ihren Ex bist, den sie in ihre Pläne wie ein Puzzelstückchen einbauen kann. Diese Geschichte mit den konkreten Plänen zum Umzug ins Haus ihrer Tante...... :|N Sie merkt gar nicht, wie übergriffig sie sich in diesem Stadium eurer Beziehung sie sich verhält. Oder macht sie das nur, weil sie meint du würdest doch in absehbarer Zeit zu ihr ziehen?

hsag-tDysxja


ich habe deinen faden grad erst gelesen und möchte dir mal meine sicht als ebenfalls geschiedene frau mit kind und patchwork dazu mitteilen:

für mich stellt sich da ein bild dar, als hätest du unglaublich feste erwartungen und vorstellungen, wie eine familie zu laufen habe, wie kinder zu reagieren haben und misst alles, was deine freundin tut an deiner alten familie.

die jungs sind lauter als deine kinder, benehmen sich dir gegenüber unmöglich (gleichzeitig räumst du aber ein, dass auch deine sich unmöglich ihr gegenüber aufgeführt haben) und sie jammert darüber, wie ansrengend die sind (während dein wusch, deine kinder öfer zu sehen von diesen selbst nicht erfüllt wird).

du blockst das wenigstens oberflächliche kennenlernen eines für deine töchter offenbar wichtigen menschen, die süren das doch auch. und da du der vater bist, gehörst du da auf die elternebene, nicht auf die beziehungsebene. wahrscheinlich ist es für dich wirklich noch zu frisch. daran solltest du arbeiten.

ich fürchte, so funktioniert das nicht und die kleinste, aber vielleicht sichtbarste hürde für euch ist die distanz.

ich sehe keine offenheit deinerseits darüber, wie diese seit 6 jahren so bestehende familie läuft, dass nicht in allen familien dieselben regeln gelten. und ich sehe auch nicht, dass du deine eigene trennung verarbeitet hast und den blick darauf richtest, was für deine kinder wichtig ist, was ihnen gut tut. du siehst noch viel zu sehr dich und deine bedürfnisse. DU willst sie da haben, DU findest den neuen scheiße, DU hast erwartungen daran (wieder erwartungen), wie oft deine töchter zu dir zu wollen haben.

und ich glaube, dass deine unzufriedenheit mit deiner alten familie grad auch ein gutes stück weit auf deine sicht auf die familie deiner freundin abfärbt.

hier mal, wie es bei uns lief, damit du siehst, wie verschieden modelle sein können:

mein partner hat keine eigenen kinder, dennoch hat er sich grad am anfang zurück gehalten, er war unser gast, der erstmal eine verbindung zu meinem kind aufbaute ohne erwartungen und der unseren bisherigen alltag erstmal mitgefahren ist, denn letztlich kam er neu "ins rudel". dau gehört eben auch, dass der junge, der fast so alt ist wie der große deiner freundin, morgens zu uns rein kommt. da gab es keine diskussionen, schließlich hat muttern schon mal eben nen neuen kerl angeschleppt, da sollte fürs kind der rest erstmal möglichst unverändert bleiben.

mein partner hat den jungen von anfang an mit einbezogen, viel mit ihm geredet, interesse signalisiert, war geduldig, auch wenn er am anfang geblockt hat, kurz, er hat sich auf diese eigenständige person eingelassen ohne ihn zu bewerten.

genau das vermisse ich in deinen beschreibungen, den versuch, diese eigenständigen persönlichkeiten kennenzulernen und zu schauen, wo ihr euch trefft.

die frau wird es nur so geben, wie sie ist. du kannst und solltest dinge hinterfragen, um zu verstehen. und du solltest überlegen, ob du dich wirklich für diese beziehung entscheiden möchtest, ob die sie als gleichwertige partnerin siehst und auch offen für die beziehung bist, oder ob du noch so verletzt bist und an der alten familie und deiner ex hängst, dass du noch gar keine ernsthafte beziehung eingehen kannst. im zweiteren fall wäre es auch wichtig, offen zu reden.

EHhemaelAiVger Nutzeir (/#1x5)


Von mir noch etwas zu einem anderen Punkt:

Plötzlich könnte es nicht schnell genug gehen heimzukommen. Weil meine große Tochter bei Ihr aufm Handy anrief und sagte sie solle sich beeilen. Der Maker meiner Ex hat sich wohl den halben Daumen abgesäbelt und sie müssten noch Saubermachen, während die Alten im Krankenhaus waren. Dann war sie etwas durcheinander und wollte mir in meinem eigenen Auto das Lachen verbieten ( ich lachte wegen einer Bemerkung der Freundin) es gäbe nix zu lachen, da dieser Typ sich in den Finger geschnitten hätte und so. Hab das dann übergangen, ohne was spitzes zu sagen, aber das hat schon wieder gesessen. Also, da gibt es noch viel zu tun.....

Du klingst irgendwie sehr respektlos bezüglich der Mutter aber auch dem neuen Partner. :-/ "Die Alten"...."dieser Typ"....auch wenn Du Dir es gespart hast etwas Spitzes zu sagen - Deine Tochter merkt das dennoch. Ich vermisse hier irgendwie eine gewisse Souveränität Deinerseits, und das Verständnis für Deine Tochter, dass sie sich da Sorgen macht.

Klar geht das nicht, dass sie Dir das Lachen verbietet - aber auch hier helfen ein paar nette Worte à la "Du, ich habe ja Verständnis, dass Dich das aufwühlt, aber so schlimm wird es schon nicht sein, bringt nichts wenn Du Dich jetzt verrückt machst"...oder sowas.

Selbst wenn da Deinerseits (verständliche) negative Gefühle gegenüber Deiner Ex und ihrem Neuen sein mögen - trenne dies ganz klar von Deinen Töchtern! Wenn sie ihn mögen, dann respektiere das und trage Deine Gefühle nicht an sie ran.

Ich habe es im Umfeld mal erlebt, dass ein Vater beleidigt war, mit seiner Tochter nicht mehr gesprochen hat als sie einen Ferienbesuch bei ihm machte - weil sie Heimweh hatte. Sie rief weinend ihre Mutter an, war völlig verzweifelt.... :(v

Denke immer, immer daran: Deine Töchter stehen nicht auf Deiner Stufe. Du bist hier derjenige der der Erwachsene ist, der, von dem sie -vor allem auch emotional- noch abhängig sind.

Auch das hier:

Und es war ja wie immer eigentlich Besuchswochenende - nur gemeldet hat sich leider wieder keine.

Ja warum meldest DU Dich denn nicht?? DU bist der Vater, die Trennung von Dir und Deiner Ex, die jetzige Situation die besteht, war/ist alleine Eure Entscheidung, aktiv können die Beiden da null komma nix dafür - also bist Du auch am Zug Dich mehr einzubringen als Deine Töchter.

bueepoxp1


Hallo an alle, so ich werde versuchen, es möglichst gut zu beantworten

Vielleicht kannst du in der Hinsicht bei deiner Partnerin auch nochmal deine Position klarer darstellen. Ich finde immer noch, dass hier Spielraum gegeben ist, weil sie schon ziemlich unsicher wirkt bei der Überlegung, wo dein Standpunkt und deine Schwerpunkte eigentlich sind und womit sie dich eigentlich belasten kann oder sollte. Auch wo sie dich als positive Verstärkung, Entlastung, Ablenkung, Bereicherung etc. erfahren, einbeziehen oder erleben kann, andererseits aber eben auch weiß, wo deine Grenzen sind und sie dich besser nicht in Anspruch nehmen sollte.

es ist ja so, das wie Isabell es schon schreibt ich ja nur alle 2 manchmal jedes Wochenende oben bin oder sie eben hier. Von dem her sind wir meist nur zu zweit und oft ohne Kinder. Wenn aber die Kinder dabei sind, oder ich bei Ihr und sie sind da, dann ist es so das ich schon ab und an Fussball spiele oder mit zum einkaufen gehe, oder auch schon mal abends daheim bei Ihr saß und auf die Kinder aufgepasst habe, damit sie weg konnte. Die " Belastung wie Du schreibst, käme erst bei vollständigem zusammenziehen in Frage.

b=eepropx1


@ Grapefruitsaft

Ich finde, sowas ist normaler Alltag in vielen Familien. Mit Kindern einkaufen zu gehen ist schon eine eigene Hausnummer und bei den Hausaufgaben geht es schnell drunter und drüber, wenn es keine festen Strukturen gibt.

Es gibt auch unglaublich viele Familien mit eigenen Kindern, die nicht in ein Restaurant gehen, weil die Tischmanieren zu wünschen übrig lassen und sonstige Arrangements, über die man nur staunen kann…so richtig hinter die Kulissen einer Familie sieht man ja oft nicht…doch wenn es funktioniert, ist es doch eine tolle Sache, oder?

da geb ich Dir recht, aber wo meine Töchter kleiner waren, war hier nicht so ein Problem. Sicher, die haben auch mal gequengelt, klar und man musste eingreifen, aber da gibt es schon Unterschiede. Hausaufgaben ist ein Thema für sich, aber wenn ein Kind halt so wahnsinnig viel Kraft kostet, dann ist es halt mit zweien umso schwerer, klar

Und in ein Restaurant muss man auch mit Kindern gehen können. Das ist Sache der Erziehung.

Wofür genau hätte sie sich Unterstützung gewünscht? Dass der Kleine beschäftigt ist oder gar unterwegs, damit der Große Ruhe hat zum Lernen? Wenn sie mit solchen Äußerungen bei dir nicht auf Verständnis stößt, braucht sie vielleicht Leute, die sie besser verstehen und mir ihr Überlegungen anstellen, was man optimieren kann. Wer würde hierfür in Frage kommen?

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Ja klar, das der Kleine dann von mir (wenn ich an diesem Wochenende dagewesen wäre) beschäftigt worden wäre. Was, eine gewisse Zeit vorausgesetzt, auch nicht das Problem gewesen wäre. Aber halt nicht ständig.

Vielleicht fällt ihr jetzt auch auf, dass ihr Ex eigentlich schon einiges zur Entlastung beigetragen hat, nur mag sie sich das vielleicht nicht eingestehen…doch das ist eine andere Baustelle…oder kann sie sich vielleicht doch wieder mit ihm arrangieren? Zumindest in der Hinsicht gegenseitiger Entlastung?

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das hat sie vor, da Ihr Ex Mann angeblich wieder in die Nähe zieht.

Eigentlich sehe ich hier aber nun auch einen Anteil bei dir, wenn es um Fragen bezüglich der Alltagsorganisation geht. Gerade hinsichtlich Einkaufen und Zeit, die man gemeinsam verbringt. Oder bringst du alle Sachen, die du bei ihr verwendest, auch selber mit? Wie sieht es mit Wäsche, Kochen und Geschirr und Haushaltsorganisation aus? Eine erwachsene Person mehr im Haushalt finde ich deutlich spürbar, auch wenn es nur für ein paar Tage ist…

Wie habt ihr es geregelt mit Einkaufen fürs Wochenende u.a. Essen, Pflege- und Verbrauchsartikel etc.?...und wann hab ihr z.B. Zeiten für eure Zweisamkeit, für Ausflüge, Haushaltsorganisation etc. reserviert?

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da wir nicht zusammenwohnen sieht das folgendermaßen aus. Ich wasche meine Wäsche in meinem Zuhause selbst und am Wochenende wenn ich zu Ihr fahr dann kauft meist sie die Lebensmittel ein (zusammen mit mir) und wenn sie hier ist kauf ich ein (allein oder zusammen mit Ihr) ich helfe selbsverständlich wenn ich bei Ihr bin mit mit Kochen (mach ich gern) und aufräumen etc. Das mit dem Geld ist in Patchwork oder Trennungsfamilien eh immer ein Thema für sich. Das belastet mich ja auch. Eigentlich dürfte ich mir keine WE Beziehung leisten da ich ja den Unterhalt hier leiste und das Eigentum. Geld hab ich quasi im Vergleich zu vor meiner Scheidung keins mehr. Und das ist ja auch das Thema. Welche Frau akzeptiert das? Nicht viele.

Eine andere Frage wäre noch: Kannst du konkret beschreiben, was deine Leistung in der Erziehung war bzw. ist, dass es bei deinen Töchtern so unbeschwert läuft? Welche Vergleiche hast du mit anderen Kindern und anderen Familien?

Deine Haltung gegenüber ihren Söhnen kann ich einfach noch nicht richtig einschätzen. Fühlst du dich mittlerweile von den Jungs besser respektiert durch deinen Rückzug?

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Bei meinen Töchtern läuft es deshalb so unbeschwert, weil meine Ex und ich früher da sehr drauf geschaut haben. Allerdings stellt sie die Töchter auch ruhig, weil am WE viele Freundinnen zu Ihr und dem Neuen kommen dürfen. Da ist quasi das Haus voller Kinder. Eine Sache, die hier nur eingeschränkt möglich war. Das heißt meine Töchter haben auch viel Ablenkung durch andere Kids. Was bei den Jungs meiner Freundin so nicht ist.

Und die Jungs respektieren mich. Die freuen sich immer, wenn sie mich sehen. So zumindest mein Eindruck.

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