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Fernbeziehung - und was soll werden?

TAheBrlack(Widxow


Gute Besserung und gute Nacht. {:(

g.aul.oise


Der Beitrag von DieDosismachtdasGift klingt ausgesprochen stimmig, wohl wahr, aber mir fehlt da ein wenig die Differenzierung - und meine Erfahrungen im Freundes- bzw. Freundinnenkreis sind da auch andere. Das mag aber mit meinen Freundinnen zusammenhängen. ;-D

Keine von uns (alle aus längeren Beziehungen kommend) hat nach der Trennung sofort wieder den nächsten Mann am Frühstückstisch angestrebt. Im Gegenteil, ich denke, den meisten denkenden getrennten Müttern ist völlig klar, dass man das den Kindern nicht auch noch antut. Man kann sich austoben, völlig abstinent leben, oder, wie ich es getan habe, den Kindern mitteilen, ja, es gibt einen anderen Mann, ja, ihr werdet ihn kennenlernen...aber nicht sofort mit ihm zusammenziehen.

Meine Kinder wussten von Anfang an, dass es einen anderen Mann in meinem Leben gibt; und sie haben ihn auch relativ schnell kennengelernt. Als den Mann an meiner Seite nämlich, nicht als nächsten Vater. Gottseidank war die Sympathie sofort auf allen Seiten da, was war ich froh darüber!

Aber die Erziehungsgewalt, die Eltern-Kind-Ebene war erstmal ausschließlich bei mir. Er war ein weiterer Erwachsener in ihrem Kinderleben, der zwar für sich regulierte, wenn sie es zu bunt trieben, in erster Linie aber ein begleitender Mensch und fast sofort eine feste Größe in ihrem Leben war. Es gab in den ganzen Jahren keine Probleme zwischen meinem Partner und meinen Kindern, im Gegenteil: gerade meinen Mädchen hat er ganz, ganz wertvollen Input und sehr viele schöne Abende gegeben.

beebop1, wäre das für dich ein denkbarer Weg? Dass du dich primär als Partner deiner Freundin siehst, der zwar regelmäßig anwesend ist, aber eben nicht als Ersatzvater, sondern eben als Persönlichkeit, die ab und zu mal da ist?

Und regel das mit deinen Töchtern, das klingt nicht gut. Das sind deine Kinder, die sollten dir erstmal, hoffe ich, am wichtigsten sein.

DJieDoksIism+achtxdasGift


Der Beitrag von DieDosismachtdasGift klingt ausgesprochen stimmig, wohl wahr, aber mir fehlt da ein wenig die Differenzierung - und meine Erfahrungen im Freundes- bzw. Freundinnenkreis sind da auch andere. Das mag aber mit meinen Freundinnen zusammenhängen.

Mir ging es zum Teil ebenso, dass mir bei einigen Beiträgen die Differenzierung gefehlt hat. Es klang zu sehr durch, da ist eine junge alleinerziehende Frau, die nach ihrem Erlöser sucht, weil es daheim mit Kindern nicht so läuft, wie es laufen könnte bzw. müsste.

Ich denke, die meisten Alleinerziehenden die längere Zeit in einer festen Beziehung mit Kindern gelebt haben, kennen diesen Übergangsprozess, in denen manl die eigenen Maßstäbe in Sachen Erziehung hinterfragt hat. Ich meine diese zermürbende Situation, in der Kinder bemerken ihr bisher bekanntes Zuhause mit beiden Eltern ist nicht mehr präsent. Wenn Eltern sich trennen hat das immer unmittelbar auch Folgen für den gemeinsamen Nachwuchs.

Je nachdem wer der sorgeberechtigte Elter bleibt, wird nach meiner Erfahrung zu Anfang noch viel Rücksicht auf die unsortierte Art der Kinder genommen. Man lässt schneller fünfe gerade sein, weil man den Kindern nicht noch zusätzlich emotional belasten will als sie ohnehin durch die Trennung der Eltern durchmachen.

Viel zu schnell gerät die Gesamtsituation in eine Spirale und Dynamik, in der Erziehung nicht mehr ganz so konsequent gelebt wird und einiges außer dem Ruder laufen kann, nicht zwingend muss.

Mein Beitrag sollte ganz sicher nicht danach klingen, eine neue Beziehung im rasanten Tempo über die Köpfe der Kinder hinweg nur zur Freude der Erwachsenen auszuleben. Und nein, beepop1 soll weder leichtfertig sein Haus verkaufen, noch den gerade erst wieder ausbaufähigen Freundeskreis erneut. Ich weiß nicht wie lange die so genannte Heilungs- und Anstandsfrist sein sollte, bis man sich wieder langfristig binden kann. Das ist so individuell wie der Mensch selbst.

Ich finde allerdings schon wichtig, dass man sich ehrlich und offen über die Ressourcen unterhält, die man als Paar hat. Es sind in meinen Augen nur vertagte Probleme, wenn man sich nicht eingestehen kann, dass die gemeinsame Schnittmenge nicht groß genug sein könnte.

Nur, weil man sich bereits frühzeitig über Chancen einer Beziehung unterhält, ist nicht gleich das ganze Projekt zum Sofort-Überflieger geworden. Aber ebenso wie das Thema wollen wir später gemeinsame Kinder haben, ja oder nein für ein Paar tragend ist, so sollte man sich schon darüber verständigen was genau vorstellbar ist in der Perspektive oder nicht.

Für mich macht es wenig Sinn an einer Beziehung weiter rum zu basteln, noch mehr Gefühle aufzubauen und von einer Zukunft zu philosophieren, wenn jeder der beiden weiß, hmm also umziehen möchte ich nicht, beruflich verändern irgendwie auch nicht und eine längere Fernbeziehung ist nicht das was ich leben möchte. Es ist völlig egal, wer von den beiden darüber in welcher Form nachdenkt.

Mir ist klar, dass man solche Entscheidungen nicht zwingend nach ein paar gemeinsamen Wochenenden oder einem gemeinsamen Urlaub treffen sollte. Noch läuft es unter der Kennenlernphase, und diese nutzen viele schon dafür zu sondieren, welche Möglichkeiten bietet eine Beziehung. Je mehr soziale Bindungen mit einbezogen werden müssen, desto gründlicher gilt es darüber nachzudenken.

Wenn man allerdings sehr frühzeitig alle No-Go's kennt, z.b. Umzug nicht gewünscht, berufliche Veränderung nicht angestrebt usw., dann sollten beide wissen, ob sie mit den Begrenzungen ihrer Möglichkeiten langfristig leben wollen bzw. können.

Ein Kennenlernen sorglos dahin plätschern lassen, von dem beide wissen, dass es nicht in eine gemeinsame Zielrichtung führen wird, sondern eher in eine früher oder später schmerzliche Situation für alle Beteiligten halte ich für keine gute Idee.

Es wird dann wieder betroffene Kinder geben, die eine Bindung aufgebaut haben und Erwachsene als unzuverlässig und instabil in ihren Entscheidungen erleben. So zerstört sich Urvertrauen in jedweder Form. Deswegen halte ich es für wichtig, dass man sich frühzeitig entscheidet für welche Form des "Zusammenlebens" man sich entscheidet, die nicht mehr Probleme schafft als man vorher allein hatte.

Ich gehe durchaus gedanklich und emotional mit der Entscheidung von Gauloise mit, wenn man sich zunächst rein auf die Paar-Ebene beschränkt, und schaut ist es zwischen uns als Liebende stimmig genug von den Wünschen, Sehnsüchten und Zielen her.

Hat man sich jedoch entschieden, die Kinder intensiver mit zu involvieren, sollte die Marschrichtung einigermaßen stimmig sein, und kein Hin und Her veranstaltet werden das ziellos bleibt.

Ein Ziel zu haben, bedeutet ja nicht es ist von Januar bis März des folgenden Jahres abzuarbeiten. So war mein Beitrag nicht gemeint. Aber schwierige Entscheidungen endlos aufzuschieben, von denen man bereits weiß, dass sie nicht eine Richtung gehen werden - hat für mich etwas unkonstruktives.

Wenn es Kinder auf beiden Seiten gibt, so sind sie in ihrer Fürsorge durch die Eltern und Priorität zu akzeptieren. Wenn ich mich für einen Partner mit Kindern entscheide, ist mir vorher klar das dies nicht immer mit gegenseitigem Wohlwollen in den Anfängen passiert. Darauf muss man sich einstellen können.

Paarsein in seiner großen Vielfalt bedeutet für mich allerdings auch über eigene Egoismen, die jeder durchaus haben und pflegen sollte gründlicher nachzudenken. Jedes Paar kann da nur den eigenen Weg finden, weil jeder sein Vorleben und sein Päckchen Leben mit einbringen wird.

Ich habe viele Varianten erlebt was Patchwork Family angeht. Den schnellen Weg mit allen Risiken und Nebenwirkungen der funktioniert hat, den eher behutsamen und langsamen, der gescheitert ist als es wirklich ernster und konsequenter wurde, sowie viele Mischformen.

Es sind in meinen Augen nicht einzig die Umstände, die darüber entscheiden was gut geht oder nicht, sondern das Handeln der Menschen selbst. Allerdings weiß ich, dass der Satz "wenn jeder an sich selbst denkt, wird niemand vergessen", nicht die Allzeit-Lösung sein wird.

d$ieZ SeErafEina


In vielen Beiträgen entsteht hier der Eindruck, die neue Frau sei "berechnend", wolle nur ihre Interessen durchsetzen und suche in erster Linie einen Erziehungsgehilfen. Da mag schon was dran sein, ich empfand es stellenweise auch so (obwohl mir diese Perspektive ein bisschen zu einseitig erscheint). Ich möchte aber auch mal einwerfen, dass mir bei dir, beepop, auch schon der Gedanke der Berechnung kam. Bitte entschuldige, ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber du schreibst mehrfach, dass du nicht alleine sein kannst/willst, und machst dir Gedanken über deinen "Marktwert" (welche Frauen bleiben überhaupt noch für mich?). Das klingt ein wenig nach "besser diese Beziehung als keine" und da steckt meiner Meinung nach auch eine gewisse Berechnung hinter, das hat was von "wenn ich realistische Chancen auf eine andere Frau hätte, wäre ich vielleicht schon weg". Ich frage mich, liebst du sie denn? Du schreibst mehrfach, sie würde viel für dich tun, sei gut zu dir. Aber wie sieht es mit deinen Gefühlen aus?

Falls ich mit diesen Gedanken völlig daneben liege, tut's mir leid. Ich wollte es nur mal anmerken.

bYeepxop1


Guten Morgen.... ich lag noch im Bett, da mich offenbar die Sommergrippe erwischt hat.

@ gauloise

Du könntest Recht haben. Mir wäre es natürlich am liebsten, wenn die Frau nur meine Partnerin wäre ohne gleich Ersatzvater zu spielen. Sicher wäre dies für mich ein gangbarer und wünschenswerter Weg. Wohl wissend, das hier die Grenzen fließend sind. Natürlich habe ich bei einer alleinerziehendenn Frau immer die Kinder mit dabei und muss hier auch Rücksicht nehmen. Klar, aber es ist schon ein Unterschied, ob dies explizit eingefordert wird oder ob das nebenher läuft.

Was mir auffällt gauloise, Du schreibst, das Du und auch Deine Freundinnen erstmal nach der Trennung keinen neuen Mann am "Frühstickstisch" wollten sondern im übertragenen Sinn erstmal allein leben. Ist das echt so? Und gingen hier die Trennungen von der Frau oder dem Mann aus? Hätt mich nur mal interessiert. Denn meine Anwältin meinte damals als ich sie das erstmal konsultierte und Ihr die Story erzählte, meine Frau hätte einen neuen. Sie sei schon so lange im Geschäft und so wie ich das erzähle ist da was. Das spürt sie. Keine Frau mit 2 Kindern geht einfach so. Ich dachte immer, die Frauen sind heutzutage die, die eher gehen.

Und wenn ich Dich weiterhin richtig verstanden habe, ist es so das für Dich ein Partner zwar da sein kann, Du Ihn nach einer gewissen Zeit auch den Kindern vorstellst, aber das es für Dich einen Unterschied darstellt, ob im Falle es wäre wieder Schluss, der Mann schon bei euch wohnt oder nicht? Seh ich das richtig?

Hier ist es ja so, das meine Freundin meint die Jungs wären zusätzlich deshalb so schräg drauf, weil Ihr Vater in den 2 Jahren seit der Trennung die 4 Freundin hätte, mal mit mal ohne Kinder, und oft umgezogen war, und deshalb die Kinder keine verlässliche Größe hätten.

Und diese Größe will sie Ihnen als Mutter schon bieten, das bei Ihr nicht jeder Partner ein und ausgeht. Nur frag ich mich dann, warum sie mich damals nach 6 Wochen bereits vorgestellt hat? Das war doch zu früh? Da muss doch eine Frau damit rechnen, das es vielleicht wieder ausgehen kann? Ich fand das gut bei der Wohnung unter mir. Die trennten sich auch und der Mann hat erst nach 9 Monaten die neue Frau seiner kleinen Tochter vorgestellt. Das fand ich gut.

Und es sieht für mich auch seltsam aus, wenn meine Freundin behauptet, meine Töchter würden unter anderem nur deshalb nicht kommen, weil durch den neuen Mann meiner Frau und das Zusammenleben die Ordnung wiederhergestellt ist. Quasi sie würden mich nicht vermissen, weil ja wieder ein Mann samt Hund am Frühstückstisch sitzt und der auch noch eine 10 jährige Tochter mitbringt, mit der meine 10 Jährige spielen kann. Also alles wieder gut - aus Kinder Sicht.

Und wenn Ihre Jungs wieder Ordnung hätten, dann wär das auch besser. Dem widerspricht aber, wie Du schreibst, das ich meine neue Freundin auch nur ab und an mal sehen kann. Das scheint Ihr eindeutig zu wenig. Na ja...

So und nun grad ganz aktuell ..... höre grade meine Whats App Sprachnachrichten ab. Sie ist drauf wegen der Betreuung morgen ab 11:20 Uhr für Ihren Sohn. Ich hatte Ihr ja angeboten, das ich morgen frühestens ab 13;30 Uhr da sein kann. Jetzt sagt sie, na ja, dann müsse sie halt um 11:00 Uhr aufhören sonst bringt das nix. Sie hätte ja niemand, da Ihre Eltern nicht da wären. Und zum erstenmal seit der Zeit in der wir uns kennen, ohne Scheiß, begann eine Sprachnachricht nicht mit " Guten Morgen mein Schatz". Seltsam oder? Ich mein, man kann doch nicht von mir erwarten das ich in meinem Urlaub so früh losfahre wie wenn sie mal eben um die Ecke wohnen würde. Und sie verabschiedete sich auch nur mit Tschau... Nicht mit ich denk an Dich oder so....hmmmm,

baeepoxp1


@ dieDosismachtdasGift

Wieder sehr treffend formuliert. Genau das ist es ja. Sind die Schnittmengen groß genug irgendwann - oder eben nicht.

Und klar soll ich nicht sofort mein Eigentum verkaufen oder vermieten - allerdings sagte sie auch mal, sie verlange nichts von einem Partner was sie nicht selbst tun würde. Und sie sagte ja schon - so einen Job wie hier bekäme sie nirgends. Von dem her wird sie nicht umziehen, das ist Fakt.

Von dem her stellt sich doch jetzt schon die Frage, ob das noch weiter zu verfolgen ist, oder? Wenn ich mein Eigentum verkaufen muss, obwohl die Preise hier grad gut wären, und oben wieder in Miete wohnen - da sie nicht ganz soviel Wert auf wohnen legt und lieber öfter in Urlaub fährt, das ist doch schon mal ein sehr elementarer Punkt,oder?

Und ja, den Kindern wieder wehtun wenn man sich wieder trennt, da sie wieder keine verlässliche Größe erleben ..... aber das ist doch schon passiert. Die Kinder kennen mich doch schon gut, durch das das sie sie gleich vorgestellt hat. Die werden, zumindest in Ihrer Definition leiden und ich werde der Schuldige sein. Das weiß ich jetzt schon. Allerdings deshalb alle Warnzeichen zu missachten und wieder in eine Beziehung schlittern, die dann nach Jahren wieder vor dem Aus steht - ich darf mein Leben nicht komplett versauen. Vielen Dank für Deine Worte.

b*eepwoxp1


@ die serafina

der Eindruck der bei Dir entsteht täuscht Dich nicht komplett. Ich will diese Beziehung nicht führen, weil ich die Frau ausnutzen möchte, sondern, in dem Augenblick in dem ich eine Beziehung führe, tue ich das ohne Hintergedanken und genieße es. Ich bin auch kein Warmwechsler der sofort in eine neue Beziehung geht. So wie ein Kumpel mir sagte, ich solle mir für unter der Woche hier eine Frau suchen und am WE dort. Geht meines Erachtens gar nicht. Ich bin über 40 nicht 15. Aber, das was leider bei mir stimmt - schon das ganze Leben lang - allein kann ich nicht lange sein. Es geht einfach nicht. Dabei muss die Person nicht immer um mich rum sein, ich halte es bis zum WE aus - aber allein. Schwer. Fragt mich nicht warum. Aber am WE allein war schon immer schwer für mich. Ich mag die Frau aber wirklich gerne. Sie mich aber wahrscheinlich mehr wie ich sie

DyieDoysism^achtdsasGifxt


beepop1

Mir persönlich wäre eine Zeit von knapp 6 Wochen auch deutlich zu früh gewesen, um Kind und Kegel sofort zu involvieren in Bezug auf den neuen Mann. (aber man selbst ist nicht das Maß aller Dinge ;-) )

Allerdings vermisse ich von Dir ein wenig, dass Du selbst Grenzen setzt. Wo war Dein Veto für diese Situation? Ich hätte es geschätzt gerade in den Anfängen, wenn ein neuer potentieller Freund oder Partner mir seine Sichtweisen und Bedenken erklärt, sodass man sein eigenes Wollen kritischer überdenkt. Wenn sie nicht nach der "Vaterfigur" für die Söhne explizit sucht, hätte es eine Weile ausgereicht, wenn ihr als Paar eure Kennenlernzeit weiter nach hinten raus zieht. Die Vater-Wochenenden nutzend z.B.

Aber ein Stück weit verstehe ich ihre Bedenken schon, wenn sie sagt der Kindesvater hat nun erst einmal seine Sturm-Drang-Zeit nach der Trennung (ist für mich total ok sich neu auszuprobieren), aber hat die jeweilige Interval-Freundin immer gleich mit dabei, wenn die Jungs ihr WE bei ihm verbringen.

Das sie dann der Gegenpol zu dem Modell sein möchte, ja schon irgendwie verständlich. Nur das Tempo und eine zu stringente Erwartungshaltung passt dann nicht so ganz.

Sie sollte dann für Dich und Deine Belange versuchen mehr Verständnis zu entwickeln. Was Deine Töchter angeht, die sie nur von einer etwas misslungenen Erstbegegnung kennt, zu behaupten deren Welt wäre schon total in Ordnung wie sie ist, naja das kann auch völlig anders sein.

Wir hier im Forum wissen ja nicht, wie die letzten Wochen und Monate der Trennungsphase von Deiner künftigen Ex-Frau war. Ob es böse Worte, durch die verständliche Verletzung gab, dramatische Szenen einer scheiternden Ehe usw. Sowas prägt dann in der ersten Zeit nach der Eltern-Trennung deutlich das Verhältnis zwischen Vater und Kindern.

Zudem hat auch deutlichen Einfluss, wie sich die Kindesmutter verhält und deren neuer Partner. Leider gibt es diese Egoismen, dass wenn es einen baldigen neuen Partner gibt, dass versucht wird den vermeintlichen "Störfaktor" zu eliminieren, indem abwertete Worte oder eine "Abrechnung" erfolgt im Beisein der Kinder.

Es wäre sehr schade, wenn dem so wäre. Weißt Du jedoch besser als wir Forenteilnehmer in Deinem Thread. Mir wäre es wichtig, dass Deine eigenen Kinder ihren Stellenwert behalten und das Verhältnis sich bessert was Dich und die Töchter angeht.

So gesehen macht es Sinn, dass Du ihre Einstellung dazu beobachtest. Ebenso wie der Umgang zu Dir, wenn Du nicht auf ihre Wünsche eingehst. Die von Dir beschriebene Situation wegen des früheren Losfahrens wegen der Betreuung der Söhne - hmmm irgendwie wenig empathisch.

Von dem her stellt sich doch jetzt schon die Frage, ob das noch weiter zu verfolgen ist, oder? Wenn ich mein Eigentum verkaufen muss, obwohl die Preise hier grad gut wären, und oben wieder in Miete wohnen - da sie nicht ganz soviel Wert auf wohnen legt und lieber öfter in Urlaub fährt, das ist doch schon mal ein sehr elementarer Punkt,oder?

Das würde ich durchaus als nicht sehr kleinen Nebenpunkt für den Beziehungsaufbau sehen. Das würde langfristig glaube zu unschönen Diskussionen führen, wenn Pro und Kontra so deutlich aufeinander treffen.

Die werden, zumindest in Ihrer Definition leiden und ich werde der Schuldige sein. Das weiß ich jetzt schon.

Diese Entscheidung habt ihr gemeinsam getroffen. Du vermutlich eher aus zu großer Zuneigung in Bezug auf Deine Freundin statt mit großer innerer Überzeugung, dass der frühe Zeitpunkt bereits richtig für die große "Rudelzusammenführung" war.

Schuldige sehe ich da nicht, nur Erwachsene die sich nicht gut genug über ihr Handeln abgestimmt haben. ;-)

Aber wie das so mit den schnellen Emotionen ist, die es möglich machen, Bedenken bei Seite zu schieben. Kennen wir vermutlich alle ein Stück weit von uns selbst.

Allerdings deshalb alle Warnzeichen zu missachten und wieder in eine Beziehung schlittern, die dann nach Jahren wieder vor dem Aus steht - ich darf mein Leben nicht komplett versauen

Eine Garantie für zwischenmenschliche Beziehungen gibt es leider nicht. Deswegen ist es dennoch unerlässlich bereits in den Anfängen danach zu schauen, wieviel gemeinsame Vorstellungen und vor allem Übereinstimmungen es in Bezug auf Liebe und Partnerschaft gibt. Gerade in Fernbeziehungen halte ich das für doppelt wichtig.

Verbringt man auf die Art eine Menge Lebenszeit damit hin und her zu fahren, seine Zeit weniger spontan zu planen und mit der Überlegung dastehend, wie hoch der Preis dafür sein darf. Liebe und das Nichtwollen von allein sein, sind nicht die einzigen "Mitbringsel", welche über Erfolg oder Misserfolg einer Beziehung mit entscheiden.

Wenn es aktuell in Dir bereits Bedenken oder kritisch sichtbare Problemfelder gibt, würde ich sie nicht unterdrücken, sondern sie nicht als Denkverbot von Deiner Seite aus sehen.

Zudem wird es zunehmend wichtiger sein, dass Deine Freundin darüber nachdenkt, die Jungs zu etwas mehr Eigenständigkeit anzuhalten. Ab einem gewissen Alter gehört das mit dazu, um aus dieser Spirale der Abhängigkeit heraus zu kommen. Das der Spagat zwischen Job und Kindern kein leichter ist, weiß ich aus eigener Erfahrung heraus gut.

Aber ich kenne auch die Vorteile der eigenen Entlastung, welche man mit diesem Erziehungsmodell zunehmend erfährt, wenn man nicht mehr alles ringsherum abfedern muss damit es daheim rund läuft.

a0n*_xre


Du fährst echt fast jede Woche 250 km um zu poppen? Das mit dem nicht alleine sein können, kaufe ich dir nicht ab.

Mit zwei aktuellen Baustellen wird deine Fernbeziehung mit ziemlicher Sicherheit nicht lange halten. Wie schon mehrfach hier erwähnt, solltet ihr euch unbedingt über euer weiteres vorgehen unterhalten.

b:eepoxp1


@ die DosismachtdasGift

Sehr schöner Beitrag. Du scheinst ein in Dir ruhender Mensch zu sein, um so zu schreiben. Toll. Ja ich hätte bei Ihrer Bitte, das die Jungs schon vorgestellt werden, nur damit ich auch unter der Woche kommen kann wenn ich, alle paar Wochen dort beruflich bin, vielleicht noch zurückziehen sollen. Aber wie Du schreibst, wir sind in unseren Handlungen auch nicht immer so überlegt, wenn man das Gefühl hat, es passt sonst. Mit meinen Töchtern - ja es war ein unglückliches Zusammentreffen. Meine Große Tochter war, wahrscheinlich auch eifersüchtig, da sie ein andermal sagte als ich Ihr von der Freundin erzählte " das ist doch mir egal, was die denkt" so eine Ablehnung habe ich von Ihren Söhnen bisher nicht erfahren, das muss ich ganz klar sagen.

Und das meine Töchter so reagieren - klar liegt es am Verhalten meiner Noch Frau zum Ende der Ehe hin und bis heute. Das war, gelinde ausgedrückt, die Hölle. Vom ersten Satz an abends auf der Couch " wir müssen unsere Beziehung auf eine neue Ebene stellen, sie würde jetzt Ihren Weg gehen und wenn ich nicht bereit wäre den mitzugehen...... wo ich sofort wusste ach Du Scheisse was ist denn jetzt kaputt... bis über ich geh jetzt 1 - 2 mal die Woche weg und Du hast nicht zu fragen mit wem und wohin endete es schließlich im Auszug zu Ihren Eltern wo ich nicht mal gesagt bekam, das sie dort mit den Kindern ist. Dann erfuhr ich, sie wohnte kurzzeitig mit den Kindern bei dem Typ in der nächst größeren Stadt - erfuhr ich alles erst diese Jahr. Als ich dieses Jahr an Ostern dann vor dem Haus meiner Schwiegereltern stand um auf meine Töchter zu warten, kam keine raus. Als ich dann per Whats App nachfragte, wo sie bleiben erfuhr ich - ja Papa wir sind doch Zuhause - nur war Zuhause nicht mehr bei den Schwiegereltern - sondern 4 Ortschaften weiter in einem neu angemieteten Haus. Ich erfuhr es nicht von Ihr - nein von den Kindern.

Und ich denke schon, das hier gegen mich interveniert wird. Ich kenne die Familie. Ich schrieb ja bereits, das Ihre Mutter bei der Trennung Ihrer Schwester von Ihrem Mann ja damals sagte " Lollipop das ist nicht schlimm, das Du keinen Vater mehr hast. Dich kriegen wir auch groß. Wohlgemerkt, der Junge hatte einen Vater - sie waren halt getrennt. Und als Ihre Schwester 1,5 Jahre nach Ihrer Trennung von einem anderen Mann auch schwanger wurde ( von dem sie sich dann vor der Geburt wieder trennte) hieß es, der wäre doch nicht ganz dicht. Noch Fragen?

Und ich kann mir halt im Moment schwer vorstellen, mit dieser Töchterbaustelle über 250 km umzuziehen. Da käme ich mir wie ein Verräter vor.

Und ja, das die Sache mit dem Eigentum kein kleiner Nebenpunkt ist, stimmt. Alle, die selbst Eigentum haben, verstehen das natürlich nur zu gut. Jemand der das nicht hat denkt halt, stell Dich doch nicht so an. Ziehst halt wieder in Miete. Aber auf Wohnen lege ich halt nun mal Wert.

Und grad kommt eine Nachricht mit einem Kuss Smiley rein. Sie hätte morgen Abend um 19:45 zwei Karten fürs Handball. Ob ich mit möchte. Ja, ich würde mitgehen schrieb ich. Dann kam zurück " wenn Du aber nicht möchtest musst Du es sagen. Dann finde ich bestimmt noch jemand anderen...

bReepoxp1


@ an - re

so treffend können es nur wieder Männer schreiben. Das meinte ein guter Bekannter von mir auch. Aber ich fahre da nicht nur zum " Poppen" hin. Ob Du das glaubst oder nicht. Ja, mit den Baustellen wird das so auf Dauer echt schwer.

Du willst mir also sagen, ich könne sehr wohl alleine sein, aber da ich hier nix zu Poppen habe, fahre ich soweit? Ist es das? Nun, Sex gehört auch dazu, klar. Aber nicht nur. Sonst müsste ich es so halten wie mein Kumpel mir sagt. Stell Dich bei Tinder rein, dann hast Du hier auch was zu F.......

TFheBlacckWidxow


Hmm, also erst ist sie angepisst, daß du nicht auf die Kinder aufpasst und früher zu ihr fährt. Jetzt rudert sie zurück und holt Karten, du sagst zu und sie muß dir unbedingt noch reindrücken, daß sie sonst Jemanden fragt? ]:D

bQeepIopx1


@ BlackWidow

seltsam, oder ;-D 😳

TnheB<lacykWidxow


Wichtig ist nicht, wie wir als nicht involvierte Personen die Geschehnisse wahrnehmen. :-X

dTie 1SOerafxina


Meine Güte, man muss ihr jetzt aber auch nicht alles negativ auslegen. ;-) Könnte ja auch sein, dass sie mit den Karten etwas schnell geschossen hat und jetzt verhindern möchte, dass beepop sich auf diese Art der Abendgestaltung einlässt, obwohl das gar nicht sein Ding ist.

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