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Mein Freund will einen Vaterschaftstest. Trennung?

Alntivgxone


Ich überlege gerade, ob denn nur ein Test nach der Geburt reicht. Oder ob er noch einen weiteren Verlangt, weil der erste ja falsch sein könnte......

SFolYinae12x3


Irgendjemand hat hier geschrieben, dass mein Freund - bzw. jetzt Ex-Freund - sich das mit dem Baby nun vielleicht anders überlegt hat. Ehrlich gesagt ist mir dieser Gedanke in den letzten Wochen auch schon öfter gekommen. Denn wenn man in einer festen Beziehung lebt, ein Baby schon eine Weile konkret plant (inkl. Ovulationstest) und Heiratspläne hat, er es an den Tagen wo ich meinen Eisprung hatte auch gar nicht erwarten konnte mit mir ständig ins Bett zu hüpfen und dann - wenn es geklappt hat - plötzlich ankommt und sagt "ich will erst den Beweis dass es auch von mir ist" und überall und jedem dieses Thema aufdrängt, dann ist das doch schon recht komisch, oder?! ":/ Er betonte ja immer, dass er mir vertraut aber trotzdem kam das bei den Familien und Freunden so an wie bei mir: er vermutet Untreue sonst würde er nicht so versessen darauf sein den Test machen zu lassen und immer wieder diese Einschränkung "WENN es mein Baby sein sollte" gebrauchen.

Wenn er Angst vor der Verantwortung hat oder es sich mit Kindern bzw. mit mir grundsätzlich anders überlegt hat, dann soll er es doch sagen und nicht so einen Eiertanz machen und sich die wildesten Mutmaßungen ausdenken und überall ein Schuldeingeständnis wittern. Wenn er gesagt hätte, dass er sehen will was für Nachrichten auf meinem Handy sind und wer da so in meinen Kontakten steht und ich ihm sage dass das meine PRivatsphäre ist, dann würde er sowas wahrscheinlich auch als "Schuldeingeständnis" sehen. Nach dem Motto: Wer nichts zu verbergen hat, hat auch kein Problem mit Kontrolle :-o Versteht ihr was ich meine? Total lächerlich...

Er kriegt den Test. Dass so ein nachhaltiges, völlig unbegründetes Misstrauen aber die Beziehung zerstört hat muss er akzeptieren. Und er ist erwachsen - wer es darauf anlegt ein Kind zu zeugen, kann dann nicht einfach sagen "oh, ich habe es mir anders überlegt - hat das Kind halt Pech gehabt" oder "ich wollte doch eigentlich gar kein Mädchen sondern einen Jungen"! Die Verantwortung für das Kind haben wir und ich erwarte schon von ihm, dass er seinen Vaterpflichten auch nachkommt. Und damit meine ich nicht nur finanziell sondern vorallem auch dass er Zeit mit dem Kind verbringt und wirklich ein Vater ist!

s4ingxende


Liebe Solina,

ich habe in den Nachrichten auch davon gehört, was dein Freund gelesen hat...Für mich stellt sich das allerdings so dar, als wäre das nur der Vorwand von ihm zur Forderung eines Vaterschaftstestes.

Ich glaube, dass dein Freund ein grundsätzliches Vertrauensproblem zu dir hat, das er bisher nicht gezeigt hat oder eventuell heimlich gelaufene "Nachforschungen" nichts ergeben oder bestätigt haben.

Das heißt dann, dass es eh keine wirkliche Basis gibt für eine Beziehung.

Selbst nach dem Lesen eines solchen Artikels oder eventuell gesetzte Flöhe im Ohr könnten ihn nicht erschüttern, wenn er dir absolut vertrauen würde.

Wenn ich erfahre, dass meine Nachbarn ihr Kind misshandeln, gehe ich doch auch nicht davon aus, dass das mein Partner auch tut ":/

Nur eine Vermutung von mir:

Könnte es sein, dass er eine andere Frau kennengelernt hat und nun keinen Familienwunsch mehr mit dir hat?

Mit der Trennung scheint er ja kein Problem zu haben und einen Vaterschaftstest will er dann auch nicht mehr..?

Er hat doch damit gerechnet, dass dich sein Wunsch sehr verletzt und dass das Anzweifeln der Vaterschaft einen erheblichen Bruch, wenn nicht gar (wie wohl jetzt eingetreten) das Ende der Beziehung bedeuten könnte.

SToliGna.12x3


@ Antigone:

Du meinst er verlangt immer wieder Tests, bis er mal einen mit dem Ergebnis bekommt das er gerne haben will? :-| Mittlerweile kann ich mir ja alles vorstellen. Wenn ich an sein Gesicht denke, als der Arzt meinte dass es auch bei so einem Test eine sehr, sehr geringe Fehlerqoute gibt die teilweise auch von Institut zu Institut schwanken kann, dann kann ich mir vorstellen, dass er "zur Sicherheit" auch noch parallel einen weiteren Test machen lassen möchte. Das ha er zwar nicht gesagt, aber nach seinem Gesichtsausdruck zu urteilen wäre es schon möglich dass er auf so eine Idee kommt.

So sehr ich auch versuch das alles zu verstehen, ich drehe mich immer nur im Kreis! Ich habe nun für mich entschieden erst einmal eine neue Bleibe zu suchen (wahrscheinlich bei einen von meinen Eltern) und dann versuchen den Rest der Schwangerschaft zu genießen und mein Leben irgendwie wieder zu ordnen. Das Baby steht jetzt für mich an erster Stelle und dafür werde ich alles vorbereiten :-) Alles andere - Test, Beziehung, usw. - muss jetzt einfach zurückstehen. Führt ja eh erst einmal zu nichts, denn bis zur Geburt wird das alels eh nicht geklärt werden können.

sDingenxde


Wie wäre es mit einem vorgeburtlichen Vaterschaftstest? Der kann ab der 14. SSW durchgeführt werden. Dazu ist das Blut der Mutter und des möglichen Vaters nötig.

dlanake87


Solina

Soll er doch, muss er halt zahlen. Die sind recht teuer, solche Tests und wenn er meint das er Zehn machen muss, dann soll er man. Es würde nur um so deutlicher zeigen das er sich da gerade in etwas reinsteigert, aber nun warte doch erstmal ab.

keinstein

Weil du in einer intakten Beziehung keinen brauchst.

Kommt auf das Beziehungskonzept an. Ich vertraue weder mir noch sonst einem Menschen in jeder SItuation voll und ganz und deshalb ist das für auch keine Bedingung für eine Beziehung. Hier ist die Erwartung das einem der Partner voll undganz vertraut erschüttert worden, man ist davon ausgegangen, ob ausgesprochen oder nicht.

Ich habe diese Erwartung nicht. Also grundsätzlich vertraue ich meinem Partner nicht vorbehaltlos und erwarte das auch nicht von ihm. Ich vertraue nicht mal mir vorbehaltlos, zu oft habe ich selbst mich schon überrascht und nicht immer waren meine Aktionen gut für mich.

Solina, wenn bedingungsloses Vertrauen für die eine der Grundvorraussetzungen für eine Beziehung ist, dann seid ihr hier vermutlich tatsächlich schlicht am Ende, für ihn ist es offensichtlich nicht so oder er musste gerade entdecken das dem so ist. Dann aber ändert das am ganzen Rest nichts. Ihr müsst euch dringend wieder beruhigen, das liest sich hier so als wäre die Situation innerhalb kürzester Zeit massiv eskaliert und wenn ihr da nicht ganz schnell die Handbremse anzieht, wird das noch richtig hässlich und leidtragend wird vorallem das Kind sein.

S(hojo


Etwas über tausend Euro, kein Risiko fürs Kind. Kann er sich ja mal durch den Kopf gehen lassen. %:|

S hojxo


(Meinte den vorgeburtlichen - laut Google ab 1200 oder so aufwärts.)

S8olpinea12x3


@ singende:

Ja, er meint wenn ich mich trenne, dann ist so ein Test ja überflüssig weil ich ja dann zugegeben hätte dass das Kind nicht von ihm ist - ansonsten würde ich mich ja nicht trennen. Hääääääää?? Eigentlich glaube ich ja nicht dass er sich vor der Verantwortung nur drücken will, aber so ganz von der Hand zu weisen ist das natürlich auch nicht mehr. Selbst wenn er nach der Geburt keinen Test mehr will, wird der ja spätestens gemacht wenn die Vaterschaft gerichtlich festgestellt werden muss wg. evtl. Unterhaltszahlungen und der Eintragung in der Geburtsurkunde usw.

Ich will ihm jetzt nichts unterstellen, aber ich hoffe wirklich dass er nicht glaubt dass ich aus reiner "Wut" den kontakt zum Kind verbiete und er dann a) das arme Opfer spielen kann dem der Kontakt zu seinem Fleisch und Blut verwehrt wird und b) keine Verantwortung übernehmen muss. Ich möchte dass er seinen Vaterpflichten nachkommt und auch wirklich ein Vater sein kann! Klar denke ich da u.a. an Unterhalt für das Kind aber in erster Linie an den KONTAKT zum Kind. Als meine Eltern sich getrennt haben war ich knapp über 1 Jahr alt und trotzdem habe ich meinen Vater sehr oft gesehen, viel mit ihm unternommen und bei wichtigen Feiern war er immer dabei. Teilweise hat er mit meiner Mutter und mir auch das ganze Weihnachten gefeiert oder hat mit uns einen Wochenendausflug gemacht. Meine Eltern haben sich öfter auch ziemlich gezofft und man kann sie nicht gerade Freunde nennen, aber sie haben sich nie gegenseitig "bekriegt" oder sowas. Wenn ich da manche Geschichten höre, dann habe ich da wohl echt Glück gehabt :)*

T/his TJwiliDght Gtardexn


Wenn er Angst vor der Verantwortung hat oder es sich mit Kindern bzw. mit mir grundsätzlich anders überlegt hat, dann soll er es doch sagen und nicht so einen Eiertanz machen

Dann wäre er aber der Schuldige, Böse...

Und damit meine ich nicht nur finanziell sondern vorallem auch dass er Zeit mit dem Kind verbringt und wirklich ein Vater ist!

Wenn er Vater sein will, wird er das auch. Zwingen kannst du ihn nicht. Wäre auch für das Kind nicht schön. Aus dem Grund muss man sich als Mutter immer im klaren sein, zur Not auch alleine das Kind großzuziehen...

LAian-J%ixll


Ist in Deutschland aber nicht erlaubt, oder?

S<olin'a12x3


@ danae87:

Ja, allerdings. Gestern war es richtig heftig und deshalb habe ich - obwohl ich irgendwie dachte ich könnte es noch weiter überdenken und noch weiter abwarten, heute den Entschluss gefasst mich zu trennen. Das war wirklich hässlich.

L&ianq-Jilxl


Die pränatale Abstammungsdiagnostik, meine ich

dqanaxe87


Ja, er meint wenn ich mich trenne, dann ist so ein Test ja überflüssig weil ich ja dann zugegeben hätte dass das Kind nicht von ihm ist - ansonsten würde ich mich ja nicht trennen. Hääääääää??

Deswegen nehme ich ja an das er sich da in was verrannt hat. Ich hab mal eine Frage: Wie genau lief euer allererstes Gespräch zu dem Thema genau ab? Also, wie kam er dir das erste Mal damit um die Ecke und wie hast du reagiert?

Es geht mir hier nicht darum Schuld oder so festzustellen, halt ich eh für ein doofes Konzept, mir geht es darum irgendwie nachzuvollziehen wo ihr gestartet seid, dass ihr nach drei Wochen vor dem Ende steht.

SWh{ojo


Stimmt. Hier steht was dazu (Quelle nicht gründlich angeschaut, also ohne Gewähr): [[http://ratgeber-vaterschaftstest.de/praenataler-vaterschaftstest/]]

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