» »

Mein Freund will einen Vaterschaftstest. Trennung?

L|.va]n@Pelt


Ich finde, die TE hat hier alles geschrieben, was für sie wichtig für die Selbstsortierung war. Auf Fragen ging sie auch ein - und es kamen ja gefühlt auch öfter immer die selben. Wie tief man etwas auseinanderklamüsern möchte und wieviele Details man beleuchten möchte, ist ja auch durchaus sehr unterschiedlich. Wenn dann noch wilde Speulationen dazu kommen, wäre ich auch raus und die TE hat doch im Moment gewiss andere Dinge zutun.

Aber: sie hat für eine interessante Diskussion gesorgt. Wir sehen ja auch hier im Forum, dass es durchaus Männer gibt, die grundsätzlich darauf bestehen würden, Frauen die damit kein Problem haben und Frauen, die sich ebenfalls sofort trennen würden.

Persönlich gehe ich davon aus, dass da auch manch anderes in der Beziehung nicht stimmte und der Typ gewiss keiner wäre, mit dem ich mein Leben teilen wollen würde. Aber auch das ist selbsterständlich reine Spekulation. Aber ich gehe davon aus: mit dem richtigen Partner und einer gesunden Kommunikation hätte sich dies klären lassen (und ich hoffe für die beiden und das Kind, dass sie das vielleicht sogar noch schaffen).

Es ist natürlich schön, wenn man erfährt, wie es sich weiter entwickelt - man kann es aber nicht erwarten und braucht vorallem: Geduld.

S~hEo'jo


Genau 3. :)^

Und 3. wäre?

s8eveOntThree


Also ich glaube, wenn man eins mal festhalten kann, dann die Tatsache, dass hier zwei Menschen überhaupt nicht wussten, wie der andere tickt.

es ist schon schräg wenn eine rational völlig verständliche Frage durch emotionale Befindlichkeiten eine Katastrophe auslöst

Ich muss gestehen das mir zur Geburt meiner Tochter ähnliches durch den Kopf ging, hab meine Frau aber nicht damit komfrontiert. Dazu ist Zeit genug wenn es tatsächlich ernsthafte Zweifel gibt, die gab es aber nie und bei meinem Sohn erst recht nicht.

M*oniwka65


Ich sehe es genau umgekehrt. Die Frage ist in diesem Fall (Wunschkind) irrational und die Überlegungen gegen diesen Mann wären zumindest bei mir nicht auf Emotionen gegründet, sondern überwiegend rational.

B=ambiPenxe


es ist schon schräg wenn eine rational völlig verständliche Frage

die Ratio die dahintersteckt, wenn vom zukünftigen Vater nach einem Vaterschftstest eines im Liebesurlaub gezeugten Wunschkindes gefragt wird, erschließt sich mir nicht. Außer die zukünftigen Eltern hätten sich im Urlaub im Swingerclub beim Rudelbumsen vergnügt, oder würden eine ofene Bezihung führen. Dann hätte die Mutter an einer Kläung der Vaterschaft bestimmt auch großes Interesse

@ Monika

:)z :)^

Genauso sehe ich das auch.

s^ev~ent[h(ree


die Frage ob er tatsächlich der Vater ist würde ich als rational sehen, der Vertrauensbruch dagegen emotional

Kuckuckskinder sind i.d.R. keine irrationalen Wahnvorstellungen sondern die Realität

Eyhemsalig2er N1utzerj (#568x697)


es ist schon schräg wenn eine rational völlig verständliche Frage durch emotionale Befindlichkeiten eine Katastrophe auslöst

Immer wieder spannend zu lesen wie Menschen Gefühle der Unsicherheit ausgeblenden und anderen vorwerfen auf ihre emotional geprägten Anfragen emotional zu reagieren: da sieht man deutlich den Egozentiker - meine Gefühle sind wichtiger als Deine. Es wurde einfach noch nicht verstanden, dass die eigenen Gefühle in einer Partnerschaft genauso viel oder wenig bedeuten wie die des Gegenübers und genau das ist es was in Beziehungen zu Problemen führt: Wenn einer selbstverständlich erwartet das den eigenen Gefühlen gefolgt wird aber meint der andere hätte keine Berechtigung für seine oder ihre.

s=eve8nthMr_ee


meine Gefühle sind wichtiger als Deine. Es wurde einfach noch nicht verstanden, dass die eigenen Gefühle in einer Partnerschaft genauso viel oder wenig bedeuten wie die des Gegenübers und genau das ist es was in Beziehungen zu Problemen führt: Wenn einer selbstverständlich erwartet das den eigenen Gefühlen gefolgt wird aber meint der andere hätte keine Berechtigung für seine oder ihre.

sehr gut formuliert, sowas ähnliches wollte ausdrücken auch wenn es missverständlich war

E2vColAuzzexr


Es wurde einfach noch nicht verstanden, dass die eigenen Gefühle in einer Partnerschaft genauso viel oder wenig bedeuten wie die des Gegenübers und genau das ist es was in Beziehungen zu Problemen führt: Wenn einer selbstverständlich erwartet das den eigenen Gefühlen gefolgt wird aber meint der andere hätte keine Berechtigung für seine oder ihre.

Die Liste lässt sich beliebig erweitern. Es geht nicht nur um unterschiedliche Gefühle, sondern auch um Vertrauen, Sicherheit, usw. usw. Jeder hat sein eigenes Bedürfnispaket.

Mcon`ika6x5


Gefühle wären bei mir hier (es ist nicht jeder "Fall" gleich) nur die Folge der Trennung, weniger die Ursache. In meinen Augen offenbaren sich Charakter, Reife, Lebenseinstellung und eben die nicht vorhandene Vertrauensbasis der Beziehung (vorausgesetzt es sind nicht sehr entscheidende Details außen vor geblieben bei der Schilderung der TE).

Das ganze Gefühlsgedöns würde ich gar nicht so wichtig nehmen.

Sfolin8a12x3


Hallo ihr Lieben! Tut mir leid, dass ich die letzten Tage so wenig geschrieben/geantwortet habe. Ich habe gerade jede Menge Stress und Ärger wegen dieser ganzen Sache am Hals >:( Ich werde mich aber in den nächsten Tagen nochmal melden und detaillierter Auskunft über den "Stand der Dinge" melden... Deshalb: Bitte etwas Geduld ;-)

E"hemaliger rNutz5er (n#256869x7)


Es geht nicht nur um unterschiedliche Gefühle, sondern auch um Vertrauen, Sicherheit, usw. usw.

Was ist Vertrauen anderes als ein Gefühl? Wie stehts mit Sicherheit?

Nein - eigentlich -im Grunde genommen ist es wirklich ganz einfach. Nur dadurch dass wir unsere Gefühle gerne rationalisieren und so tun als wären sie keine leben wir in der Illusion dass es sehr viel mehr "Nicht-Gefühle" gibt und das wird dann genutzt um es anderen als "Tatsachen" um die Ohren zu hauen.

Jeder hat sein eigenes Bedürfnispaket.

Ja - deshalb ist Kommunikation über Gefühle ja auch so wichtig - egal in welcher Form. Jemand der " Du bist emotional" als Vorwurf benutzt um eine Diskussion abzuwürgen hat das noch nicht überrissen. Jemand der nachfragt: Ok um welches Gefühl gehts bei Dir gerade bei mir gehts um .... erzielt andere Ergebnisse.

MSonik%a65


Was ist Vertrauen anderes als ein Gefühl? Wie stehts mit Sicherheit?

Meinetwegen, dann unterscheiden wir eben zwischen Emotionen und Gefühlen. In der Definition ist Vertrauen ein Gefühl, Angst eine Emotion, also situationsbezogen. Wie auch immer, Vertrauen beruht auf Erfahrung und darauf wiederum beruht Sicherheit. Für mich die Basis einer Beziehung. Es wurde nun die Erfahrung gemacht, dass Vertrauen nicht gerechtfertigt ist, das mag bei beiden so gewesen sein, das lässt sich schlecht beurteilen. Ich kann nur sagen, hätte mein Mann so reagiert, wäre er nicht mein Mann geworden.

S\hoAjo


Du meinst: Emotion als innerer Impuls, Gefühl als persönliche Interpretation dieses Impulses?

E>volu!zzexr


Was ist Vertrauen anderes als ein Gefühl? Wie stehts mit Sicherheit?

Ich würde alles und jedes einfach nur als eines von vielen Bedürfnissen betrachten.

Das ganze Leben definiert sich über Bedürfnisse und Bedürfnisbefriedigung. Wenn man es so betrachtet, erklärt es sich für mich sehr viel einfacher. Und immer wenn Menschen etwas tun, oder sich so und so verhalten, dann steht für mich ein Bedürfnis dahinter. Gleichzeitig haben gleichnamige Bedürfnisse bei jedem eine unterschiedliche Priorität und jeder braucht seine ganz individuelle Menge/Portion davon. Dem gilt es gerecht zu werden.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beziehungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Psychologie · Erziehung · Sexualität · Homo, Hetero, Bi


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH