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Die reale Angst, verlassen zu werden.

DBé.liéxe


Ich glaube, ich kann das nicht so gut unterscheiden?

Ich weiß ja, dass die Beziehung zum Therapeuten zeitlich begrenzt ist, aber ich mache grundsätzlich aus der Beziehung eine Bindung und die dann unsicher-ambivalent. Das ist höllisch anstrengend.

Ich kapiere immer noch nicht, dass ich wieder Zuhause bin. Das ist ganz angenehm.

DXé.^lHiée


Irgendwie ist es schwerer als gedacht.

So sehr mich auch alles genervt hat und ich eigentlich nicht in der Klinik sein will, will ich irgendwie doch.

Ein paar Menschen fehlen mir, hauptsächlich die Therapeutin bzw die Gespräche mit ihr oder überhaupt die Möglichkeit, nicht mehr oder weniger alleine in meinem Zimmer mit meinen Gedanken zu sein. Mich überfluten alle möglichen Gefühle und mir fehlt da ganz besonders eben DIE Therapeutin.

Das ist doch blöd. Wäre ich dort geblieben, dann nur wegen ihr und das wäre sinnfrei gewesen. Aber Zuhause ist es auch irgendwie nicht so schön... ich bin ziemlich einsam, aber ich mache mich auch einsam, weil ich mich so schwer unter Leute traue.

Ich bin gerade richtig komisch und depressiv.

Wie lange dauert denn sowas, dass das weggeht? Dieses Vermissen? Ich fühle mich nicht, als wäre ich gegangen, sondern als wäre ich wieder verlassen worden.

dxanqae87


Na, wieso sollte man sich denn besonders gut fühlen wenn man geht? Also, erfahrungsgemäß ist weg weg und man fühlt sich als Verlassender nur anders scheiße, aber auch scheiße. Denn der oder das Vermisste ist ja trotzdem weg.

Ich glaube das dauert nun einfach ein paar Tage, besonders wenn du es nicht schaffst mit anderen in Kontakt zu treten, weil die Einsamkeit dann noch lauter ist.

daankae8x7


Na, wieso sollte man sich denn besonders gut fühlen wenn man geht? Also, erfahrungsgemäß ist weg weg und man fühlt sich als Verlassender nur anders scheiße, aber auch scheiße. Denn der oder das Vermisste ist ja trotzdem weg.

Ich glaube das dauert nun einfach ein paar Tage, besonders wenn du es nicht schaffst mit anderen in Kontakt zu treten, weil die Einsamkeit dann noch lauter ist.

DHé.li'ée


Nicht besonders gut, aber nicht mehr diese Verlassensängste. Klar, Verlustsängste, aber ich fühle mich, als wäre ich mal wieder verlassen worden und das fühlt sich beschissen an.

d5anae~8]7


Na ja, du bist ja auch gegangen weil nicht das gegeben werden konnte, was du wolltest. Irgendwie ist das ja dann auch ein Verlassen um nicht verlassen zu werden.

DMé.lKxe


Ja, schon... das Verlassen war auch das Einzige, was sich nicht schlüssig angefühlt hat. Alles andere ja, aber die Person verlassen ganz und gar nicht.

dGanaQe8x7


Wer verlässt schon seine Mama?

D9é.lpiqée


Ich bin mir echt nicht sicher, ob ich in der Übertragung immer meine Mama sehe?

Ich suche mir nämlich meistens junge Frauen aus (es gab aber auch schon Männer), die mir nicht so unähnlich sind. Ist nicht nur mir aufgefallen, sondern auch meinem Einzel, dass da gewisse Parallelen wohl schon sind. Dann kam ich drauf, ob ich sowas wie eine Schwester/Bruder suche, weil ich das gefühlt nicht hatte durch das schlechte Verhältnis oder Freunde, weil ich da eine Zeit auch ziemlich alleine da stand.

dwanabex87


Mh, aber in der Art wie du sie betrachtest, also als reichlich perfekt und irgendwie mächtig genug dich zu retten und so geschockt wie du reagierst wenn sie sich als Mensch entpuppen erinnerst du dann schon eher an ein Kind oder?

D+é.lsiée


Das ist so ein komischer Mischmasch?

Große Schwester, die mich beschützt und mich rettet?

Ich fasse da dann aber auch unheimlich viel Vertrauen. Also dass es mir schwer fallen würde, was von mir zu erzählen... gar nicht. Abgesehen das Thema selbst, das war mir immer etwas unangenehm |-o .

dOahnaeY87


Ist ja auch erstmal egal, entscheidend ist: wer verlässt schon freiwillig den Hort von Sicherheit und Geborgenheit?

Dqé.liéxe


Niemand ;-D .

Verdammt, ich sollte also in mir selbst Sicherheit und Geborgenheit finden.

dWanJae,87


Ahh du sagst es. ;-D

Dpé.Qliéxe


In meinem jetzigen Zustand empfinde ich das nicht als unmöglich, aber ich glaube, das ist ein langer Weg und bis dahin werde ich das Gefühl noch ganz oft durchmachen. Fein.

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