» »

Streit wegen Trennung im Freundeskreis - Eure Meinung?

lHer0chenz/unge


@ LolaX5 :)^

Es ist wohl (leider) wirklich eine Minderheitsmeinung, aber allein stehst Du damit nicht, das waren exakt auch meine ersten Gedanken beim Lesen des Eingangsbeitrags

s)weaeny\4x3


Soweit ich das jz verstanden habe wohnen Tom und Lisa noch zusammen. Mit Fabian zieht Lisa dann am 1.10. zusammen. Da Lisa mit den Kindern ja noch bei Tom wohnt sieht er sie ja auch (die Kinder ). Das Tom jetzt Terror macht kann ich schon nachvollziehen. Er soll die Kinder hüten währenddessen seine Lisa mit Fabian ein WE zum v... fährt :-(

S^chokoladeLnsücxhtige


Nun ja, das mag ja alles gut und schön sein, aber bis eine Scheidung durch ist dauert es ja meist recht lange. Und wenn da schon jemand ist - sollte man das wirklich sausen lassen?

Ich mein, ich bin auch für saubere Abschlüsse, absolut, aber eine Trennung bevor man was neues anfängt reicht doch dafür. Zumal ja oft - wenn auch nicht immer - meist eine Andere / ein Anderer Auslöser ist, sich zu trennen (weil man sich da vor Augen führt, was fehlt oder falsch läuft etc). Und nicht jeder mag dann noch an der Ehe arbeiten.

Aber mindestens ein Jahr auf eine Beziehung verzichten, nur so aus Prinzip? Würde ich nicht unterschreiben. Es hat auch für mich "Geschmäckle", wenn man gleich jemand anderen hat, es ist definitiv unschön, aber das Leben ist halt nicht immer einfach.

Mharike2x7


Lisa und Fabian ziehen nicht zusammen. Tom und Lisa ziehen aus dem Haus in eigene Wohnungen.

Idmxma


Das Tom in der Situation nicht besonnen reagiert, kann ich nachvollziehen - vor allem, wenn die Trennung so überraschend kam.

Da wird sich jede Menge Frust, Wut und Eifersucht gestaut haben. Es wird ihm einfach gegen den Strich gehen, dass die Ex mit dem Neuen im Bett liegt, während er die Kinder hütet.

Dass sie noch zusammen wohnen, bietet natürlich auch jede Menge Zündstoff. Das wird sich aber (hoffentlich) legen, wenn etwas Ruhe eingekehrt ist.

Bei dem Verlobten der Schwester würde mich interessieren, ob er mit Tom befreundet ist? Wenn die beiden ein gutes Verhältnis haben und Tom sich bei ihm ausgeheult hat, könnte ich zumindest sein Missfallen verstehen. Die Verlobung direkt aufzulösen allerdings nicht.

smweemnxy43


Marie

Danke, da hatte ich was missverstanden. Wobei es wahrscheinlich nicht lange auf sich warten lässt und Florian dann zu Lisa zieht :-X

COoteSabuvage


Für mich spinnt der Freund chris komplett. Erst sich verloben, dann wegen angeblicher Prinzipien aus irgendeinem vergangenen Jahrhundert Knall auf Fall die Verlobung lösen und das dann plötzlich wieder zurücknehmen? Einer der so handelt wäre für mich gestorben.

Und für Tom ist das schwierig wie für zig Menschen, deren Partner sich trennt, aber wer Kinder hat muss nun mal in erster Linie an die denken, das sollte man sich halt vorher überlegen, wenn man Kinder in die Welt setzt. Wobei, jemand der seine Kinder liebt, braucht darüber vielleicht gar nicht "nachzudenken". An der neuen Beziehung kann er mit seinem bockigen Verhalten sowieso nichts ändern, er kann jetzt nur noch seine Beziehung zu seinen Kindern zerstören.

Als Schwester oder Freundin der Frau, die sich - ich nehme doch mal an aus gutem Grund, kennst du die Gründe und den Verlauf der Trennung eigentlich? - würde ich meine Schwester oder Freundin selbstverständlich unterstützen. Wenn mich die Kinder mögen und ich die Kinder mag würde ich sie auch mal nehmen, damit die Schwester oder Freundin was ohne Kinder machen kann, was immer sie will.

l+ercWhenzuXngxe


@ Schokoladensüchtige

aber bis eine Scheidung durch ist dauert es ja meist recht lange. Und wenn da schon jemand ist - sollte man das wirklich sausen lassen?

[...]

Aber mindestens ein Jahr auf eine Beziehung verzichten, nur so aus Prinzip?

Wenn die neue Beziehung es nicht wert ist, ein Jahr darauf zu warten, dann ist sie sowieso nix wert.

Ich sehe es da so, wie LolaX5 schon schrieb: heutzutage ist niemand gezwungen zu heiraten, aber wenn man schon freiwillig diese Institution der staatlichen Ehe eingeht, dann sollte man das auch durchziehen in aller Konsequenz, dh. eigentlich bis zum planmäßigen Ende ("bis der Tod Euch scheide"), aber wenn das schon nicht klappt, so doch zumindest bis abgeschlossenen Scheidung.

Wem diese Konsequenz nicht geheuer ist, der sollte keine Ehe eingehen!

Ganz persönlich bin ich sowieso für die Beseitigung der staatlichen Institution der Ehe (Kirchen dürfen ja meinethalben gerne weiterhin eine "Heirat-show" ohne jeden rechtlichen Wert veranstalten) und aller damit verbundenen staatlich gewährten Vorteile, aber das ist nochmal ein anderes Thema...

cnlairxet


Ich sehe es da so, wie LolaX5 schon schrieb: heutzutage ist niemand gezwungen zu heiraten, aber wenn man schon freiwillig diese Institution der staatlichen Ehe eingeht, dann sollte man das auch durchziehen in aller Konsequenz, dh. eigentlich bis zum planmäßigen Ende ("bis der Tod Euch scheide"), aber wenn das schon nicht klappt, so doch zumindest bis abgeschlossenen Scheidung.

Wem diese Konsequenz nicht geheuer ist, der sollte keine Ehe eingehen!

Die Stipulation "bis dass der Tod euch scheidet" gibt es in der standesamtlichen Ehe aber gar nicht. Man gelobt einander auch nicht zwingend sexuelle Treue. Wenn man kirchlich geheiratet hat sieht es sicher anders aus. Aber auch dann sähe ich es nicht als meine Aufgabe für andere Leute Moralpolizei zu spielen. Wenn sie ihre Ehe aufgeben wollen, dann ist das halt so.

Mal am Wochenende auf die Kinder aufpassen ist ok, wenn man es auch für einen Kurzurlaub des Ehepaars gemacht hätte. Fragwürdig wäre es, wenn man den Eindruck hat, dass die Kinder abgeschoben werden und sowas ständig vorkommt. Da würde ich nicht mitmachen und wohl auch die Freundschaft in Frage stellen.

CFoteS(audvag`e


Wenn die neue Beziehung es nicht wert ist, ein Jahr darauf zu warten, dann ist sie sowieso nix wert.

Ich sehe es da so, wie LolaX5 schon schrieb: heutzutage ist niemand gezwungen zu heiraten, aber wenn man schon freiwillig diese Institution der staatlichen Ehe eingeht, dann sollte man das auch durchziehen in aller Konsequenz, dh. eigentlich bis zum planmäßigen Ende ("bis der Tod Euch scheide"), aber wenn das schon nicht klappt, so doch zumindest bis abgeschlossenen Scheidung.

Wem diese Konsequenz nicht geheuer ist, der sollte keine Ehe eingehen!

Dass sich Menschen (negativ oder auseinander) entwickeln können, kommt dir nicht in den Sinn? Wenn einer zum Säufer oder zum Schläger mutiert soll man es bis zum bitteren Ende durchziehen? Ich finde so eine Ansicht stark übertrieben und realitätsfern. So eine Haltung a la "Ätsch, du warst halt so blöd zu heiraten, jetzt hast du es!" finde ich kindisch. Von mir aus kann jeder jeden heiraten aus welchem Grund er gerade mag, meinetwegen auch ganz ohne Grund, das geht mich doch nichts an.

Für mich ist eine Ehe ein Rechtsgeschäft, und wenn man getrennt lebt gelten bereits andere Regeln. Ich sähe keinen Grund, mich anderen Männern fernzuhalten bis ich auf dem Papier geschieden bin. Der "Wert" einer Beziehung hat für mich überhaupt nichts damit zu tun wie lange ich krampfhaft damit warte, diese Beziehung zu leben.

M2arjie527


@ Gato

Die Trennung ist nun fast genau 2 Monate her. Lisa und Fabian kennen sich schon länger durch die Kinder. Er ist wohl eher ein Kumpel von Tom gewesen. Seit dem Frühling hatten Tom und Lisa aber mehr Kontakt und seit Mai sehr oft.

Nochmal zur Aufklärung:

Lisa und Tom wohnen auf dem Papier noch bis zum 30.9. zusammen - danach haben beide eine eigene Wohnung. Ob Fabian noch mit seiner Ex oder auch alleine wohnt, weiss ich nicht.

Tom und Lisa habe noch bis Mitte / Ende August zusammen gewohnt, danach schlief sie öfter bei ihren Eltern und er bei seiner Familie. In der Zeit im August lief die Betreuung der Kinder aber schon noch ungefähr so, wie vorher. Erst seit Tom gemerkt hat, dass da nix mehr zu retten ist und Lisa mit Fabian zusammen ist, ist es so richtig schlimm geworden mit dem Kümmern um die Kinder.

Er kann den berechneten Unterhalt nicht zahlen, was Lisa auch gar nicht will oder erwartet. Sie schlug vor, dass er die Kinder jedes zweite WE nimmt und einmal unter der Woche und dafür nur 200 oder 300 Euro Kindereld zahlen muss. Das hat er abgelehnt weil er sich von ihr weder Regeln aufstellen lassen noch ihre V**** mit Fabian unterstützen will.

sCweeRny4x3


Kindesunterhalt ist nicht verhandelbar, der ist gesetzlich geregelt und steht den Kindern zu.

Erst seit Tom gemerkt hat, dass da nix mehr zu retten ist und Lisa mit Fabian zusammen ist, ist es so richtig schlimm geworden mit dem Kümmern um die Kinder.

Fabian war wohl mit Tom befreundet, da trifft es ihn bis ins Mark das der jetzt mit seiner Frau zusammen ist. Das ist bitter und ich kann daher seine Reaktion schon etwas verstehen.

DOie S]ehexrin


Das hat er abgelehnt weil er sich von ihr weder Regeln aufstellen lassen noch ihre V**** mit Fabian unterstützen will.

gute güte... mal ganz vom terz der verlobungsgeschichte abgesehen, sollte der freundeskreis die beiden trennungsbeteiligten eher darin unterstützen, sich bei der trennung begleiten zu lassen - ist ja schrecklich, wie sehr der verlassene vater seine kinder instrumentalisiert :-/

das umgangsrecht klärt man doch, damit der elternteil, bei dem die kinder nicht schwerpunktmäßig leben, regelmäßigen kontakt hat - und viele kämpfen regelrecht um jede stunde gemeinsamer zeit mit ihren kindern!

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beziehungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Psychologie · Erziehung · Sexualität · Homo, Hetero, Bi


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH