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Umzug nach Streit

V"irt\uo1 hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Forumsmitglieder,

meine Partnerin ist vor mehreren Wochen aus unserer gemeinsamen Mietswohnung zu ihren Eltern gezogen. Dem vorausgegangen sind Verhaltensweisen meinerseits die sie verletzt haben. Sie will im Moment die Beziehung so nicht weiter führen. Sie hat mich darum gebeten, auszuziehen und eine neue Wohnung zu suchen, da sie aufgrund ihrer Arbeit überfordert ist und in der Wohnung der Eltern keine Ruhe hat. Mit mir zusammen wohnen will sie aber nicht. Also bittet sie mich meine Sachen zu packen damit sie wieder einziehen kann. Ich habe mich geweigert, da ich die Wohnung gefunden und die Kaution gezahlt habe, bevor meine Partnerin in den Mietvertrag aufgenommen wurde. Sie sagt, ich würde mich ihr gegenüber falsch verhalten wenn ich ihr nicht entgegenkomme, zumal es ihre Wohnung wäre - weil ihr Vater uns beim Einbau der Küche und beim Umzug viel geholfen hat. Aber wenn sie nicht weiß ob sie mit mir zusammen sein möchte und mich liebt, wieso soll ich ihr entgegenkommen, zumal ich die Wohnung für uns beide gemietet habe und im Moment auch keine eigene Wohnung habe, in die ich ziehen könnte. Aus Liebe würde ich es ja tun, nur was kommt dann? Die Gegenstände in der Wohnung könnte sie alle behalten, das interessiert mich nicht. Nur macht es mich stutzig, dass sie mir nicht verzeiht, sagt, dass sie nicht mit mir zusammen leben möchte, aber dann bittet dass ich meine Sachen packen und gehen soll. Soll ich nach ihrer Pfeife tanzen oder ist es moralisch sogar angebracht auszuziehen, da ich sie verletzt und somit Schuld an der Ausgangssituation habe?

Antworten
d`ienaczhtZ7


Schön, dass mal jemand Fehler einsehen kann.

Du hast also zuerst da gewohnt? Wer zahlt die Miete?

Falls Sie zu dir gezogen ist und ihr Hälfte Hälfte zahlt, finde ich, dass du zwar Mist gebaut hast aber die Wohnung dir zusteht. Das Argument mit dem Vater kann ich nicht verstehen, da genauso n Freund hätte helfen können. Gehört dem dann auch die Wohnung? :-D

Würde sie dir denn dann die Kaution zahlen?

A;ndrus"ch


Ich würde nicht ausziehen, bevor das mit der Kaution nicht geklärt ist und bevor Du nicht aus dem Mietvertrag raus bist.

Denn stell Dir mal vor, Du ziehst aus und sie zahlt dann keine Miete...wenn Du dann noch im Vertrag stehst, musst Du zahlen und die Kaution ist auch weg.

Ruf den Vermieter an und kläre das mit dem. Ich denke mal, dass Du als langjähriger Mieter eher die Chance hast, den Mietvertrag wieder für Dich allein zu bekommen, als sie.

Und wegen des Einbaus der Küche zahlst Du ihr einen Abstand und gut ist.

Glaub mir, was das angeht, habe ich beruflich bedingt schon ne Menge erlebt und traue insofern auch niemandem mehr.

VPirtuox1


Hi,

danke für die Antwort. Wir haben zwei Jahre zunächst in ihrer Wohnung gewohnt. Die Wohnung war zu klein und ich habe ihr immer wieder versprochen eine größere Wohnung zu finden. Nur habe ich das erst im dritten Jahr der Beziehung umgesetzt.

Ich habe bei meiner Partnerin gewohnt. Der Umzug war für sie sehr stressig, da in der Wohnung noch keine Küche eingebaut war.

Sie hat also ihre alte Wohnung aufgegeben und bereut dies jetzt. Nach einigen Monaten merkte sie, dass sie nicht mehr mit mir zusammenleben kann.

Die Miete zahlen wir beide zu Hälfte. Die Kaution würde sie mir zahlen.

Kwi0ng-ko8ng1x4


Wer steht als Mieter im Vertrag? Wenn beide drin sind, hast du genauso Recht auf die Wohnung wie sie.

Zahlt sie momentan weiter Miete? Wenn nicht, würde ich ihr sagen, dass sie sich bitte aus dem Vertrag austragen lassen soll.

Und dann ist es deine Wohnung

dhienakchxt7


Ich habe das Gefühl, dass sie dich vll ausnützen möchte. Wieso war der Umzug explizit für sie so ein Streß? Ich finde Umziehen immer stressig :-D.

Übrigens musst du ihr nicht alles an Einrichtung etc überlassen.

m$inim|ia


somit Schuld an der Ausgangssituation habe?

Es passiert, dass Menschen Fehlentscheidungen treffen und dafür die Konsequenzen tragen müssen. Du, indem du die Freundin los bist, sie, weil sie ihre alte Wohnung aufgegeben hat und mit dir zusammengezogen ist. Nun aus deiner Fehlentscheidung moralisch abzuleiten, dass sie jetzt als "Geschädigte" einen Anspruch auf den zuvor gemeinsamen Wohnraum hätte, entbehrt jeder Grundlage.

ich habe ihr immer wieder versprochen eine größere Wohnung zu finden. Nur habe ich das erst im dritten Jahr der Beziehung umgesetzt

Sie hätte ebenfalls jede Möglichkeit gehabt, sich nach größerem Wohnraum umzusehen.

Der Umzug war für sie sehr stressig, da in der Wohnung noch keine Küche eingebaut war.

Ja, mancher Umzug hat es in sich, jedoch ist das kein Kriterium, um ihr jetzt die Wohnung zuzusprechen. Genauso wenig die Mithilfe ihres Vaters. Sie würde dir die Kaution bezahlen? Könntest du im Umkehrschluss die Arbeit des Vaters nachträglich entlohnen.

Du siehst, das gegenseitige Aufrechnen führt zu nichts. Und da ihr beide im Mietvertrag steht, beide nicht rauswollt, ein Zusammenwohnen aber nicht mehr von ihr gewollt ist, und ihr deswegen sicherlich keinen Rechtsstreit vom Zaun brechen wollt, stellt sich doch eher die Frage, wie du zu dieser Wohnung stehst? Ist die so ein Glücksgriff, dass du sagst, hier lasse ich mich höchstens rausklagen?

Falls nicht, dann biete ihr an, dass sie eine (für dich) akzeptable Wohnung für dich suchen soll (damit wäre sie eh besser beraten, wenn man bedenkt, wie lange du für die andere Wohnungssuche gebraucht hast ]:D ).

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