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Partner von Borderliner*innen im Forum

E2volsuzzexr


@ AufDerArbeit

Fakt ist aber auch, das es meine (und auch seine) eigene Charakterschwäche war, die es überhaupt möglich gemacht hat, das ein Borderliner so eine Macht über mich (und ihn) ausüben konnte.

Für mein Verständnis hast du da aber eine relativ negative Bewertung/Erklärung für dich selbst "gefunden".

Ich würde das ganz anders formulieren. Als relativ psychisch gesunder Mensch mit einer relativ normalen Sozialisation hat man einfach zu wenig Fähigkeiten entwickelt, um mit so einem ganz anders tickenden Menschen umgehen zu können. Mit dem eigenen Verständnis von "normalen" Verhalten läuft man zwangsläufig ins Leere und kriegt immer wieder Sachen an den Kopf, die man sich nicht erklären kann. Man zerbricht sich so lange den Kopf, bis man anfängt darüber nachzudenken, dass mit dem anderen etwas nicht stimmen kann. Stößt man dann auf die "Diagnose" "Borderliner", ändert dies erst mal gar nichts, aber man weiß zumindest in welcher Richtung man suchen muss, um zu einer Lösung zu kommen. Das war für mich zumindest schon mal etwas hilfreich, um den anderen etwas besser zu verstehen. Wichtig ist nämlich mMn zuerst, zu verstehen, dass der andere das nicht mit "Absicht" oder aus Bosheit macht, sondern aufgrund "mangelnder Steuerungsfähigkeit".

kWat#ia;foxx


Gut, dann fange ich mal an.

Situativ geholfen hat nach meiner Erfahrung:

- Sachlich- neutral argumentieren

- ruhig bleiben und kühlen Kopf wahren

- stur dagegen halten und die eigene Grenze wahren, möglichst früh, sonst wird es umso schwieriger

- wenn-dann Argumentationen

- Situationen humorvoll entschärfen

- einfach sein eigenes Ding durchziehen, ohne groß darüber zu reden

- sehr viel Bestätigung geben, das Selbstbewusstsein des anderen pushen, Loyalität und Treue zeigen (wurde zum Ende allerdings maßlos ausgenutzt)

- als letztes Mittel, weil ich mich selbst wahnsinnig aufgerieben habe: Kontaktabbruch

Überhaupt nicht geholfen hat:

- verletzt reagieren, man zeigt seine Wunden Punkte und das wurde ausgenutzt

- Wut zeigen, das hat Streitsituationen nur noch mehr aufgeheizt bis hin zur Eskalation

- Verständnis einfordern

- rationale Entscheidungen erwarten

- bei situativen, eigenen Problemen oder Schwierigkeiten auf Unterstützung warten

- vorschlagen, sich psychologisch helfen zu lassen. Das hatte zur Folge, dass 3 Tage nicht mehr auf mich reagiert wurde, komplette Ignoranz

- den anderen schonungslos und knallhart mit seinem Verhalten konfrontieren, dabei Worte verwenden, wie: du lügst, du manipuliert, etc. Reaktion war Verhöhnung oder Sarkasmus

Puh, also wenn ich darüber jetzt schreibe und das so reflektiere, brauche ich direkt Urlaub. :-X

Es ist soo anstrengend, wenn man sich selbst permanent so unter Kontrolle haben muss, damit man keine Eskalation aus dem Nichts heraufbeschwört.

Ich frage mich allerdings auch, ob so eine Auflistung, die auf meiner Erfahrung beruht, jetzt irgendwem etwas nützt. Schick das jetzt trotzdem mal ab...

k4atViaaxfox


Ich unterschreibe das:

Fakt ist, das Exgrenzgänger und ich empfindlich waren für so einen Menschen der unser Leben massiv manipuliert hat. Aber das hätten auch andere Menschen geschaft, egal ob Borderliner oder nicht. So gesehen kann der Borderliner sogar weniger dafür als ein "nur egoistischer" Mensch, der vielleicht den gleichen Schaden angerichtet hätte.

und das

Ich würde das ganz anders formulieren. Als relativ psychisch gesunder Mensch mit einer relativ normalen Sozialisation hat man einfach zu wenig Fähigkeiten entwickelt, um mit so einem ganz anders tickenden Menschen umgehen zu können. Mit dem eigenen Verständnis von "normalen" Verhalten läuft man zwangsläufig ins Leere und kriegt immer wieder Sachen an den Kopf, die man sich nicht erklären kann. Man zerbricht sich so lange den Kopf, bis man anfängt darüber nachzudenken, dass mit dem anderen etwas nicht stimmen kann.

für mich beides und glaube, die "Wahrheit" liegt irgendwo dazwischen.

EfvoAluzxzer


@ katiafox

Ich frage mich allerdings auch, ob so eine Auflistung, die auf meiner Erfahrung beruht, jetzt irgendwem etwas nützt. Schick das jetzt trotzdem mal ab...

Vielen Dank für deinen Beitrag. Ich glaube, dass solche Beiträge hilfreich sein können. :)^

k6ati^afox


Was mich so "fertig macht" bei der ganzen Sache ist folgendes: Wenn ich meine Auflistung hier jetzt schwarz auf weiß so stehen sehe, liest sich das für mich unglaublich negativ und problembehaftet und ach... einfach nur schreklich. Trotzdem hatte ich mit diesem Menschen teilweise die beste Zeit meines Lebens.

Mit dieser Ambivalenz komme ich tatsächlich nur schwer zurecht. :-|

EyvolOuzzxer


Man zerbricht sich so lange den Kopf, bis man anfängt darüber nachzudenken, dass mit dem anderen etwas nicht stimmen kann.

Was mit einem selber nicht stimmt muss man ggf. auch noch heraus finden. ":/

mLinim(ia


Ich frage mich allerdings auch, ob so eine Auflistung, die auf meiner Erfahrung beruht, jetzt irgendwem etwas nützt.

Ich finde deine Liste gut. :)^

Eigene Erfahrungen kann ich nicht berichten, da meine Begegnungen mit 2 diagnostizierten Borderlinern (der Umstände halber) zeitlich ziemlich kurz waren. Die zu beobachtenen "Auffälligkeiten" waren für mich nicht zwangsläufig dieser PS zuzuordnen. Dass ich dennoch auf Distanz gegangen bin, hatte mit meinen eigenen Befindlichkeiten zu tun.

LRouisRianxa


"Wenn eine Gruppe bestimmter Leute eine bestimmte Eigenart hat, die sie teilen, eine auffallende Schnittmenge bestimmter Verhaltensmuster, die anderen schaden, dann hat ganz sicher das Recht, diese Gruppe abzulehnen."

Borderliner per se schaden also grundsätzlich anderen Menschen?

Natürlich nicht. Sie sind eine Bereicherung für jede Beziehung. Falls man darauf steht, permanent mit Überhöhung und Abwertung bombardiert zu werden, und wenn man auf Manipulationen, Agression, Selbstmitleid und noch ein paar andere Dinge abfährt, ist es sicher auch ganz okay.

"Falls dann einer zu Unrecht abgelehnt wird, weil er anders ist, dann sollte er sich entweder von dieser Gruppe lossagen oder innerhalb dieser Gruppe gegen den Grund arbeiten, der zu der Ablehnung in der Gesellschaft führt."

Nehmen wir mal an, dass die meisten Rothaarigen Volltrottel sind, so richtig gemeine Blödärsche. Was macht man dann als netter und umgänglicher Rothaariger? Sich von dieser Gruppe lossagen (Hej, ab morgen habe ich eine andere Haarfarbe!) oder gegen den Grund, der zur Ablehunung in der Gesellschaft führt, arbeiten (Hej, ihr anderen Rothaarigen! Wir haben zwar überhaupt nichts gemeinsam, aber hört bitte damit auf so volltrottelige Blödärsche zu sein!)?

Interessant. Du gehörst also zu der Gruppe, die der Meinung ist, dass BL nicht therapierbar sind um die Betroffenen zu beziehungsfähigen Partnern werden zu lassen? Wenn das so wäre, dann bliebe wohl tatsächlich nur die Möglichkeit, freundlicherweise auf eine Beziehung zu verzichten um anderen Menschen nicht kaputtzuspielen.

Wenn jemand für sich persönlich entscheidet nie wieder einen Borderliner, dann halte ich das für sein gutes Recht. Genauso wie man auch entscheiden kann nie wieder eine Bankkauffrau oder nie wieder eine Blondine.

Blond zu sein ist wohl kaum ein Charaktermerkmal, schon gar nicht eine psychische Störung. Auch die Berufswahl lässt nicht unbedingt auf eine psychische Erkrankung schließen.

"Nie wieder Borderliner" - ich bin der Meinung, dass jemand, der zu diesem Schluß gekommen ist, alles Recht der Welt dazu hat. Und es absolut keinen Grund gibt, sich den Vorwurf von Verallgemeinerung gefallen lassen zu müssen.

Fakt ist, das Exgrenzgänger und ich empfindlich waren für so einen Menschen der unser Leben massiv manipuliert hat. Aber das hätten auch andere Menschen geschaft, egal ob Borderliner oder nicht. So gesehen kann der Borderliner sogar weniger dafür als ein "nur egoistischer" Mensch, der vielleicht den gleichen Schaden angerichtet hätte.

Na, das dürfte einigen runtergehen wie Öl. Und dass ein BL nicht für sein Handeln verantwortlich ist, kommt sicherlich auch gut an.

Auch wenn beim Scheitern einer Beziehung beide ihre Aktien daran haben, so sehe ich die Hauptlast beim BL. Das klingt natürlich wieder total diskriminierend, aber Menschen, die beziehungsunfähig sind und immer wieder Beziehungen anstreben, machen nunmal sehr viel kaputt, und zwar immer wieder. Schlimmer stelle ich es mir nur noch vor, wenn Kinder dazukommen, die dann auch gleich einen Hau mitbekommen, wenn Mutter oder Vater, je nach Stimmungslage, es mal total toll und dann wieder absolut Scheiße finden und das Ganze in einem Wutanfall gipfelt.

Wenn hier kaum oder überhaupt niemand über eine funktionierende Beziehung zu einem BL schreibt, wird das wohl Gründe habe. Und wenn kein BL hier (und es gibt ja Dutzende im Forum) über eine stabile, über Jahre funktionierende Beziehung schreibt, wird auch das einen Grund haben.

moondW+sterxne


In der Analogie zwischen Flüchtlingen oder Rothaarigen auf der einen Seite und Menschen mit einer Borderline Persönlichkeitsstörung auf der anderen Seite steckt ein Denkfehler.

Die Eigenschaft Flüchtling oder Rothaarig sagt nämlich höchstens sehr indirekt etwas über die Persönlichkeit der betroffenen Personen.

Die Diagnose Borderline Persönlichkeitsstörung sagt jedoch etwas über die Persönlichkeit des Patienten.

Deswegen finde ich es etwas absurd, wenn sich Borderliner darüber aufregen, wenn man ihnen unterstellt, sie hätten die Persönlichkeitsstruktur eines Borderliners.

Klante{nm7echa`niker


Was erwartest du? Ein Mensch mit BL Symptomen oder ähnlich wird vermutlich nie Empathie für einen anderen Menschen empfinden können, sie wissen das zu gut. Und da bleibt nur der verzweifelte Aufruf nach Toleranz und Akzeptanz, das kann man hier wunderbar nachlesen. Da kann man nur Mitleid empfinden, von mir gibt es da kein Mitgefühl.

Wenn man logisch und faktisch betrachtet, dass es die zig Einstufungen einer PS nach IC bla noch nicht so lange gibt, gibt es einem zu denken, dass sich die Häufigkeit der Erkrankungen in den letzten Jahren erhöht haben muss. Und da stellt sich mir die Frage, was sich in unserer Gesellschaft innerhalb einer oder zweier Generationen so verändert hat, dass diese Krankheiten scheinbar vermehrt auftreten. Ich wette, darüber wird schon länger geforscht.

E3hemali7ger Nqutz[er? (#590(071x)


@ Evoluzzer

Ich würde das ganz anders formulieren. Als relativ psychisch gesunder Mensch mit einer relativ normalen Sozialisation hat man einfach zu wenig Fähigkeiten entwickelt, um mit so einem ganz anders tickenden Menschen umgehen zu können.

Interessant, dass würde ich genau andersherum sehen. Ein gesunder Mensch würde seine Grenzen viel besser wahren können und sich wenn nötig emotional ausreichend distanzieren können anstatt sich "reinziehen zu lassen"/emotional abhängig zu werden gegenüber so jemanden.

EKhem}aligeor NutAzer! (#1n5+)


Auch wenn meine Glaubwürdigkeit (ich bin raus) darunter leiden mag - ich möchte eins nochmal klarstellen:

Es geht hier (mir und so wie ich das verstehe auch einigen Anderen) nicht darum, bestimmte destruktive Verhaltensweise die "typisch" für eine Borderlinestörung sind zu verteidigen, zu verharmlosen oder gar zu negieren. Es gibt definitiv Verhaltensweisen, die anderen Menschen (vor allem nahestehenden) sehr viel Leid zufügen können.

Das hat hier Keiner bestritten.

In - zumindest meinen - Beiträgen lag lediglich die Bitte, den Begriff "Borderliner" nicht so inflationär zu benutzen! Dass nicht Jeder, der eine negative/destruktive Verhaltensweise aufweist gleich ein Borderliner ist, oder umgekehrt, nicht jeder Borderline diagnostizierte gleichermaßen destruktiv in seiner Struktur sein muß.

Und auch noch:

Es wurden hier keine Gruppierungen direkt verglichen, sondern darauf hingewiesen, dass nicht "den" Borderliner gibt, so wie es nicht "den" Flüchtling oder "den" Schwulen oder, oder, gibt.

Ihr habt sicher recht: Das eine sind Gruppen bei denen es um von Außen kommende Umstände geht, bei psychischen Erkrankungen geht es um Verhaltensstrukturen u.Ä.. Klar. Dennoch gibt es nun mal nicht "den" Borderliner, der dem Anderen in seiner Struktur völlig gleicht.

Kantenmechaniker

Und da bleibt nur der verzweifelte Aufruf nach Toleranz und Akzeptanz, das kann man hier wunderbar nachlesen.

Zeige mir hier auch nur einen Aufruf eines betroffenen (zumindest diagnostizierten) Borderliners oder auch sonstiger Schreiber, die hier Akzeptanz/Toleranz oder gar Verständnis für destruktive Verhaltensweisen erbitten? Das tut Keiner hier.

s_chneck:e1985


Und wenn kein BL hier (und es gibt ja Dutzende im Forum) über eine stabile, über Jahre funktionierende Beziehung schreibt, wird auch das einen Grund haben.

Joah, ich habe das mal in einem ähnlichen Faden gemacht und daraufhin eine PN gekriegt, dass man mir als Borderlinerin sowieso nicht glauben könne und die ganze Beziehungs-Geschichte erlogen / verfälscht ist.


Was ich ganz witzig finde:

- im deutschen Sprachraum wird zwischen zwei Subtypen der Borderline-Störung unterschieden:

a) Typ emotional-instabil: Das ist eher der nach außen expressive Typ, der seine Probleme / Aggressionen nach außen, also eher gegen Dritte richtet und

b) Typ Borderline: Diese Betroffenen richten ihre Aggressionen vor allem gegen sich selber, machen sich selber fertig und runter und sind gegenüber Dritten eher unauffällig.

Also nur so als sachlicher Zwischeinwurf, der als Differenzierung hier nicht genannt wurde

- ich bin selber Kind einer unbehandelten Borderline-Mutter bzw. einer Frau mit deutlichen Borderline-Tendenzen. Ich kann also beide Seiten sehen und habe mich übrigens deshalb gegen eigene Kinder entschieden. Mein "Glück" war eben auch diese Vorprägung, die mir im frühen Erwachsenenalter die Wahlmöglichkeiten vor Augen führte: Entweder Therapie oder es geht ewig so weiter wie bei meiner Mutter.

- es gab genau eine Situation in meiner Beziehung, wo beide Partner deutlich über ihre Grenzen gegangen sind (körperliche Gewalt). Mein Resümee daraus war, dass ich am nächsten Tag einen Therapeutentermin gemacht habe.

- Leute, die nichts von meiner Erkrankung wissen, ahnen heute gar nichts mehr davon. Ich kriege viel, viel das Feedback, ein freundlicher, entspannter, geduldiger Mensch zu sein mit Tendenzen zum zuviel-Geben. Obwohl: Das ist wohl so ein Punkt, der sich auch durch meine Diagnose bzw. Krankheitsgeschichte zieht: Der Feind waren nie andere, der Feind war ich. Wenn andere ungerecht waren, dann habe ich mich zurückgezogen und mich verletzt. Wenn ich einen Fehler gemacht habe, dann habe ich mir die Rasierklinge durch die Haut gezogen.

Ich habe mich im Verlauf meiner Krankheit auch viel virtuell mit anderen Betroffenen ausgetauscht. Und habe gemerkt: Oh, toll, da sind viele, denen es ähnlich geht! Aber auch gleichzeitig: Oh mein Gott, was sind denn das für kranke Gestalten?

Ich erinnere mich da z.B. an eine Userin, die vollkommen von ihrer Mutter abhängig war, ohne Mutter das Haus nicht verließ, keinen Termin ohne Mama abmachen konnte usw. usw. Da hab ich einfach nur so geguckt :-o und es entzieht sich bis heute meinem Verständnis, wie man sich so von anderen abhängig machen kann. Darin soll keine Wertung liegen, es ist mir einfach total fremd.

- Ich gehe mit meiner Erkrankung privat offen um. Einfach, weil es Teil meines Lebens ist und weil ich eben was gegen die Vorurteile bzgl. Borderline unternehmen will. Mein Sinn in der ganzen Scheisse ist es, daraus etwas sinnvolles zu machen. Ein guter Mensch zu sein. Meine Narben nicht zu verstecken, meine Geschichte nicht zu verdrängen. Sondern mit Haut und Haaren Ich zu sein, einfach ganz schrecklich banal normal ;-D

sXchneocJke1985


PS: Und wenn hier die Rede ist vom Borderliner, der leidlos aus Beziehungen geht, dann ist das pure Polemik bei einem Krankheitbild, das von unermesslich gesteigerten Emotionen in beide Richtungen geprägt ist.

Zudem leidet so gut wie jeder Borderliner unter Komorbiditäten, also Begleiterkrankungen zusätzlich zur Persönlichkeitsstörung, am häufigsten wohl an Depressionen, Essstörungen bzw. Suchterkrankungen. Als weiterer Fakt: über 90% der Borderliner haben sexuelle Gewalt - häufig in der Kindheit - erlebt, 15% der Betroffenen "versterben" an ihrer Krankheit durch Suizid. Also für mich klingt das wenig nach Happy Life und Gewinn.

PBoweVrPu9ffi


Dann muss ich wohl bei meinem Theapeuten meine Diagnose reklamieren? ":/

Mir geht's super. Ich bin wesentlich erfolgreicher als Menschen, die "gesund" sind bzw. keine Diagnose haben. Auffällig sind alle irgendwie irgendwo.

Ich bin Akademikerin, habe einen gut bezahlten Job, lebe im Ausland, verfüge über eine wundervolle, gleichberechtigte Beziehung auf Augenhöhe, habe einen Ring am Finger und 2018 hoffentlich auch ein Baby im Arm.

Ich glaube sogar, dass mich meine Krankheit erfolgreicher macht. Ich habe die Tendenz zum Risiko und probiere Dinge, die vor allem andere Frauen nicht machen. Gerade im Bereich Liebe und Karriere bin ich ein Raubtier. Ich sehe, was da in Reifen Früchten am Baum hängt, während andere Frauen immer noch bei ihren Eltern wohnen und nicht mal für eine Gehaltserhöhung kämpfen, weil sie sich nicht trauen. Oder nicht mal in eine andere Stadt umziehen können, weil Mama und Papa und die beste freundin Petra dann 25 Kilometer weiter weg sind.

Borderline zu haben, hat auch seine Vorteile.

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