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Partner von Borderliner*innen im Forum

Poower\Puffxi


Vorteile:

- wenn man seine Energie umleitet und sie stattdessen fur seinen Erfolg nutzt, ist man ein absoluter Überflieger. Ich nutze meine Talente für meine Karriere. Ich kann mich sehr gut anpassen und auf einen Blick erkennen, was mein Gegenüber möchte. Ich gewinne bei jedem Vorstellungsgespräch, weil ich wie ein Chamäleon bin.

- ich habe keine Angst, zu versagen, weil ich keine Sicherheiten brauche. Ich bin kampfeslustig. In einer Männer dominierten Berufswelt bringt mir das Privilegen und mehr Geld.

- ich bin impulsiv und temperamentvoll. Das beudetet für meinen Partner ein mehr an Gefühlen. Es ist schlicht spannender mit mir zusammen zu sein. Es ist intensiver, von mir geliebt zu werden.

- ich bin ein Gewinn. Deshalb will mich mein Verlobter heiraten und keine andere Frau. Ich lass mir von meiner angeblichen Minderwertigkeit nichts mehr einreden, weil da keine ist. Ich bin Dank Borderline sogar ein bisschen besser als andere. Die Krankheit gibt mir Talente und Vorzüge, die andere nicht haben. Ich habe in der Therapie genau das gelernt. Besonders sein und es für gute Dinge einsetzen.

Hooney791_mit)_Mi4ni13


Und kaum einer wird in der Kennenlernphase erklären: "Hey, ich bin ein Borderliner" und die Folgen daraus aufzeigen.

ich persönlich hab meinem Mann, bevor er sich auf mich eingelassen hat, meine psychischen probleme erzählt und auch die verdachtsdiagnose (hatte sich erst Anfang 20 "gesichert" durch einen weiteren Arzt).

ICh wollte dass er MICH nimmt, nicht die Maske die ich zB kollegen oder entfernten bekannten zeige.

P#owQersPxuffi


Super Honey :)^

Habe ich genauso gemacht. Mein zukünftiger Mann war von meiner Ehrlichkeit mehr als begeistert. Ich war in diesem Moment auch gerade in Therapie und er hat so alle meine Fortschritte mitbekommen.

Meine Ehrlichkeit hat ihn sehr berührt. Er meinte, bisher nur Frauen kennengelernt zu haben, die nur eine Rolle spielen und nie ihr wahres Gesicht zeigen.

Scheint also auch eine Marotte "gesunder" Menschen zu sein.

D^ieKru}emi


Meine Ehrlichkeit hat ihn sehr berührt. Er meinte, bisher nur Frauen kennengelernt zu haben, die nur eine Rolle spielen und nie ihr wahres Gesicht zeigen. Scheint also auch eine Marotte "gesunder" Menschen zu sein.

Ich kann mich sehr gut anpassen und auf einen Blick erkennen, was mein Gegenüber möchte. Ich gewinne bei jedem Vorstellungsgespräch, weil ich wie ein Chamäleon bin.

E&vol<uzzexr


@ _Zuschauer_

@ Evoluzzer

Zitat

"Ich würde das ganz anders formulieren. Als relativ psychisch gesunder Mensch mit einer relativ normalen Sozialisation hat man einfach zu wenig Fähigkeiten entwickelt, um mit so einem ganz anders tickenden Menschen umgehen zu können."

Interessant, dass würde ich genau andersherum sehen. Ein gesunder Mensch würde seine Grenzen viel besser wahren können und sich wenn nötig emotional ausreichend distanzieren können anstatt sich "reinziehen zu lassen"/emotional abhängig zu werden gegenüber so jemanden.

Stimmt auch, da gebe ich dir durchaus ebenso Recht, auch wenn das jetzt eventuell widersprüchlich klingen mag.

Ich denke, wir haben es aus zwei verschiedenen Perspektiven formuliert.

Wie sieht aber ein psychisch gesunder Mensch aus? Ich glaube, in Reinform wird es den gar nicht geben, da das "Ergebnis" Mensch ja von viel zu viel variablen und veränderlichen Faktoren abhängt.

Wahrscheinlich gibt es ein "Mittel" eines gesunden und psychisch gesunden Menschen, der sich unter seinesgleichen relativ gesund fühlt. Probleme beginnen wohl da, je weiter man sich aus dem "Mittel", sprich dem, was als "normal" definiert wird, entfernt.

Wer mit "Besonderheiten" umgehen können will, braucht wohl auch besondere Fähigkeiten, woher auch immer er die nimmt und/oder entwickelt hat.

Ein "gesunder" Mensch wird sich wohl i.d.R. nur mit anderen gesunden Menschen paaren. Leben müssen wir als soziale Gemeinschaft mit vorhandenen "Abweichungen" jedoch ebenso. Deshalb wäre es wichtig, ein Verständnis für "Abweichungen" zu entwickeln und möglichst ebenso gute Umgangsweisen mit Menschen, die im "Ergebnis" eben mehr oder weniger "anders" sind. Und Ideen für eine "Gesundung" (Heranführung an "normal") wären natürlich auch nicht schlecht. Ein weites Feld, ein langer Weg...

k4atilafox


PowerPuffi, vielleicht liest du dir nochmal ganz kurz den Fadentitel durch und checkst ab, ob du hier richtig bist.

Deine enormen dir innewohnenden Vorteile werden dir bei einer schnellen Entscheidung helfen können.

Bin gerade tatsächlich ein bisschen abgestoßen. Ohne es zu merken, schneidest du dir durch deine Selbstdarstellung gerade ins eigene Fleisch, was "ICH passe da ja überhaupt nicht rein" betrifft.

M^o=ni6ka6d5


PowerPuffi

Letzten Endes trifft alles das auf jeden Menschen zu, nicht inhaltlich, aber als grundsätzliche Haltung. Man lebt nach Möglichkeit sein privates und berufliches Leben nach den eigenen Vorzügen und Talenten. Und deine Taltente werden in anderen Berufen und Beziehungen nicht gebraucht, dafür aber andere. Ich lege keinen Wert auf gefühlsintensive Beziehungen, wohl aber auf Sicherheit und Verlässlichkeit zum Beispiel.

In beruflicher Hinsicht wärst du als Finanz- oder Steuerbeamter am falschen Platz. Als Beispiel.

Und jeder der heiratet, tut das höchstwahrscheinlich, weil der diesen und keinen anderen Partner will. Besonders ist jeder Mensch, jeder kann das für sich in Anspruch nehmen, jeder hat etwas, was andere nicht haben. Das wiederum ist nichts Besonderes an dir.

EkhuemaligeSr NGutzeer y(#5900x71)


@ PowerPuffi

Ich bin Dank Borderline sogar ein bisschen besser als andere. Die Krankheit gibt mir Talente und Vorzüge, die andere nicht haben. Ich habe in der Therapie genau das gelernt.

Ohne deinen letzten Satz (den ich hier nicht mitzitiert habe) liest sich das zusammen mit deiner Abwertung anderer Frauen etc. etwas seltsam mit deutlicher Tendenz zur Überheblichkeit.

@ Evoluzzer

Wie sieht aber ein psychisch gesunder Mensch aus? Ich glaube, in Reinform wird es den gar nicht geben, da das "Ergebnis" Mensch ja von viel zu viel variablen und veränderlichen Faktoren abhängt.

Wahrscheinlich gibt es ein "Mittel" eines gesunden und psychisch gesunden Menschen, der sich unter seinesgleichen relativ gesund fühlt. Probleme beginnen wohl da, je weiter man sich aus dem "Mittel", sprich dem, was als "normal" definiert wird, entfernt.

Ok, da hast du auch wieder recht.

Wer mit "Besonderheiten" umgehen können will, braucht wohl auch besondere Fähigkeiten, woher auch immer er die nimmt und/oder entwickelt hat.

Ist die Frage, ob man mit (all) den Besonderheiten seiner Mitmenschen umgehen können will .... Ich möchte das z.B. ausdrücklich nicht und würde mir manches gar nicht antun wollen.

Ein "gesunder" Mensch wird sich wohl i.d.R. nur mit anderen gesunden Menschen paaren. Leben müssen wir als soziale Gemeinschaft mit vorhandenen "Abweichungen" jedoch ebenso. Deshalb wäre es wichtig, ein Verständnis für "Abweichungen" zu entwickeln und möglichst ebenso gute Umgangsweisen mit Menschen, die im "Ergebnis" eben mehr oder weniger "anders" sind. Und Ideen für eine "Gesundung" (Heranführung an "normal") wären natürlich auch nicht schlecht. Ein weites Feld, ein langer Weg...

Wenn das keine Einbahnstraße ist, dass der "gesunde Mensch" das gegenüber dem Mensch "mit Besonderheiten erbringen soll, aber andersherum das nicht von dem Menschen mit Besonderheiten erwartet wird, stimme ich dir diesbzgl. zu.

Emvoluvzzer


Wenn das keine Einbahnstraße ist, dass der "gesunde Mensch" das gegenüber dem Mensch "mit Besonderheiten" erbringen soll, aber andersherum das nicht von dem Menschen mit Besonderheiten erwartet wird, stimme ich dir diesbzgl. zu.

Vielleicht ist das bis hierher etwas zu kurz gekommen, es kann nicht allein darum gehen, das psychisch gesunde Menschen sich an psychisch ungesunde "gewöhnen" sollen, sondern da sollte auf beiden Seiten gearbeitet werden.

Menschen mit psychischen "Besonderheiten" stehen ja nicht unter Artenschutz. Mag sein, dass sich manchmal jemand auf einer Diagnose "ausruht", nur wundern braucht er sich dann nicht, wenn er ständig aneckt, gemieden wird, oder damit Groll bei anderen Menschen auslöst.

Niemand würde auf die Idee kommen, mit einem gebrochenen Bein herumzulaufen, jeder würde damit zum Arzt oder ins Krankenhaus. Bei psychischen Erkrankungen ist es leider weder so offensichtlich, geschweige denn so "einfach" in der Behandlung.

Wenn auf beiden Seiten jedoch einmal mehr allgemeines Verständnis für psychische Erkrankungen besteht, könnte das auf beiden Seiten zu weniger Stress und Leid führen.

Leider gehen die meisten Menschen in der Erwartung zum Arzt, dass der sie wieder "repariert". Bei psychischen Erkrankungen funktioniert dies ohne eigenes Zutun aber leider so gut wie gar nicht. Nicht zu vergessen, dass wir bei den Behandlungsmethoden für psychische Erkrankungen noch ein großes Defizit haben.

L|ouisiaxna


@ schnecke

- ich bin selber Kind einer unbehandelten Borderline-Mutter bzw. einer Frau mit deutlichen Borderline-Tendenzen. Ich kann also beide Seiten sehen und habe mich übrigens deshalb gegen eigene Kinder entschieden.

Das finde ich überaus fair. Ich kenne ein paar einzelne Menschen, die offen zugeben, so viele Probleme mit sich selbst zu haben, dass sie das nicht noch einem Kind zumuten wollen. Leider sehen das nicht viele so, wie man auch hier im Thread nachlesen kann.

Mein "Glück" war eben auch diese Vorprägung, die mir im frühen Erwachsenenalter die Wahlmöglichkeiten vor Augen führte: Entweder Therapie oder es geht ewig so weiter wie bei meiner Mutter.

Glück wäre wohl gewesen, eine psychisch gesunde und stabile Mutter zu haben.

- Leute, die nichts von meiner Erkrankung wissen, ahnen heute gar nichts mehr davon. Ich kriege viel, viel das Feedback, ein freundlicher, entspannter, geduldiger Mensch zu sein mit Tendenzen zum zuviel-Geben. Obwohl: Das ist wohl so ein Punkt, der sich auch durch meine Diagnose bzw. Krankheitsgeschichte zieht: Der Feind waren nie andere, der Feind war ich. Wenn andere ungerecht waren, dann habe ich mich zurückgezogen und mich verletzt. Wenn ich einen Fehler gemacht habe, dann habe ich mir die Rasierklinge durch die Haut gezogen.

SVV ist ein Akt der Aggression, der sich gegen einen selbst richtet. Dennoch habe ich die Vermutung, dass auch anklagende Tendenzen dabei sind, an die Umwelt gerichtet: Seht her, das habt ihr nun davon. Das gelegentliche Verstecken von Narben mutet für mich manchmal auch an wie ein Stück Koketterie ("ich weiß etwas, was du nicht weißt, ätschibätschi"), darüber hinaus werden die Schnitte zwar nicht ausschließlich, so doch aber häufig an Stellen angebracht, die andere "zufällig" sehen können, wenn es so gewollt ist. Für mich ist SVV jedenfalls kein Stück weit "Selbstaufopferung" sondern hat rein egoistische Motive.

@ Powerpuffi:

An Deinen letzten Postings sieht man wieder mal, was einen BL ausmacht: Arroganz, Selbsterhöhung, Rücksichtslosigkeit (wird sicherlich toll für ein Kind, wenn es die BL-Mutter ohne jegliche Einsicht in die Welt setzt). Aber Hauptsache, Du fühlst Dich grandios, hast Du schließlich die "Tendenz zum Risiko", Manipulation anderer zu Deinen Vorteilen. Du bist nicht so toll, wie Du meinst, und nur, weil Dir ein Mann einen Ring an den Finger gesteckt hat, das ist nichts Besonderes. Dein Verlobter wird auch feststellen, dass Du in erster Linie das Chameleon bist, das Du weiter oben beschreibst.

Wenn es nicht so tragisch wäre, wäre es fast kurios: Menschen jammern, dass man sie nicht sieht, wie sie wirklich sind - dabei sind sie es selbst, die mit Vorliebe Masken tragen, und manche sind sogar stolz darauf, wie dumm das ist.

Solange Leute mit einer Persönlichkeitsstörung sich über psychisch gesunde Menschen erheben und ihre Krankheit als das Maß der Dinge betrachten und nicht etwa die Gesundheit als das Erstrebenswerte ansehen, werden sie immer von der Gesellschaft ausgegrenzt - zu Recht.

E6vol3uzzexr


Solange Leute mit einer Persönlichkeitsstörung sich über psychisch gesunde Menschen erheben und ihre Krankheit als das Maß der Dinge betrachten und nicht etwa die Gesundheit als das Erstrebenswerte ansehen, werden sie immer von der Gesellschaft ausgegrenzt - zu Recht.

:|N :|N :|N

Enhemaliger; NutzeNr (#55900x71)


@ Evoluzzer

D'accord.


In ihrem Thread schreibt PowerPuffi anders über ihren Job. Klingt da nicht so rosig wie hier, deshalb überlege ich, ob sie ihre Beiträge hier wirklich ernst meinte. .... Hört sich allerdings (auch) für mich so an.

E+volurzzxer


@ _Zuschauer_

Im Zusammenhang mit "Borderlinern" kommt man sich gelegentlich wie im falschen Film vor. :=o

mAond+(sternxe


im deutschen Sprachraum wird zwischen zwei Subtypen der Borderline-Störung unterschieden:

a) Typ emotional-instabil: Das ist eher der nach außen expressive Typ, der seine Probleme / Aggressionen nach außen, also eher gegen Dritte richtet und

b) Typ Borderline: Diese Betroffenen richten ihre Aggressionen vor allem gegen sich selber, machen sich selber fertig und runter und sind gegenüber Dritten eher unauffällig.

Also nur so als sachlicher Zwischeinwurf, der als Differenzierung hier nicht genannt wurde

also, in dieser Diskussion geht es offensichtlich um einen Borderliner vom Typ a).

Genaugenommen geht es um einen Austausch unter den "Dritten", die mit einem Borderliner vom Typ a) zusammen sind/waren.

JXuWlxey


Sorry aber das mit a) und b) ist falsch.

Man entscheidest zwischen 2 Arten der emotional instabilen Persönlichkeitsstörung.

a) impulsiver Typ

b) Borderline Typ.

Aber die Beschreibung stimmt. Nur der Name nicht.

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