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Partner von Borderliner*innen im Forum

H-oneiy91_mHit_Minci1x3


ICh hab mir den faden grade komplett durchgelesen und bin echt erschrocken darüber wie einige hier über borderliner reden, welche vergleiche angestellt werden etc. :-o

Natürlich mag es härtefälle geben, aber hier werden alle in einen Topf geworfen und abgewertet dass es jeder Beschreibung spottet!

Gruss von einer borderlinerin die seit fast 10 jahren In einer stabilen beziehung/ ehe ist. >:(

PzowerP[uffxi


Honey, du kannst keine stabile Beziehung haben. Du bist schließlich ein Borderliner. Merk dir das! Bleib gefälligst in deiner Schublade und füg dich deiner Rolle! ;-)

HZoney91_gmitI_(M4inxi13


Oh stimmt, ganz vergessen...

naja ich geh dann mal irgendwo in Selbstmitleid versinken und meinen Mann anschreien...

mal gucken ob ich ihm dieses Mal ne Tasse an den Kopf werf um die Situation zu unterstreichen :=o

Und dann hol ich mir bei einem Nachbarn Bestätigung wie toll ich bin.. :)^

E voluyzzexr


@ Honey91_mit_Mini13

ICh hab mir den faden grade komplett durchgelesen und bin echt erschrocken darüber wie einige hier über borderliner reden, welche vergleiche angestellt werden etc. :-o

Natürlich mag es härtefälle geben, aber hier werden alle in einen Topf geworfen und abgewertet dass es jeder Beschreibung spottet!

Wie soll ich das jetzt verstehen? Du hast den Faden komplett durchgelesen und hier werden alle in einen Topf geworfen? Selektive Wahrnehmung deinerseits?

Ich habe durchaus das Gefühl, dass sich hier mehrere Schreiber um eine differenzierte Betrachtung bemühen, sobald sich jemand mit einem alten Klischee meldet, gehen diese dann sofort wieder bei dir unter?

Man/frau muss schon genau lesen, um nicht in die Falle der eigenen Vorurteile zu tappen.

Nicht alle halten "Borderliner" für schlechte Menschen, die meisten wissen gar nicht, was das sein soll. So viel zu den Realitäten.

Hfoney91_@mit}_Minix13


Okay, ich will fair sein.

Natürlich haben User wie powerpuffi wiedersprochen. Oder auch juley.

Die Sache ist: widersprochen haben hier Leute die diese Störung haben.

"Gesunde" bzw Leute ohne diese Störung, haben fast alle den Tenor drauf gehabt dass borderliner nur destruktive Beziehungen führen, den schreibenden BL wurden Dinge unterstellt wenn sie keine Lust mehr auf eine Diskussion hatten etc.

Sogar eine möchtegernpsychologin traf die vollkommen bescheuerte Aussage dass borderliner geistig einem 3 jährigen entsprechen.

Und auf diese Aussagen hatte ich mich bezogen.

Und dementsprechend meine Aussage: alle werden in einen Topf geworfen. Genauer gesagt hätte ich schreiben sollen: von den nicht erkrankten werden hier alle in einen Topf geworfen.

DNieKMruemxi


Und dementsprechend meine Aussage: alle werden in einen Topf geworfen. Genauer gesagt hätte ich schreiben sollen: von den nicht erkrankten werden hier alle in einen Topf geworfen.

aha....das macht es auch nicht richtiger......

hier nun einige Kommentare aus diesem Faden von Leuten, die nicht an BL erkrankt sind:

Psychische Krankheiten sind unglaublich komplex, es gibt nicht den Borderliner, Narzissten, Histroniker.....

Einen Erfahrungsaustausch halte ich persönlich bei solchen Erkrankungen/Störungen für ziemlich "gefährlich", da man dazu neigt, den Menschen auf diese Krankheit/Störung zu reduzieren. Das hat zur Folge, dass man den Focus darauf legt und den Blick auf den eigentlichen, individuellen, Menschen mehr und mehr verliert.

Es ist mir schnurz welche oder ob überhaupt mein Gegenüber/Partner psychisch "gestört" ist - sein Verhalten ganz alleine zeigt, ob ich mit ihm (weiterhin oder überhaupt) will und/oder kann.

Aber ein allgemeines "die Krankheit bestimmt das Handeln" kann ich so nicht akzeptieren. Verstehe mich bitte nicht falsch! In dem Fall Deiner Freundin kann es ja so gewesen sein! Mir geht es aber hier und jetzt um das Verallgemeinern. Weil sie es nicht konnte heißt das noch lange nicht, dass es Andere somit ebenso nicht können.

Das meine ich damit, dass diese ganze Sache viel zu komplex ist. Man kann nicht von dem Einen auf den Anderen schließen.

KHan}tenmUechahnixker


Es soll psychisch erkrankte Frauen geben, die sich "therapieren" lassen, indem sie sich vom Partner Schmerzen zufügen lassen. Ob das zielführend ist, möchte und kann ich nicht bewerten, vor Allem nicht, wenn da Kinder im Spiel sind.

_Zuschauer_, ich kam aus einer 15jährigen normalen, aber leider kinderlosen Ehe. Die Mutter meines Kindes dann hat damals meinen Beschützerinstinkt und mein Helfersyndrom angesprochen, und ich habe mich sehr schnell in sie verliebt. Ihr wahres Gesicht hat sie erst richtig gezeigt, als unser Kind da war. Davor hielt ich sie für launisch, was ich als vollkommen normal empfinde. Mir wurde nicht beigebracht, wie man Kriege führt, ich war über soviel Hass, Gewalt, Zerstörungswut und Skrupellosigkeit ihrerseits entsetzt. Kein Druckmittel war ihr zu schade, keine Lüge zu dreist, nur um mir zu schaden. Ihre stärkste Waffe war unser Kind. Und sie hat es fast geschafft, mich zu zerstören. Ich wusste, dass wenn ich mich wehren würde, ich mein Kind nicht mehr sehen würde. Letztendlich ist sie ausgezogen, und hat mir damit eine Entscheidung abgenommen.

Ich habe aufgegeben, sie verstehen zu wollen, denn es gibt keine rationale Erklärung für ein solches krankes Verhalten. Heute tut sie mir nur noch leid. Das ist jetzt elf Jahre her, und ja, ich habe tiefe Narben in mir. Zum Glück lebe ich nun mit der besten Frau der Welt zusammen.

H_oney9,1_m&it_M-inxi13


Kruemi

Ich zitiere mich mal selber:

"Gesunde" bzw Leute ohne diese Störung, haben fast alle den Tenor drauf gehabt dass

@:)

Kantenmechaniker

Jeder hat so seine Art der Therapie die hilft.

Manche nehmen Tabletten, andere gehen zu gesprächstherapien, manche versuchen es mit Hypnose, andere brauchen einen Partner der sie unterstützt.

Bei dem einen hilft dies, bei dem anderen dann.

Auf welche Therapie man anspringt ist wie bei einer "körperlichen Erkrankung" eben bei jedem Menschen anders und man muss / kann ausprobieren was am besten hilft :-)

DeieK9ruexmi


andere brauchen einen Partner der sie unterstützt.

wobei das Meiner Meinung nach der fragilste Weg ist. Denn einem Partner kann die Kraft ausgehen, er kann selbst mal in eine Drepression verfallen (was ja jeden von uns erwischen kann), er kann gehen, schlimmstenfalls sterben. Ich möchte z.B. nie wieder der Stabilisator in einer Beziehung sein. Temporär, in Kriesenzeiten-klar, natürlich. Aber eben nicht als Basis der Beziehung. Aber je nach Ausprägung des BL kommen manche ja auch gut ohne irgendeine Behandlung / Therapie zurecht und schaffen sich ein Umfeld, in dem es ihnen gut geht.

K&antenm?echaGni"kxer


Ich möchte z.B. nie wieder der Stabilisator in einer Beziehung sein. Temporär, in Kriesenzeiten-klar, natürlich. Aber eben nicht als Basis der Beziehung.

Danke!

E'hemaleiger NutNzer (#56x8697)


Die Partnerwahl ist etwas sehr individuelles, daher gibt es für mich da keine "Gleichberechtigung", "Gerechtigkeit", "political correctness" etc. Denn jeder trifft ja nur die Entscheidung für seinen Partner, nicht die für eine ganze Generation, die Gesellschaft o.ä.

Ja - ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Isabell das anders sieht. Ich denke es geht um das "Sendungsbewusstsein" was der Teilnehmer hier an den Tag legt ohne(!!!) zu differenzieren.

Die Schwierigkeit in diesem Faden besteht aus meiner Sicht deshalb weil der Fadenstarter sich über die eigene Intention nicht so wirklich selbst klar ist und deshalb in seinen Beiträgen eben dieses Hilfebedürfnis zeigt was er selbst aktiv leugnet. Das hinterlässt wohl bei dem einen oder anderen der das Ganze differenziert und reflektiert sehen will, einen konfusen Eindruck davon, dass hier etwas "angeklagt" werden soll was aber nicht konkret benannt wird und es nicht um Aufklärung und frühzeitige Schadenbegrenzung geht.

Das ist ungefähr so wie wenn ich sage würde: Vermeide abgebrannte Scheunen - abgebrannte Scheunen terrorisieren Dich und belasten Deine Gesundheit noch Jahre später. Die Brandwunden hast Du für den Rest Deines Lebens. Siehst Du denn nicht ein wie entsetzlich abgebrannte Scheunen sind und das man davor warnen muss?

Das hilft keinen. Es fehlt massiv an:

Wenn Du jemals eine Scheune irgendwo in der Landschaft stehen siehst und vielleicht reingehen möchtest, weils so romantisch aussieht, die Sonne scheint und die Tür sich auch öffnen lässt, dann beachte folgendes:

a) achte darauf, dass kein Brand geruch da ist

b) werfe erst mal einen blick rein um zu sehen welche Materialien gelagert werden

c) schau dich draussen um ob wasser in der Nähe ist, welche Behälter da sind und geh mal einen Schritt rein, schau Dich um was leicht entflammbar wäre.

und so weiter.

Das alles tut der Fadenstarter eben nicht. Statt dessen eiert er etwas durch die Aussagen, in denen er einerseits mit starken Worten Borderliner generell verurteilt (z.b. [[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/729504/?p=2#p22559175 hier]] oder [[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/729504/?p=3#p22559219 hier]] oder [[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/729504/?p=3#p22559239 hier]]und so weiter) und andererseits aber eben auch dass er durch die Beziehung gewachsen ist ([[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/729504/?p=4#p22559302 hier]] oder [[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/729504/?p=7#p22559930 hier]]. An der Art und Weise "wie" er argumentiert (sehr stark negative Sprache gegen seine Vergangenheit) sieht man dass er eben noch in der Aufarbeitung steckt und sie nicht wie [[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/729504/?p=7#p22559930 hier]] angedeutet durch ist.

Wie der Austausch den er sich unter Betroffenen den er [[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/729504/?p=2#p22559207 hier]] als sein Fadenziel angibt aussehen soll zeigt er auch nicht auf indem er mit gutem Beispiel voran geht, was ja möglich wäre. Er könnte beipielsweise die Muster die in seiner Beziehung abgelaufen sind beschreiben und fragen wie es den anderen damit in ihren Beziehungen ging, fragen wie sie damit umgegangen sind und Vorschläge machen wie jemand der vielleicht gerade merkt dass er oder sie in einer Beziehung mit jemandem dieses Musters steckt anders damit umgehen. Er könnte auch darüber sprechen wie er sich in bestimmten Situationen gefühlt hat und warum ihn aus heutiger Sicht bestimmte Verhaltensweisen seiner Partnerin so paralysiert haben. Das wäre eigentlich konstruktiv. Das passiert aber nicht, was es schwierig macht darauf zu antworten. Es zeigt das der FE noch in der Zwischenphase der Verarbeitung ist.

@ Exgrenzgänger

Aus meiner Sicht durchläufst Du momentan das zweites Stadium der Aufarbeitung. Ich kenne das von mir selbst aus der Vergangenheit und Kantenmechaniker, Evoluzzer und Katie deuten dieses Stadium ebenfalls an. Bei mir ist das " Hauptpendant" ein narzisstischer Vater wie bei Katie. Im zweiten Stadium geht es um die Realisierung der eigenen Anteile in der Situation eben mit dem Ziel unser eigenes Verhalten in zukünfitgen für uns negativen Situationen zu verändern.

Du selbst siehst Deine Komplementärstörung eigentlich bereits und nennst sie [[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/729504/?p=3#p22559234 hier]]: Co-abhängigkeit.

Weil es ein entkommen war, an dem ich jahrelang arbeiten musste. Borderliner haben eine extremst manipulative Art an sich, man wird auf eine Art Co-Abhängig, selbst wenn man selbst stabil ist. Man kann es mit einem Alkoholiker vergleichen: Macht sich der Borderliner von sich aus rar (was eigentlich meistens der Fall ist, wenn gerade "der neue Prinz" da ist), dann steht man ein paar Wochen da und "erholt" sich.

Worin Du Dich täuschst ist, dass jemand der wirklich stabil ist "einfach so " in eine Co-abhängigkeit rutschen kann. Wenn Du erst mal durch bist wirst Du merken, dass das eine Selbsttäuschung war um nicht an Deinen eigenen Defiziten arbeiten zu müssen.

Auch Co-abhängigkeit ist ein "nicht normaler" psychologischer Zustand der normale Partner belastet und der die Aufmerksamkeit des Co-abhängigen braucht um ihn aufzulösen. Die Sucht der Co-abhängigen hat tatsächlich etwas mit Alkoholikern gemeinsam und auch bei Alkoholikern ist es so, dass sich eben nicht die Flasche rar macht oder "plötzlich" wieder auftaucht, sondern der Alkoholiker greift danach, wenn sich die Gelegenheit bietet, weil der Alkholiker selbst eine Gewohnheit entwickelt hat dadurch temporäre Erleichterung seiner eigenen psychischen Situation zu erlangen. Er benutzt den Alkohol oder der Co-abhängige das Gegenüber, um intrinsische Bedürfnisse zu befrieden ohne sie zu lösen, weil er sich diesen nicht anders stellen will. Diese Klarheit ist anfangs sehr schmerzhaft für das Ego des Co-abhängigen und deshalb neigen viele Co-abhängige ( bei mir war das auch so) in der Phase in der sie das anfangen zu erkennen sehr stark zu Verleugnung der Eigenverantwortung und in Verurteilung des "Schuldigen" PS-Betroffenen. Das hilft uns aber nicht dabei zukünftig nicht mehr in solche Situationen zu geraten. Wie die PS-Betroffenen eigene Verhaltens und Denkweisen aufarbeiten müssen liegt es auch an uns das bei uns zu tun. Co-Abhängigkeit ist eben auch eine Störung, die "normale" Beziehungspartner belastet und häufig hat auch Co-Abhängigkeit Wurzeln in narzistischen Tendenzen unter denen ein normaler Partner dann leiden kann.

Auf mich macht Deine Argumentation den Eindruck als wäre Dir das eigentlich klar, aber Du versuchst es zu verleugnen. Kannst Du tun, aber dann wird sich nicht ändern. Selbst wenn Deine nächste Partnerin "ganz normal" ist.

Meine Empfehlung an Dich wäre: Stell Dich Deiner Co-Abhängigkeit. Auch dafür gibts Foren oder Treffen analog zu den Anonymen Alkholikern ([[http://www.coda-deutschland.de/ Coda Deutschland]] z.B.).

Wenn Du wirklich jemanden warnen willst: beschreibe die Muster, die Du erlebt hast, beschreibe wie Du Dich dabei gefühlt hast und wie Du ihnen jetzt entkommen bist. Das hilft Menschen die drin stecken am ehesten. Falls das wirklich Deine aktuelle Intention sein sollte.

EJhemali|gers Nutze6r (#15)


DieKruemi

"Die Partnerwahl ist etwas sehr individuelles, daher gibt es für mich da keine "Gleichberechtigung", "Gerechtigkeit", "political correctness" etc. Denn jeder trifft ja nur die Entscheidung für seinen Partner, nicht die für eine ganze Generation, die Gesellschaft o.ä. ....(...).... Mehr passiert nicht. Daher finde ich es auch immer etwas "anmaßend" (damit meine ich NICHT dich), wenn Menschen sich über die Kriterien der Partnerwahl anderer echauffieren oder sie bewerten. Man kann maximal sagen: "ich handhabe das anders, weil.....". Aber Partnerwahl ist etwas so höchstpersönliches, dass da Beurteilungen wie "diskriminierend, ungerecht" etc unangebracht sind."

Da stimme ich Dir völlig zu. Und genau deswegen, bzw. dafür plädiere ich hier ja auch, nur aus einem anderen Blickwinkel.

Ich glaube wo wir aneinander vorbeireden ist, dass für mich der Begriff "Borderline" einfach zu schwammig ist. Ich in diesem Bereich schon die unterschiedlichsten Charaktere kennenlernen durfte.

Deswegen sage ich die Ganze Zeit, dass es mir zu undifferenziert ist von "dem" Borderliner zu sprechen oder wenn eine Person sich so und so verhält ist sie wahrscheinlich Borderliner.

Geht es um bestimmte Verhaltensweisen, dass man mit dieser oder jener nicht kann, dass diese oder jene einen Energieraub darstellt oder emotionale Erpressung oder, oder......dann sieht es schon wieder anders aus.

Und:

Danke für die obige Zusammenfassung an Honey @:)

Kantenmechaniker

"Bist du denn diagnostiziert, Isabell?"

Ich habe eine diagnostizierte Angststörung (bzw. hatte, wurde therapiert) - ein PS habe ich nicht.

"Ich habe aufgegeben, sie verstehen zu wollen, denn es gibt keine rationale Erklärung für ein solches krankes Verhalten."

Das gehört auch zur Aufarbeitung aber vor allem am wichtigsten: auch zum Loslassen können. Jede Zeit die man aufwendet um sich mit der entsprechenden Person (innerlich) auseinanderzusetzen zeigt, dass man noch nicht losgelassen hat, noch nicht wirklich bei sich selbst ist. Ganz egal ob die Gefühle da negativ (Wut, Hass) oder auch positiv sind.

NotMichaelCaine

:)^

H\onmeyu91_mit_{Mini13


Ich möchte z.B. nie wieder der Stabilisator in einer Beziehung sein.

Ich bin sehr froh und dankbar dass mein Mann in der Akutzeit meiner Krankheit in diese Rolle geschlüpft ist, als er in mein Leben trat. Ich wüsste nicht wo ich sonst jetzt wäre.

Das hat mir besser geholfen Alanis die 5 Jahren therapie, teils stationär, davor.

Er hat mich aus diesem Loch gezogen, mir gezeigt dass ich trotzdem etwas wert bin und mir Selbstbewusstsein gegeben dass meine Eltern mir genommen hatten in meiner Kindheit.

Und mittlerweile komme ich auch in schwierigen Zeiten gut klar ohne dass ich wieder in alte Muster Reinfalle.

Ich hab zwar in den letzten Jahren Phasen mit depressiven Verstimmungen gehabt, aber ich bin immer selber wieder heraus gekommen, hab selber etwas dagegen getan (auch wenn ich mir zur Sicherheit immer einen Psychologen in der Hinterhand gehalten habe).

Ich denke ich hab Dinge durch wo andere sich aufgegeben hätten, im Bett geblieben und gejammert hätten. Aber ich hab gelernt zu kämpfen ohne SVV oder ähnliches.

Keine Tabletten, nix. Und ich denke dass ich darauf stolz sein kann, genauso wie auf meinen Mann, der mir diese Kraft gegeben hat die mir vom Elternhaus her fehlte.

Hwoney9!1_m&it_Minxi13


Herrgott seit dem designwechsel kommen deutlich mehr Schreibfehler über das Handy zustande. :(v

* als die 5 Jahre

LXouisOiana


Er hat mich aus diesem Loch gezogen, mir gezeigt dass ich trotzdem etwas wert bin und mir Selbstbewusstsein gegeben dass meine Eltern mir genommen hatten in meiner Kindheit.

Das ist nicht der Job des Partners, die Dinge zurechtzurücken, die die Eltern versaut haben.

Ich habe Erfahrungen mit jemandem gemacht, der schizoid strukturiert war und - meiner Meinung nach - auch ein ganzes Stück narzisstisch. Seitdem weiß ich, wie zerstörerisch manche Persönlichkeitsstrukturen oder gar -störungen in einer Beziehung sein können, würde ich jedem empfehlen, sich nicht in solchen Beziehungen kaputtmachen zu lassen.

Dass Borderliner in Sachen Beziehungsfähigkeit einen eher schlechten Ruf haben liegt an ihnen selbst und ihrem Verhalten - und nicht an der Umwelt, die dann auch noch angemault wird, wenn sie alle in einen Topf wirft, weil die eine oder andere Ausnahme nicht zum Maß aller Dinge genommen wird sondern die restlichen 99%, die ihre Partner bis zum Zusammenbruch strapazieren.

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