» »

Mit Ü30 wieder bei Eltern einziehen - merkwürdig???

g|auldoisxe


Nochwas, in anderen Kulturen leben ganze Grossfamilien unter einem Dach

Wir sind aber nicht in anderen Kulturen, wir sind, wo wir sind. Ich finde diese merkwürdigen Querverweise immer höchst überflüssig. Die TE hat nach Erfahrungen gefragt, die sind ihr hier geliefert worden.

Du scheinst wirklich alt zu sein, deiner Einstellung nach

Und du scheinst "alt" und "erfahren" zu verwechseln. Etwas mehr Sorgfalt beim Formulieren, bitte.

Von mir: ich bin mit 19 ausgezogen und hätte nie wieder zurückgehen mögen, obwohl ich ein durchaus gutes Verhältnis zu meinen Eltern hatte. Aber ein im gemeinsamen Ferienhaus verbrachter Urlaub vor einigen Jahren hat mir sehr schön demonstriert, warum ich nie, nie wieder mit meiner Mutter hätte zusammenleben können.

In diesem Jahr sind meine beiden Töchter ausgezogen, die eine mit 21, die andere mit 19. Und auch die beiden werden alles tun, um nicht nochmal zurückkommen zu müssen, Notsituationen natürlich ausgenommen.

LOiverp&ooxl


Nochwas, in anderen Kulturen leben ganze Grossfamilien unter einem Dach

In anderen Kulturen haben junge Leute auch vielleicht nicht so die Möglichkeit auszuziehen und in eigenen Wohnungen zu leben.

Ich bin auch erst Mitte 20 und finde, dass man ein meinem Alter ohne große Not nicht unbedingt noch zuhause leben muss.

In meinem Heimatort ist es aber tatsächlich so, dass viele in meinem Alter nie zuhause ausgezogen sind und trotz Job und Vollzeitstelle noch in ihren Kinderzimmern wohnen. Aus reiner Bequemlichkeit. Da ist es halt auch so, dass sie so lange zuhause wohnen bis sie direkt ein Haus bauen können. Um in einer Wohnung zu leben müsste man nämlich das Dorf verlassen und das wollen viele nicht. Und leben deshalb, einige sogar mit Partner, einfach weiter zuhause.

Für mich absolut unvorstellbar und ein Mann, der rein aus dieser Bequemlichkeit noch zuhause lebt wäre für mich auch direkt raus aus dem Rennen. Und niemals im Leben würde ich mich auch mit in so ein Kinderzimmer setzen.

Viele von den betreffenden Eltern beneiden übrigens meine Eltern sehr weil wir mit 19 und 22 zuhause ausgezogen sind und auch nicht mehr langfristig zurückkommen werden. Mittlerweile fangen sie auch an, ihre Kinder samt Anhang freundlich aber bestimmt aus dem Haus zu werfen.

W'ick


@ gauloise

Dein Beitrag klingt irgendwie verhärmt, verbittert, verbiedert, anders kann ich ihn nicht beschreiben. Ihc höre daraus das du ein schlechtes Verhältnis zu deiner Mutter hattest, schade für dich. Bei anderen läuft es anders, ich sagte schon das man es individuell sehen muss. Und das deine Kinder alles tun, damit sie bloss nie wieder zu ihrer Mama müssten, ist doch auch mal eine Aussage. Das alles zeigt mir in welcher Welt und in welchen Konstellationen ihr untereinander lebt. Und ich bin dankbar darum, dass ich solche Verhältnisse nicht habe, weder in meinem Elternhaus, noch mit meinem eigenen Kind. Auch deine Ansicht entspricht meiner Recherche, einer alt Meinung,

@ liverpool

Hier sitzt niemand in seinem Kinderzimmer, auch du verkennst die Situation deutlich. Wie ich sagte, hier kommen Meinungen älterer Semester zusammen, die nicht dem Bild von heute entsprechen.

Wir leben anders wie ihr, es gibt viele viele alleinerziehende, Menschen die in Städten wohnen wo es nur wenige und teure Wohnungen gibt usw. die Welt ist eine andere. Nicht nachvollziehbar für einige hier. Und voll mit Vorurteilen noch dazu, was eben auch typisch für ältere Menschen ist!

Meine Eltern sind jung geblieben, grade weil sie noch viel Kontakt zu mir haben und ihrem Enkelkind, ihre Meinung ist nicht die gleiche wie eure hier, da kann man auch froh drum sein. Und ich bin früh das ich diese Meinung im Alter auch nicht haben werde ;-).

Die TE sollte sich das nicht als Maßstab nehmen, was einige ältere Semester von sich geben, ist eben veraltet, aber auch eure Meinung, dürft ihr natürlich haben, entspricht aber nicht der Neuzeit :)*

LAiveerpooxl


Hier sitzt niemand in seinem Kinderzimmer, auch du verkennst die Situation deutlich. Wie ich sagte, hier kommen Meinungen älterer Semester zusammen, die nicht dem Bild von heute entsprechen.

Ich habe das auch nicht auf dich bezogen sondern auf etwas, was ich meinem früheren Umfeld halt so üblich ist (und der Situation der TE sehr nahe kommt) und was ich persönlich nicht gut finde.

Warum du immer wieder auf der "Meinung älterer Semester" rumreitest obwohl sich jetzt schon mehrere Menschen Mitte 20/Anfang 30 gemeldet haben, die es ähnlich sehen, verstehe ich nicht. Keiner meiner Freunde würde ohne Not wieder zuhause einziehen. Und von denen ist keiner älteren Semesters.

Der Kontakt zu meinen Eltern ist hevorragend, selbst in meinen schlimmsten Pubertätszeiten hatten wir nie ernsthaft Probleme und ich kann mich nicht errinern wann ich zuletzt eine Meinungsverschiedenenheit mit meinen Eltern hatte. Und damit das genau so bleibt, würde ich eben nicht wieder zuhause einziehen. Weil ich im Haus meiner Eltern immer Kind sein werden, nach ihren Regeln zu leben habe was ich völlig legitim finde, es ist ihr Haus und nicht meins und eben nicht so frei und unabhängig leben könnte wie ich es eben jetzt tue. Manch anderen scheint das nicht auszumachen oder es interessiert ihn nicht, dass er eben auch seinen Eltern in ihren Freiheiten einschränkt wenn er sein Erwachsenenleben in ihrer Küche/ihrem Wohnzimmer auslebt.

Denn genauso wenig wie wieder zuhause einziehen wollte, wären meine Eltern erfreut wenn ich jetzt wieder mit Sack und Pack vor der Haustüre stehen und längerfristig wieder bei ihnen wohnen will.

Meine Eltern sind auch noch nicht alt und wirken auch noch deutlich jünger als sie wirklich sind. Sie sind viel unterwegs, unternehmen viel mit Freunden, sind den ganzen Tag aktiv und gehe beide arbeiten. Die brauchen den Kontakt zur mir nicht um jung zu bleiben, die sind froh wenn ihre Kinder mal ne Woche nicht anrufen um wieder irgendeinen Katastrophe zu besprechen ;-D ;-D

Wenn man seinen eigenen Bereich inkl. Küche und Bad hat oder gar in einer Einliegerwohnung im Hause seiner Eltern wohnt, ist es vermutlich einfacher weil man sich nicht ständig auf den Füßen steht und seinen privaten Rückzugsbereich hat. Da gibt es klare Grenzen und es ist vemutlich ein weniger leichter, sich abzugrenzen.

kdleine*r_"dra]chenstxern


Wie ich sagte, hier kommen Meinungen älterer Semester zusammen, die nicht dem Bild von heute entsprechen.

Komplett lächerlich was du da schreibst, Wick, du hälst dich offensiuchtlich für das Mass aller Dinge.

Ich arbeite mit seeeehr vielen jungen Menschen zusammen und für die sind Leute, die mit 30 noch bei Mama wohnen auch heute noch die volle Witznummer!

Gerade bei den jungen Frauen ist ein Kerl, der noch bei Mutti wohnt, meist per se disqualifiziert, weil keine einen braucht, der weder kochen noch waschen oder putzen kannt und mit 25+ noch von Mutti betüdelt wird.

Keiner von denen ist - in der Großstadt - mit später als 25 ausgezogen, die meisten sofort spätestens nach Beendigung der Ausbildung/ des Studiums.

Dass du mit Kind und Ü30 noch zuhause in deinen Eltern aber ja trotzdem offensichtlich in eigenen Wohnung wohnst, ist ja wohl auch was völlig anderes, als in der Wohnung der Eltern in einem eigenen Zimmer/ eigenen Zimmern zu wohnen!

Natürlich zwingt wirtschaftliche Not, prekäre Arbeitsverhältnisse und teure Mieten heutzutage viele junge Leute länger zuhause zuwohnen, aber glücklich sind damit die allerwenigsten!

C1oteSa!uvagxe


Dein Beitrag klingt irgendwie verhärmt, verbittert, verbiedert, anders kann ich ihn nicht beschreiben. Ihc höre daraus das du ein schlechtes Verhältnis zu deiner Mutter hattest, schade für dich.

Den Eindruck hatte ich beim Lesen nicht.

Auch deine Ansicht entspricht meiner Recherche, einer alt Meinung,

Was für eine Recherche? Hier zumindest schreiben fast alle, dass "man", spätestens wenn man beruflich auf eigenen Beinen steht, grundsätzlich von zuhause ausziehen sollte, und für mich spiegelt das das Verständnis der hiesigen Kultur in der Gegenwart gut wider.

Übrigens kann ich gerade deine Motivation, "zuhause" zu leben, gut nachvollziehen. Dass jemand bei seinen Eltern wieder einzieht, um Geld zu sparen, obwohl er sich was Eigenes leisten könnte, wäre für mich dagegen kein akzeptabler Grund.

P6fiGfferGlxing


@ Wick:

wie kommst du denn darauf, dass das Konzept des Alleinwohnens ausgerechnet ein Zeichen für eine veraltete Ansicht ist? Tatsächlich hat der Zensus 2011 ermittelt, dass in mehr als einem Drittel der Wohnungen in Deutschland nur eine Person lebt. Am Häufigsten ist das in Großstädten so.

Ich will nicht sagen, dass Mehrgenerationenhäuser eine absolute Ausnahme sind, aber deren Anzahl sinkt. Also ist Alleinwohnen modern.

Das deckt sich auch mit den Erfahrungen aus meinem Freundes- und Kollegenkreis. Ich selbst bin Ende 20 und von meinen Freunden im Alter zwischen 20 und 30 wohnt ein Einziger vorübergehend zu Hause. Alle anderen zu Beginn oder Ende des Studiums/der Ausbildung ausgezogen.

Und ja, deine Wohnform hat sicher ihre Berechtigung und wenn das ein Konzept ist, was für dich und deine Eltern funktioniert, dann ist das doch gut. Ich würde definitiv nicht wieder zu Hause einziehen, obwohl ich zu meinen Eltern ein gutes - erwachsenes - Verhältnis habe. Auch wenn ich dann noch ein bisschen fürs Eigentum sparen müsste.

PvfiffeArlixng


*sind

gvauloiCsxe


Wick, du bist wirklich fabelhaft. Keine Ahnung, aber mal eben frei drehen und Situationen erfinden...bringt aber Feuer in die Debatte, hm? ;-D

M8ari}ex27


Ist die TE eigentlich noch da?

EahemalVigeor NuKtzerU (#83943x7)


Es müsste schon etwas sehr Schlimmes passieren, dass ich wieder zurückziehen würde. Und selbst dann.. eher Nein. ;-D

hcaven'at_wxaited


Wick

Ich "brüste mich" also mit meiner "altmodischen Ansicht"? Und andere hier sind "verbittert", die diese ebenfalls vertreten? Kann es sein, dass mit Deiner Wahrnehmung etwas nicht stimmt? ???

Mir kommt es so vor, dass DU selbst sehr altmodisch festgefahren in deinen Ansichten wirkst - oder wieso bringt Dich die abwweichende Meinung anderer so auf die Palme?

W"ick


@ pfifferling

Dann hast du es falsch verstanden, ich sage nicht das es unmodern ist alleine zu wohnen ;-). Ich sage nur das es nicht ungewöhnlich ist, wenn man wieder zuhause einzieht bzw. in einem Mehrgenerationenhaus lebt. Denn ich sehe das in meinem Umfeld vermehrt, ich kenne da alleine in meiner Umgebung/Nachbarschaft 3 Familien die so leben. Und nein es sind deutsche ;-). Wenn ich dort zu Besuch bin, dann finde ich es erstaunlich wie sich untereinander geholfen wird, grade wenn Kinder vorhanden sind-die wachsen quasi in einer riesen Familie auf, ich finde das schon toll. Nicht jedermanns Sache ist mir auch klar, aber es grundsätzlich zu verteufeln und zu sagen mit 18 raus aus der Elterlichen Verbindung, dies und jenes muss man geschafft haben, sonst ist man im Rückstand, unselbstständig usw. das stimmt eben nicht immer. Darauf will ich hinaus.

W>icxk


In der einen Familie hat die Frau 3 Kinder, ihr Mann reist beruflich um die ganze Welt, sie selbst arbeitet nun auch wieder, da die Kinder aus dem gröbsten raus sind. Ich sehe da keinen Rückstand, Faulheit, Bequemlichkeit, ich sehe da ein gut funktionierendes System. Und wenn ich wieder einen Partner habe, dann heißt das sicher nicht das er hier einziehen muss, so ein Blödsinn, es ist für mich ganz alleine eine Lösung, ich habe nicht vor hier immer zu leben, ich sage nur das es ein Modell ist was funktioniert und das man es nicht immer so verteufeln soll, sondern sich auch die Gründe anhören sollte, bevor man einfach so aburteilt.

@:)

M?ariex27


Hätte man auch anders formulieren können,Wick..

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beziehungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Psychologie · Erziehung · Sexualität · Homo, Hetero, Bi


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH