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Zusammenziehen - Ängste, Zweifel beseitigen. Nur wie?

mCn^ef


Ich lebe auch schon lange allein, unabhängig davon ob ich eine Beziehung habe, und finde das perfekt so. Daher sehe ich keine "Schranke" in deinem Kopf. Woher nimmst du die Erkenntnis dass "zusammenwohnen" das Richtige wäre und getrennt wohnen falsch?

:)^

Ich handhabe es so ähnlich. Für die meisten Leute ist das wahrscheinlich "nicht normal", denn als Paar hat man schließlich früher oder später zusammenzuwohnen, sonst ist das nix %-| - das sollte man ausblenden.

Wenn du im Grunde mit ihm zusammenwohnen willst, aber wirklich dir selbst im Wege stehst, ist das natürlich was anderes. Aber was du bisher geschrieben hast klingt für mich eher so, als harmoniere es bei euch einfach besser, wenn ihr Zeit zusammen genießt, auch mal beieinander schläft, aber jeder sein eigenes Reich hat.

Wenn er z.B. n Typ ist, der sich freut, wenn seine Kumpels öfter mal spontan vor der Tür stehen, ist er eben so. Ich würde ihm das auch gar nicht "aberziehen" wollen. Da du zum Beispiel davon aber kein Fan bist (ich auch absolut nicht), richtet man es sich eben so ein, dass es passt, statt Kompromisse aufzuzwängen (à la "Aber wenn wir zusammenwohnen kommen deine Freunde nicht ständig vorbei" - das ist doch auf Dauer auch keine Lösung).

Ich finde du stellst deine bisherige Lebensweise irgendwie in einem negativen Touch dar, so als müsstest du an dir arbeiten, damit du fähig bist mit einem Partner zusammenzuleben, weil man das halt so macht. Das sehe ich ganz anders.

Ebenfalls Zustimmung.

N|ordi`84


Sicher muss man nicht zusammen ziehen aber gerade wenn die Beziehung auf das nächste Level soll (sprich es soll irgendwann auch mal Kinder geben) dann ist das schon sehr sehr empfehlenswert. Haben das aber beide für sich kategorisch ausgeschlossen kann man auch sein Leben lang getrennt wohnen (wobei ich persönlich das nicht wollen würde).

Wo ich allerdings wenig Sinn drin sehe ist das "Probewohnen". Allein dadurch das man nicht seinen ganzen Kram dabei hat wird man sich nie zu 100% heimisch fühlen, dazu kommt noch das man Probleme möglicherweise nicht bespricht sondern denkt man hätte ja eh immer eine Backup Lösung und könne zurück in die eigene Wohnung wenn es einem zu blöd wird.

Bleibt nur das man ernsthaft überlegt warum man zusammenziehen will und ob beide in der Lage sind Kompromisse bei schwierigen Themen (wie eben dem "Hotel" oder dem spontanen Dauerbesuch) zu schließen.

Wtil?dkaxter


Hallo Alias 730114 ,

Je älter man ist um so vorsichtiger wird man !!! Wer nicht wagt der nicht gewinnt, aber eine Garantie gibt es nicht. Wenn ich meine Enkelkinder sehe, was wäre die Welt ohne Kinder.

Deine Eigentumswohnung würde ich vermieten.

Liebe Grüße *:) @:) :)*

EnhemJalig[er< Nutrzver (n#15)


CoteSauvage

:)^ Darauf wollte ich hinaus.

m}nef


Sicher muss man nicht zusammen ziehen aber gerade wenn die Beziehung auf das nächste Level soll (sprich es soll irgendwann auch mal Kinder geben) dann ist das schon sehr sehr empfehlenswert.

Und warum? Was hat das mit Levels zu tun? Man kann auch früh und vorschnell zusammenziehen, ohne das die Beziehung jemals ein "höheres Level" erreicht. Ich sehe da absolut keinen Zusammenhang zwischen Level (ich schätze mal du meinst Intensität und Ernsthaftigkeit der Beziehung) und Wohnraum.

Wo ich allerdings wenig Sinn drin sehe ist das "Probewohnen". Allein dadurch das man nicht seinen ganzen Kram dabei hat wird man sich nie zu 100% heimisch fühlen, dazu kommt noch das man Probleme möglicherweise nicht bespricht sondern denkt man hätte ja eh immer eine Backup Lösung und könne zurück in die eigene Wohnung wenn es einem zu blöd wird.

Das stimmt. 100% ist das natürlich nicht, aber es gibt zumindest einen kleinen Ausblick. Jedenfalls mehr, als wenn man sich nur von "normalen" Treffen und mal einer Nacht zusammen kennt.

m|nexf


(Der Einzige Punkt, wo ich ein Zusammenziehen sinnvoller finde, ist, wenn Kinder mit im Spiel sind).

C$ote5Sa)uv"age


Ich finde "Probezusammenwohnen" besser als nichts, und vermieten würde ich niemals (dazu weiß ich zu gut was man sich damit für Ärger an den Hals schafft), schon gar nicht während einer Probewoanderswohnzeit (auch wenn diese 1J betragen sollte).

mlnef


Zu einem möglichen Vermieten und dann Kündigung wegen Eigenbedarf wollte ich noch anmerken (neben der Tatsache, dass dass auch floppen oder ewig dauern kann): Ziemlich unfair gegenüber den Mieter, einen unbefristeten Vertrag abzuschließen. Dann doch lieber gleich mit offenen Karten spielen, befristet vereinbaren. Verlängern kann man immernoch.

Alias 730114


Ich danke euch schon mal recht herzlich für eure Beiträge und für eure Mühe @:) Es sind viele Beiträge dabei, die mir ein wenig die Augen geöffnet haben bzw. mir den Blick fürs Wesentliche wieder etwas klarer gemacht haben.

Werde noch ein, zwei Nächte darüber schlafen und mir Gedanken machen und melde mich dann mit einem Feedback bei euch :-D

Alias 730114


Hallo zusammen *:)

Hat etwas länger gedauert, aber hier bin ich wieder @:)

Ich hab sehr lange über eure Gedanken nachgedacht und konnte mich in vielem wiedererkennen. Ich bin auch zu dem Schluss gekommen, dass ich mich nicht unter Druck setzen lassen möchte und erst dann mit meinem Partner zusammenziehen werde, wenn ich mich bereit dazu fühle.

Leider hat mir das Wochenende einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir waren ganz gemütlich essen und hatten einen schönen romantischen Abend geplant, bis mein Freund wieder mit dem Thema Zusammenziehen anfing. Irgendwie war es aber ganz anders als in den Diskussionen davor. Er hat schon fast resigniert und hat zugegeben, dass er nicht weiß, ob unsere Beziehung noch Sinn macht. Er will so, in getrennten Wohnungen lebend, ungern weiter machen, da die Beziehung für ihn auf Dauer keinen Sinn macht, wenn wir nicht zusammen wohnen. Es war wie ein Stich ins Herz für mich, weil wir noch vor wenigen Wochen darüber gesprochen haben und er meinte, er würde mich nicht mehr unter Druck setzen, ich habe alle Zeit der Welt und ich soll mein Tempo gehen.

Wir hatten danach ein mehrstündiges Gespräch, welches sehr emotional war und wir auch über eine Trennung nachgedacht haben :°( Wir sind aber zu dem Schluss gekommen, dass wir uns lieben und unsere Liebe nicht einfach so wegwerfen wollen.

Der gestrige Tag war sehr schön und wir haben uns beide wohl gefühlt. Mir kam sogar vor, dass wir uns noch ein Stückchen näher gekommen waren. Einfach aus dem Grund, weil wir beide richtig ehrlich waren und unsere Sorgen, Ängste auf den Tisch gepackt haben. Wir haben beide Verständnis für die Situation des jeweils anderen und sind uns beide einig, dass wir für unsere Beziehung kämpfen wollen.

Leider bin ich heute morgen mit einem schlechten Gefühl aufgewacht. Ich kann an nichts anderes mehr denken als an einen Umzug zu ihm. Ich fühle mich innerlich trotzdem sehr unter Druck und habe Angst, dass wir das nicht schaffen. wir sind beide über 30 und ich hab das Gefühl, uns rennt die Zeit davon.

Mir geht der Satz nicht mehr aus dem Kopf, als er gesagt hat, dass er keine Zeit mehr zu verlieren hat und nicht in ein paar Jahren aufwachen will und seine Zeit mit mir verschwendet hat :°(

Ich weiß momentan gar nicht, wie ich mich ihm gegenüber verhalten soll. Wir haben vorhin kurz miteinander telefoniert und wir waren beide sehr angespannt.

Bitte entschuldigt, falls ich etwas wirr geschrieben habe, mir schießen gerade tausende Gedanken durch den Kopf.

Vlann@yyxy


Es kann ja auch sein, dass er sich "zusammenreißt", solange ich meine Wohnung noch habe. Ist meine Wohnung dann vermietet, lässt man wieder schön alles schleifen und ist halt so, wie man ist :=o

Ja, kann sein, ist sogar sehr wahrscheinlich: Jeder wird "wieder so" wie er eigentlich ist, wenn er sich eine Weile zusammengerissen hat. Das ist normal. Allerdings kann man aus wechselseitiger Liebe normalerweise auf ein Stück weit auf den anderen zugehen (jeder ein Stück!, nennt sich Kompromiss ;-) ), und wenn das nicht von sich aus klappt, dann redet man miteinander und handelt es neu aus und hält sich (vermutlich wieder nur für eine Weile) dran.

Das haben schon viele geschafft, nur Mut!

TBhXis TwEilight! Garxden


Mir geht der Satz nicht mehr aus dem Kopf, als er gesagt hat, dass er keine Zeit mehr zu verlieren hat und nicht in ein paar Jahren aufwachen will und seine Zeit mit mir verschwendet hat :°(

hm, das ist ja normalerweise der Frauenpart den er da eingenommen hat ;-) ... ihr habt eben in einem sehr wichtigem Punkt unterschiedliche Ansichten was das Zusammenwohnen innerhalb einer Beziehung angeht... das ist ja ähnlich wie mit dem Kinderthema... da ist es schwer einen Kompromiss zu finden, aber noch eher möglich als beim Thema Kinder kriegen...

Einziger Kompromiss wäre: du ziehst zu ihm und behälst deine Wohnung. Was sagt er dazu? Oder wolltet ihr eine neue Wohnung mieten?

Alias 730114


hm, das ist ja normalerweise der Frauenpart den er da eingenommen hat

Ja das dachte ich mir auch :=o

Einziger Kompromiss wäre: du ziehst zu ihm und behälst deine Wohnung. Was sagt er dazu? Oder wolltet ihr eine neue Wohnung mieten?

Wir haben so oder so vereinbart, dass ich meine Wohnung noch mindestens 6 Monate nicht vermieten werde, wenn ich zu ihm ziehe. So könnte ich im schlimmsten Fall wieder zurück, wenn wir dann gar nicht miteinander klar kämen. Da er ein Haus hat, kommt es nicht infrage, dieses zu verkaufen und was neues anzumieten bzw. was gemeinsames zu kaufen.

Habe die letzten 2 Tage nachgedacht und ich glaube ich hab auch tatsächlich ein Problem damit, dass er das Haus zu Zeiten seiner Ex gebaut hat. Ich habe mir immer gewünscht, mit meinem Partner zusammen etwas aufzubauen. Leider ist das in unserem Fall nicht mehr möglich, da er unser Nest schon erschaffen hat, wie er immer so schön sagt.

CSo0txeSaiuvage


Ich sehe die Sache immer noch so wie in meinem Beitrag am 10.10. beschrieben. Ich würde an deiner Stelle ebenso wie an meiner definitiv nicht zusammenziehen, auch nicht vorübergehend, unter Beibehaltung meiner Wohnung oder unter sonstigen Voraussetzungen. Du hast euch beide so geschildert, dass ich denke, dass Zusammenziehen gerade für dich keine gute Idee ist. Er setzt dich weiterhin unter Druck, und du hast ein schlechtes Gefühl bei der Sache. Ich höre auf mein Bauchgefühl, und genau das rate ich dir auch.

Mir geht der Satz nicht mehr aus dem Kopf, als er gesagt hat, dass er keine Zeit mehr zu verlieren hat und nicht in ein paar Jahren aufwachen will und seine Zeit mit mir verschwendet hat :°(

Diese Aussage von ihm würde ich mir auch nochmal auf der Zunge zergehen lassen. Wenn einer sich vorstellen kann, sein bisheriges Zusammensein mit mir unter irgendeinem Aspekt nachträglich als "Zeitverschwendung" zu betrachten, dann zerstört das irgendwas, auch wenn ich überhaupt nicht romantisch veranlagt bin. So eine Aussage bedeutet für mich, dass wir wesentliche Dinge völlig unterschiedlich sehen. Und sowas passt dann auch nicht für Zusammenziehen.

KlrabibelVkäfberle


Ich finde, dass das ganze Thema irgendwie sehr kopf- und wenig gefühlslastig angegangen wird bei euch. So als ob vorher alles ganz okay war, man hatte ja doch keine wirklichen Verpflichtungen usw. aber jetzt wo es darum geht, dass man seine bisher gewohnten Alltag, seine Umgebung aufgeben muss und das eventuell schief laufen könnte (wobei es sich ja wirklich in Grenzen hält, da du die Wohnung einfach vermieten kannst und dann zur Not ja auch zurück könntest...).

Bei uns gab es damals überhaupt keine großen Diskussionen, eigentlich gar keine. Beide waren einig, dass es ein Haushaltskonto geben wird, was das aufräumen und putzen anging, da bemühen sich beide so gut wies geht. Manches dauert halt länger, anderes klappte von anfang an prima. Aber wegen sowas hab ich mir keine Sorgen gemacht.

Wir wollten einfach nur zusammenwohnen ":/

Eure beiden Aussagen und Bedenken (sich verloren fühlen in der Wohnung, ihm hinterherputzen, er hat nicht mehr viel Zeit und will nicht irgendwann merken, dass er sie mit dir verschwende hat usw...)....als würdet ihr beide plötzlich aufwachen und merken "ups, eigentlich will ich das gar nicht".

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