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in der Teenagerzeit im Elternhaus zusammenziehen

fUa3i3rsolu)tions hat die Diskussion gestartet


wie findet ihr es, wenn zwei Teenager (16 Jahre und 19 Jahre) die ein Pärchen sind, aber ansonsten noch zur Schule/zur Uni gehen, zusammen komplett unter dem Dach der Eltern leben für mehrere Jahre (im Elternhaus des Mädchens, wo der 19-jährige Partner aber gar nicht mehr nach Hause geht, sondern auch dort isst, seine Wäsche dort wäscht bzw. sie mitgewaschen wird von der Mutter des Mädchens...) dieser Zustand zieht sich über mehrere Jahre bis zur Hochzeit Mitte 20, wo beide dann ausziehen...

wie findet ihr sowas? (unter welchen Umständen) könntet ihr das tolerieren bei euren Kindern? Könnt ihr euch in Eltern hineinversetzen die sowas akzeptieren ?

weitere Frage: wie würdet ihr das finden wenn der Freund des Mädchens dann später irgendwann studienbedingt bis zu 1,5 Jahre herumreisen muss in der Welt (Auslandsemester und Praktikum) und das Mädchen ihm dorthin überall folgt und dadurch ihr eigenes Studium vernachlässigt, was von den Eltern finanziert wird?

WIe seht ihr sowas? (das beschriebene Konstellation existiert wirklich aber ist mittlerweile total abgekühlt und die beiden Kinder die jetzt selbst Kinder haben und Erwachsen sind, fragen sich warum)

Antworten
Doie SNeherixn


das klngt alles ein wenig "theoretisch" :-/

die freundin meines sohnes ist quasi bei uns eingezogen, als sie 17 und mein sohn 16 war - bei mir war platz, das ist fast unmerklich passiert und es lief gut. allerdings habe ich den recht klare aufgaben zugeteilt, weil bei mir eben nicht hotel mama angesagt war! das lief 4 jahre gut, wobei ich selber nach 2 jahren ausgezogen bin ;-D

bei allem anderen habe und hätte ich mich niemals eingemischt - eines unserer kinder hat sich auch sehr am partner orientiert, was das eigene leben angeht, war aber nicht sache von uns eltern, das zu kommentieren, oder offen zu bewerten.

C:onanDeQrZerxstärer


ich habe auch eine Weile in der Schulzeit mit meiner Freundin bei deren Mutter zusammengewohnt.

Wenn die Eltern das Studium mitfinanzieren, dann denke ich sie sind dazu nicht unbegrenzt verpflichtet, also es ist vollkommen in Ordung, wenn sie selber entscheiden, was sie für richtig halten.

Sonst sehe ich hier keinen Grund Wertungen abzugeben.

Um das umfassend einzuordnen, ob daran etwa etwas ungesundes wäre, dazu würde man viel mehr Informationen benötigen.

Gibt es ein Geben und Nehmen?

Reifen die Jugendlichen normal?

Fühlen sich alle wohl?

Leidet jemand?

Ansonsten geht das nach meinem Dafürhalten dritte einen ******* an was irgendwer macht.

W@alkxinTg0Ghoxst


@ fairsolutions

Kommt wohl auf die Umstände an.

Hat sich der Gast im fremden Haushalt an den anfallenden Kosten und Aufgaben entsprechend beteiligt?

Und waren die Auslandssemester für dieses Studium unbedingt erforderlich? Das ist ja nicht immer der Fall und in manchen Studienrichtungen (wie Jura) sogar kontraproduktiv. Er müsste ja gemerkt haben, dass er seine Freundin damit hinter sich herzieht, die dadurch unweigerlich ihr eigenes Fortkommen vernachlässigt.

Wenn du beide Fragen mit Nein beantworten kannst, ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich das abkühlt hat. So eine Beziehung, in der sich eine Seite immer nur nimmt, aber sich selbst nicht einschränkt bzw. was zurückgibt, würde ich irgendwann auch hinterfragen.

Eyhema$ligeFr Nut`zer (i#15x)


wie findet ihr sowas? (unter welchen Umständen) könntet ihr das tolerieren bei euren Kindern? Könnt ihr euch in Eltern hineinversetzen die sowas akzeptieren ?

Kommt völlig auf den Einzellfall und auch das Verhalten der "Kinder" an.

Ansonsten bin ich da ganz bei Die Seherin:

allerdings habe ich den recht klare aufgaben zugeteilt, ...(...)....bei allem anderen habe und hätte ich mich niemals eingemischt - eines unserer kinder hat sich auch sehr am partner orientiert, was das eigene leben angeht, war aber nicht sache von uns eltern, das zu kommentieren, oder offen zu bewerten.

Was das eigentliche Leben meiner Kinder angeht: werde ich nach meiner Meinung gefragt sage ich sie, ok, auch mal ungefragt ;-) - aber eben als Meinung, nicht Bevormundung.

Nur die Dinge, die in meinen eigenen Lebensbereich reingehen ("Hotel Mama", Finanzielles), da gebe ich klare Grenzen vor.

(das beschriebene Konstellation existiert wirklich aber ist mittlerweile total abgekühlt und die beiden Kinder die jetzt selbst Kinder haben und Erwachsen sind, fragen sich warum)

Also das "Kühle" geht von den Eltern aus?

CeoteYSauvxage


Wenn du die Mutter der beiden "Kinder" oder eines der beiden "Kinder" bist, dann schreib das doch. Andernfalls denke ich dass dich das (es sind ja 2 unterschiedliche "Probleme", die du schilderst) nichts angeht.

T/apxs


Ich vermute, Du bist die Tochter?

Meinen Kindern hätte ich das Einziehen lassen gar nicht erst erlaubt. Zum einen erscheint mir 16 für eine feste Partnerschaft dann doch etwas jung, zum Anderen würde ich nicht ständig einen Fremden in unserer Wohnung um mich haben wollen, der mich in meiner Bewegungsfreiheit einschränkt. mein Klo, mein Sofa, meine Freizügigkeit…

Was das zweite Problem betrifft, wenn meine Kinder das Nehmen auf unbestimmte Zeit als selbstverständlich sehen würden, wäre ich auch irgendwann sauer.

Wir hatten klare Absprachen bzgl. der Zuwendungen und darüber hinaus konnten sie tun und lassen, was sie wollen. Allerdings haben sie ihre Studien fast in der Regelstudienzeit abgeschlossen Wenn das Geld nicht reichte, mussten sie sich was zuverdienen.

Dafür dürfte es in deinem Fall wohl zu spät sein.

Warum ein Verhältnis (zu den Eltern?) abkühlt, können nur die Betreffenden klären. Manchmal liegt es nur daran, dass alle beruflich stark eingespannt sind, neue Interessen entwickeln…

Auch Eltern haben ein eigenständiges Leben, es dreht sich nicht immer nur alles um das (erwachsene) Kind und seine Wünsche.

L(iverSpo>ol


Meine Eltern hätte niemals akzeptiert, dass der Partner von mir oder meiner Schwester ohne große Not Gewalt im eigenen Elternhaus o.ä. mit in unser Kinderzimmer zieht. Ebenso hätter keiner von uns minderjährig in der Haushalt einer andere Familie ziehen dürfen. Diese Diskussion wäre bei uns zuhause auch schlicht nicht aufgekommen, das das bei uns nicht geht, war uns schon immer klar.

Bezüglich der Vernachlässigung des Studiums: da hätte meine Eltern kurzen Prozess gemacht. Finanzierung beendet und fertig. Ob und wie ich mein Studium zuende bringe, haben meine Eltern schon immer mir überlassen. Wenn ich der Meinung wäre, dass ich mein Studium für irgendetwas anderes vernachlässigen möchte, ist das meine Sache. Nur finanziert hätten sie mir die ganze Sache dann nicht mehr.

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