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Streitpunkt: "Kinder kriegen" (Zeitpunkt, Reife?)

Shchokola1densdüc>htige


Aber entweder man hat Lust auf dieses Abenteuer, oder eben (noch) nicht. DEN richtigen Zeitpunkt gibt es sicher nicht, aber bestimmt richtigere und ungünstigere Zeitpunkte.

Seh ich auch so.

Ich fände es auch fair für Euch beide, wenn man sich vielleicht noch auf ein Jahr Wartezeit einigt. Das sollte sie aushalten können und Du kannst genießen. Und vielleicht parallel die Pille absetzt und Gummis benutzt, dann kann ihr Körper sich schon mal einpendeln (denn das KANN dauern).

Ist ein solcher Kompromiss nicht möglich, dann würde ich nicht heiraten. Kinder sind in einer Beziehung nun mal ein heikles/sensibles Thema. Wenn man da nicht zusammen kommt sehe ich das als kritisch an.

V,er#huetxer


Von wem geht die Hochzeit denn hauptsächlich aus? Und aus welchem Grund?

Torschlusspanik heißt das übrigens. ;-)

Verhütest du nun auch aktiv?

SIchok6oladdensücfhtixge


Die beiden sind erst seit 3,5 Jahre zusammen, ich finde es es nicht nachvollziehbar, dass sie es mit dem Kinderbekommen so arg eilig hat. 

Das sieht jeder anders. In der Beziehung sind die Wünsche/Gefühle nicht immer rational. Bei mir war das zwar anders, aber ich verstehe jede(n), bei der/dem das anders ist.

Ebhemaligemr Nutgzer (#5N15610x)


Hinterher könnte man zB erst mal am Zyklusanfang und am Zyklusende das Kondom weglassen und die Zeit immer weiter ausdehnen und sich an die "kritische Zeit" im Zyklus vorsichtig herantasten.

Das kann's doch wohl nicht sein, absichtlich die Wahrscheinlichkeit für eine Verhütungspanne zu erhöhen, wenn er noch überhaupt nicht soweit ist, Vater werden zu wollen! :-o

Hätte er ja dann selbst in der Hand am wann er so weit ist ;-)

Wenn er überhaupt noch nicht so weit ist, ist das ja nochmal ein ganz anderer Sachverhalt als wenn er eigentlich schon will, aber eben nur kalte Füße hat.

Die beiden sind erst seit 3,5 Jahre zusammen, ich finde es es nicht nachvollziehbar, dass sie es mit dem Kinderbekommen so arg eilig hat. ":/

Ich denke, das kommt vielleicht auch auf die Persönlichkeiten der jeweiligen Charaktere an. Ich würde bei 3,5 Jahren zB nicht von erst sprechen.

In einer Beziehung redet man ja üblicherweise über gemeinsame Pläne, Zukunftsvorstellungen und Zeitrahmen. Genauso wie man, meiner Meinung nach, bevor man tatsächlich Kinder in die Welt setzt erst mal ausdiskutieren sollte wie man sich das mit Zuhause beim Kind bleiben, Teilzeitarbeit, Kind gleich in Fremdbetreuung, Finanzen etc ausdiskutiert und eine für beide zufrieden stellende Lösung finden sollte.

PylaceCbo09x06


Die beiden sind erst seit 3,5 Jahre zusammen, ich finde es es nicht nachvollziehbar, dass sie es mit dem Kinderbekommen so arg eilig hat

Das wiederum kann ich durchaus nachvollziehen.. jeder Mensch ist da anders.. also sollte man auch nicht drüber urteilen ob jemand nach 3,5 Jahren Beziehung und mit 27 Jahren schon ein Kind will..

Wenn der Kinderwunsch mal eingeschlagen hat bei Frauen ist er schwer wieder auszuschalten.. bei manchen kommt er früher, bei manchen später, bei manchen garnicht.. ;-)

Bei mir ist er zb. seit 2 Jahren sehr präsent, und wird durch jedes Baby das im Familien und Freundeskreis auf die Welt kommt noch mehr getriggert.. ;-) und wenn ich nicht mein praktisches Jahr noch vor mir hätte würde ich diesem Wunsch auch nachkommen, aber für mich ist zb das "Ziel" mein Studium abzuschließen bevors an die Kinderplanung geht..

Ein Vorwurf wäre ihr nur zu machen, wenn sie egoistisch handelt und einfach die Pille absetzt um schwanger zu werden ohne ihrem Partner das mitzuteilen.. das hat sie aber nicht getan.

So hat sie jetzt nur eben kommuniziert, das sie möglichst bald Nachwuchs möchte und nicht mehr einige Jahre warten will..

Auf einen grünen Zweig zu kommen wird in diesem Fall nur mit Kompromissen gehen.. oder eben garnicht..

X7ir%ain


Die beiden sind erst seit 3,5 Jahre zusammen, ich finde es es nicht nachvollziehbar, dass sie es mit dem Kinderbekommen so arg eilig hat.

Das sieht jeder anders. In der Beziehung sind die Wünsche/Gefühle nicht immer rational. Bei mir war das zwar anders, aber ich verstehe jede(n), bei der/dem das anders ist.

Ich bin mit meinem Freund 2 Jahre zusammen und denke eher über Kinder nach als über Hochzeit.

Das kann individuell sehr verschieden sein. Mir ist eine Hochzeit nicht so wichtig, wie ein gemeinsames Kind.

E!hem>alige"r N@utzerE (#5Q15610)


Wenn der Kinderwunsch mal eingeschlagen hat bei Frauen ist er schwer wieder auszuschalten.. bei manchen kommt er früher, bei manchen später, bei manchen garnicht.. ;-)

Doch, man bekommt das auch wieder abgeschaltet. Man kann sich nicht nur in Dinge hineinsteigern, sondern auch wieder ein Stück weit hinaussteigern. So, dass man durchaus ein Weilchen mit unterschwelligem Kinderwunsch gut leben kann. Weil der Fokus wieder auf andere Dinge gerückt wurde :-)

Deshalb sollte man so ein Thema, finde ich, auch gemeinsam ausdiskutieren und einen für beide passenden Zeitrahmen finden. Dann kann sie sich wieder für eine gewisse Zeit aus dem Kinderwunschthema heraussteigern und er noch das ein oder andere erleben und dann geht's irgendwann los.

Ich muss aber sagen, dass ich nicht heiraten würde, wenn ich unbedingt in den sagen wir nächsten 1-3 Jahren ein Kind hätte, mein Partner aber noch unschlüssig wäre. Ein "jetzt noch nicht, aber irgendwann schon" wäre mir nicht genug. Nicht, wenn mein Partner mir nicht sagen könnte wann irgendwann sein wird. Und begründen könnte, warum der spätere Zeitpunkt besser sein wird als der frühere.

LSojlaX5


Genauso wie man, meiner Meinung nach, bevor man tatsächlich Kinder in die Welt setzt erst mal ausdiskutieren sollte wie man sich das mit Zuhause beim Kind bleiben, Teilzeitarbeit, Kind gleich in Fremdbetreuung, Finanzen etc ausdiskutiert und eine für beide zufrieden stellende Lösung finden sollte.

Zustimmung. :)z Ich glaube auch, dass es bei der Entscheidungsfindung helfen kann, wenn man "das Organisatorische" schonmal abklärt (zumindest in der Theorie). Vielleicht wird des dann auch für den TE "besser vorstellbar".

P0la-cebo:090=6


Doch, man bekommt das auch wieder abgeschaltet. Man kann sich nicht nur in Dinge hineinsteigern, sondern auch wieder ein Stück weit hinaussteigern. So, dass man durchaus ein Weilchen mit unterschwelligem Kinderwunsch gut leben kann. Weil der Fokus wieder auf andere Dinge gerückt wurde

Da geb ich dir schon recht, komplett wird man den Kinderwunsch aber eben nicht mehr abschalten können.. und hinten anstellen lässt er sich halt dann auch leichter wenn man eben Ziele hat, die man vorher noch unbedingt abhaken will.

wie zb. der Wunsch des TE auf einen großen Urlaub.. ;-)

nur ohne greifbare Ziele tut man sich sicher schwerer.. vorallem auch eben sich drauf einzulassen unbestimmte Zeit zu warten..

E$heImalsigerc NutzerL (#515x610)


Ich glaube auch, dass es bei der Entscheidungsfindung helfen kann, wenn man "das Organisatorische" schonmal abklärt (zumindest in der Theorie). Vielleicht wird des dann auch für den TE "besser vorstellbar".

Vor allem haben, glaube ich, auch gar nicht so wenige Männer Angst, dass von ihnen die Rolle als Ernährer der Familie erwartet wird, was zusätzlich Druck und Unsicherheit erzeugen kann.

Einen groben, theoretischen Plan und ein Plan B, falls alles anders kommt, macht sicher Sinn. Egal auf welches Familienmodell man sich dann gemeinsam einigt :)z

GUrie`sspuHddsing


Lass Dich nicht unter Druck setzen. Als ich so alt war wie Du, ging mein Leben erst richtig los. Endlich nen ordentlichen Job, etwas Kohle, einen guten Freundeskreis und die Freiheit, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Jetzt, 15 Jahre später bin ich erstmals Vater geworden. Es ist schön mit dem Kleinen. Trotzdem denke ich im Nachhinein, es war ein Fehler unter ihrem Druck "einzuknicken". Aus meiner persönlichen, männlichen Sicht, hätte ich nicht nachgeben sollen. Man lebt nur einmal und ein Kind kann man nicht rückgängig machen.

Mehr per pn, wenn Du Interesse hast.

VJerhu&e4ter


@ Griesspudding:

Du bist mit 42 Vater geworden und findest das noch immer zu früh? o.O

SUc3hokolade\ns2üchtiDge


Trotzdem denke ich im Nachhinein, es war ein Fehler unter ihrem Druck "einzuknicken". Aus meiner persönlichen, männlichen Sicht, hätte ich nicht nachgeben sollen. Man lebt nur einmal und ein Kind kann man nicht rückgängig machen.

Das klingt nicht wirklich nach Glück. Und ich gebe Dir Recht, man sollte nicht nur um des Friedens Willen nachgeben. Das hätte ich als Frau auch nicht gewollt.

Wie schlimm, immer das Gefühl haben zu müssen, dass mein Partner das nicht wirklich gewollt hat. Für mich Horror, grad in den Zeiten, wo es mit Kind dann wirklich mal anstrengend/ schwierig ist. :-|

XJinraibn


42 kann für eine Frau schon zu spät sein.

Wenn absehbar ist, dass man so lange keine Kinder will...sollte man sich trennen, bevor man sich gegenseitig das Leben zur Hölle macht.

Wenn ich als Frau ewig gewartet hätte bis Herr Mann sich bereit fühlt (also so ab 35 ALLERSPÄTESTENS), und dann doch niemals ein Kind hätte, würde ich den Mann und mich selbst so sehr hassen, dass eine Scheidung bald da wär.

ich denke allerdings, das wäre auch nicht im Sinne des TE.

Männer können selbst mit 60 oder 70 noch kinder kriegen. Bei Frauen ist die Zeit doch schon begrenzt.

Wenn es dann nicht klappt, kann man sich mit 38 noch einen Plan B suchen (Adoption, Pflegekind, Fruchtbarkeitskuren etc.)

MoatzzeBerVlxin


Moin, ich glaub ich kann dir ganz gut antworten, da ich die identische Erfahrung gesammelt habe, wie du bzw du noch erfahren wirst.

Also ich kann dich zu 100% verstehen. Es wird immer Sprüche geben wie

Was ist denn in 2; 3 Jahren großartig anders?

den Richtigen Zeitpunkt für Kinder wird's nie geben..

aber ich bin da ganz bei dir und kann verstehen, wenn du nix überstürzen willst und auf Nummer sicher gehen möchtest. Gerade wenn es erst vor Kurzem große Veränderungen in eurem Leben gegeben hat, wie das Zusammenziehen oder neue Jobs etc.

Ich wollte auch erstmal das Leben genießen, große Reisen machen etc. aber leider war meine Frau auch sehr hartnäckig und wir haben auch um Monate gefeilscht. Da kamen dann auch Arguemente, wie "wenn ich die Pille absetze dauert es so und so bis man schwanger werden könnte, also können wir dann und dann anfangen".

Meine Frau hatte einen richtigen Tick was Kinder kriegen anbelangt. Da kamen dann auch so Sprüche wie "ich habe mir immer vorgenommen bis 25 ein Kind zu kriegen". Zig Leute haben uns geraten das Leben zu genießen, aber meine Frau ließ sich leider von Niemanden überreden.

Also kam es dann irgendwann dazu, dass der abgesprochene Monat kam, wo wir anfingen "es zu versuchen".

Irgendwann hat sie dann wieder angefangen die Pille zu nehmen, weil sie dann doch erstmal warten wollte. Mit anderen Worten: Ich habe Glück gehabt. ]:D

Jetzt sagt sie andauern, dass sie gar nicht verstehen kann, warum sie damals so in dem Babywahn war. Schon komisch. Hmm, ich weiß jetzt nicht, ob das dir geholfen hat, aber evtl ändert deine Freundin ja doch nochmal ihre Meinung. Ich könnte nochmal meine Frau fragen, wieso sie dann aufeinmal vorerst doch nicht wollte. Ich glaube es hatte mit ihrer Arbeit zu tun, da sie das Baby erst dann haben wollte, wenn sie einen unbefristeten Vertrag hat. Der AG hatte dann aber (nicht ganz rechtlich in Ordnung) dennoch wieder erneut verlängert.

Ich muss aber dazu sagen, dass meine Freundin halt noch n bissel jünger war, als deine jetzige. VIelleicht wird deine noch ein wenig festgefahrener sein.

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