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Finanzen, Baby, Partnerschaft...Hilfe!!Und nun?

T]hagli#na


Ich finde es ehrlich auch nicht besonders nett jemandem vorzuwerfen dass er ein Kind bekommt. Diese Entscheidung wird von zwei Menschen gefällt und ist ihre Sache.

Es als echtes Problem zu bezeichnen sich keine Putzfrau mehr leisten zu können und den Haushalt selbst schmeißen zu müssen ist allerdings für mich ein Paradebeispiel für Jammern auf hohem Niveau und für mich absolut nicht ernstzunehmen.

Schließlich geht es hier nicht um zwei Schwerbehinderte oder Pflegebedürftige.

Wer durch die eigenen luxuriösen Lebensumstände verwöhnt ist hat von mir ehrlich gesagt kein Mitleid zu erwarten wenn er auf einmal wie ein Normalsterblicher leben muss und das Verwöhnprogramm aufhört.

pfaint-i?t7-colodur;ful


@ LolaX5,

ich bin von einer gewissen Zeit ausgegangen und nicht vom gesamten restlichen Leben. Und ein Kind zusammen zu bekommen ist schon etwas, wo man ganz andere Überlegungen anstellen muss. Aber das funktioniert nach meiner Auffassung nur bei einer Partnerschaft, bei der sich z.B. Fragen nach Stolz etc. nicht stellen. So etwas hätte es bei meinem Mann und mir nie gegeben und das ist auch bis heute bei uns zum Glück kein Thema.

L=olWaX5


@ paint-it-colourful

ich bin von einer gewissen Zeit ausgegangen und nicht vom gesamten restlichen Leben.

Ja, ich auch. ;-) Mich stört einfach diese Gleichsetzung, die unterstellt, dass es ein Kind nur in Kombination mit (Bereitschaft zur) finanzieller Abhängigkeit gibt.

bTammbi.91


Also du willst nicht von deinem freund leben, du willst nichts einsparen. Logischerweise wirst du aber mit dem elterngeld nicht hinkommen... schaffst du ja jetzt schon nicht.

Bleibt dir ja fast nichts übrig ausser nach 8 wochen wieder voll arbeiten zu gehen. En kitaplatz dürfte bei deinem üppigen Gehalt ja locker finanzierbar sein...Aber lass mich raten, des wirst du auch nicht wollen?

Ehrlich gesagt, hab ich keine Ahnung wie man dir helfen soll bzw. Nützliche Tipps geben soll.

Hab ja schon berichtet wie mein freund und ich des handhaben. Und wir haben zusammen sogar noch en bissl mehr als ihr, er fast des dreifache von mir. Und wenn wir es nicht hingekommen komplett auf meinen Lohn zu verzichten, dann dürfte wahrscheinlich fast keiner mehr Kinder bekommen. Das ich den Haushalt komplett schmeiß und mich weitestgehend allein um die Erziehung vom kleinen kümmer ist dabei klar. (Mein freund ist selbstständig von daher auch nicht anders möglich)

Entweder ist man eine Familie mit allen Konsequenzen oder man lässt es bleiben.

k&athar2ina-die-gxroße


Na vielleicht, weil man sich gemeinsam dieses Kind wünscht?! Wenn ich nur unter der Bedingung, dass ich auf Kosten des Mannes leben müsste, ein Kind bekommen dürfte, würde ich lieber auf Nachwuchs verzichten.

Von dürfen war hier (zumindest bei den ernstzunehmenden Beiträgen) nie die Rede.

Mich stört einfach diese Gleichsetzung, die unterstellt, dass es ein Kind nur in Kombination mit (Bereitschaft zur) finanzieller Abhängigkeit gibt.

Und wenn man sich alleine das Kinderkriegen nun mal nicht leisten kann, was hat man denn dann für eine Alternative, außer kinderlos zu bleiben? Ich verstehe schon deine Einstellung, aber im Umkehrschluss müssten dann eben die meisten Leute kinderlos bleiben.

Dass beide zuhause bleiben ist zwar eine nette Idee, aber dass der Hauptverdiener monatelang ausfällt, ist eben auch für die meisten nicht mal eben so machbar...

L3ol"aXx5


Hab ja schon berichtet wie mein freund und ich des handhaben. Und wir haben zusammen sogar noch en bissl mehr als ihr, er fast des dreifache von mir. Und wenn wir es nicht hingekommen komplett auf meinen Lohn zu verzichten, dann dürfte wahrscheinlich fast keiner mehr Kinder bekommen. Das ich den Haushalt komplett schmeiß und mich weitestgehend allein um die Erziehung vom kleinen kümmer ist dabei klar. (Mein freund ist selbstständig von daher auch nicht anders möglich)

Entweder ist man eine Familie mit allen Konsequenzen oder man lässt es bleiben.

Schon wieder so ein Beitrag, der die klassische Rollenteilung glorifiziert, ja fast schon einfordert. :-o

Ich finde es echt ganz schön frech, wie einige hier ihre Werte und Lebensmodelle als einzig sinnvoll hinstellen, und allen, die anders leben und haushalten wollen, im Subtext gleich mal zu verstehen geben, dass sie das einer Familie lieber gleich bleiben lassen sollen. :-/ :(v

L{olaxX5


Hab ja schon berichtet wie mein freund und ich des handhaben. Und wir haben zusammen sogar noch en bissl mehr als ihr, er fast des dreifache von mir. Und wenn wir es nicht hingekommen komplett auf meinen Lohn zu verzichten, dann dürfte wahrscheinlich fast keiner mehr Kinder bekommen. Das ich den Haushalt komplett schmeiß und mich weitestgehend allein um die Erziehung vom kleinen kümmer ist dabei klar. (Mein freund ist selbstständig von daher auch nicht anders möglich)

Entweder ist man eine Familie mit allen Konsequenzen oder man lässt es bleiben.

Schon wieder so ein Beitrag, der die klassische Rollenteilung glorifiziert, ja fast schon einfordert. :-o

Ich finde es echt ganz schön frech, wie einige hier ihre Werte und Lebensmodelle als einzig sinnvoll hinstellen, und allen, die anders leben und haushalten wollen, im Subtext gleich mal zu verstehen geben, dass sie das einer Familie lieber gleich bleiben lassen sollen. :-/ :(v

bhamjbi91


Des ist doch quatsch, wenn s anders geht kann sie es ja machen, aber offensichtlich wird es keine andere Wahl geben als von dem der mehr verdient, also ihr freund, den Löwenanteil trägt.

Übrigens seh ich des umgekehrt genauso. Wir leben gerade, aus privaten Gründen, mehr oder weniger bis Jahres Ende von meinem Gehalt.

Gehört für mich einfach so und ich würde da nie irgendwann aufrechnen.

LSolaxX5


Und wenn man sich alleine das Kinderkriegen nun mal nicht leisten kann, was hat man denn dann für eine Alternative, außer kinderlos zu bleiben? Ich verstehe schon deine Einstellung, aber im Umkehrschluss müssten dann eben die meisten Leute kinderlos bleiben.

Dass beide zuhause bleiben ist zwar eine nette Idee, aber dass der Hauptverdiener monatelang ausfällt, ist eben auch für die meisten nicht mal eben so machbar...

Das ist mir schon klar, dass es sich bei vielen einfach nicht anders ausgeht. Dafür habe ich absolut Verständnis. Aber die TE bewegt sich eindeutig in einer Einkommenshöhe, wo auch finanzielle Unabhängigkeit machbar sein sollte.

DXieKlruemi


Als Elterngeld bleiben mir 67% von meinem Nettogehalt 2016 (neun Monate 2200€ + 3 Monate 1590€) gibt 1360€ monatlich, nach meiner Rechnung (war die richtig?)...also bleibt mir nix.

nicht ganz richtig. Bemessungsgrundlage sind die 12 Monate vor dem Monat des Beginns des Mutterschutzes. Wenn Kind im April kommt, beginnt der Mutterschutz (6 W) im Februar oder erste März-Hälfte . d.h. beginnt MuSchu im Februar wird Bemessungszeitraum Febr. 2016-Jan. 2017 sein, du bist am September mit reduzierter AZ dabei, d.h. 5 Monate 1590€, 7 Monate 2200 €, beginnt der MuschU im März entsprechend März 2016-Febr. 2017 als Bemessungsgrundlage.

LdiaLn-Ji:ll


Es als echtes Problem zu bezeichnen sich keine Putzfrau mehr leisten zu können und den Haushalt selbst schmeißen zu müssen ist allerdings für mich ein Paradebeispiel für Jammern auf hohem Niveau und für mich absolut nicht ernstzunehmen.

Nunja, sie muss dann ja nicht nur den Haushalt selbst erledigen, sondern auch noch ein Kind versorgen. Ihren Freund wird sie darum vermutilch icht bitten wollen, wie ich die TE einschätze, wenn sie schon finanziell kaum etwas beisteuern kann.

kfatha@rina-\djie-grxoße


Und es ist natürlich einfach zu sagen, dass man keine Putzfrau und keine so teure Wohnung braucht. Beides sind aber Dinge, die sie sich offensichtlich gemeinsam leisten. Von daher kann sie alleine wohl auch der Putzfrau nicht so einfach kündigen, geschweige denn umziehen...

T,halixna


kommt wahrscheinlich drauf an was man so als Problem bezeichnet. Ich sehe da nur zu viel unangebrachten Stolz und ein Problem damit über den eigenen Schatten zu springen.

Eben hausgemachte Probleme die alle sehr weit im Bereich Jammern auf hohem Niveau liegen.

Niemand verlangt bei einer Babymama eine. perfekten Haushalt und mit der Zeit spielt sich das ein.

L8iscwhenswexlt


Also die Putzfrau könnte man tatsächlich einsparen, das machen wir auch...

Und sonst: Klamotten kaufe ich auf Basaren und ich gucke dass ich viel gebraucht erwische. Die Einschränkung besteht ja nicht ein Leben lang.

Bei uns ist es auch so, dass mein Mann mehr verdient als ich. Wir hatten im ersten Lebensjahr der Kleinen mit seinem Gehalt, meinem Elterngeld und Kindergeld Einnahmen von 3600 Euro. Wir wohnen allerdings recht günstig, sodass wir nach allen Fixkosten etwa 1300 Euro zum Leben übrig hatten. Davon musste auch eingekauft werden. Die Putzfrau haben wir gestrichen.

Und wenn ich Geld für den Friseur oder sonst was brauche und selbst nichts habe, ist es für meinen Mann selbstverständlich mir das zu bezahlen. Wir bekommen nächstes Jahr das zweite Kind und ich bin da recht entspannt, weil man halt viel sparen kann wenn man nicht alles neu kauft.

Leisc0heSn:swelt


Niemand verlangt bei einer Babymama eine. perfekten Haushalt und mit der Zeit spielt sich das ein.

Absolut richtig. Es gibt Phasen, da läuft es trotz Baby nahezu perfekt und es gibt Phasen, da stapelt sich eben mal die Wäsche und der Boden ist nicht ganz so sauber.

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