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Finanzen, Baby, Partnerschaft...Hilfe!!Und nun?

Abnti^gone


Als ich schwanger wurde (geplant) hatte ich null Einkommen (als Studentin) und mein Mann hat dann ganz selbstverständlich alle Kosten getragen. Nebenbei Jobben ging mit Baby bei mir dann nicht mehr.

T"hal&inGa


@ Lola

Das Problem ist aber eben jetzt dass sie das Baby im Bauch hat - ihr gemeinsames Kind - und sich nicht so finanzieren kann wie es für sie ideal erscheint. Dass sie da besser vorher Rücklagen gebildet hätte ist klar. Genau wie ihm klar sein sollte das schwangerschaftsbedingte Ausgaben nicht nur Sache eines Elternteils sind.

Zumal ich hier einfach sehe, dass sie offensichtlich glaubt das Kind und alles was damit zusammenhängt - wozu auch die Umstandskleidung gehört - alleine tragen zu müssen. Das Ganze wird aber durch ihr gemeinsames Kind "verursacht" und sie ist nicht alleinverantwortlich.

Dass gemeinsame Konto mit Rücklagen hätte es ja lange geben können, aber auch dafür wären beide verantwortlich gewesen. Jetzt heißt es eben für die Zukunft planen.

Und sie kann ja schlecht in der Zeit zurückreisen und noch genug ansparen um nicht im Dispo zu landen... Jetzt muss sie eben mit dem Kindsvater gemeinsam planen wie es rein praktisch in der nächsten Zeit weiterlaufen soll.

Das heißt nicht unbedingt einen unangemessenen Lebensstandard angewöhnen sondern erstmal gemeinsam haushalten wenn es um Dinge in Sachen Schwangerschaft und Kind geht.

x,punkzt


Schade, wieder ein Thread in großer Verzeiflung geschrieben, viele Leute antworten, geben Tipps und fragen nach. Viele Fragen bleiben aber unbeantwortet. Stattdessen kommen immer wieder Bekräftigungen, dass dieses oder jenes nicht änderbar ist, weil ..... Was ist dann der Sinn dieses Forums, wenn man ein Problem gar nicht angehen will? Dann kann man doch gleich alles lassen wie es ist und weiter leiden.

Sorry, aber solche Fäden gab es in letzter Zeit einige.

Jetzt aber zum eigentlichen Thema:

Du hast schon ein Kind für das du weniger als den Mindestunterhalt bezahlst, es lebt nicht bei dir.

Du hast ein psychisches Problem, ein Problem das dich überfordert. Trotzdem setzt du jetzt ein zweites Kind in die Welt ohne vorher mit dem Vater die finanzielle Seite zu regeln? Jetzt ist das Kind noch nicht mal auf der Welt und du hast schon finanzielle Probleme. Wobei ich das eher als Luxusproblem sehe, weil viele andere Paare beide Vollzeit arbeiten und weniger zur Verfügung haben. Wie wird das erst werden, wenn das Kind dich nachts überfordert? Was ist, wenn es zu Diskrepanzen in der Erziehung zwischen euch kommt? Ich vermute mal, das ist genauso unangesprochen wie die finanzielle Situation.

Ich kann mich wirklich nur wundern, unter welchen Umständen manche Paare in die Baby-Produktion einsteigen. Leid tun mir die Kinder.

PvfGefferkminz%bonbxon


Irgendwie war es nur eine Frage der Zeit bis gesagt wird, dass sie anscheinend verschwenderisch lebt. Wegen 120 Euro Autokredit und 40 Euro Handy. Und dass sie keine Rücklagen hat und die Miete so hoch ist deutet wohl wieder für viele auf einen Sorglosen Umgang mit Geld hin.

Dazu will ich mal folgendes sagen, ihre Fixkosren wie Miete, Auto, Handy sind bei dem Vollzeitgehalt nicht verschwenderisch. Die finanziellen Probleme resultieren aus der TZ Einschränkung, weil da mehrere 100 Euro weniger reinkommen. Da möchte ich mal die meisten hier in der Gehaltsklasse um 2000 Euro sehen, wenn da auf einmal 600 Euro weniger reinkommen.

Niemand weiß warum sie keine Rücklagen hat, ob dafür Gründe wie Umzug oder ähnliches ursächlich waren. Die hohe Miete kann regional begründet sein. Nicht jeder wohl in ner günstigen Gegend.

Aber von ihr kommen ja keine weiteren Infos.

Nur dieses pauschale Verurteilen als verschwenderische Frau ist mal wieder so typisch für med1.

NPordix84


Es hat genau einer was zu den Kosten für Auto und Handy gesagt, sonst niemand. Diese Kosten sind bei dem Verdienst völlig im Rahmen und garkein Thema. Thema ist halt das sie keine Hilfe von außen annehmen will und offenbar auch nicht mit ihrem Partner redet. Wie schon gesagt, wir wissen hier alle garnicht wie er reagieren würde, vielleicht jucken ihn die 2-300 Euro garnicht die er zur Grundversorgung des Kindes investieren müsste.

C-omraln


Es hat genau einer was zu den Kosten für Auto und Handy gesagt, sonst niemand.

Die TE hat aber auch konkret gefragt:

Wo kann ich etwas einsparen?

Dann darf man diese Dinge auch nennen. Zumal man über den Faden ja auch den Eindruck gewonnen hat, dass es ihr nicht unbedingt darum geht, ein anderes finanzielles Familienmodell zu leben. Aber vielleicht kriegen wir sie davon noch überzeugt, man sollte ja nicht aufgeben. Mich stört aber auch, wieviele Dinge von ihr nicht beantwortet werden oder als alternativlos gesehen werden. Wie soll man da helfen?

M2atz"eBer}lin


Danke Comran! :)_

Ich persönlich finde wenn man 1590€ monatlich zur Verfügung hat 120€ Autokredit und 40€ Handy ganz schön viel.

Dabei ist es scheißegal woher die 1590€ kommen. Ob TZ, VZ ist dabei doch vollkommen Latte!

Gerade bei Handyverträgen gibt es enormes Einsparpotenzial. Meine Handyrechnung ist für gewöhnlich im Schnitt 2-3€ im Monat. Ok, ich telefoniere sehr wenig und bezahle nur das was ich telefoniere. Internet habe ich 100MB für unterwegs für umsonst beim anderen Provider über mein Dual Sim Smartphone.

Bei 40€ pro Monat müsste man einen richtig dicken Vertrag haben mit einem absoluten Top Handy. Da frage ich mich schon, ob man das so unbedingt braucht? Kennst sie all die technical Specs und Feautures ihres Telefons und werden diese alle genutzt?

Bei 120€ Autokredit frag ich mich auch was für ein AUto da gefahren wird. Hört sich für mich nach Neuwagen an. Halte ich persönlich auch für ziemlich verschwenderisch. Es kommt mir vor als würden für einige Sachen Gelder ausgegeben werden ohne zu prüfen, ob es evtl nicht günstigere Alternativen gäbe, die einen fast genauso glücklich machen würden.

Was ist eigentlich mit Benzin und Autoversicherung? Das fehlt in der REchnung irgendwie.

p2ara9zell(nuss


2 Jeans für je 40 Euro: Da könnte ich mir schon sechzehn Jeans leisten für je 5 Euro am Flohmarkt. Oder eben acht für 10 Euro das Stück. Irgendjemand Schlaues hatte einmal gesagt, wir Deutschen jammern auf hohem Niveau...Ich frage mich das auch manchmal. Na gut. Wenn alle Stricke reissen, dann kann man durchaus Hilfe beantragen. Und in diesem Land gibt es GsD wirklich viel Hilfe. Baby-Ausstattung bei der Caritas, Wohngeld auf dem Amt, Heizkosten- und Mietzuschuss ectpp...Man muß nur laut genug jammern können. Ja, und das, das können manche ganz gut.

N+ordxi84


Das ist im Verhältnis aber ein Tropfen auf den heissen Stein bzw. man verlagert die Probleme vom eigentlichen Thema weg. Das die TE nach Einsparmöglichkeiten und nicht nach "wie red ich mit meinem Freund" gefragt hat ist ein anderes Problem, manchmal stellen die Leute einfach die falschen Fragen.

T7ha<linxa


Ich denke auch, das hier nicht ein verschwenderischer Lebensstil der TE das Problem ist sondern eher, dass sie wohl offensichtlich glaubt die Babybedingten Kosten und ihr babybedingter Einkommensverlust sei irgendwie alleine ihr Bier.

Die Frage "wie kann ich sparen" ist zwar nur normalerweise immer vernünftig, resultiert hier aber eben aus der Denke sie sei eben alleine verantwortlich - oder hauptverantwortlich für schwangerschaftsbedingten und krankheitsbedingten Einkommensrückgang und er sei damit als Vater nicht zu belästigen.

Daher: Ja, es ist viel Geld. Aber Nein, ich finde nicht dass es hier vorrangig um Geldmengen geht sondern eher darum dass er genauso Verantwortung trägt wenn er gemeinsam mit einer Frau ein Kind zeugt, sie schwängert. Und das ein Partner bei Krankheit eben nicht sagt, "Das geht mich nichts an, ich will weiter meinen Komfort auch wenn es meiner Partnerin mies geht".

Wahrscheinlich weiß der Partner der TE gar nicht was in ihr vor geht und das ist Problem. Warum glaubt sie alleine alles tragen zu müssen?

Wiat]erlXi2


600€ Miete + 120€ Autokredit + 300 € Unterhalt an Sohn + 300€ Krankenkasse + 40€ Handy = 1360€

Hier kannst du erstmal am Unterhalt was machen, der kann neu berechnet werden, wenn dein Verdienst sich ändert (ob freiwillig auf Teilzeit gehen da zählt, weiß ich nich, aber wenn du schon schwanger bist vielleicht). Wenn dann dein Kind da ist, muss es nochmal neu berechnet werden, weil dann BEIDE Kinder berücksichtigt werden müssen. Wenn ihr heiratet, geht dein eheliches Kind sogar vor.

Und dir steht Unterhalt vom Kindsvater zu, das geht nicht dass du alles was mit Kind zu tun hat zahlst und er nur Miete und sein Essen.

Außerdem kriegt man doch in der Elternzeit noch Elterngeld, oder?

Bei der Krankenversicherung lässt sich sicher auch was machen, auch privat ist die ja vom Einkommen abhängig und du liegst nicht über dieser Beitragsbemessungsgrenze wo es immer der gleiche Betrag ist egal was du verdienst. Wenn dir nur noch 1300€ bleiben, musst du nicht 300€ in die Private zahlen, das sollte weniger sein. Ich nehme an, dass du als Beamtin beihilfeberechtigt bist und nur zu 50% privat versichert bist? Den anderen Teil übernimmt ja dann die Beihilfe, also generell sollte deine Privatversicherung günstiger sein als wenn du sie als Angestellte hättest. ":/

WPaterxli2


P.S. also wegen der KV, das kommt mir halt viel vor, weil ich selber Beamtin bin und zwar freiwillig gesetzlich versichert aber ich habe auch so 1200€ rausbekommen und hätte da privat 80-90€ gezahlt für die KV.

k>athfarin>a-die-fgOroße


Allein schon weil es ja z.B. auch mal zu einer Trennung kommen könnte. Und spätestens dann wäre es schon gut, wenn man mit seinem Geld haushalten kann und auskommt.

Mit seinem Geld + dem Unterhalt, der dann dazukommt...

Ich verstehe auch das Problem nicht. Ihr bekommt gemeinsam ein Kind, die FE bleibt dafür Zuhause, also muss er sich mehr einbringen. Klar muss man da drüber reden, aber nur wer spricht, dem kann geholfen werden.

Wir haben auch sehr krasse Einkommensunterschiede, als unser Kind kam habe ich einen Bruchteil der FE verdient und mein Mann noch mehr als ihr Partner. Selbstverständlich haben wir drüber geredet und eine Lösung gefunden, die für alle akzeptabel war. Allerdings war das auch für meinen Mann völlig selbstverständlich...

Tbh!alyixna


Vielleicht wäre es für den Mann der TE auch völlig selbstverständlich - wenn es denn endlich überhaupt angesprochen würde... Ich kann mir vorstellen dass er sich sogar nicht traut etwas anzusprechen weil er ihren extremen Stolz kennt.

L#ilaLxina


@ Waterli2:

Hier kannst du erstmal am Unterhalt was machen, der kann neu berechnet werden, wenn dein Verdienst sich ändert (ob freiwillig auf Teilzeit gehen da zählt, weiß ich nich, aber wenn du schon schwanger bist vielleicht). Wenn dann dein Kind da ist, muss es nochmal neu berechnet werden, weil dann BEIDE Kinder berücksichtigt werden müssen. Wenn ihr heiratet, geht dein eheliches Kind sogar vor.

Es wurde schon geschrieben, dass sie deutlich weniger zahlt, als dem Kind zustehen würde und sie sich mit dem Vater des Kindes ohne Gericht, Jugendamt etc. darauf geeinigt hätte.

Verheiratet sind sie übrigens nicht ;-)

Außerdem kriegt man doch in der Elternzeit noch Elterngeld, oder?

Hat sie doch im Eingangsbeitrag geschrieben, wie viel sie voraussichtlich bekommt. Das decke gerade mal ihre derzeit fixen Kosten ab.

Bei der Krankenversicherung lässt sich sicher auch was machen, auch privat ist die ja vom Einkommen abhängig

Nein, die Höhe der Beiträge der privaten Krankenversicherungen sind nicht an das Einkommen gekoppelt.

Finds übrigens immer schwierig, wenn Leute vermeintlich gute Tipps geben und nicht mal den ersten Beitrag komplett gelesen haben :-/

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