» »

Euer Umgang mit dem Alleinsein?

TqOFQU


Ach so ok ":/

Ja, genau z.B. Museen das ist immer schön, auch wenn es einen nicht unbedingt interessiert, hat eine schöne Atmosphäre, und man kommt unter Leute :)z

L)amen{tRNxA


Ich gehe ja hin weil es mich interessiert. ;-)

Vtan#nxyyy


Lament

Die Gesellschaft interessiert es glücklicherweise nicht mehr was der einzelne so macht.

Vielleicht unterschätzt du aber das, was gesellschaftlich, sagen wir, vorausgesetzt wird? Jemand, der sich voll bewusst dazu entschließt, allein, also partnerlos zu bleiben, ist nicht die Norm, auch wenn das heute zum Glück nicht mehr inakzeptabel ist.

TcOF;U


Ja ich ja auch, aber gibt ja Ausstellungen die einen wirklich jetzt sonst nicht so interessieren, trotzdem gehe ich hin ;-)

LHampentxRNA


Vannyyy

Vielleicht unterschätzt du aber das, was gesellschaftlich, sagen wir, vorausgesetzt wird? Jemand, der sich voll bewusst dazu entschließt, allein, also partnerlos zu bleiben, ist nicht die Norm, auch wenn das heute zum Glück nicht mehr inakzeptabel ist.

Ja? ???

Also ich habe dadurch bislang keine Nachteile erlebt. Gibt doch Millionen Singles da draussen und ich laufe ja nicht mit einem Schild durch die Gegend auf dem meine Story steht.

LUom axx


Ich habe nicht den ganzen Thread gelesen, dafür dein Eingangsstatement.

In meiner Zeit als Single habe ich die Wochenenden und die Feiertage gehasst. Arbeitskollegen und Freunde gluckten in ihren Familien. Aber ich habe mir gesagt, ich habe einen stressigen Job und nun komme ich zur Ruhe. Das wirft mich auf mich völlig zurück. Ich muss die Entschleunigung und das Alleinsein ertragen, und vor allem mich. Wilde Aktivitäten helfen mir nicht. Und wer sagt, dass ich immer glücklich sein muss.

Ljamexn9tRNxA


Dusk2Dawn

Ich habe - so wie ich bin - einer Frau nichts zu bieten.

Wie bist du denn?

Schwer zu beschreiben. ":/

Auf jeden Fall unattraktiv was eine Partnerschaft angeht. Dessen bin ich mir mehr als bewusst. Ich wüsste ja auch was ich alles ändern müsste. ;-)

BOenettxon


Vielleicht wäre ja eine Brieffreundschaft was für Dich.

Ich denke ein Punkt, der Dir fehlen könnte ist, dass Du (ab und an) jemanden brauchst, dem Du Dich mitteilen kannst, was persönliche Dinge anbelangt. Sorgen, Ängste, aber auch Freude und Spaß an irgend etwas. So ging es mir zumindest in meinem Singledasein, in dem ich mich auch nicht unglücklich gefühlt hatte.

o%limxo


Ich kann mich so richtig in deine Lage versetzten. Schwimmen in der Brühe, in der andere reinpupsen, Spaziergänge durch ödes Grünzeug, nur Schrott im TV, lesen kann man auch nur wenige Bücher, Theater, so lange stillsitzen und nicht husten dürfen. Man geht durch die Fußgängerzone und hat plötzlich Zigarettenrauch eingeatmet, verflixt jetzt wird einem bewusst, den Rauch hatte der andere ja in seiner Lunge und die vielen, die nicht rauchen, atmen ja auch aus und ich atme es wieder ein, die ganze Luft in der Stadt ist schon mal bei anderen in der Lunge gewesen, da wirste doch verrückt. Sag mal, was haste denn als Bub gemacht? Sandburgen gebaut vielleicht? Schöne Gebilde und dann kaputt gemacht um wieder neu anzufangen? Ich würde mir im Keller eine elektrische Eisenbahn aufbauen, das wäre so mein Traum. Aber jeder träumt anders, vielleicht findest du was?

FRaSosLa


@ a.fish:

Weil ich ja auch zu denen gehöre, die ihm seine Entscheidung deiner Ansicht nach madig reden, schreib ich was dazu:

Ganz blöd finde ich übrigens, wie LamentRNA hier teils seine Entscheidung madig geredet wird. "Da steckt doch mehr dahinter!" - ja und, wenn es so wäre? Es gibt keine Verpflichtung "richtig", also normgemäß zu funktionieren.

Mir geht es nicht darum, dass jemand "normgemäß funktionieren" soll. Sein Eingangsbeitrag liest sich für mich nicht so, dass er im Grunde glücklich ist und ihn ab und an die Sonntage nerven, sondern er schreibt, dass ihn seine bisherige Vermeidungstaktik mehr und mehr Energie kostet. Das hat mich hellhörig gemacht und daher die Fragen. Denn das klingt nach deutlich mehr als ab und an mit der eigenen, an sich akzeptablen Situation zu hadern.

Ansonsten würden meine Beiträge in die Richtung von NotMichaelCaine gehen, was dir, LamentRNA, nichts bringt (und sorry für das über dich - statt mit dir - schreiben im vorherigen Absatz).Und alles, was sich direkt auf deine Frage bezieht, wurde schon genannt, da kann ich nix neues beisteuern. Deshalb zieh ich mich jetzt mal zurück. @:)

Vuannuyyy


Also ich habe dadurch bislang keine Nachteile erlebt. Gibt doch Millionen Singles da draussen und ich laufe ja nicht mit einem Schild durch die Gegend auf dem meine Story steht.

So meinte ich das aber auch nicht. Sondern dass du vielleicht normierte Vorstellungen in irgendeinem Winkel deines Selbst gespeichert hast.

Man schleppt oft die Vorstellungen von Eltern und Gesellschaft unbewusst mit sich herum. Es dringt nicht bis ins Bewusstsein, kann aber das komische Gefühl machen, das du nicht deuten kannst.

L6amenxtRNA


Auch möglich.

Richtig deuten wo es herkommt kann ichs ja nicht.

T0aps


@ LamentRNA

Ich halte es mit Frauen einfach nicht länger aus.

In der letzten Beziehung, eigentlich in allen Beziehungen kam irgendwann der Punkt, "wir wollen" oder "wir müssen". Einen Scheiss muss ich.

Du scheinst ja wirklich nur negative Erfahrungen gemacht zu haben. In einer Partnerschaft sollte man immer man selbst sein können.

Ich erinnere mich da an einen ehemaligen Kollegen, der mal unsern Chef anblaffte, dass er niemals Kompromisse eingehen und sich an seiner Stelle scheiden lassen würde weil der aus Spaß meinte, seine "Regierung" hat entschieden, welche Schrankwand gekauft wird Er meinte das völlig ernst. Klar geht man in einer Partnerschaft Kompromisse ein. Wenn Menschen zusammenleben, müssen sie nun mal einen Konsens finden. Da Du das nicht willst, lebst Du – das ist dein gutes Recht- allein. Müssen muss ich auch nichts und wenn mein Mann mir vorschreiben wollte, was ich zu tun und zu lassen habe, ich wäre schon lange weg und umgekehrt sicher auch. Aber ich sage es mal ganz simpel, für uns wiegen die Vorteile die Nachteile auf

Nun gut, ich will auf dem Thema nicht weiter rumreiten.

Du schriebst zwar, soziales Engagement ist nicht deins, aber mir fällt da trotzdem ein guter Bekannter –bekennender Single übrigens- ein. Er hat viel viel Zeit damit verbracht, seine Nichten und Neffen (inzwischen den Großneffen) zu betüddeln. Als sie klein waren hat er die Eltern entlastet, später unzählige Dinge mit ihnen unternommen, ihnen seinen Beruf und Hobbys näher gebracht. Das hatte auch den Vorteil, dass er nicht so allein losziehen musste.

Das ist auch nicht deins?

Den Gedanken der Seherin

wenn man sich bewusst macht, dass diese einsamkeit im grunde selbstgewählt ist, weil man ja die vorteile darin für sich entdeckt hat...

finde ich gut.

Ansonsten, jeder Mensch hat Momente des Alleinseins. Ich denke, man sollte die auch zulassen. Warum sollte man sich 24 Stunden am Tag mit Aktivitäten vollpacken?

VLanInyy.y


Ich finde auch, es geht um die Zufriedenheit mit der jeweiligen Situation. Sobald man sich der entgegenstemmt, das aber nicht wahrhaben will, kann auch so ein Zwiegespaltensein herauskommen und dieses undefinierbare Gefühl der Unruhe hervorrufen. Das will man dann aber natürlich auch nicht haben, und schon wieder kommt Widerstand dabei heraus.

Wir befinden uns grundsätzlich in selbstgewählten Situationen, nur ist uns das längst nicht immer klar. Oft erscheint sie uns ungerecht und bestrafend, aber haben wir diese Bedürfnisse dann nicht auch unbewusst in uns?

L9amenGtRNxA


@ Taps

Du scheinst ja wirklich nur negative Erfahrungen gemacht zu haben.

So könnte man sagen.

In einer Partnerschaft sollte man immer man selbst sein können.

Kann ich nicht, ich weiss das ich Macken habe die jede Frau davontreiben würde. Abgesehen von den negativen Erfahrungen die ich gemacht habe, ist das eigentlich der Punkt der mich zu dem Schluss kommen lässt, das ich wohl einfach nicht beziehungsfähig bin.

Klar geht man in einer Partnerschaft Kompromisse ein. Wenn Menschen zusammenleben, müssen sie nun mal einen Konsens finden. Da Du das nicht willst, lebst Du – das ist dein gutes Recht- allein.

Aber eben mit dem Gefühl im Hinterkopf, da stimmt was nicht. Zwickmühle. Verstellen mag ich mich nicht. So wie ich bin klappt es auch nicht.

Da bleibt nur die Möglichkeit des Verdrängens. Zumindest ist mir bislang nichts besseres eingefallen. U.a. deswegen habe ich ja hier gefragt, ob dazu jemand Ideen hat.

Du schriebst zwar, soziales Engagement ist nicht deins, aber mir fällt da trotzdem ein guter Bekannter –bekennender Single übrigens- ein. Er hat viel viel Zeit damit verbracht, seine Nichten und Neffen (inzwischen den Großneffen) zu betüddeln. Als sie klein waren hat er die Eltern entlastet, später unzählige Dinge mit ihnen unternommen, ihnen seinen Beruf und Hobbys näher gebracht. Das hatte auch den Vorteil, dass er nicht so allein losziehen musste.

Das ist auch nicht deins?

Ich kann nicht mit Kindern. Für ein paar Minuten geht das, spätestens wenn die anfangen zu schreien muss ich weg. Ein Freund von mir hat 3 Töchter, richtige Wirbelwinde, find ich toll. Wenn ich wieder gehen kann. :-D

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beziehungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Psychologie · Erziehung · Sexualität · Homo, Hetero, Bi


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH