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Euer Umgang mit dem Alleinsein?

LDamentgRNA


@ Vannyyy

Wir befinden uns grundsätzlich in selbstgewählten Situationen, nur ist uns das längst nicht immer klar. Oft erscheint sie uns ungerecht und bestrafend, aber haben wir diese Bedürfnisse dann nicht auch unbewusst in uns?

Den grössten Teil der eigenen Situation können wir frei wählen, da gebe ich dir recht. Aber noch lange nicht alles. Gewisse Dinge entziehen sich unserem Einfluss, egal was wir tun. Die äusseren Einflüsse sind immer da.

VfannHyyy


Lament

Gewisse Dinge entziehen sich unserem Einfluss, egal was wir tun. Die äusseren Einflüsse sind immer da.

Ja. Aber wir selbst haben ganz entscheidend dazu beigetragen, dass diese Einflüsse überhaupt an uns herankommen.

Ein Beispiel wäre deine Haltung zu einer Beziehung. Da du dich sehr bewusst dafür eintscheidest, keine zu wollen, öffnest du dich auch nicht dafür. Was dazu führen kann, dass du eine potentielle Beziehung nicht wahrnehmen würdest. Also steuerst du, so gesehen, was das betrifft dein Schicksal selbst.

Natürlich wirken die Umstände mit. Aber wir schaffen sie gleichzeitig auch.

LFament<RxNA


Ja, gewachsen aus 10 Jahren negativer Erfahrung.

:=o

Ich wüsste ja was (s)ich ändern müsste, nur wie gesagt, ich müsste mich dazu völlig verändern. Das Hauptproblem liegt ja bei mir.

Teufelskreis. %:|

EGmoHtion4axle


Na dann los.

(Jetzt wirste, mutmaße ich, bestimmt gleich schreiben, dass du das nicht willst, weil weil weil und überhaupt. Prima, dann bleibste eben unglücklich.)

P.S.: Veränderung kann auch Spaß machen.

Gruß

LwamTent7RNA


Nein, tue ich nicht.

Ich bin mir nur nicht sicher, wie hoch der Preis sein wird, den ich zu zahlen habe. Und ob er nicht zu hoch ist. Ich müsste ein völlig anderer Mensch werden.

:-/

Bislang waren die Versuche eine Änderung herbeizuführen mit sehr starkem Stress verbunden. Ich habe kaum noch eine Nacht durchgeschlafen, werde schlampig was meine Arbeiten angeht, bin genervt, nutze Alkohol als Hilfsmittel um Ruhe zu finden, was ich sonst nie tue. Ich mache Fehler die mir sonst nicht passieren würden.

Dachte das ist nur eine Übergangsphase die irgendwann weggeht, aber es pendelt sich auf hohem Niveau ein.

VLanwnyyxy


Hast du dich schon mal gefragt, ob du dich selbst eigentlich magst?

EWhemal}iger YNutzer (#5n90071)


Wäre ein Haustier eine Option für dich?

Persönlich fände ich eine Partnerschaft auch stressig für mich. Insbesondere weil ich in meiner Freizeit oft keine Lust auf andere Menschen bzw. soziale Kontaktpflege habe. Eine Partnerschaft nimmt einen da ja erst recht in Beschlag - und mir sind schon Freundschaften teilweise zu viel.

Aber vielleicht wären andere Arten von Beziehungen eine Alternative für dich? Z.B. lockere Kontakte zu gemischtgeschlechtlichen Gruppen oder ein, zwei Freundschaften - oder eben in partnerschaftlicher Hinsicht unverbindliche Kontakte zu Frauen/einer Frau. Wie auch immer man das dann bezeichnen möchte bzw. ausgestalten möchte.

Zu deiner Ausgangsfrage weiß ich offen gesagt gar nicht, inwiefern es eines "bewussten" oder besonderen Umgangs mit dem Alleinesein bedarf. Man ist dabei ja in guter Gesellschaft.

Vfannyxyy


Wäre man ganz mit seiner Lebensweise einverstanden, könnte zwar ab und zu ein Gefühl der Leere o. ä. auftauchen (was gelegentlich auch in einer Beziehung vorkommt!), aber kein grundsätzlicher Zweifel. Das müsste vielleicht unterschieden werden.

Außerdem: Wie gern habe ich ohne Ablenkung meine eigene Gesellschaft, meine routierenden Gedanken? Was ist an unaufgearbeiteten Dingen in mir, die vielleicht gerade dann zu rumoren beginnen, wenn Stille herrscht und so etwas wie Langeweile aufkommt?

Auch auf ein Haustier muss man sich einlassen, richtiger: einlassen können. Es bedeutet ja nicht nur Wärme und Gesellschaft, sondern ein Stück weit Verpflichtung, Futter kaufen, Tierarztkosten und -mühen tragen, evtl. Gassi gehen, Käfig reinigen usw. Wer sich gern den Rücken frei hält, wird auch das für sich wohl ablehnen.

Ppr*adCa>Teufxel


Bist du wirklich ehrlich zu dir selbst, dass du mit 35 keine Beziehung mehr möchtest? Wenn du da wirklich ehrlich zu dir bist, ok. Aber vielleicht magst du nochmal in dich gehen und dich fragen, warum das so ist? Weil's dir einfach wirklich nicht wichtig ist? Oder bist du in der Vergangenheit so enttäuscht worden, dass da evtl. auch Ängste oder etwas Anderes eine Rolle spielt?

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Nach 9 Jahren Singleleben ist es wahrscheinlich auch irgendwie schwer, sich wieder ein Zusammenleben vorzustellen, in dem man eben auch mal Kompromisse eingehen muss. Aber diese Leere am Sonntag könnte ja schon irgendwie ein Zeichen vom Unterbewusstsein sein, dass Alleinsein auf Dauer vielleicht doch nicht das Richtige ist? ;-)

In meiner Stadt gibt es via "Gesichtsbuch" eine Art Singleforum. Nein nein nein, das ist KEINE Kontaktbörste ;-) Hier treffen sich Singles, die etwas unternehmen möchten, aber eben nicht allein. Wenn also jemand irgend etwas Schönes machen möchte, oder einfach mal nur am Sonntag Langeweile hat, wird's gepostet und es finden sich dann immer mal Leute, die auch mal raus aus den 4 Wänden wollen und auf einen Spaziergang allein keine Lust haben. Kommunikation ist hier wohl eins der Zauberwörter, die einem einfach manchmal fehlt.

Über dieses Portal ergeben sich natürlich auch mal Freundschaften, im besten Fall auch eine glückliche Beziehung, aber das steht nicht im Vordergrund. Hier treffen sich auch manchmal nur Frauen unter sich, oder eben Männer zum Angeln o. ä.

Vielleicht gibt es sowas bei dir ja auch? Oder du könntest eine entsprechende Gruppe eröffnen? Alles kann, nichts muss. Wenn du keinen Bock hast, musst du dich ja nicht beteiligen, aber wenn die Langeweile zu groß wird, kann man da ja mal einen Aufruf starten. Ich bin sicher, es geht Sonntags ganz vielen Singles ähnlich wie dir!

Ich kenne diese Leere noch sehr gut aus meinen Singlezeiten. Für mich war aber immer klar, dass ich mir einen Partner wünsche.

Ich habe ein zeitinensives Hobby, welches ich dann an Sonntagen halt mal noch intensiver gepflegt habe, als sonst. Oder ich bin mit Freundinnen losgezogen, was leckeres Essen o. ä. Die gemeinsame Zeit und Kommunikation hat mir immer gut getan.

Kontakte nur in Vereinen, keinen Partner... ich hätte da Angst, zu vereinsamen. Tiefgründige Gespräche, Gespräche über eigene Sorgen, aber auch Freuden kommen doch da viel zu kurz. Ich würde da verkümmern und depressiv werden... hmmmm.....

LpamedntRNxA


@ _Zuschauer_

Wäre ein Haustier eine Option für dich?

Aktuell nicht. Zeitgründe, bin hin und wieder ein paar Tage nicht zu Hause.

Abgesehen davon ist ein Haustier kein Partnerersatz. Ich hatte bislang einige Haustiere, die habe ich aber nie vermenschlicht.

oder eben in partnerschaftlicher Hinsicht unverbindliche Kontakte zu Frauen/einer Frau. Wie auch immer man das dann bezeichnen möchte bzw. ausgestalten möchte.

???

Sowas wie Freundschaft+ ?

Zu deiner Ausgangsfrage weiß ich offen gesagt gar nicht, inwiefern es eines "bewussten" oder besonderen Umgangs mit dem Alleinesein bedarf. Man ist dabei ja in guter Gesellschaft.

;-D :)^

L"amesnt}RNxA


@ Vannyyy

Hast du dich schon mal gefragt, ob du dich selbst eigentlich magst?

Ja, habe ich. Und ja, ich mag mich. :)z

Voannxyyy


Das ist doch schon mal was! :)^ :)=

V[annyxyy


Jetzt frag ich dich noch mal was: Gibt es Gedankengänge, die dich stören? Gibt es Themen, die einfach so "über dich kommen", wenn du sonntags allein bist?

L*aomenitRNA


@ PradaTeufel

Bist du wirklich ehrlich zu dir selbst, dass du mit 35 keine Beziehung mehr möchtest? Wenn du da wirklich ehrlich zu dir bist, ok. Aber vielleicht magst du nochmal in dich gehen und dich fragen, warum das so ist? Weil's dir einfach wirklich nicht wichtig ist?

Weil ich absolut nicht wüsste wie das funktionieren könnte wenn ich bleibe wie ich bin. Ich müsste Dinge tun, die ich eigentlich gar nicht tun möchte.

Ich brauche einen gewissen Freiraum, das fängt bei gewissen Terminen an. Die stehen für mich fest, teils schon seit Jahren. Wenn dann etwas dazw. kommt, wird es sofort kritisch. Ich würde diese Termine nicht für eine Partnerin verschieben wollen.

Aufmerksamkeit, genau auf den Punkt gebracht kann ich die nicht liefern. Wenn ich mir im falschen Moment anhören müsste wie ihr Tag an der Arbeit gelaufen ist und ich schalte nach 2 Minuten ab. Ich möchte heute nicht, morgen nicht und vielleicht auch nächste Woche nicht darüber reden weil ich damit nichts anfangen kann. Für mich ist das eher: Problem kurz und knapp besprechen > Lösung finden.

Ich müsste mich für Dinge interessiert geben die mir, wenn ich ehrlich bin, egal sind.

Ich will nicht zu sehr in Beispiele aus der Vergangenheit verfallen, aber eine Partnerschaft hätte bei mir nicht den Stellenwert den sie haben müsste um zu funktionieren.

Dessen bin ich mir ja vollkommen bewusst und ich will mich auch gar keiner Frau antuen. ;-)

Oder bist du in der Vergangenheit so enttäuscht worden, dass da evtl. auch Ängste oder etwas Anderes eine Rolle spielt?

Hat eher nicht funktioniert. Habe ich weiter oben schon beschrieben, ist Stress pur für mich.

... schon irgendwie ein Zeichen vom Unterbewusstsein sein, dass Alleinsein auf Dauer vielleicht doch nicht das Richtige ist? ;-)

Ja, irgendwas ist ja das mich umtreibt.

Die gemeinsame Zeit und Kommunikation hat mir immer gut getan.

Kontakte nur in Vereinen, keinen Partner... ich hätte da Angst, zu vereinsamen. Tiefgründige Gespräche, Gespräche über eigene Sorgen, aber auch Freuden kommen doch da viel zu kurz. Ich würde da verkümmern und depressiv werden... hmmmm.....

Ich belaste damit im Gespräch niemanden, kann ich mit mir selbst ausmachen bzw. abgesehen vom hier vorgetragenen Problem habe ich da nichts mitzuteilen. Und mir die Sorgen von anderen anhören? Wie oben geschrieben: Problem kurz und knapp besprechen > Lösung finden.

:-/

L%amenxtRNA


@ Vannyyy

Jetzt frag ich dich noch mal was: Gibt es Gedankengänge, die dich stören? Gibt es Themen, die einfach so "über dich kommen", wenn du sonntags allein bist?

Nicht klar zum umreissen das ich es in einfache Worte fassen könnte. Wie gesagt, hauptsächlich das Gefühl das irgendwas fehlt, diffus, schwammig, nicht zu greifen.

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