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Attraktive/Junge Männer schüchtern mich ein - wie ablegen?

C#iXnnamxon4 hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Foris,

Hui... das neue, neue Design ist ja erschreckend wenig besser als das andere, aber ich will mal nicht meckern. Wenigstens kriege ich davon nicht mehr ganz so schnell Kopfweh.

Es geht mir um Folgendes:

Wen man als attraktiv wahrnimmt, ist natürlich von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Trotzdem fällt mir auf, dass ich Menschen - vor allem Männern, die ich als attraktiv wahrnehme und/oder die in meinem Alter sind, gehemmt gegenüber trete. Ich bin zwar von Haus aus etwas schüchtern, kann mich da aber eigentlich ganz gut überwinden. Auch bei Frauen, die ich als attraktiv wahrnehme, geht es. (Ich bin bi.) Klar, wenn mir jetzt mal eine begegnet, die mich total umhaut, kann es schon sein, dass ich auch mal stammle und unsicher werde, aber das ist mir in meinem Leben bisher nur 2 x passiert. Bei Männern hingegen läuft da sehr schnell das volle Programm ab: Stammeln, Black Outs (Äääääh.... was wollte ich nochmal sagen?!), peinliche Stille, roter Kopf, schwitzige Hände, Zittern. Ich weiß nicht, woher das kommt. Bei Frauen ist das, wie gesagt, nicht so. Da gehe ich mit mehr Ruhe ran und bin irgendwie... souveräner. Bei Männern fehlt mir diese Souveränität. Wenn ich so darüber nachdenke, fehlt sie mir sogar bei Männern, die ich überhaupt nicht anziehend finde, aber das ist dann nicht so schlimm. Da fehlt mir dann zwar auch der Gesprächsstoff und ich laufe, peinlich berührt, rot an, aber es ist okay.

Woran kann das denn liegen? Irgendwie müssen "Männer" bei mir ja anders besetzt sein als "Frauen". Ich kann mich, glaube ich, in ihrer Gegenwart nicht so gut entspannen, weil ich befürchte, Alles steht in einem sexuellen Kontext. Die Frauen, mit denen ich mich so umgebe, Bekanntschaften, wissen ja nicht unbedingt immer gleich, dass ich bi bin. Das nimmt irgendwie viel Druck heraus. Meine Absichten erscheinen klar. Und wenn ich doch auch ein sexuelles Interesse haben könnte, kann ich in Ruhe abchecken, ob da was gehen könnte oder nicht. Sonst bleibt man halt befreundet. Normalerweise würde ich es auch gerne bei Männern so halten, bin da aber viel schneller hormonell involviert - schon vor dem ersten Satz. Und dann bin ich nicht mehr entspannt, lasse es nicht mehr auf mich zukommen, und wirke auch nicht mehr locker, was mich nervt.

Ich glaube, wenn ich verstehen könnte, warum das bei mir so ist, könnte ich es vielleicht ablegen, das wäre toll.

Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht weiß, wie man mit Männern umgeht. Ich meine, im Prinzip ist es ja sicherlich nicht viel anders als bei Frauen und es ist ja eh jeder Mensch ein Individuum ;-D ! Trotzdem habe ich es nie "gelernt". In der Grundschule und auch im Kindergarten hatte ich meine Probleme mit anderen Jungs. Im Kindergarten habe ich mich mit einem um die Aufmerksamkeit eines Mädchens gestritten, woraufhin ich eine Platzwunde hatte, haha. In der Grundschule haben die Jungs mich immer geärgert - vermutlich, weil sie mich mochten, aber das habe ich damals nicht verstanden. Ich kam dann auf eine Mädchenschule und hatte so nur Kontakt zu männlichen Lehrern, mit denen ich in der Regel gut klar kam. Familiär gab es nie viel Kontakt zu anderen Männern. Mein Vater, klar, aber das gilt irgendwie nicht, hat man doch zum eigenen Vater immer eine sehr spezielle Beziehung, die man nicht mit anderen Beziehungen vergleichen kann. Meine Onkels wohnten alle weit weg und auch sonst habe ich keine positiven Erfahrungen mit Männern in der Verwandtschaft gemacht, eher negative. Männliche Freunde hatten meine Eltern nur sehr wenige, der Kontakt war da auch größtenteils überschaubar. Meine Eltern haben auch heute nur weibliche Freunde.

Kann es sein, dass ich irgendwie Angst vor Männern habe? Der Gedanke erscheint mir komisch, aber vielleicht ist es so. Mein Männerbild ist irgendwie, vermutlich verkorkst, so: "Männer meinen, besser Bescheid zu wissen, als Frauen." Ich habe das so als Kind kennengelernt und hatte nie die Gelegenheit, das mal zu überprüfen. Ich kann halt mir Rechthaberei und Direktheit nicht so viel anfangen, das verletzt mich sehr schnell, und vermutlich assoziiere ich das mit Kerlen vermehrt, auch wenn es bestimmt nicht fair ist.

Kann man das irgendwie loswerden?

Ich habe mir meinen Text gerade nochmal durchgelesen und irgendwie beschleicht mich jetzt das Gefühl, dass die sexuelle Komponente gar nicht so im Vordergrund steht, sondern wirklich eine Art Angst/Unsicherheit Männern gegenüber im Allgemeinen. Das würde auch erklären, warum mir das bei allen Männern so geht, nur bei manchen ist es halt schlimmer, wo die sexuelle Komponente einfach noch hinzukommt.

Naja... wollte den Gedanken mal da lassen.

Verkorkste Grüße sendet euch

Cinnamon

Antworten
Hoon)eyI91_mi0t_MiYni13


Bei Männern die ich als optisch attraktiv einstufe, die eine etwas dominante Ausstrahlung haben und die mir wirklich wahnsinnig gut gefallen bin ich auch ziemlich durch den Wind... und wenn sie dann noch eine angenehme tiefe Stimme haben ist es ganz rum. (ich erinnere mich an den Arzt im Krankenhaus als mir die Kniescheibe rausgesprungen war.. der muss auch gedacht haben ich bin bekloppt :-X ) mein Kopf Schalter dann auf "ähhhhhh"-Modus und es kommt nur Grütze aus meinem mund ;-D ich denke ich möchte denen einfach gefallen, versuche dann "besonders toll" rüber zu kommen und im Endeffekt kommt nur Grütze dabei rum :=o

Wie man das ablegen kann weiß ich leider nicht. :-|

EFhemaQliger Nutze0r (#578069x)


Irgendwie müssen "Männer" bei mir ja anders besetzt sein als "Frauen". Ich kann mich, glaube ich, in ihrer Gegenwart nicht so gut entspannen, weil ich befürchte, Alles steht in einem sexuellen Kontext. Die Frauen, mit denen ich mich so umgebe, Bekanntschaften, wissen ja nicht unbedingt immer gleich, dass ich bi bin. Das nimmt irgendwie viel Druck heraus. Meine Absichten erscheinen klar.

Für mich hört sich das so an, als ginge es um die Bewertung/Erwartungshaltung der anderen Person. In der Gegenwart von Frauen wirst du nicht zwangsläufig als Frau und potentzielle Partnerin wahrgenommen und bewertet. Da du eine hohe Anpruchshaltung/Abwertung mit Männern assoziierst, setzen dich soziale Interaktionen umso mehr unter Druck.

Z-im


dürfte irgendwie so sein, dass man fix und foxi ist, wenn man wem sieht, der einem gefällt.....geht mir auch ähnlich.

ich kopier mal ein uraltes Gedicht, einen Ausschnitt (v. Sappho)

"Und am Sehnsucht weckenden Reiz des Mundes;

Doch mir schrickt im Busen das Herz zusammen,

Wem du nahst, beklommen versagt die Stimme

Jeglichen Laut mir.

Ach, der wortlos Starrenden rinnt urplötzlich

Durch die Glieder fliegende Glut; verworren

Flirrt es mir vor Augen und dumpf betäubend

Klingt es im Ohr mir. "

ist ja ganz gut beschrieben, schon bei den alten Griechen wars anscheinend ähnlich ;-)

CFinnam?onx4


Ja, Honey, so ähnlich geht es mir dann auch, haha. Ist irgendwie doof, nicht?

Antfortas:

Für mich hört sich das so an, als ginge es um die Bewertung/Erwartungshaltung der anderen Person. In der Gegenwart von Frauen wirst du nicht zwangsläufig als Frau und potentzielle Partnerin wahrgenommen und bewertet. Da du eine hohe Anpruchshaltung/Abwertung mit Männern assoziierst, setzen dich soziale Interaktionen umso mehr unter Druck.

Ich glaube, da hast du es auf den Punkt gebracht. Mir ging das gestern Abend (da ist mir sowas nämlich mal wieder passiert) noch lange durch den Kopf und ich dachte dann auch daran: Wenn ich Zeit mit Männern verbringe, frage ich mich immer, was sie wohl von mir halten. Bewertungsangst trifft es. Ich mag mich selbst und finde mich auch hübsch, aber ich bin jetzt nicht der Typ Mensch, der alle seine Nachteile aufwändig im Bad retuschiert, oder so. Ich würde jetzt sagen: Ich bin keine Mogelpackung, auch wenn das gemein klingt, lach. Nee, also klar schminke ich mich auch mal oder so, aber ich lasse es auch mal. Ich befürchte irgendwie, als graue Maus von Männern wahrgenommen zu werden, mit der man nichts zu tun haben will. Ist bestimmt total bescheuert und wenn es um Freundschaften geht, sollte das ja auch egal sein. Aber irgendwie ist es mir das nicht ;-D ! Ich verhalte mich dann unnatürlich.

Zim, ja, das ist wirklich gut beschrieben ;-D ! Aber ich kann halt noch nicht klar unterscheiden, ob das bei mir wirklich nur Verzückung ist oder eben auch Bewertungsangst. Vermutlich ist es eine Mischung aus beidem. Ich kenne ja beide Gefühle auch separat (bei Frauen die Verzückung, bei für mich nicht infrage kommenden Männern die Bewertungsangst).

Danke euch für eure Antworten @:) !

M+onixka65


Ich mag mich selbst und finde mich auch hübsch, aber ich bin jetzt nicht der Typ Mensch, der alle seine Nachteile aufwändig im Bad retuschiert, oder so.

Und das hast du bei Frauen nicht? Nach meiner durchgängigen Erfahrung sind Frauen wesentlich kritischer dem Aussehen anderer Frauen gegenüber als Männer. In dem Punkt könntest du dich wirklich etwas entspannen.

CbarniwsMaj/orisx93


Mir geht es mit Frauen genauso, wie dir mit Männern. Ich kann mich in ihrer Gegenwart auch grundsätzlich weniger entspannen, auch wenn es da je nach Attraktivität natürlich Unterschiede gibt. Wenn mich eine Frau absolut umhaut, dann traue ich mich auch erstmal so gut wie nichts und mein Kopf ist so voll von "jetzt aber nix falsch machen"-Gedanken, dass er letztendlich dadurch überladen ist und nicht mehr normal funktioniert. ;-D

Ich finde einige Parallelen bei uns interessant: Du schreibst, dass du in deiner Kindheit nicht viel Kontakt zu Jungs / Männern hattest. Geht mir nämlich genauso, nur umgekehrt - ich hatte früher idR nur mit Jungs zu tun und sehr wenig mit Mädels. Bei mir kommt noch dazu, dass das sexuelle Interesse an Mädels/Frauen erst Jahre später kam, als bei anderen Jungs. Ich denke, dass beide Aspekte auf jeden Fall irgendwo Nachwirkung haben.

Was auch auf mich zutrifft, ist die Frage, wie ich wohl bewertet werde als Mann. Aber auch, ob ich selbst vom Attraktivitätslevel her mithalten kann. Ich denke, es ist völlig normal, dass man sich vor attraktiven Personen nicht unbedingt von seiner schlechten Seite zeigen will. Die Dosis macht hier halt das Gift.

ChinInamoxn4


@ Monika

Ich mag mich selbst und finde mich auch hübsch, aber ich bin jetzt nicht der Typ Mensch, der alle seine Nachteile aufwändig im Bad retuschiert, oder so.

Und das hast du bei Frauen nicht? Nach meiner durchgängigen Erfahrung sind Frauen wesentlich kritischer dem Aussehen anderer Frauen gegenüber als Männer. In dem Punkt könntest du dich wirklich etwas entspannen.

Hm... nee, bei Frauen habe ich das nicht. Ich verbringe meine Zeit aber auch lieber mit Frauen, die da ähnlich drauf sind, wie ich selbst. Sich also nicht oder nur wenig schminken, z.B. Da fühle ich mich dann einfach am wohlsten, weil ich dann unterstelle, dass schlechtes oder gutes Aussehen nicht an solchen Dingen wie lackierten Nägeln oder aufwendigen Frisuren festgemacht wird. Bei Männern finde ich das von außen gesehen eher schwierig zu sagen, ob die auf sowas achten oder nicht.

Mir geht es mit Frauen genauso, wie dir mit Männern. Ich kann mich in ihrer Gegenwart auch grundsätzlich weniger entspannen, auch wenn es da je nach Attraktivität natürlich Unterschiede gibt. Wenn mich eine Frau absolut umhaut, dann traue ich mich auch erstmal so gut wie nichts und mein Kopf ist so voll von "jetzt aber nix falsch machen"-Gedanken, dass er letztendlich dadurch überladen ist und nicht mehr normal funktioniert. ;-D

Ich finde einige Parallelen bei uns interessant: Du schreibst, dass du in deiner Kindheit nicht viel Kontakt zu Jungs / Männern hattest. Geht mir nämlich genauso, nur umgekehrt - ich hatte früher idR nur mit Jungs zu tun und sehr wenig mit Mädels. Bei mir kommt noch dazu, dass das sexuelle Interesse an Mädels/Frauen erst Jahre später kam, als bei anderen Jungs. Ich denke, dass beide Aspekte auf jeden Fall irgendwo Nachwirkung haben.

Was auch auf mich zutrifft, ist die Frage, wie ich wohl bewertet werde als Mann. Aber auch, ob ich selbst vom Attraktivitätslevel her mithalten kann. Ich denke, es ist völlig normal, dass man sich vor attraktiven Personen nicht unbedingt von seiner schlechten Seite zeigen will. Die Dosis macht hier halt das Gift.

Ja, das stimmt. Es wäre vermutlich hilfreich, das Gegenüber nicht so sehr auf ein Podest zu stellen. Mir fällt es schwer, meine Meinung zu behaupten und zu mir zu stehen. Ich meine, klar kann ich mal klug daherreden, aber innerlich trifft mich Vieles recht schnell. Meiner Erfahrung nach sind Frauen (also die, die ich kenne) etwas weicher in ihren Formulierungen, nicht so absolut. Mir fällt es dann leichter, ich selbst zu sein, weil ich nicht von der vollen Wucht anderer Meinungen umgehauen werde. Heißt jetzt nicht, dass ich andere Meinungen prinzipiell nicht vertrage. Es ist für mich halt nur ein Unterschied, ob jemand sagt "Das geht mir nicht so, ich sehe es anders." oder ob jemand sagt "Was hast du denn für ne Meinung, die ist scheiße/dumm/falsch." Vielleicht bin ich da bisher auch einfach an die falschen Kerle geraten, aber ich kenne sowas eigentlich nur von Männern, auch wenn natürlich nicht alle so sind. Bei Frauen erlebe ich so etwas sehr, sehr selten. Frauen erlebe ich oft als diplomatischer.

CainnUamzoxn4


Der letzte Absatz ging an CanisMajoris93.

C6anisMa=jo%ris93


@ Cinnamon:

Find ich interessant, das mit den Meinungen. Kann ich nämlich so gar nicht bestätigen. Vielleicht bist du da an die falschen Kerle geraten - und ich an die falschen Frauen. ;-D

Im Großen und Ganzen denke ich, dass sich sowas schlecht pauschalisieren lässt. Kenne sowohl Männer, als auch Frauen, die durchaus imstande dazu sind, einem das ins Gesicht zu sagen, was wirklich gedacht wird. Mich können einige Sachen auch sehr schnell treffen, aber eher bevorzuge ich hier die ehrliche Variante, als wenn etwas schöngeredet wird, dann aber hinter dem Rücken ganz andere Worte fallen und man die Wahrheit später und um 5 Ecken erfährt. Sowas gibt's ja auch und das ist wirklich hässlich.

Ich muss dir Recht geben, was das 'Podest' angeht: Attraktive Frauen stelle ich auch schnell auf eine Art Podest. Schadet sicherlich nicht, das abzustellen (leichter gesagt, als getan).

CkinMnaqmonx4


Hi CanisMajoris93 :-) !

Find ich interessant, das mit den Meinungen. Kann ich nämlich so gar nicht bestätigen. Vielleicht bist du da an die falschen Kerle geraten - und ich an die falschen Frauen. ;-D

Das vermute ich ganz stark, ja. Das hätte sich sonst ja schon mal rumgesprochen, dass alle Männer Arschlöcher sind ;-D ! Nee, ich werde der Sache einfach nochmal ne Chance gebe. Wenn ich genau nachdenke, kenne ich ja auch einige sensible Männer, aber es sind halt weniger und die Erfahrungen mit ihnen waren nicht so einprägsam für mich. Ist wohl Zeit, das mal zu ändern :-) !

Im Großen und Ganzen denke ich, dass sich sowas schlecht pauschalisieren lässt. Kenne sowohl Männer, als auch Frauen, die durchaus imstande dazu sind, einem das ins Gesicht zu sagen, was wirklich gedacht wird. Mich können einige Sachen auch sehr schnell treffen, aber eher bevorzuge ich hier die ehrliche Variante, als wenn etwas schöngeredet wird, dann aber hinter dem Rücken ganz andere Worte fallen und man die Wahrheit später und um 5 Ecken erfährt. Sowas gibt's ja auch und das ist wirklich hässlich.

Hm... da könnten wir uns missverstanden haben. Also wenn jetzt jemand ein Problem mit mir hat, was behoben werden kann, bin ich auch für Offenheit und Direktheit. Man sollte die Sachen lieber klären als zu tuscheln. Ich mag Lästereien auch überhaupt nicht und ergreife meist Partei für das "Opfer" oder halte mich raus. Ich meine eher so allgemeinen Anstand und Respekt. Die Meinung des anderen gelten lassen und ihn nicht runtermachen für das, was er denkt, glaubt, fühlt.

Ich muss dir Recht geben, was das 'Podest' angeht: Attraktive Frauen stelle ich auch schnell auf eine Art Podest. Schadet sicherlich nicht, das abzustellen (leichter gesagt, als getan).

Ja, das ist es wirklich ;-D ! Mir hilft es, wenn ich die Leute schon ein bisschen kenne. Dann sehe ich auch, dass die Männer, die ich irgendwie anziehend finde, ihr Schwächen haben. Das ist ja auch nicht schlimm, sondern ganz normal. Dann entspanne ich mich auch mehr. Da hilft es auch manchmal schon, die Leute einfach mal genauer zu beobachten.

Vielleicht muss ich Männern einfach dieselbe Gelassenheit entgegenbringen, wie Frauen. Ich kann mir ja vorstellen, die Kerle wären Frauen ;-D !

CYinonamfon4


Ich habe nochmal über Alles hier nachgedacht und mich nochmal gefragt, was eigentlich mein Problem ist. Ich glaube, ich habe da noch einen Ansatz:

Bei meinem Hobby, wo ich eben viel unter fremden Menschen bin, bilden sich schnell Grüppchen - meist trennt sich das in "Männer" und "Frauen" auf. Wir Frauen untereinander gehen eigentlich alle ganz locker miteinander um, kommen alle mal ins Gespräch miteinander, aber irgendwie geht niemand zu den Kerlen und die Kerle bleiben auch größtenteils unter sich. Eigentlich könnte mir das ja egal sein und ich werde auch nicht in Verzweiflung zergehen, wenn ich bei meinem Hobby ausschließlich weibliche Bekanntschaften machen werde. Aber es ist trotzdem irgendwie schade, wenn man mit einem Teil der Gruppe überhaupt nicht in Berührung kommt - das finden übrigens auch andere Frauen, mit denen ich sprach. Trotzdem sind wir da alle irgendwie... gehemmt... habe ich das Gefühl. So, als würde es wirklich irgendetwas bedeuten, wenn jetzt einer der Kerle einfach mal zu uns kommen würde oder eine der Frauen sich mal zu den Kerlen setzt. Ergibt das irgendeinen Sinn? Ist gruppendynamisch einfach schwierig. Dabei hänge ich echt gerne mit den unterschiedlichsten Menschen ab, wo Männer ja auch irgendwie dazuzählen ;-D !

CEinnBamoxn4


Ich hätte noch ne Frage, da ich ja eben auf ner Mädchenschule war und jetzt als junge Erwachsene erst wieder in "gemischte Gruppen" reingehe:

Kennt ihr das auch so, dass sich die Kerle eher zusammenrotten und die Frauen eben ihr Ding machen? Wenn das nämlich so eine Art Naturgesetz sein sollte, will ich mich da erst recht nicht aufdrängen ^^.

EvhemaliFger N!ut0zer (#59x0071)


Ich kenne das so, dass es sich immer mehr oder weniger vermischt. Wirklich abgetrennt mit die Männer da, die Frauen dort ist es nie. Nichtmal in der "das andere Geschlecht ist blöd"-Phase, die viele gegen Ende der Kindheit/in der Pubertät durchlaufen. Das gilt für Schule, Uni, Sportkurse und private Veranstaltungen mit mehreren. ... Das ergibt sich zwanglos so. Spätestens, wenn die Bekanntschaften nicht nach Geschlechtern getrennt sind bei den Leuten und die schon "durchgemischt" zur Veranstaltung kommen statt nach Gelscht getrennt.

So wie es bei euch ist, so strikt geschlechtsgetrennt ohne Not, fände ich das gewöhnungsbedürftig. Da fällt bei euch ja jeder aus der Reige und ist ein Unikum, der diese unsichtbare Regel durchbricht. Gerade bei privaten Treffen, aber auch so, möchte man sich aber doch mit verschiedenen Menschen unterhalten oder ist das bei euch/dir dann schon nach Geschlecht vorselektiert? Du hast ja z.B. einen Freund, wenn ich das richtig mitbekommen habe. Trennt ihr euch dann auf Feiern/bei Treffen mit anderen und unterhaltet euch nicht mal als kleinere Gruppe? Oder sitzt mit ganz verschiedenen Menschen (gemischtgeschlechtlich) zusammen? Ist das echt so strikt getrennt?! ":/

da ich ja eben auf ner Mädchenschule war

war eine gute Bekannte von mir auch. Die hatte an der Uni aber sowohl männliche als auch weibliche engere Bekannte & Freunde. ...

E(hecmalTiger^ Nut3zer (#-5900x71)


*Gelscht = Geschlecht

Reige = Reihe

(Ich sollte wohl ins Bett ... wenn The Walking Dead nicht so spannend wäre.)

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