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Umgang mit Freundin in KiWu-Behandlung

T#echniKkerfin8x9 hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Mitleser, vor allem liebe KiWu-Patienten,

ich schildere euch kurz meine Situation. Ich habe zwei Freundinnen, bei denen ich weiß, dass sie Probleme haben Kinder zu bekommen.

Freundin A: Weiß das schon lange bevor sie überhaupt an Kinder gedacht hat und ging damit immer sehr offen um. Sie hatte mithilfe eines KiWu-Zentrums (ich habe keine Ahnung, was genau bei ihr notwendig war) bereits drei Schwangerschaften. Davon eine Fehlgeburt in SSW 20, ein mittlerweile gesunder 3 jähriger, bei dem sie fast die komplette Schwangerschaft liegen musste und vor kurzem einen Abgang in SSW 9. Mit ihr kann ich relativ offen darüber reden, was passiert ist und wie es ihr geht.

Freundin B: Wir vermuten alle schon lange, dass sie und ihr Partner Kinder wollen und keiner aus dem Freundeskreis hat sie (soweit ich davon weiß) darauf angesprochen. Es kamen auch seltsamerweise nie komische Kommentare ala "Na, jetzt nach der Hochzeit kann es ja losgehen". Bei den beiden gehen inzwischen einfach alle davon aus, dass es nicht klappt. Seit einer Woche ist das auch gewiss. Sie liegt im KH, weil sie Medikament aus dem KiWu-Zentrum überhaupt nicht vertragen hat. Sie hat kommuniziert, dass sie keinen Besuch haben will. Auch nicht ihre Eltern oder ähnliches, nur ihr Mann. Wir stehen uns nicht sehr nah und sehen uns eher selten, deswegen habe ich sie auch noch nie darauf angesprochen.

Nun ist es so, dass ich in der achten Woche mit unserem zweiten Kind schwanger bin. Bei meiner ersten Schwangerschaft habe ich Freundin A persönlich informiert, zu der Zeit hatte sie selber gerade ihr Baby bekommen und alles war gut. Bei Freundin B wusste noch keiner vom Problem, ihr habe ich es in der Gruppe mitgeteilt.

Jetzt bin ich am überlegen, wie ich mit der Info über Kind 2 herausrücke. Wie ich die beiden am wenigsten verletzte. Schließlich hat es bei uns ohne irgendwelche Probleme im 1.Zyklus geklappt und das können sich auch beide denken, dass es der 1.Zyklus war.

Freundin A werde ich wohl anrufen und es ihr sagen, damit sie es nicht von jemandem anderes erfährt.

Ganz unsicher bin ich mir bei Freundin B. Soll ich es ihr einfach "ganz normal", wie allen anderen in dem Freundeskreis auch beim nächsten Treffen sagen? Sollte ich sie vorher anrufen und es ihr mitteilen, oder mache ich ihr damit ihr Problem nur noch einmal besonders deutlich? Oder sollte ich es vlt. ihrer besten Freundin erzählen und es ihr so sagen lassen?

Ich weiß wirklich nicht, wie man damit am besten umgeht. Auch ganz unabhängig von den beiden Fällen und mir. Wie wollt ihr denn, dass mit eurem Problem umgegangen wird? Ich habe zum Glück nie ein Problem gehabt schwanger zu werden und kann mich da überhaupt nicht einfühlen

1) Wollt ihr gefragt werden, ob ihr euch Kinder wünscht/in Behandlung seid?

2) Wollt ihr regelmäßig über den Fortschritt der Behandlung gefragt werden?

3) Wollt ihr viel von anderen Kindern hören oder eher nicht?

Ich wäre froh über ein paar Anregungen, irgendwie fühle ich mich immer unsicher bei Kontakt mit solchen Freundinnen. Freundin B habe ich seitdem ich es wirklich weiß nicht wieder getroffen, aber ich stelle es mir sehr verkrampft vor. Ich dachte bisher, dass es gut ist, Kinder nicht/wenig zu thematisieren, habe hier im Forum aber auch gelesen, dass sich Frauen ärgern, weil ihr Problem totgeschwiegen wird.

Zum Abschluss noch: Entschuldigt, wenn ich mich irgendwie komisch ausgedrückt habt, ich möchte niemandem auf den Schlips treten. Ich möchte nur wissen, wie ich am Besten reagiere.

Antworten
MCazi0keeZn


Ich finde deinen Beitrag sehr spannend, so stehe ich in einer etwas Ähnlichen Situation:

Mein Bruder und seine Frau möchten ein Kind (beide 24 Jahre alt). Sie hatte jahrelang die 3-Monats-Spritze bekommen und war dann der Meinung, dass es sofort nach dem absetzen es klappen wird. Sie hat sie so dermaßen auf die Schwangerschaft versteift, macht viele unnötige Tests, etc.

Natürlich ist sie frustriert weil es seit über einem Jahr nicht klappt und das frustet meinen Bruder irgendwie auch.

Mein Freund und ich haben die Pille bei mir abgesetzt und uns dann gesagt "Ja, wenns klappt dann klappt". Ohne Druck. Ja... im ersten Zyklus bin ich dann direkt schwanger geworden - so fix haben wir dann doch nicht damit gerechnet.

Als meine Schwägerin davon erfuhr hieß es dann erst, ja sie freue sich etc. Und dann brach der Kontakt komplett ab. Wir haben früher sonst jeden Tag geschrieben, jetzt antwortet sie nicht mehr. Auch mein anderer Bruder meint, es liegt daran, dass sie halt nicht schwanger ist.

Generell hat sie sich seit der Hochzeit verändert: Nur ihr Drama und ihr Leben ist wichtig - sie hat zu allem eine Meinung und was andere denken, sagen, fühlen und erzählen möchten ist egal ...

M9onimka65


Ich finde, es hängt sehr davon ab, wie die Betroffenen damit umgehen im Kontakt mit anderen, die Kinder haben. Denn zunächst mal ist das IHR Problem und je offener sie es handhaben (siehe Frau A), umso problemloser ist das für die anderen und letztlich für einen selbst. Dann kann man auch einen offenen Rückzug antreten, das können die anderen auch besser nachfühlen.

In meiner Verwandtschaft gibt es auch eine Frau, die keine Kinder bekommen konnte. Keiner sprach darüber, am wenigsten das Paar selbst. Sie hat sich dann aber in Gesellschaft so unangenehm präsentiert, dass alle anderen ihr so gut es geht aus dem Weg gehen.

Ich würde auf der Grundlage handelt, dass du dein und ihr Leben getrennt betrachtest. Du hast mit ihrem Problem nichts zu tun, es sei denn sie erbittet deinen Rat. Mach dir nicht so viel Gedanken, wie du damit umgehst, schau mal, wie SIE damit umgeht. Wenn sie nicht darüber spricht, dann eben nicht.

MFööpE Mööp


Ich war selber eine Zeitlang in der Situation, nicht schwanger werden zu können und kenne die Gefühle.

Im Fall von Freundin A würde ich sagen: Nach einer FG ist man immer dünnhäutig, was das angeht, aber sie hat schon ein Kind und bei dir ist es auch nicht das erste, das halte ich für wenig dramatisch. Natürlich kann man sich auch ein 2./3./x. Kind brennend wünschen, aber ich fand es vom Gefühl her etwas anderes. Bevor man einmal schwanger war, ist das Kind, das dabei herauskommt, irgendwie fiktiv und nicht wirklich vorstellbar, jedenfalls ging es mir so. Irgendwann drehte sich alles nur noch ums Schwanger werden und nicht mehr ums später Kinder haben. Wenn man ein Kind hat, dann ist es realer und damit doch irgendwie leichter, sich selbst und andere voneinander abzugrenzen, emotional.

Bei Freundin B würde ich es von eurer Beziehung abhängig machen. Ist sie wirklich eine sehr enge Freundin? Dann würde ich es ihr persönlich mitteilen, allerdings in einer Situation, wo sich nicht groß darauf reagieren muß - es könnte sein, daß es sie sehr trifft und sie es erstmal verdauen muß, bevor sie wieder halbwegs normal mit dir umgehen kann. Vielleicht sogar schriftlich, als Brief oder Email - kommt wie gesagt auf eure normalen Kommunikationswege an. Wenn sie eher eine entfernte Freundin ist, könntest du es auch nur über den Flurfunk zu ihr kommen lassen. Das geht natürlich nur, wenn sie dann nicht beleidigt ist...

Dir alles gute für die Schwangerschaft @:) @:)

D'ie Secherixn


wenn es tatsächlich eher eine bekanntschaft, als eine wirkliche freundschaft ist...

Wir stehen uns nicht sehr nah und sehen uns eher selten

... würde ich das beim nächsten treffen in einer etwas größeren runde normal erzählen.

Izndo|vixna


Schließlich hat es bei uns ohne irgendwelche Probleme im 1.Zyklus geklappt und das können sich auch beide denken, dass es der 1.Zyklus war.

Wie sollen sie das denn wissen? Wurde das vorher von Dir angekündigt, dass Ihr Euch ans zweite Kind macht? Wenn das bei Euch so gehandhabt wird, könntest Du es meiner Meinung nach in der (hoffentlich nicht allzukleinen) Gruppe mitteilen, das lässt Freundin B hoffentlich genügend Zeit und Raum, ob und wie sie damit umgehen möchte.

Über eine Freundin erzählen lassen würde ich eher nicht, das könnte der Sache eine Wichtigkeit verschaffen, die sie bis zu dieser Information vielleicht so gar nicht gesehen hat.

1) Wollt ihr gefragt werden, ob ihr euch Kinder wünscht/in Behandlung seid?

2) Wollt ihr regelmäßig über den Fortschritt der Behandlung gefragt werden?

3) Wollt ihr viel von anderen Kindern hören oder eher nicht?

Da ist wohl jeder Mensch anders gestrickt (und zwar auf jede dieser Fragen). Das beste wird sein (vorausgesetzt, Du hast es von den Frauen selbst erfahren), Du stellst eine der Fragen dann wirst Du ja sehen, ob sie bereitwillig davon erzählt (im Detail, oder ausschweifend) oder eher kurz und knapp antwortet. Beim ersten Mal einfach etwas aufmerksamer sein, dann kannst Du es sicher selbst einschätzen.

TZechnUike:ri}n89


Ganz lieben Dank euch allen für die Antworten.

Freundin B ist keine sehr enge Freundin. Wir sehen uns regelmäßig (etwa vier mal im Jahr) und durch sehr gute gemeinsame Freunde wird das auch noch sehr lange so sein. Also der Kontakt wird auch in einigen Jahren noch bestehen. Von ihr selber habe ich nichts erfahren. Ihr Mann hat meinem Mann gegenüber mal angedeutet, dass es beim Kinder bekommen nicht nur "ums wollen" geht. Als er gefragt hat, wann sie denn Kinder wollen. Aber ansonsten ist halt noch nie etwas gefallen.

Wie sollen sie das denn wissen? Wurde das vorher von Dir angekündigt, dass Ihr Euch ans zweite Kind macht?

Wir haben vor acht Wochen groß geheiratet und beide wussten, dass ich in der ersten Schwangerschaft in den ersten Monaten nichts machen konnte. Also können sich alle denken, dass wir vor der Hochzeit kein Risiko eingegangen sind und lange vor der Hochzeit wäre auch unwahrscheinlich, da Nummer 1 ja auch noch nicht sooo alt ist und ich zwischendurch arbeiten wollte. Also ja, sie wissen das, auch wenn wir nie 100%ig darüber gesprochen haben.

beim nächsten treffen in einer etwas größeren runde normal erzählen

Ehrlich gesagt: Wenn ich beim nächsten Treffen in großer Rund davon erzähle kann ich mir halt vorstellen, dass sich alle kurz für uns freuen und dann das Thema wechseln, um sie nicht zu sehr zu kränken (mir fällt gerade kein passendes Wort ein). Aber das ist ok, damit komme ich klar. Ich nehme das ja nicht persönlich ;-)

Das beste wird sein (vorausgesetzt, Du hast es von den Frauen selbst erfahren), Du stellst eine der Fragen dann wirst Du ja sehen, ob sie bereitwillig davon erzählt

Bei Freundin A habe ich es von ihr erfahren (und es weiß auch jeder), da ist das kein Problem. Ich werde sie sicherlich mal direkter darauf ansprechen, dass ich eben nicht weiß, ob sie drüber reden möchte oder nicht.

Bei Freundin B weiß ja quasi keiner offiziell was und ich könnte sie auch nicht einfach darauf ansprechen. Zu zweit sehen wir uns eh nie, kam glaub nur einmal in den letzten drei Jahren vor.

Ich glaube ich Frage Freundin A, was sie für das Beste hält bei Freundin B (wobei sich die beiden nicht kennen). Aber immerhin ist sie ja auch "betroffen" und kennt noch mehrere Frauen in KiWu Behandlung.

Beim nächsten Treffen mit Freundeskreis B werde ich auch schon im vierten Monat sein. Wenn ich mich also "richtig" kleide, sieht es bestimmt jeder und man brauch vielleicht gar nicht so wirklich darüber sprechen.

K,rabJbeflkäferxle


Leute dich ich nur über enge Freunde kenne und nur dann treffe sind für mich keine Freunde, auch keine "nicht nahestenden Freunde", es sind einfach nur Bekannte und ich würde mich da gar nicht verpflichtet fühlen sie gesondert zu informieren.

Zudem ist das einfach das Leben, es ist hart wenn man einen KiWu hat, aber sie wird noch eine Weile damit konfrontiert werden und damit umgehen müssen.

m;in-uchin


Hallo Technikerin,

Ich bin ebenfalls schwanger und habe im Freundeskreis Paare, die seit langer Zeit versuchen, ein Kind zu bekommen.

Darunter ist auch ein Paar, das bereits mehrmals eine Fehlgeburt erlitten hat. Dieses Paar steht meinem Partner und mir besonders nahe und wurde als Erstes von uns eingeweiht. Wir haben es so gemacht, dass mein Partner zunächst mit dem Freund unter vier Augen gesprochen hat, ehe ich mich einen Tag später allein mit der Freundin getroffen habe.

Wir haben dem Paar so ein bisschen Zeit gelassen, um miteinander zu reden und die Nachrichten zu verdauen.

Im Nachinein hat es sich als gute Entscheidung herausgestellt, zuerst die Männer miteinander reden zu lassen.

Als ich die Freundin eingeweiht habe, ist sie nicht aus allen Wolken gefallen und konnte / kann gut mir darüber reden, wie es ihr geht. Das Paar steht uns weiterhin sehr nah. Die beiden begleiten uns durch meine Schwangerschaft und wir sie durch die Kinderwunschbehandlung.

Die anderen Paare im Freundeskreis haben wir nicht separat eingeweiht, sondern die Nachricht in großer Runde auf einer Party verkündigt. Dass darunter auch Paare waren, die sich ebenfalls ein Kind wünschen, war zu erahnen.

Offen gesprochen wurde darüber jedoch nie und so habe ich mich nicht in der Pflicht gesehen, diese Paare separat einzuweihen.

Muööp !Mööxp


Ganz ehrlich, wenn Freundin B so wenig Kontakt zu dir hat und ihr euch eher nur über andere Freunde kennt und trefft, dann sehe ich da gar kein großes Problem. Sag es halt irgend jemandem aus Freundeskreis B und gut, dann erfährt sie es über Dritte und muß sich da gar nicht groß mit auseinandersetzen. Und jemand, den man nur alle 2 Monate mal sieht - das fand ich jetzt auch nicht schlimm. Es ist ja klar, das das Leben weitergeht, auch wenn man selbst ein Problem hat, darum können ja nicht alle anderen aufhören, Kinder zu bekommen. Ich persönlich fand es belastend, eine Kollegin bei der Schwangerschaft zuzusehen und selbst nicht zu können. Die habe ich jeden Tag gesehen. Bei so entfernten Verwandten wäre es ein kurzer Stich gewesen und dann war es auch wieder gut.

c&laxiret


Warum machst du dir so wahnsinnig viel Gedanken, um eine Bekannte, die du nur 4 Mal im Jahr siehst? ":/ Da fände ich es eher seltsam ihr eine gesonderte Mitteilung zu machen. Bei Freundin A ist ein persönlicher Anruf natürlich das beste und je nach dem wie sie reagiert halt weiterschauen, ob sie darüber reden möchte oder ob es bei der kurzen Info bleibt.

Ehrlich gesagt: Wenn ich beim nächsten Treffen in großer Rund davon erzähle kann ich mir halt vorstellen, dass sich alle kurz für uns freuen und dann das Thema wechseln, um sie nicht zu sehr zu kränken (mir fällt gerade kein passendes Wort ein). Aber das ist ok, damit komme ich klar. Ich nehme das ja nicht persönlich ;-)

Erwartest du denn, dass sich das Gespräch danach länger um euren Nachwuchs dreht? Sonst ist das doch absolut ok. Komplett von dem Thema abschirmen kann man sie halt nicht.

bae|llhagia


Ich hatte eine sehr lange Kinderwunschzeit und kenne die Gefühle auch sehr gut.

Es kommt allerdings auch darauf an, wie man mit den Gefühlen umgeht.

Mein Mann war der Schweiger, es sollte niemand wissen, hätte es nie geklappt, wäre seine Version wohl gewesen, dass er nicht wollte. Gleichzeitig war er dünnhäutig und vermied den Kontakt zu Schwangeren und Babys.

Ich selbst konnte das immer trennen und hab mich auch wenigen guten Freundinnen geöffnet.

Ich konnte mich über die Kinder anderer trotzdem freuen.

Bei Freundin A würde ich kein Problem sehen.

Bei Freundin B finde ich mööp mööps Vorschlag am besten, es einfach über dritte bekannt zu geben.

Offensichtlich möchte Freundin B sich nicht öffnen, das würde ich respektieren. Möglicherweise hat sie ja im engen Freundeskreis oder der Familie vertraute Personen mit denen sie spricht.

wEh&ite >magxic


Freundin A:

War bei uns auch so. Meine beste Freundin versuchte lange ein Kind zu bekommen und ich wurde schwanger ungeplant und ungewollt. Ich hatte wahnsinnige nagst es ihr zu erzählen, weil gleichzeitig noch 4 Freundinnen von ihr schwanger waren. ich hab sie dann angerufen um ihr die Möglichkeit geben zu können, das Gespräch zu beenden, wenn es für sie zu schwer wäre.

Sie hat geweint, ich hab geweint und ich hab ihr gesagt, das sich immer für sie da bin, und es auch verstehe wenn sie weniger Kontakt haben möchte.

Schlußendlich erbat sie sich ein paar Tage Zeit, und dann haben wir meine Schwangerschaft gemeinsam gemeistert.

Ich würde also anrufen. Und auch gleich sagen, dass du diese Form der Ansprache wählst um ihr eine Rückzugsmöglichkeit zu geben.

Bei Freundin / Bekannten B, würde ich auch eher Flurfunk wählen. Da hängt ja jetzt nicht viel dran.

TBechOnikerBin89


Hey Mädels, ich hatte gar nicht mehr gesehen, dass es noch soo viele Antworten gab. Ganz lieben Dank dafür.

Da ja viele gesagt haben, Freundin B ist eher nur eine Bekannte, möchte ich kurz auflösen. Sie ist meine Cousine, Wir haben als Kinder/Jugendliche viel zusammen gemacht und sind dann Studienbedingt auseinander gezogen und sehen uns halt nur noch die besagten etwa 4mal im Jahr. Auch sonst haben wir kaum Kontakt. Geburtstagsgrüße und ähnliches gibt es schon. Daher ist es doch ein anderes Verhältnis als mit irgendeiner Bekannten.

Zuerst mit dem Mann zu sprechen, klingt prinzipiell auch nach einer guten Idee, aber ist bei uns wenig praktikabel, weil wir die beiden meist nur zusammen sehen, wenn dann sehe ich sie einzeln.

Inzwischen hat sich noch etwas anderes ergeben. Der Buschfunk erzählt, sie wäre schwanger. Bis Weihnachten (zum nächsten Wiedersehen) sind es ja noch 5 Wochen, vlt. weiß ich bis dahin etwas näheres. Dann sollte ja alles kein Problem sein. Ansonsten werde ich vermutlich mit ihrer engsten Vertrauten besprechen, die ich auch kenne. Mal schauen.

NaikeW Zoê


Hallo, ich bin selbst in der furchtbaren Situation, keine Kinder zu bekommen und bereits vier Fehlgeburten erlitten zu haben. Es ist tatsächlich so, dass sich Frauen, bei denen es ohne Probleme klappt nicht mal im Entferntesten vorstellen können, wie es für die andere Seite ist. Bei mir ist es konkret so: alle meine Freundinnen haben Kinder, keine hatte ein Problem damit. Alle haben von mir immer erwartet, dass ich vor Freude ganz aus dem Häuschen bin. Ich habe mich auch darum bemüht, inzwischen kann ich das leider nicht mehr. Ich ziehe mich zurück. Von daher eine konkrete Antwort auf deine drei Fragen: 3 x nein, besonders neeeeein bei Frage 3. Bei mir ist es inzwischen so, dass ich versuche, kinderlose Freunde zu finden (was nicht ganz einfacht ist, da die meisten Menschen eben doch problemlos Kinder bekommen), weil ich es nicht mehr aushalte. Der Schmerz ist so tief, so unendlich und er quält mich jeden einzelnen Tag. Von außen bekomme ich immer wieder so Rückmeldungen wie "Was Du? Du brauchst doch kein Kind, ist dann halt so!" Und das natürlich von Leuten, die selbst problemlos Kinder gekriegt haben. Auch wenn ich hier zerfleischt werden sollte: Solchen Leute wünsche ich dann ganz gerne mal in meine Situation, ebenso diejenigen, die mir immer begeistert Babybilder schicken. Ich lösche die inzwischen ungesehen, weil ich fassungslos über so viel Unsensibilität bin.

Vielleicht hilft Dir ja der Beitrag einer Betroffenen.

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