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Kleine Eifersucht auf Kollegin meines Freundes

f[ilo+sofxia


Das kann man auch genau andersherum lesen, nämlich dass sie ihm stecken wollte: Wenn er die TE lieben würde, würde er sich keine solchen "Argumente" ausdenken um sie jetzt nicht heiraten zu müssen => er liebt sie nicht => ...

Ich seh das nach wie vor so wie am Anfang: Die Frau versucht sich ihn zu krallen und er ist bestenfalls naiv.

Das seh ich ganz genauso!

CBoteSoauvag]e


Wenn Frauen weiter so um drei Ecken interpretieren, werden sich Mann und Frau nie wirklich verstehen ;-D

Die Interpretation, auf die ich mich bezog, war von einem Mann, und die halte ich für falsch :-p :

Wenn das so da stand, wie du es zitierst, dann sehe ich in ihr tatsächlich so etwas wie eine "beste Freundin". Eigentlich schiebt sie ihn sogar an, dass er dich endlich heiraten soll.

A]nnwFyllXxxx


Also hier ist eindeutig die berühmte Mücke im Umlauf. :-o

Wenn ihr so eine Aussage als Interesse definiert, wollen mir gleich zwei Kollegen ein Kind machen. ]:D %-|

C]omxran


Das war eine straighte und schnörkellose Interpretation des Wörtlichen, was da von der Kollegin zitiert wurde. So bin ich nun mal - möglichst direkt. Ein echter Kerl hatl :-D

Nun wird aber die vordergründig positive Aussage schon durch die hypothetischen Doppelböden der sprachlichen Spitzfindigkeiten gelotst. Daraus entnehme ich, dass Frauen unter sich schon mal grundsätzlich von dieser Methode ausgehen. Nun, die Fähigkeit ist mir als Ehemann über Dekaden durchaus bekannt ((meine Frau habe ich die ersten 10 Jahre mehrmals ermuntert, sie solle doch einfach genau sagen, was Sache ist, damit ich nicht erst 10x über die Intention rätseln muss).). Aber da Frauen auch in der Lage sind, einfach mal nur das zu meinen, was sie wörtlich sagen, würde ich diese Möglichkeit nicht ganz weit wegschieben. ;-)

Wichtig ist immer noch, was er draus macht. Selbst wenn sie unterschwellig piesakt und er das komplett ignoriert, darf man ihm zwar männliche Naivität unterstellen, aber muss sich auch keine Sorgen machen.

C=oDt-eSpavuvage


darf man ihm zwar männliche Naivität unterstellen, aber muss sich auch keine Sorgen machen.

"Männliche Naivität"? Ich steh halt grds nicht auf Naivität, und über Naivität meines Partners gegenüber einer Frau, die auf ihn steht, würde ich mir zunächst schon mal Sorgen machen.

AInnw%yllXqxx


Ich versteh nicht, warum sie denn unbedingt noch immer auf ihn stehen muss. ":/

Sie haben getextet. Sie kamen auf das normale Thema Kinder und Hochzeit, kommt vor, find ich nicht schlimm. Sie sagt, dass er mit seiner Freundin die richtiger Frau für Kinder hat. Er bestätigt es. Sie fragt (wahrscheinlich weil er bestätigte, dass er mit seiner Freundin Kinder möchte und sie dementsprechend auch zu dem Thema Hochzeit kommt, weil es ja oft zusammen gehört), ob er denn auch heiraten möchte. Er sagte lediglich, dass dies erst nach bestimmten beruflichen Zielen Thema sein wird. Sie versteht es, aufgrund irgendwelcher romantischen Fantasien, nicht. Eine kurze Diskussion darüber, wahrscheinlich in der beide Parteien ihren Standpunkt klar machen. Ende.

Wenn sie ihn jetzt nach Hausbau oder Haustieren gefragt hätte, will sie dann mit ihm demnächst in ein Eigenheim ziehen und Welpen kaufen? ]:D

Ich bin der Meinung, dass hier zu sehr dramatisiert wird. Man fragt doch solche Dinge, wenn man sich kennen lernt und sich mal unterhält. Oder sind solche Themen tabu?

Im Endeffekt ist es doch eh egal, ob die Kollegin auf ihn steht oder nicht. Die TE muss wissen, ob sie ihrem Freund vertraut oder nicht. Wenn sie das nicht tut, dann sollte sie sich mal eher fragen, warum das so ist. Denn dann hat sie ganz andere Probleme, als eine Frau, die möglicherweise auf ihren Freund steht. :-X

C/omrxan


"Männliche Naivität"? Ich steh halt grds nicht auf Naivität, und über Naivität meines Partners gegenüber einer Frau, die auf ihn steht, würde ich mir zunächst schon mal Sorgen machen.

"Männliche Naivität" aus der Sicht der Frauen, die das weibliche vermeintliche Miststück viel besser interpretieren können als es ein Mann je vermag. Das hat nichts mit Naivität zu tun ;-) .

Und ja: nicht zu schnallen, wenn jemand auf einen steht, sondern mit diesem Jemanden unbekümmert als Freund umzugehen, ist in meinen Augen keine Schande. Wem ist das noch nicht passiert?

Wir reden doch hier über ungelegte Eier. Selbst diejenigen, die hier felsenfest zwischen den Zeilen alles so interpretieren, dass die immer noch Chancen bei ihm sieht, können sich irren. Mehr Wahrheit kriegen wir hier in den Faden sicherlich nicht rein. Letzendlich liegt es an dem Freund der TE allein, wie er damit umgeht. Und an ihr, wie sie es aushält. Denn am Aushalten führt kein Weg vorbei - es sei denn, sie zwingt ihn zur Kündigung.

C$oteSnau7vaxge


Und ja: nicht zu schnallen, wenn jemand auf einen steht, sondern mit diesem Jemanden unbekümmert als Freund umzugehen, ist in meinen Augen keine Schande.

Hat hier einer was von "Schande" geschrieben?

O"lXiIvex91


Mein Freund und ich haben nochmal ziemlich ausführlich drüber gesprochen. Auch weil ich das Gefühl hatte, dass beim letzten Gespräch das Kernproblem nicht zu 100% zu ihm durchgedrungen ist. Wir haben beide festgestellt, dass es eine eindeutige Diskrepanz gibt zwischen dem, was er als Anmache versteht und was ich als Anmache verstehe (Stichwort "männliche Naivität"). ;-) Da er recht offen ist und sich sehr für das Leben anderer Menschen interessiert und ich im Gegenteil zur Eifersucht neige und grds. zurückhaltender bin bis ich Menschen besser einschätzen kann, kommt seine Kontaktfreudigkeit ihr gegenüber bei mir ganz anders an als er es beabsichtigt. Habe versucht, ihn in der Hinsicht etwas mehr zu sensibilisieren. Er wird in nächster Zeit mehr darauf achten, wie sie sich ihm gegenüber verhält und ob sie erneute Angriffe startet, die er dann deutlicher zurückweisen wird. :)z Das gibt mir denke ich genug Sicherheit, um da gelassener sein zu können. Eigentlich könnte es mir egal sein, weil ich meinem Freund vertraue und es daher keine Rolle spielt was sie treibt. Aber ich habe ihr gegenüber einfach immer noch ein ungutes Bauchgefühl. Ob es sich bewahrheitet wird sich vllt nie rausstellen. Es geht aber unabhängig davon einfach nicht in meinen Kopf, warum sich manche Menschen an Vergebene ranmachen. ??? Finde das respektlos und keine Art! :|N

DGie hSehcerixn


Es geht aber unabhängig davon einfach nicht in meinen Kopf, warum sich manche Menschen an Vergebene ranmachen. ??? Finde das respektlos und keine Art! :|N

also, ich hatte ja eher den eindruck, dass sie einfach nur abklopfen wollte, ob was geht, als sie eben noch nicht wusste, dass er vergeben ist?

COotheSau:vagxe


Es geht aber unabhängig davon einfach nicht in meinen Kopf, warum sich manche Menschen an Vergebene ranmachen. ??? Finde das respektlos und keine Art! :|N

Ich finde das kein Problem, wenn der Vergebene weiß was er will und was er nicht will und das entsprechend kommuniziert. Warum soll man da nicht mal anfragen dürfen?

LxolaxX5


Es geht aber unabhängig davon einfach nicht in meinen Kopf, warum sich manche Menschen an Vergebene ranmachen. ??? Finde das respektlos und keine Art!

Ich verstehe zwar schon, warum das einige machen, finde diese Art aber auch nicht gut und habe daher auch keine gute Meinung von Leuten, die sich so verhalten.

Und erst recht möchte ich am Arbeitsplatz nicht durchfragwürdiges Verhalteten belästigt und belastet werden. :|N

Oglivxe91


also, ich hatte ja eher den eindruck, dass sie einfach nur abklopfen wollte, ob was geht, als sie eben noch nicht wusste, dass er vergeben ist?

Das ist ja ok. Solange sie nicht wusste, dass er vergeben ist, kann man ihr auch keinen Vorwurf machen. Ich meinte aber allgemein solche Fälle, in denen klar ist, dass ein Part in festen Händen ist und trotzdem weiter an ihm rumgebaggert wird. Meiner Meinung nach ist das egoistisch und purer Eigennutz und zeigt, dass der/diejenige die Beziehung des anderen nicht ganz akzeptieren will oder kann.

Natürlich gehören da immer zwei dazu:

wenn der Vergebene weiß was er will und was er nicht will und das entsprechend kommuniziert. Warum soll man da nicht mal anfragen dürfen?

Ich finde aber, auch oder gerade wenn der Vergebene deutlich macht, dass er in einer Beziehung ist, entbindet das diejenige nicht einfach von ihrer "moralischen Schuld". Das ist ja kein Freifahrtschein. Dann könnte man auch die Beziehung verschweigen und das Ergebnis wäre dasselbe. Das Nichtverschweigen hat ja eigentlich gerade den Sinn, klare Verhältnisse zu schaffen und die offensichtlichen andauernden Flirtversuche zu unterbinden.

CnoteWSa^uvaxge


Ich seh keine moralische Schuld darin, einem Vergebenen zu signalisieren dass man sich für ihn interessiert. Ich seh auch keine moralische Schuld bei dem, der sich trennt und darauf eingeht. Kommt ja häufig vor dass Beziehungen nicht ewig dauern, auch weil man jemanden findet der besser passt/ zu passen scheint. Nur Betrügen ist natürlich moralisch nicht ok. Und wenn einer klare Ansagen nicht kapieren will ist das einfach bloss lästig.

D|ieDoqsisma;chtdasGlift


Olive91

Es ist möglich, dass ich für meine Einzelmeinung ein verständnisloses Kopfschütteln bekomme. Aber ich sehe hier einen ganz anderen Punkt als relevant an in meiner Sichtweise bzw. meinem Empfinden.

Ihr lebt in einer Fernbeziehung wie Du beschrieben hast, und das setzt in ganz besonderem Maße voraus das Partner sich uneingeschränkt vertrauen und keine unnötigen emotionalen Baustellen errichten.

Wenn Dein Freund für euch zwei uneingeschränkt weiß, dass ihr als Paar gefestigt seid, eure Gefühle füreinander aufrichtig und authentisch sind, wäre es unnötig Dich mit dem öfteren Erwähnen, dass in seinem Arbeitsumfeld eine Frau offensiver ihm gegenüber auftritt.

Bei mir kämen solche "Erfahrungsberichte" so rüber als Botschaft, als ob mir verklickert werden soll, bleib schön aufmerksam und wachsam mir gegenüber, die Konkurrenz schläft nicht. Mir wäre nicht daran gelegen zu wissen, wie eine bestimmte Frau sich äußert oder benimmt. Für mich wäre allein wichtig, dass ich einen verlässlichen Partner habe der weiß wie er in solchen Situationen souverän denkt und handelt.

So lange er selbst nicht dafür sorgt verfänglichen Situationen keinen besonderen Wert zu zuschreiben, die Kollegin auf ein für beide akzeptables Maß auf (durchaus auch freundschaflich geprägten aber nicht muss) Arbeitsebene zu bringen, bleibt es eine ungeklärte offene 'Baustelle' zwischen den beiden.

Dein Freund sollte Mann's genug sein Dich nicht mit für ihn bedeutungslosen Begegnungen zu beunruhigen. Die Kollegin selbst kann nur das für sich beanspruchen an Aufmerksamkeit, vielleicht auch Flirtverhalten was ihr zugemessen wird über sein Verhalten.

Du bleibst jetzt innerlich in einer Achtungshaltung und es bleibt ein Spannungsbogen zwischen euch sobald wieder eine neue Information über "Annäherungsversuche" der Kollegin bei Dir eingeht. Das wird euch über kurz oder lang als Paar unnötig belasten, weil irgendwann auch die verständnisvollste Partnerin sich fragen wird warum er für sich die Situation nicht in den Griff bekommt.

Immer voraus gesetzt, dass alles objektiv so stattfindet wie bei Dir erzählt. Manchmal werten eigene emotionale Wahrnehmungen das Verhalten anderer zusätzlich auf, ohne das sie es von außen betrachtet wirklich sind.

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