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Schwiegervater raucht gegenüber seinem Enkel!

T6heB lacukW9idAow


Ganz ehrlich, wenn er jetzt schon beim Baby raucht, wird er ein bei ihm spielendes Kleinkind später auch nicht verschonen. Und die Schwiegermutter ist ja auch keine Hilfe. Ich kenne Familien, da wird die Sucht den Enkelkindern zuliebe eingeschränkt und sie machen es freiwillig und gerne.

D-ieK#r.uemxi


Grundsätzlich sollte man erwarten können

Ich kenne Familien, da wird die Sucht den Enkelkindern zuliebe eingeschränkt und sie machen es freiwillig und gerne.

Natürlich gibt es solche Familien, und das ist prima. Ich kenne Familien, da pflegen die Kinder ihre alten, kranken Eltern - dennoch tut man sich da mit der Formulierung "man sollte doch erwarten können" schwer, auch wenn die heimische Pflege für die Psyche der alten Herrschaften sicher besser ist. Ich kenne Familien, die sich wegen Geld so zerstritten haben, dass Kinder mit ihren Eltern kein Wort mehr reden, auch da hilft ein "man sollte doch erwarten können" nix.

Will damit sagen: man kann Menschen eben nur in gewissem Maß ändern, und da ist Konfrontation mit harten Mitteln / Kindesentzug nicht unbedingt geeignet, auf Dauer in Frieden zusammen zu leben. Vor allem, da es ja offenbar auf dem Bauernhof des alten Herrn stattfindet, sprich sein Land und Eigentum ist.

Ehgal, wie lange es dauert und wie schwer es ist, ich würde immer eine friedliche Lösung anstreben, wenn man so eng zusammen lebt und von einander abhängig ist. Auch und insbesondere zum Wohl des Kindes. Oder, wenn man auf Prinzipien beharren will, mit dem Kind etwas weiter weg auf eigenes Land ziehen, da ja, wie der TE schreibt, es sich nicht verhindern läßt, dass das Kind, wenn es größer ist, zu den Großeltern ins Haus läuft, da alle auf einem Grundstück leben.

cilabirext


Natürlich gibt es solche Familien, und das ist prima. Ich kenne Familien, da pflegen die Kinder ihre alten, kranken Eltern - dennoch tut man sich da mit der Formulierung "man sollte doch erwarten können" schwer, auch wenn die heimische Pflege für die Psyche der alten Herrschaften sicher besser ist.

Sich mal keine Kippe anzünden und einen kranken Menschen pflegen sind aber sehr unterschiedlich aufwendige Dinge...

D{ieKxruemi


ja klar, ich meine nur damit, dass man generell anderen nicht in der Haltung "das müßte man doch erwarten können" gegenüber treten sollte.

Alias 731542


Guten Morgen zusammen,

es ist sehr interessant, wie sich dieser Thread entwickelt.

Hier nochmal für alle Quereinsteiger die Fakten:

Wir wohnen auf einem Bauernhof in einem Haus. In einem weiteren Haus wohnen direkt nebenan meine (Schwieger)-Eltern. Seit 2 Monaten sind wir Eltern. Schwiegervater raucht und vor der Schwangerschaft immer im Wohnzimmer, auch wenn wir zu Besuch waren.

Wir haben nie etwas gesagt, da sein Haus. Als der Kleine da war und auch schon in der Schwangerschaft, hat er dann nicht mehr im Wohnzimmer geraucht. Samstag hat er sich, nachdem er ein Bier inne hatte, vor unseren Augen eine Kippe angezündet. Der Kleine lag im gleichen Raum im Kinderwagen. Fanden wir nicht gut, da er das ganze auf Nachfrage abgetan hat, dass der Rauch nicht schlimm für ihn sei und es ihn nicht umbringen wird. Wir sind dann gegangen. Eine ähnliche Situation gab es schonmal in der Schwangerschaft, als er sich nach einem Bier ebenfalls vor unseren Augen eine Zigarette angezündet hat. Das sind die Fakten, ohne Wertung.

Wir sind eine Familie, also nicht nur irgendwelche Bekannte oder Freunde. Wir pflegen eigentlich ein gutes Verhältnis und helfen uns gegenseitig sehr viel. Dieser eine Satz, dass der Rauch für den Säugling nicht schädlich ist und es ihn nicht umbringen wird, hat uns sehr traurig gestimmt. Ihm war in dem Moment die Gesundheit seines Enkels egal, den er doch eigentlich immer so liebt und gerne um sich hat.

Hier wird immer wieder gesagt, dass es ja sein Haus ist in dem er tun kann was er will. Natürlich kann er das! Aber darf man von einem Opa, der sein Enkel über alles liebt, nicht erwarten, dass er zum Rauchen raus geht wenn wir zu Besuch sind? Klar, wir könnten auch Konsequent sagen "Dann kommen wir halt nicht mehr"..Aber wir sind eben eine Familie und wer hat schon gern Streit innerhalb der engsten Familie?

Gestern Abend haben wir das Gespräch gesucht. Ganz sachlich haben wir ihm unsere Sichtweise gesagt. Er meinte sofort, dass er das natürlich nicht wieder macht und es ihm leid tut. Aber wir hätten ja Samstag gewusst, dass er eine Falsche Bier getrunken hätte. Daraufhin habe ihm gesagt, dass das ja keine Entschuldigung sein darf und der Rauch dadurch nicht besser wird. Gerade in Hinblick, dass wir dieses Jahr zum ersten Mal Heilig Abend zusammen verbringen wollen wo auch Alkohol getrunken wird, müsste man ja davon ausgehen, dass er dann auch eine raucht. Die Sorgen haben wir ihm mitgeteilt, die er dann aber mit den Worten "Nein, da rauche ich nicht" genommen hat.

Ehrlich gesagt: eine Gesprächskultur sieht anders aus. Er ist kein Mensch der großen Worte und es ist menschlich, dass wenn man kritisiert wird, die Situation unangenehm ist. Aber er hat die ganze Zeit nur auf den stummen Fernseher gestarrt und die Sätze recht knapp gehalten und uns nicht angeschaut. So ist er eben und bevor ich mir hier anhören darf, was ich denn mehr erwarte: Nichts! Er kann soviel rauchen bis er tot umfällt, aber bitte nicht wenn mein Sohn dabei ist, der noch nicht entscheiden und verstehen kann, ob er sich den giftigen Dämpfen aussetzen möchte oder nicht.

Dennoch möchte ich darüber aufklären, dass selbst Räume kontaminiert sind, in denen zwar in den Moment nicht geraucht wird, in denen ansonsten aber geraucht wird. Der Qualm setzt sich in Polster, Vorhänge usw. und sind auch giftig. Das ganze läuft dann unter dem Begriff "Rauchen aus dritter Hand" - googelt einfach mal. Aber da kann ich ihm nun wirklich nicht vorschreiben, dass er auch in unserer Abwesenheit nicht mehr im Haus zu rauchen hat.

Wer mir hier in diesem Thread um die Ohren haut, dass wir unverschämt sind oder doch einfach den Kontakt meiden sollten, hat im Kern einfach nicht verstanden worum es geht. Auch das ich mein Kind ja auch nicht vor der Sonne oder Umwelteinflüssen abschirme, sind Vergleiche die hinken. Sonne und Smok kann ich nur bedingt oder garnicht beeinflussen. Bei einem rauchendem Opa kann ich es zumindest versuchen!

Baby/Kind und Zigarette passt einfach nicht zusammen und schon garnicht, wenn es um die Familie geht!

D]ie Se'hqerxin


und warum trefft ihr euch dann nicht einfach bei euch?

W]M| 20x14


Du bist die tollste Mutter der Welt. Niemand versteht besser, was sich gehört und wie man zu leben hat, als du.

Ich bekomme Brechreiz bei Vielem, was ich hier lese. Einmal in der Großstadt auf ner Hauptstraße tief Luft holen ist glaube ich nicht besser als wenn der Großvater sich mal eine Zigarette anzündet.

Das Stichwort von "Behind the Scenes" namens Sagrotan-Mütter trifft den Nagel auf den Kopf.

Darf ein Kind im öffentlichen Sandkasten spielen (da, wo nachts die streunenden Katzen reinpinkeln)? Nehmen Kinder mal diesen Sand in den Mund? Darf man als Kind einfach mal den Mülleimer auskippen? Packt ein Kind mal in die vollgesch... Windel und hat seinen Kot an den Händen? Trinkt ein Kind mal das Badewasser, wo der ganze Dreck und Shampoo drin ist? Nimmt ein Kind einen Keks wieder in den Mund, der draußen auf der Straße auf den Boden gefallen ist?

JA, sowas alles passiert im Leben. Man kann ein Kind nicht steril aufwachsen lassen und vor Allem behüten!

In eurem Beispiel (ihr wohnt ja auf nem Bauernhof): Bei euch leben bestimmt Tiere, nehme ich an. Darf euer Kind, wenn es etwas größer ist, die Tiere streicheln? Oder wird dann auch sofort das Feuchttuch geschwungen, weil Tiere auch Krankheitsüberträger sind? Darf euer Kind mal im Matsch spielen, oder wird es vorher in einen Ganzkörper-Regenanzug gesteckt?

Mal nicht alles so überdimensional dramatisieren würde helfen. Damit lebt es sich entspannter...

DbiTeKruNemi


Ich teile generell deine Auffassung, dass Kinder nicht in vollgequalmten Zimmern sitzen sollten. Aber....wenn es mal, wirklich nur mal eine einzige Zigarette ist und das Kind nicht direkt auf dem Arm des Rauchenden ist--das ist deutlich weniger schädlich, als wenn das Kind später auf dem Hof sitzt und im Sand spielt, während der Trecker vorbei fährt. Klar wäre es besser, es würde überhaupt nicht in der Anwesenheit des Kindes geraucht werden....

Wie war es denn das Rauchverhalten deines Schwie.vaters, als deine Frau Kind war?

1F00* Uswatch


@ 731542

Nur weil dein Kind für dich jetzt Lebensinhalt Nr. 1 ist, so gilt das nicht für alle Menschen auf diesem Planeten. Die wollen und müssen sich deinen Vorstellungen nicht anpassen.

Ihr als Eltern seid dafür zuständig etwaige Gefahren von eurem kind fernzuhalten. Wenn in deinen Augen bereits ein Raum, in dem einige Zeit zuvor geraucht wurde eine Gefahr darstellt, weil dieser ja wie du schreibst "kontaminiert ist", dann halte dein Blag aus dem Raum fern.

Du kannst nicht verlangen, dass jeder auf dich, dein Kind und deine übertriebenen Ansichten Rücksicht nimmt.

afn_rxe


Zum Glück sind mir überbesorgte Eltern fremd und werde hoffentlich auch nie solche kennen lernen. Ist ja voll der Graus.

mNarieposxa


100 swatch

Nur weil dein Kind für dich jetzt Lebensinhalt Nr. 1 ist, so gilt das nicht für alle Menschen auf diesem Planeten.

Was für ein Rundumschlag! Nicht für alle Menschen auf diesem Planeten, sondern für den Großvater, wenn es um das Wohlergehen seines Enkelkindes geht.

1B00 Mswtatxch


@ mariposa

Was für ein Rundumschlag!

Es war bewusst so formuliert, da der TE so wirkt, als müssten gefälligst alle nach seinen Vorstellungen handeln. Dabei wäre die einfachste Lösung dass ER sich den Gegebenheiten anpasst und sein Kind da platziert wi keine vermeintlichen Gefahren lauer.

1d00 Dswxatch


lauer = lauern.

Und das Ganze erinnert mich an diese "Baby an Bord"-Aufkleber. Als würde es andere interessieren, ob da ein Kind transportiert wird und als würde deswegen jemand anders/rücksichtsvoller fahren .

b/eetl ejuicex21


Dann müssten alle Menschen aufhören zu rauchen wenn sie Großeltern werden?

Nee halt dann sind sie ja auch schon ewig Eltern und haben da nicht aufgehört.

TE man liest schon deutlich das du deinen Schwiegervater sehr magst. Nun gibt er dir recht und stellt es ein da passt dann die Art des Gespräches nicht.

Klingt nach nicht glücklichem Umstand. Ihr auf einem Hof.

Alias 731542


Es war bewusst so formuliert, da der TE so wirkt, als müssten gefälligst alle nach seinen Vorstellungen handeln. Dabei wäre die einfachste Lösung dass ER sich den Gegebenheiten anpasst und sein Kind da platziert wi keine vermeintlichen Gefahren lauer.

100 swatch, ich würde mir wünschen das einfach mal das gelesen und verstanden wird was ich tatsächlich geschrieben habe! Es geht hier, wie mehrfach betont, einzig um den Opa des Kindes der nebenan wohnt!

Wenn Du jetzt meinst, es so darzustellen, als würde ich das auf alle Personen der Welt beziehen, ist das einfach falsch und Du hast nicht richtig gelesen.

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