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Schwiegervater raucht gegenüber seinem Enkel!

JLezebxel


Wenn du Bedenken hast, dein Kind den Rauchschwaden bzw. [[https://de.wikipedia.org/wiki/Third-hand_smoke]] im Haus deiner Schwiegereltern auszusetzen, dann wäre es doch angebracht, dass sie ihr Enkelkind in eurer Wohnung besuchen.

PHromoDthDeusx86


2nd-Hand-Smoke, also auf Deutsch Passivrauchen, ist denke ich in geschlossenen Räumen, speziell während der Anwesenheit von Kindern, in Deutschland zu Recht verpönt. Die (vermeidbaren) Gesundheitsrisiken sind einfach zu groß. Da helfen auch die von Rauchern gern angeführten Relativierungen nicht weiter.

Third-Hand-Smoke, also Rückstände von Zigarettenrauch in Möbeln, Wänden, Kleidung und weiteren Gegenständen ist noch nicht so gut erforscht. Die Studien, die es dazu gibt zeigen aber, dass Rückstände von Giftstoffen nachweisbar sind. Fraglich ist aber wie stark deren Effekt auf die menschliche Gesundheit ist. Hierzu müssen noch weitere Studien durchgeführt werden.

[[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23741945]]

[[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3230406/]]

[[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4186756/]]

Wenn es mein Kind wäre würde ich dieses vermeidbare Risiko nicht eingehen und den Schwiegervater so weit er es versteht über die gesundheitlichen Implikationen für sein Enkelkind aufklären.

gXe"oxM


Mit überzeugten Langzeit-Rauchern kann man sich nur selten über die Gefährlichkeit und Schädlichkeit des Rauchens unterhalten.

Daher glaub ich nicht, dass man da mit einem Gespräch auf der Vernunftsbasis was erreicht ":/

Ich kenne es von meiner Mutter auch so. Sie meidet Shampoos mit Silikonen, Getränke mit Aspatam, alles, was in Ansatz Geschmacksverstärker hat, nur Kettenrauchen, das ist ok und das kann man auch vor den Kindern machen, schadet ja nicht. (Denkt sie!) :|N

Sie kommt aber eh immer zu uns, daher weniger problematisch. Hier darf sie natürlich nicht rauchen.

HTy}perxion


Zum Fadenverlauf

Ich erinnere an unsere [[http://www.med1.de/Hilfe/Regeln/#Umgangsformen Forumsregeln]] und darum bitten das Fadenthema in einem sachlichen, nicht aggressiven und vernünftigen Umgangston zu diskutieren.

Verzichtet auf persönliche Angriffe und Provokationen. Dem TE ist nicht damit geholfen, wenn sich die Mitschreiber untereinander streiten.

Ich bitte darum, auf die reine Sachebene zurück zu kehren und Angriffe zu verzichten.

Wer sich nicht dazu imstande fühlt, verlässt diese Diskussion bitte.

EJleRonora


Ich habe nur ca. drei von den neun Seiten gelesen und werde äußere mich einfach mal ein bisschen. ;-)

Der Eingangsbeitrag tönte wirklich ein bisschen überzogen für mich. Nicht sinngemäß, aber eben vom Wortlaut her. Und eigentlich hab ich nur ganz viel 'er soll/darf' und 'er soll/darf nicht' da rausgelesen. Alles in allem hochdramatrisch aufgemacht und ich dachte mir direkt: "Na, wenn das mal keine schicke Raucher vs. Nichtraucher Geschichte wird."

Das Problem am Ganzen ist nicht das Rauchen, sondern das Reglementieren. Natürlich ist Rauch schädlich und Rücksichtnahme ist absolut essenziell - aber die muss, wie bei allem anderen, von einem selbst kommen. Und das erreicht man über Gespräche. Regeln aufzustellen, Menschen zurecht zu drücken ... das fand man selbst schon als Kind scheiße und als Erwachsener möchte man das erstrecht nicht.

Das sich der Schwieva nach ein paar Bierchen (an seinem Geburtstag) dann wieder besseren Wissens und mit lockerem Kommentar eine Zigarette angezündet hat, sollte nicht direkt zum Eklat führen und ich würde daraus keine apokalyptischen Szenarien entwickeln die beinhalten das 'mein Kind nicht mehr in dieses Haus kommen wird'. Davon ab das du bestimmt auch mal ein Bierchen mitttrinkst und dein Kind ohne Ausnüchterungszelle und Zähneputzen auf den Arm nimmst.

Einfach drüber unterhalten und Wünsche äußern anstatt Forderungen zu stellen. Ich meine, vorher haben Kompromisse da doch auch funktioniert.

Jetzt zu meinem Outing: Ich bin auch Raucherin. Lange, viel und bisher ohne Kinder. Ich weiß aber auch noch wie es als Kind unter Rauchern war und das ich das extrem scheiße fand - daher find ich extrem gut das ihr euer Kind da schützen möchtet. Aber findet bitte trotzdem einen verträglichen Umgang damit (dem schützen), denn ihr schürt eure Ängste selbst und da wird noch problematischeres kommen.

Kompromisse sind ein gutes Ding, Gespräche sogar noch voran - aber ein Kind einfach aus Situationen zu bringen die problematisch oder von euch nicht geduldet sind, könnte eine Angewohnheit werden mit dem ihr dem Kind nichts gutes tut. Klingt übertrieben, sollte man aber nicht aus den Augen verlieren.

Im Grunde aber nochmal: In Gegenwart von Säuglingen zu rauchen finde ich auch daneben. Ich denke aber eben das die Euphorie des Geburtstages deines Schwieva's dazu beigetragen hat das er seine 'Gesetze' mal eben gelockert hat. Das ist zwar irgendwie doof, aber ehrlich kein Weltuntergang. Man kann ja drüber sprechen. Und ein bisschen muss man da eben auch die Gegenseite verstehen, auch wenn es schwer fällt. Verstehen bedeutet ja nicht zwangsläufig das man dann JA schreit.

s(chu:mset'ier2x5


Hi @:) Also mein "Schwieva" raucht auch. Reden nützt in seinem Fall auch nicht wirklich viel. Zu alt, zu festgefahren, zu lange wird schon geraucht. Mein Freund und Schwager haben dann schon versucht mit ihm zu reden. Nicht vor den Kindern. Er aber kommt dann auch mit den Argumenten, dass ja Autoabgase auf der Höhe von Kleinkindern wären, oder UV Strahlen von der Sonne, und da würde ja überall nichts gesagt werden, nur gegen die Raucher, gegen die gehe es immer!

Also half nur noch: Entweder oder.

Seitdem geht er auch immerhin raus, bei Spaziergängen hält er Abstand.

Oor(angefCajnyxon


Ich rauche selbst und würde nie auf die Idee kommen, mir in Gegenwart eines Kindes eine Zigarette anzuzünden.

Wobei ich auch bei mir im Haus nicht rauche, weil ich nicht möchte, dass meine Haare und mein Gewand nach Rauch stinken.....und das kann man nicht schln reden.

Nwade#nia


Ich bin Nichtraucher denke aber ihr könnt einem erwachsen Mann schlecht verbieten in seinem eigenen Wohnzimmer zu rauchen.

Wenns euch so stört dann gibt es künftig halt keine oder nur ganz kurze Besuche.

Denke vor allem die ältere Generation hat da ihre eigenen Ansichten. Früher hat man das nicht so eng gesehen wie heute.

Würde aber wahrscheinlich nicht wollen das mein Kind eingenebelt wird, ist ja alles andere als gesund.

NKK7x8


Ich hab jetzt nur die erste Seite gelesen, aber wenn ich es richtig verstanden habe, dann raucht der Schwiegervater in SEINEM Haus.

Ich wäre nie auf die Idee gekommen, meinem Vater Vorschriften in seinem Haus zu machen. Das wäre ja fast als wenn mir jemand verbieten würde, den eigenen Hund im meinem Haus zu haben.

Wem das nicht passt, was ich in meinem Haus mache, für den hat der Maurer ein Loch in der Wand gelassen.

Man kann sicher über die Sache reden, aber im eigenen Haus verbieten ?

Ich hab selbst 2 Kinder, mein Vater hat in seinem Haus geraucht. Nicht übermässig viel, aber trotzdem fand ich es nicht toll. Genausowenig toll fand ich Milchschnitte, Kaprisonne und Fruchtzwerge, als beide etwas älter waren.

Aber mir war die gute Beziehung zu meinen Eltern einfach wichtiger als wegen sowas Krach anzufangen. Meine Kinder haben den Opa geliebt und das allein zählt.

g7eoM


Na ja ":/ Aber "Das ist mein Wohnzimmer, hier rauche ich!" ist ja auch nicht die richtige Herangehensweise, wenn Kinder da sind. Der Opa kann doch weiterhin dort rauchen, aber eben nicht, wenn die Kinder da sind.

Generell sollte man eigentlich so verfahren, wenn Nichtraucher zu Besuch sind. Und für die Enkel tut man es doch gerne.

Soooo kurz wird man sich doch zusammenreißen können.

NFKL78


Meinem Vater konnte ich das nicht abgewöhnen. Dem ist der Griff zur Zigarette gar nicht mehr aufgefallen....

MIoni?ka6x5


Aber mir war die gute Beziehung zu meinen Eltern einfach wichtiger als wegen sowas Krach anzufangen. Meine Kinder haben den Opa geliebt und das allein zählt.

Da wird umgekehrt genauso ein Schuh draus. Das Interesse der Familienmitglieder untereinander ist ja nicht einseitig, warum also die fehlende Rücksicht? Dazu kommt noch das schlechte Vorbild. Bei meiner Mutter und mir war das auch ein ständiger Streit mit dem Ergebnis, dass sie mir zunehmend egal wurde. Das machte mir weniger aus als ihr.

Wem das nicht passt, was ich in meinem Haus mache, für den hat der Maurer ein Loch in der Wand gelassen.

Kann man so handhaben, klar. Ist wohl meistens angemessen, aber nicht so bei Oma und Opa.

T"heBltackW$idxow


Als Kind kannte ich es auch nur so, daß Erwachsene uns hemmungslos zugequalmt haben. Es war ekelhaft und hat uns Kinder davor bewahrt, selber dieser Sucht nachzugehen.

Meinen Kindern blieb das immer erspart, da wir jegliche Raucher nach draußen verbannt haben und meine Eltern auch irgendwann dazu übergingen, ihren rauchenden Besuch rauszuschicken. Das gab sehr lange Gesichter, aber es wurde dann doch akzeptiert.

NiKx78


Monika65: aus dem Grund waren meine Eltern auch öfter bei uns als wir bei Ihnen. Komischerweise hatte er bei uns kein Problem damit, rauszugehen.

Alias 731542


Auch wenn ich mir jetzt von einigen Rauchern anhören darf, dass ich einem Raucher nicht zu sagen habe wo er raucht, kann ich eine Erfolgsmeldung vorweisen:

Mein Schwiegervater raucht seit Weihnachten 2016 nicht mehr im Wohnzimmer, sondern nur noch im Hauswirtschaftsraum bzw. draußen. Er hat selbst eingesehen, dass er seinen Enkel nicht den giftigen Dämpfen aussetzen will und es schädlich für ihn ist. Zudem hat unserer Sohn über Silvester mit einer schweren - für Babys sehr gefährlichen - Bronchitis im Krankenhaus gelegen. Das war für ihn ein Grund mehr, dass er im Haus aufhört.

Das freut uns sehr. Auch wenn der Weg dahin nicht so leicht war.

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