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Ich liebe ihn einfach nicht mehr

P%olOly20306


Puhh...so viel Input :-)

Also ein bisschen muss ich jetzt Schmunzeln. Nein ich glaube nicht, dass er eine Persönlichleitsstörung hat. Wir schaffen es schon auf einer gewissen Basis zu diskutieren und ich bin nicht der Typ für Vorwürfe und Beleidigungen. Ich bin in der Lage auf einer angemessen respektvollen Art und Weise meine Bedürfnisse vorzutragen und Kritik anzubringen. Das hab ich ihm ein bisschen voraus. Vielleicht sollte ich lernen, etwas frecher zu sein!

Nein, Spaß beiseite.

Das Wohl meiner Tochter steht für mich an erster Stelle. Sie soll eine unbeschwerte Kindheit haben. Und wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, werde ich eine Entscheidung treffen. Ich sehe es ein bisschen als Prozess der sich entwickelt.

Er ist sehr dominant und ich kämpfe ein bisschen, denn etwas Stolz habe ich ja auch. Allerdings habe ich nicht den Mut ihm zu sagen, dass ich nur bleibe, weil ich Angst davor habe, dass er mir das Leben zur Hölle machen könnte. Noch nicht!

ARelixkir


nachtrag, was DU eventuell tun könntest, um die situation zu retten oder bessern, nicht um so glimpfich wie möglich aus der situation zu kommen.

P<olly2a0x06


@ aelixir

ich möchte hier niemanden "anekeln", sondern nur konstruktive Kritik. Beleidigungen sind hier fehl am Platz.

D0ie hSeheerin


auch wenn dem, was Oldie bisher geschrieben hat, nichts hinzuzufügen ist, habe ich eine frage: wie plötzlich/unerwartet ist dein vater denn gestorben? hast du denn schon richtig getrauert?

ich weiß noch nicht genau, wohin mich/dich diese frage führt, aber mein bauch sagt mir irgendwie, dass der tod deines vaters eine nicht zu unterschätzende rolle in dem ganzen spielt?

a8n%_rxe


Allerdings habe ich nicht den Mut ihm zu sagen, dass ich nur bleibe, weil ich Angst davor habe, dass er mir das Leben zur Hölle machen könnte. Noch nicht!

Warum hast du Angst das er dir das Leben zur Höhle machen würde? Jemand der Liebt, macht sein gegenüber nicht die Hölle heiss. Es sei denn, er weiss nicht was liebe ist.

Ich an deiner Stelle würde dein Problem mal ansprechen. Abwarten bringt dich nur immer mehr in Bedrängnis.

Pmoll^y200x6


Mein Vater ist bei einem sehr schlimmen Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Es war furchtbar und hat mich aus der Bahn geworfen. Und sicher war dieses Ereignis mit ausschlaggebend für meinen persönlichen Wandel.

Aber ein Gespräch mit einer Therapeutin hat mir sehr geholfen, zu erkennen, das und wie ich damit klar komme. Meine Mutter ist in meinen Augen die Hauptleidtragende. Sie hat nicht nur ihren Mann verloren, sondern auch ihren besten Freund, Liebhaber und Seelenverwandten. Sie leidet unglaublich. Das tut mir wahnsinnig leid.

AdeAliPxir


ich habe mir mühe gegeben nicht zu beleidigen, was mir zugegeben sehr schwer fiel.

es kann nichts konstruktives dabei geben, wenn du so egoistisch denkst.

konstruktiv würde dann heissen, konsequenterweise, für deinen vorteil, und das wäre für anderen, die eh die geschädigten sind, obwohl die sich, im gegensatz zu dir, mühe geben, noch destruktiver.

[...]

M7issPMaxrie


Also ich finde auch, dass der Tod deines Vaters evtl. in die Dinge geschehen hat lassen, mit denen du nicht mehr klar kommst.

Nur Ausbaden muss die jetzt ein bisschen dein Mann.

Unter Umständen war er mit der Situation auch recht überfordert.

Wie er mit dir umgehen soll etc. weil er sowas von dir nicht kannte.

Ich denke dein "Wandel" wenn es denn wirklich einer ist, ist aufgekommen durch diese schicksalhafte Erlebnis.

Die Ehe ist vielleicht nur die leidtragende.

Hast du schon mal über eine Paartherapie nachgedacht?

Oder einen offenen Brief an deinen Mann wie es in dir aussieht, und dass du gerne was ändern würdest MIT ihm??

Es hört sich so an als hättest du mit der Ehe schon abgeschlossen das stimmt. Aber ist es so?

Oder ist das nur ein "Symptom" von etwas größerem das in dir brodelt?

s4ensibHelman


Ich gebe ihm die Antwort, die er hören will, wil ich noch zu große Angst davor habe, ihm die Wahrheit zu sagen.

Ich sehe das nicht als harmonieschaffend sondern nur Betrug und mieses Schauspiel. Ich glaube nicht, dass du so irgendetwas löst, sondern nur aufschiebst und verschärfst. Ich glaube auch nicht, dass es deiner Tochter gut bekommt, wenn sie spürt welches falsches Spiel du spielst (Kinder haben, oft nur im Unterbewusstsein, sehr feine Antennen dafür, dass etwas nicht sauber ist). Ich kann ja verstehen, dass du glaubst, dass dein Verhalten deiner Tochter gut tut, nach dem Motto: "Wir spielen heile Welt"- ich glaube das nicht. Ich glaube auch nicht, dass du das Schauspiel tatsächlich über Jahre unerkannt durchziehen kannst- das ist auch für dich viel verschenkte Lebenszeit. Ich vermute, das Auftreten deines Mannes hat schon damit zu tun, wie du dich ihm gegenüber verhältst- nur will er offenbar nicht den Tatsachen ins Auge sehen und spielt das Spiel mit bzw. versucht es irgenwie (unbeholfen) zu retten. Das was du alls dominant bezeichnest, würde ich eher als die aggressive Reaktion seiner Ohnmacht betrachten- er will dich erreichen, schafft es aber nicht, weil ihn blockst.

Wie sieht es mit dem Sex aus? Merkt dein Mann da nichts?

Und als du mit deiner Mutter unbedingt alleine sein wolltest, war es vermutlich auch schon der Fall, dass deine Liebe bröckelte. Nicht nur du fühlst dich unverstanden- er vermutlich auch.

Ein kurzes kräftiges Gewitter ist in der Folge angenehmer, als ständig schwüle Luft.

eXnri6etta


ich kann dich gut verstehen. vielleicht könntest du dich mal alleine bei einer psychologin beraten lassen?

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