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Beziehung mit in Folge von Ängsten arbeitslosem Partner denkbar?

EUhemal iger NXutze*r (#4h9832x7)


Es kommt halt darauf an, welche Art von Beziehung man sich für sich selbst wünscht und welche Art von Beziehungsmensch man ist.

Gerät man, wie Xirain es beschreibt, unweigerlich mit in einen Strudel ungesunder Emotionen, dann sollte man solche Beziehungen vermeiden. Will man grundsätzlich alle Probleme gemeinsam angehen und bearbeiten, dann steht eine Beziehung mit einem labilen Menschen auch unter keinem guten Stern.

Kann man aber mitfühlen, ohne mit zu leiden oder schreibt man es mitzuleiden,, sich bis zu einem gewissen Grad emotional und ggf. auch räumlich abgrenzen, bestimmte Probleme losgelöst vom Beziehungskonstrukt sehen, dann kann man das "Risiko" eingehen.

Nicht jeder psychisch Erkrankte ist grundsätzlich beziehungsgestört und nicht jeder "Gesunde" grundsätzlich beziehungsfähig. Man muss einfach sehr individuell betrachten, ob man zueinander passt. Aber das sollte man immer.

Wichtig ist, sich niemals selbst aufzugeben.

DDie[K0ruexmi


dass die Betroffenen alles tun, um ihre psychischen Probleme zu verstecken und sich bloß nirgendwo outen.

wenn der potentielle Partner mit so einer großen Lüge / so einem großen Geheimnis in die Beziehung geht, wäre das extrem mies und egoistisch. Jeder Mensch hat nur ein Leben und jedem steht es zu, es so zu gestalten, wie man es für sich wünscht. Und diese Entscheidung dem Partner durch eine Lüge abzunehmen, wäre in meinen Augen unverzeihlich.

Hier scheint auch vielfach von selbst nicht Betroffenen die Meinung zu herrschen, dass mit bestimmten Vorgehensweisen (Stunden reduzieren, Antidepressiva, Therapie) die Ängste automatisch verschwinden würden. So einfach ist das aber nicht, sonst gäbe es nicht so viele angstgestörte/depressive Menschen. Die haben auch alle schon viel ausprobiert. Aber man kommt nur in sehr kleinen Schritten da raus und ein Verhalten, das bei vielen von außen immer noch als No-Go/unattraktiv/faul beurteilt wird, kann für die betroffene Person vielleicht schon ein Fortschritt sein.

ja, so eine Erkrankung ist scheiße, ist ungerecht und extrem lebensbeeinträchtigend. Aber es ist das, was offenbar das Leben dieser Person mitgegeben hat. Und es ist ein langer ggf nie endender Kampf--wie bei sehr vielen Erkrankungen, mit denen Menschen fertig werden müssen. Wenn man aufhört zu kämpfen und sich selbst aufgibt / in dem status quo einrichtet, ist das eine Entscheidung, ob aktiv oder passiv getroffen. Und diese Entscheidung betrifft in einer Partnerschaft nunmal 2 Menschen. und der Partner hat das Recht, zu reflektieren, ob er sich sein Leben in Folge der Entscheidung des anderen eben auch so einrichten will.

mein manisch-depressiver Ex hatte Phasen, da war er über Wochen nicht zu normaler Konversation fähig. Ja, es war seine Krankheit, aber es war auch mein Leben, dass dann aus Schweigsamkeit und Desinteresse seinerseits mir gegenüber bestand. Das war für mich unerträglich, denn seine Schübe beeinträchtigten ganz massiv mein Leben. Zu einer Therapie war er nicht (mehr) bereit. Irgendwann überwogen die guten Zeiten, die wirklich ganz phantastisch waren, nicht mehr die dunklen Zeiten und ich musste gehen. Ich habe ihn so sehr geliebt, hätte ihn durch jede Therapie begleitet, jeden kleinen Erfolg mit ihm gefeiert, aber er ließ mich eher gehen, als dass er sich seiner Krankheit gestellt hätte. Was sagt das über seine Liebe und Empathie mir gegenüber aus?

Von Mitfinanzieren habe ich gar nicht gesprochen, aber interessant, wie manche Frauen gleich fürchten, jemanden "durchfüttern" zu müssen.

also redest du von einer Beziehung, die nie über die Phase des Datings hinausläuft und man sich nie ein gemeinsames Leben einrichtet? Dass das nicht jeder auf Dauer möchte -ob mit gesunden oder kranken Menschen ist unerheblich- ist doch ganz normal, oder? die meißten möchten irgendwann einen Schritt weiter gehen und ein gemeinsames Leben aufbauen. Arbeitet einer nicht, kommt doch automatisch die Situation des "durchfütterns". Bei einer Ehe/Bedarfsgemeinschaft wird das Gehalt des anderen angerechnet. Das ist unrealistisch, das Thema Geld auszuklammern, wenn man von einer längeren Beziehung redet, die zusammenziehen, ggf Heirat oder gar Familiengründung beinhaltet.

CPoteSpauxvage


Bei solchen Vorurteilen und Meinungen, die hier teilweise herrschen, braucht man sich nicht zu wundern, dass die Betroffenen alles tun, um ihre psychischen Probleme zu verstecken und sich bloß nirgendwo outen.

Das klappt doch nicht. Ob jemand zB Antriebsschwierigkeiten und soziale Ängste hat, merkt man schnell genug, bevor man sich rettungslos verliebt. Und sollte man etwas Derartiges zu spät merken, wäre der Crash dann umso härter - auch für den, der seine Probleme zu verbergen versucht.

Für Vorurteile ist es für mich ein massiver Unterschied, ob es um Partnersuche geht oder zB um Interaktion zwischen Bekannten, Freunden, Kollegen usw. Bei meiner Partnersuche achte ich genau und nur darauf was ich WILL (und natürlich was ich bekommen kann = bei was für Männern ich ankomme). Ob das irgendwer als Vorurteil abqualifiziert ist mir egal. Wenn ich einen Partner will, der Akademiker ist wie ich, rechtfertige ich mich dafür vor niemandem, allenfalls diskutiere ich das spaßeshalber mal in einem Forum. Genauso geht es Frauen, deren Partner unbedingt über 1,90 sein muss. Und ebenso darf ein Mann eine Partnerin suchen, die eine Model-Figur und große Brüste hat. Das kann ich für mich selber affig finden, aber das ist schlcht und einfach seine Sache. Bei der Partnersuche gelten andere Regeln als im Alltagsleben.

CVytexx


Wenn diese sogenannte Krankheit die ganze Aufmerksamkeit beider Personen auffrisst, ähnlich vielleicht wie eine Alkoholsucht oder einen andere Sucht, dann würde ich das nicht wollen. Wenn es ständig darum geht, dass der eine Partner pusht und insgeheim auf den besseren Menschen hofft, auf den besseren Partner, ohne dieses Sch.. Problem, oder umgekehrt der andere sich abwertet oder sich hinter der Krankheit versteckt, und die Krankheit so immer grösser wird, wird sie am Schluss alle Lust und Freude auffressen. Dann steht immer im Raum: "Ohne diese Krankheit könnte ich mein wirkliches Leben führen, ich wurde um mein Leben betrogen durch diese Krankheit. Ich habe jedoch versagt." Oder: "Ich habe alles gegeben, jede erdenkliche Unterstützung gewährt. Es hat nichts geholfen, der Partner nimmt alles wie ein schwarzes Loch, er arbeitet nicht an sich, es kommt nichts zurück. Nichts ändert sich, es gibt keine Fortschritte. Er liebt mich nicht, ich bin ihm egal." Oder so ähnlich :-)

Beziehungen ohne irgendwelche Verstrickungen scheinen mir selten zu sein. Dafür braucht es keine Krankheit. Das lässt sich auch nicht im vornherein vermeiden, wir alle machen unsere Erfahrungen. Mir scheint, Du hast Dich schon innerlich dafür entschieden, es einzugehen?

pQarawzell&nusxs


Ich finde ja, dass jeder Mensch eine Chance verdient hat geliebt zu werden. In diesem, unserem Lande werden Katzen über weite Grenzen zu uns geholt und wieder aufgepäppelt. Und einen psychich instabilen Menschen schiebt man auf die Ablagebank...Warum sollte man sich nicht um einen Menschen kümmern und sorgen, (auch in einer Beziehung) der es eben schwer hat, in unserer (zugegebenermaßen brutalen!) Leistungsgesellschaft (man höre!) zu bestehen? Ich würde hier nicht gleich den Rotstift zücken, sondern nachdenken und nachfühlen.

L=ia_n-4Jixll


Mir scheint, Du hast Dich schon innerlich dafür entschieden, es einzugehen?

Ich lese das eher so, dass die Entscheidung nicht bei ihr liegt, sondern dass sie hören möchte, dass ihre Einschränkungen kein Hindernis darstellen (sollten) bei der Partnersuche.

KKanQnNi?cihtKlmagen


Kennt ihr das nicht, dass ihr euch unsterblich in das Wesen und die äußere Erscheinung einer Person verliebt, unabhängig von der finanziellen und der Arbeitssituation?

Warum kann man sein Leben nicht offener und weniger vorgefertigt gestalten? Warum muss alles direkt auf Zusammenziehen/Heirat hinauslaufen und Menschen, mit denen das nicht problemlos oder nur mit finanzieller Unterstützung umsetzbar ist, werden aussortiert?

Fändet ihr es auch okay, wenn euch jemand ablehnt, weil ihr ihm zu wenig verdient oder weil ihr ihm einen zu geringen Bildungsabschluss habt? Derjenige könnte ja auch Angst haben, durch euch runtergezogen zu werden, weil ihr euch nicht in gleichem Maße mit Bildungsinhalten beschäftigt wie er, keinen Uniabschluss habt usw. Eure Arbeit könnte ihm zu banal/einfach sein, weil man wenig dazulernt, keine anspruchsvolle Forschung betreibt usw. Ein großes und schönes Haus mit chicer und moderner Einrichtung wäre mit euch auch nicht möglich zu haben, weil man euch ja sonst teilweise mitfinanzieren müsste.

Ihr habt halt Glück, weil ich wahrscheinlich dem Standard-Lebensstil entsprecht und könnt dann Leute schnell aussortieren, mit denen ihr diesen Standard anscheinend nicht halten könnt. Die Welt könnte aber auch so sein, dass der Standard viel höher ist und ihr schlecht dasteht und nicht gewünscht wärt.

KdanGnNich{tKlxagen


ich = ihr ;-)

CBytexx


Warum kann man sein Leben nicht offener und weniger vorgefertigt gestalten? Warum muss alles direkt auf Zusammenziehen/Heirat hinauslaufen und Menschen, mit denen das nicht problemlos oder nur mit finanzieller Unterstützung umsetzbar ist, werden aussortiert?

Löse Dich vielleicht selber von solchen Standards? Wenn Du Dich selbst mit Deiner Situation versöhnst, wirst Du viele Menschen treffen, die sich auch nicht gross darum kümmern.

Lciahn-Jixll


Fändet ihr es auch okay, wenn euch jemand ablehnt, weil ihr ihm zu wenig verdient oder weil ihr ihm einen zu geringen Bildungsabschluss habt? Derjenige könnte ja auch Angst haben, durch euch runtergezogen zu werden, weil ihr euch nicht in gleichem Maße mit Bildungsinhalten beschäftigt wie er, keinen Uniabschluss habt usw. Eure Arbeit könnte ihm zu banal/einfach sein, weil man wenig dazulernt, keine anspruchsvolle Forschung betreibt usw. Ein großes und schönes Haus mit chicer und moderner Einrichtung wäre mit euch auch nicht möglich zu haben, weil man euch ja sonst teilweise mitfinanzieren müsste.

Ihr habt halt Glück, weil ich wahrscheinlich dem Standard-Lebensstil entsprecht und könnt dann Leute schnell aussortieren, mit denen ihr diesen Standard anscheinend nicht halten könnt. Die Welt könnte aber auch so sein, dass der Standard viel höher ist und ihr schlecht dasteht und nicht gewünscht wärt.

Das Problem ist doch, welche Ansprüche man realistischerweise an die anderen stellen kann, das nicht so zu sehen.

Mwonikxa65


Kennt ihr das nicht, dass ihr euch unsterblich in das Wesen und die äußere Erscheinung einer Person verliebt, unabhängig von der finanziellen und der Arbeitssituation?

Nach meiner Erfahrung ist verlieben nie unsterblich. Die äußere Erscheinung ist das, was am wenigsten haltbar ist, und Probleme, wenn es nicht passt in der Beziehung, können äußerst zermürbend wirken.

In so einem Fall - und den hatte ich schon - würde ich wahrscheinlich der Verliebtheit nachgehen, aber keine Partnerschaft darauf aufbauen. Dann bleibt es eben bei einer auf der äußeren Erscheinung beruhenden Anziehung im Sinne einer Affäre.

X/iraxin


Du kannst das für dich so verlangen....dass es dir egal ist...aber sind es nicht genauso vorurteile wenn du alle für schlecht hälst, die das anders sehen als du?

Du hast gewisse moralische ansprüche zur akzeptanz von psychisch kranken. Das ist total in ordnung. Andere haben aber im gegenzug gewisse moralische ansprüche, dass arbeiten zum leben dazu gehört...das ist auch total in ordnung.

Wenn du jetzt leute ablehnst, weil sie anders denken und dich aber selbst auf das moralisch hohe ross setzt, dann empfinde ich das als falsch.

Ja man kann sich hals über kopf in jemanden verlieben...in jemanden der vllt keine Arbeit hat.

Aber man kann auch sagen "du ziehst mich an...aber mit deinem lebensstil komme ich nicht klar"

Warum ist das moralisch so falsch für dich?

Wir sind alle individuell...jeder hat andre moralische ansprüche an beziehungen.

Selbst wenn du da nicht konform mit der masse hier tickst, kann das für dich in ordnung sein.

Wir versuchen ja auch nicht dich umzustimmen... aber ich habe das Gefühl du greifst uns am und versuchst uns deine meinung aufzudrücken...

Du siehst die welt so...wir sehen für uns die welt etwas anders.

Die welt besteht aus einer vielzahl an meinungen...und wirklich schön ist es wenn wir uns alle gegenseitig akzeptieren...ob nun psychisch krank, gesund, mit Eigenarten oder vielleicht sogar geistig oder körperlich behindert.

Ja wir sollten tolerant gegenüber einander sein.

Aber dann sollte man auch tolerant gegenüber andren meinungen sein...manche können es sich einfach nicht vorstellen...das sollte man dann auch tolerieren.

D-ieKrquemxi


Fändet ihr es auch okay, wenn euch jemand ablehnt, weil ihr ihm zu wenig verdient oder weil ihr ihm einen zu geringen Bildungsabschluss habt

ja, natürlich! Es muss mich nicht jeder wollen, dem einen bin ich zu klein, dem anderen zu groß, zu dünn, zu dick, zu klug, zu dumm etc Jeder hat seine Kriterien, welche Person in sein Leben, so wie er es sich wünscht, passt. Es gibt Menschen, die haben so hohe Kriterien, dass ihr Leben darauf hinausläuft, dass sie lieber alleine bleiben und gelegentlich nur kleine "Zwischenspiele" haben, weil sie keine Kompromisse machen wollen. Andere sind etwas "wahlloser" und haben viele, nicht sehr lange dauernde Beziehungen. Wieder andere haben gleich mit dem ersten oder zweiten Partner das große Los gezogen und sind ein Leben lang mit dieser einen Person glücklich.

Ich finde es absolut anmaßend, über die Kriterien anderer bei der Partnersuche urteilen zu wollen.

DuieKMruemi


Warum kann man sein Leben nicht offener und weniger vorgefertigt gestalten?

Das kannst du gerne so handhaben. Manche haben einen Plan für ihr Leben. Wenn z.B. eine Frau Anfang 30 gerne Mutter werden will, wird sie andere Ansprüche an einen potentiellen Partner haben, als eine 18-jährige. Da jeder nur ein Leben hat, bleibt es doch jedem selbst überlassen, wie er es lebt und auf was er es hinauslaufen läßt.

KEannN"ichNtKwlagxen


Was würdet ihr machen, wenn euer Mann viel mehr verdient? Das würdet ihr doch sicherlich auch dankend annehmen und als euer gemeinsames Geld betrachten, sofern dieser das mit euch teilt. Sonst dürfte man ja immer nur mit Menschen zusammen sein, die ähnlich viel verdienen, da sonst einer immer den anderen mitfinanzieren und/oder zurückstecken würde und das geht ja anscheinend gegen eure Prinzipien?

Ich denke, dass bei dieser weit verbreiteten Haltung (kein Arbeitsloser als Partner) oft mit zweierlei Maß gemessen wird. Jemanden "durchfüttern", nein, selbst durch einen Besserverdiener als Partner mehr Geld zur Verfügung haben, okay.

Nicht jeder bekommt für seine Arbeit und die Energie, die er in Tätigkeiten steckt, ein angemessenes Gehalt. Manche verdienen von Vornherein einfach total viel, andere arbeiten ehrenamtlich (weil sie dann weniger Druck haben) oder in einer Werkstatt für psychisch Beeinträchtigte und bekommen da (fast) gar kein Geld. Also wenn es um den Grundsatz geht "Arbeiten gehört zum Leben", müsste man ja auch diese Art von Arbeit/Engagement anerkennen. Ich schätze aber, dass ein Partner, der nur ehrenamtlich oder in so einer Werkstatt arbeiten könnte, ebenfalls nicht für euch in Frage kommen würde, weil dabei nicht genug Geld rauskommt.

Oder was anderes: Könntet ihr euch vorstellen, mit einem aus psychischen Gründen arbeitsunfähigen Menschen zusammen zu sein, der durch einen Lottogewinn oder ein Erbe sehr viel Geld hat, mehr als ihr selbst?

Das soll alles keine Provokation sein, mich interessiert das Thema ernsthaft, also wo genau für gesunde/"normale" Menschen der Knackpunkt liegt, warum ein psychisch Kranker ohne (normale) Arbeit als Partner ausgeschlossen wird, wahrscheinlich auch dann, wenn er genug Geld gewonnen/geerbt hätte.

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