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Hilfe- Schwangere Freundin hat sich getrennt

D$izzey8x4


HI kleines ich spiele jetzt seit 8 Monaten nicht mehr... ja das kann ich irgendwo verstehen, aber wenn da doch plötzlich das kleine Wesen ist das wir zwei uns gewünscht haben - könnte man sich doch auf jeden fall wenigstens noch einmal zusammenraufen die Liebe wie sie sagt war oder ist ja noch da!!!!!!!

Das Kind kommt ende Januar - Ich wäre bereit Vater zu sein - aber ich weiß nicht ob ich das kann, erstens die Entfernung und zweitens würde es mir das Herz zerbrechen wenn ich ihn immer wieder zurücklassen müsste - ich habe sowas selbst als Kind durchgemacht und das habe ich bis heute nicht richtig verarbeitet

Dmi,zzyx84


Ob ihr es mir nun glaubt oder nicht - ja ich bin zuverlässig und sie könnte mir zu 100% vertrauen - die Liebe ist stärker als jemals zuvor und der Wunsch für die beiden ein Lebenlang dazusein ist unvorstellbar groß

D2izz&yx84


Ich wünsche mir nichts sehenlicher als das alles wieder gut wird aber meine Hoffnung stirbt langsam :(

h%ikl<evi nes


Und doch hast du erlebt, dass deine Gefühle "einfach so" weg waren. Es gibt eben für nichts eine Garantie und manchmal wollen einem andere einfach keine Chance mehr geben.

Jetzt denk mal praktisch und steiger dich nicht in Dinge rein, die noch gar nicht real sind. Solange das Kind nicht da ist, ist auch kein anderer Mann dessen Vater.

Schreib ihr einen Brief und schreib, dass du gerne mit ihr darüber sprechen würdest, wie ihr den Kindes-Umgang organisiert. Versuch dabei absolut weg von "Liebe" und "Beziehung" zu gehen und auf keinen Fall wieder die gleichen Dinge zu sagen, die du bestimmt schon ein paar mal gesagt hast. Einfach nur ums Kind sollte es erstmal gehen. Vielleicht könnt ihr ja so wenigstens über dieses Thema in Ruhe sprechen?

C;leo Edwar(ds v. Davodnpoorxt


Du klingst aber gerade schon ein bisschen nach einem Kind das gerade jammert und verspricht dies und das nieeeee wieder zu tun wenn es doch bittebittebitte XY bekommt/machen darf. ":/

Ich mein, darfst du, sicher darfst du, aber sei dir darüber auch im Klaren.

Ziemlich unfair und egoistisch deinem Kind gegenüber was du so schreibst. :-/ Eigentlich bedeutet es dir doch gar nicht viel, es würde dir was als heile Familie bedeuten, dass es dir besser geht, aber das Kind um seiner selbst Willen liebst du wohl nicht, nachdem was du schreibst.

AMquiBlixa


Wie oft hast du versucht, sie zu kontaktieren, da sie jetzt mit einer kompletten Sperre, Blocken etc. reagiert? Ich an Deiner Stelle würde jetzt mal mindestens zwei Gänge zurückschalten, offenbar fühlt sich die Frau sehr von dir bedrängt. Und seien wir uns ehrlich - einen Vater, der die Dreier-Bezugspersonen-Konstellation fürs Kind zu einem Drama macht, braucht niemand. Wenn du in dem Fall dann auch weinst, jammerst und davonläufst, weil es dir im Gespräch zuviel wird - und deine Ex hat das jetzt offenbar zur Genüge erlebt- würde ich den Kontakt auch erheblich beschränken. Kinder brauchen Stabilität, kein hysterisches Drama.

DZieDosi:sma]chtdpas7Gift


Dizzy84

Es ist hart, dass Du gerade tief in einem emotionalem Loch bist. Viele Menschen haben mit Idealen eine Vorstellung für ihr Leben entwickelt, die sie gern umsetzen wollen.

Leider ist Liebe manchmal nicht genug, um als Paar weiter zu machen. Eine Beziehung entwickelt sich in unterschiedlicher Dynamik. Bei euch war es offenbar so, dass in der Zeit als Deine Ex-Freundin Stabilität, Zuwendung und Sicherheit gebraucht hat, sie zu sehr mit Deinen Problemen, Sorgen und depressiven Phasen befasst war. Da war kein Raum mehr für das Kind, welches in ihrem Bauch heran wächst.

Die zweite Schwierigkeit ist, dass ihr keine längere getragende Beziehung gelebt habt. Die Zeit war viel zu kurz, um einander gut genug kennenzulernen. Für Deine schwangere Exfreundin sah es offenbar so aus, als ob es um ein Strohfeuer ging, dass sich zunehmend verflacht und droht auszugehen. In dieser Zeit stand ihr der ehemals beste Freund zur Seite, und ist in die Rolle des festen Partners rein gewachsen.

Es waren die ihr wichtigen Wochen und Monate, in denen sie den starken Partner an ihrer Seite gebraucht hätte. Du hast offenbar viel zu wenig von ihren Sorgen und Problemen wahrnehmen können.

Zu wenig für die Planbarkeit was eure Zukunft und Tragfähigkeit der künftigen Familie angeht. Für die meisten Frauen ist die Umstellung in der Schwangerschaft ein tief greifener psychischer und emotionaler Prozess.

All das was Deine Ex-Partnerin mit Dir erleben wollte an Freude, Liebe und Zusammengehörigkeitsgefühl konnte aufgrund Deiner depressiven Situation nicht stattfinden. Sie konnte nicht sicher sein, ob Du für sie und das Kind da sein wirst, weil Du Dir Deiner Gefühle zu ihr nicht sicher warst.

Sie konnte nicht davon ausgehen, dass sich das ändern wird. Sie hat das ihr Mögliche versucht zu geben, um Dich aufzufangen, obwohl sie selbst jemand an ihrer Seite gebraucht hat. Diese "Leerstelle" in ihrem Leben hat der beste Freund aufgefangen. Seine Nähe und Fürsorge hat ihr geholfen aus der Angst heraus zu finden, wie es mit der entstehenden Familie weiter geht.

Das Du jetzt leidest wird sie nicht gewollt haben. Aber wirklich stabil bist Du immer noch nicht. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob es soviel verändert hätte in einem Neustart zwischen euch.

Ihre Angst und Unsicherheit war offenbar zu groß. Ein Kind benötigt gefestigte Partner als Eltern, die zeigen wie stabile Verantwortung, Liebe und Fürsorge wahr genommen wird. Daraus entstehen unabdingbare Bindungen und Urvertrauen zwischen Kind und Eltern.

Beim Vatersein geht es nicht nur darum, biologisch seine Gene zur "Verfügung" zu stellen.

Sie stand total hinter mir und hat alles versucht um mir zu helfen - aber irgendwie wurde es nicht besser und der Kontakt zu ihr wurde weniger und nur noch oberflächlich - wir schrieben ab und zu oder telefonierten, wir sahen uns immer seltener - ich hatte zu der Zeit auch ein kleines Spielproblem wovon ich ihr auch erzählte - sie stand wirklich immer zu mir.

Vielleicht gelingt es Dir auch ihre Seite zu verstehen. Eine beginnende Schwangerschaft, Kraft die vom Kindesvater komplett aufgebraucht wurde und das über eine Entfernung von 90 Kilometern. Ihr bester Freund war ihr eigener Anker und hat ihr in ihrem Schmerz beigestanden. Offenbar mit der Konsequenz und dem Verantwortungsgefühl, dass ihr wichtig wurde im Laufe der Monate.

Alles was ihr zwei tun könnt ist darüber zu reden, wie der Kontakt gestaltet werden kann den euer gemeinsames Kind betrifft. Im Vorfeld könntest Du über professionelle Hilfe versuchen mit dem Verlust der Partnerschaft umgehen zu lernen.

Ob es Dir hilft in die Nähe Deines Kindes zu ziehen, um den Vater-Kind-Kontakt aufzubauen wird Deine Entscheidung sein. Die aktuelle Entfernung wird es schwer machen sich regelmäßig als Vater einzubringen, am Alltag des Kindes und seiner Entwicklung Anteil zu nehmen.

Das wird nach der Geburt ein wichtiges Thema sein, dass euer beider Leben und das eures Sohnes betrifft. Aber bis zu diesem Zeitpunkt versuche aus dem emotionalen Loch heraus zu finden. Beleuchte Deine konkreten Wünsche und Möglichkeiten, die Dir als Vater bleiben. Aber versuche Deine Partnerin loszulassen, sie hat ihre Wahl bereits getroffen. Das ist kein leichter Weg, aber sieh nicht nur den Verlust, sondern auch Chancen die sich öffnen könn(t)en, wenn es Dir psychisch und emotional wieder besser geht.

EJhema<ligXero Nutzer >(#56x8697)


Prinzipiell:

Wenn jemand eine Sucht "verlässt" ohne das richtig aufzuarbeiten ist die Gefahr groß, dass derjenige in eine andere - oft gesellschaftskonformere - Variante verfällt.

Ein Beispiel wäre ein Alkoholiker, der es schafft sich von der Flasche zu lösen, dann aber in Co-abhängigkeit rutscht. Das ist nicht so selten. Oder der Raucher der sich das Rauchen abgewöhnt aber danach nicht mehr ohne die tägliche Dosis Schokolade kann.

Der TE hier verhält sich der Art der Argumentation nach typisch wie ein Beziehungssüchtiger Co-abhängiger. Nicht weil er Kontakt zu seinem Kind möchte, sondern durch die Art und Weise wie er versucht diesen Kontakt zu "erzwingen". Da steckt eine emotionale Suchtdynamik dahinter und das gehört dringend von einem Profi angeschaut.

D5izz-y84


Danke euch allen estmal!

-bvietnhamesixn-


Ich würde auf jedenfall einen Vaterschaftstest machen lassen. Bevor du dich hier total kaputt machst.

Und weiter noch finde ich es total bedenklich was viele von euch hier schreiben, nur anhand von dem was er scheibt, schreibt ihr hier harte Dinge, Diagnosen, die ich so dramatisch nicht sehe. Auch finde ich es absolut normal das er noch immer trauert, es geht hier immerhin um etwas. Typisch ein Gedanke der schnellebigkeit von heute, alles schnell abhaken.

DEizzxy84


Danke vietmanesin - habe mich aucch etwas als schuldigen der ganzen Umstände gefühlt nach einigen texten von manchen - es ist doch menschlich, dass ich tieftraurig deswegen bin

DEizzy:8x4


Danke vietmanesin - habe mich aucch etwas als schuldigen der ganzen Umstände gefühlt nach einigen texten von manchen - es ist doch menschlich, dass ich tieftraurig deswegen bin

DoiSzzxy84


Danke vietmanesin - habe mich aucch etwas als schuldigen der ganzen Umstände gefühlt nach einigen texten von manchen - es ist doch menschlich, dass ich tieftraurig deswegen bin

Ddizzxy84


Danke vietmanesin - habe mich aucch etwas als schuldigen der ganzen Umstände gefühlt nach einigen texten von manchen - es ist doch menschlich, dass ich tieftraurig deswegen bin

hziklTeinexs


Klar, es ist vollkommen normal, dass du sehr traurig bist! Aber was hat die Frage, ob du "schuld" bist, damit zu tun? Es ist nicht wichtig, wer schuld ist. Es ist aber wichtig, dass du für dich klar bekommst, dass du ihr Verhalten nun zu akzeptieren hast. Auch wenn du tieftraurig bist.

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