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Wie verarbeite ich das durchlebte?

NRovemdbOer130 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich habe da ein Problem und würde mich gerne an euch wenden:)

Ich bin seit etwas mehr als 1 Jahr mit meinem Freund zusammen. Am Anfang war alles rosarot, allerdings hatte ich nach einigen Monaten ein Phase, in der ich immer schlecht drauf war. Das ging so weit, dass ich ihn da mit reingezogen hab, ihn teilweise dafür verantwortlicht hab und ihn damit sehr eingeengt habe.

Wir haben oft gestritten, er hat in der Zeit 4 mal Schluss gemacht und ich bin ihm jedes mal hinterher gelaufen und habe und eine letzte Chance gebeten. Nach über einem halben Jahr habe ich endlich gelernt, glücklicher zu sein und ijm mehr Freiraum zu geben.

So..Jetzt zu meinem Problem. Unsere Beziehung läuft mittlerweile gut, aber ich glaube, ich habe das ganze noch nicht richtig verarbeitet habe. Ich träume nachts davon, dass er Schluss macht. Außerdem heule ich oft einfach los bis ich bemerke dass dann alles wieder hochkommt und ich dann nicht mehr aufhören kann zu weinen. Und immer, wenn er mir mal nich antwortet, bekomme ich Schweiß Ausbrüche und Wutanfälle, obwohl ich genau weiß dass alles gut ist und er mich trotzdem liebt, auch wenn er mit gerade nicht schreibt. Ich kann aber nichts dagegen tun. Ich denke auch bei vielen Dingen, die er macht und tut, dass er das gegen mich macht, bis mir dann nach einiger Zeit bewusst wird, dass das nichts schlimmes ist und ich oft die lieben und schöne Dinge von ihm übersehe.

Was kann ich tun? Danke für eure Antworten schon mal:)

Antworten
-`vietnamcesinx-


Ich denke du bist ungesund abhängig von diesem Menschen. Das solltest du aber nicht sein. Was du erlebst kenne ich auch, auch mit diesen Träumen. Es ist ein Zeichen das etwas nicht stimmt in deinem Leben. Du solltest mehr auf dich selbst achten, Freude auch für andere Dinge empfinden können, auch mit dem Wissen ohne ihn Leben zu können. Du klammerst dich wie ein kleines Kind an die Mama. Beziehungen halten in den wenigsten Fällen ewig.

N"ullaRchtkfu~enAfzehn


Wir haben oft gestritten, er hat in der Zeit 4 mal Schluss gemacht und ich bin ihm jedes mal hinterher gelaufen und habe und eine letzte Chance gebeten.

Er hat Schluss gemacht, dann bist du ihm hinterhergelaufen und hast ihm eine Chance gegeben? Wohl eher hat er deinem Betteln nachgegeben? Und worüber habt ihr euch so oft gestritten? Und die Themen sind jetzt plötzlich alle vom Tisch?

S"pSringzchHild


allerdings hatte ich nach einigen Monaten ein Phase, in der ich immer schlecht drauf war. Das ging so weit, dass ich ihn da mit reingezogen hab, ihn teilweise dafür verantwortlicht hab und ihn damit sehr eingeengt habe.

Was war da denn genau los?

So wie Du es beschreibst, haben Deine schlechten Stimmungen anscheinend nichts mit dem Verhalten Deines Freundes zu tun bzw. wie es in der Beziehung läuft. Und wenn Du den kleinsten Anlass hast, reagierst Du darauf absolut unverhältnismäßig (z. B. die Schweißausbrüche und Wutanfälle, weil er nicht antwortet). Du setzt es mit Deinem Partner in Zusammenhang, daher wohl auch Deine Wahl des Unterforums "Beziehungen", aber bist Du sicher, dass Du nicht Deine negativen Gefühle nur auf die Beziehung projizierst? Ich glaube nämlich nicht so recht, dass die Beziehung wirklich die Ursache der Probleme ist.

hKammHerhi99


Er** hat Schluss gemacht, dann bist du ihm hinterhergelaufen und hast ihm eine Chance gegeben? Wohl eher hat er deinem Betteln nachgegeben? Und worüber habt ihr euch so oft gestritten? Und die Themen sind jetzt plötzlich alle vom Tisch?

Da steht "gebeten" nicht "gegeben"... ich denke da muss anstatt "und" nur ein "um" hin, dann ergibt der Satz schon Sinn. ;-)

Nmulla1chtfuoenf,zehn


Na, dann hat er trotzdem nachgegeben, weil sie immer wieder gebettelt hat ;-) Sowas ist doch keine Basis für eine funktionierende Beziehung...

R6alpth_HxH


In einer Beziehung ist es wichtig, dass die zwei Menschen in etwas ein ähnliches Verständnis davon haben, wie viel Nähe und wie viel Freiraum es braucht. Wenn das nicht klappt, dann zerbricht das. Man kann sich nicht dauerhaft so verbiegen, dass man da viel kompensieren könnte. Als jemand, der am liebsten Tag und Nacht nonstop mit dem Partner rumhängt kann man nicht mit einem Partner glücklich sein, der am liebsten nur mal einen Tag am Wochenende da wäre und den Rest der Zeit mit Kumpels abhängt oder was auch immer. Dein Partner hat das erkannt und sich getrennt, nur war er damit nicht so richtig konsequent...

Nun versuchst Du Dich zu verbiegen, so sehr, dass Du Alpträume davon bekommst. Du brauchst einen Partner, der ganz für Dich da ist und zwingst Dich, ihm Freiheiten zu geben. Offenbar ist das mehr, als Du verträgst. Nun wird man zwar mit der Zeit reifer und älter, die Eifersucht weicht einem Vertrauen. Aber das Bedürfnis nach Nähe verschwindet nicht einfach. Vieles davon kann man lernen, z.B. dass es nötig sein kann, dass der Partner zweimal die Woche alleine zum Sport geht und man mal die zwei Abende nicht aufeinander hockt. Dazu gehört aber auch das Vertrauen dass der Partner einen trotzdem liebt. Da Vertrauen scheint bei Dir ziemlich erschüttert zu sein, was nach 4 Trennungen nicht eben verwunderlich ist.

Vielleicht wäre ein Schlussstrich und ein unbelasteter Neuanfang mit jemand anderem sinnvoller.

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