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Heilig Abend- Was tun?

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Also mit Heiligabend bin ich sehr eigen geworden. Früher sind wir auch oft in die alte Heimat gefahren. Um dort zwischen meinen und seinen Eltern zu pendeln. Die meiste Zeit an Heiligabend haben wir bei meinen Eltern verbracht - einerseits, weil seine oft arbeiten mußten (noch dazu in Schicht) und andererseits, weil es dort - in meinen Augen - kein bißchen festlich war/ist.

Mittlerweile ist es mir zu blöd, jedes Mal mit Geschenken hinzufahren (die man ja möglichst auch vor den Kids verbergen will, was zunehmend schwieriger wird). Daher ist seit ein paar Jahren meine Bedinungen, daß wir Heiligabend daheim bleiben. Aufgrund der Entfernung kommt da auch keiner, darüber bin ich auch sehr froh. Wir fahren dann halt am ersten Feiertag hin, was auch unschön ist (sind 400 km), aber einen Tod muß man halt sterben.

Dieses Jahr fügt es sich so, daß wir komplett Weihnachten zu Hause uns "alleine" sind (also zu viert) und mein Mann und die Kids erst am 27.12. fahren (ich muß dann wieder arbeiten). Mir kommt das ganz gelegen...

Ich würde an Deiner Stelle auch erst mal an Dich/Euch denken und es so einrichten, daß es für Euch optimal ist. Wenn Euer optimales Weihnachten eben bei den Schwiegereltern ist, dann eben so, dann würde ich sie an einem anderen Tag einladen.

F4lamecMhen79


das seh ich ganz genauso!

Awndrxusch


oh auf welchem Weg ist unsere Gesellschaft nur? :°( Soetwas öffentlich zu raten. :(v

Jahrhunderte lang war es üblich sich in der Familie gegenseitig zu kümmern und an Weihnachten keinen alleine zu lassen.

Und in der jetzigen Wohlstandsgesellschaft werden menschliche Grundwerte ohne Not über Bord geworfen. (wenn man mit seinen Eltern verstritten ist , ist das noch mal etwas anderes)

Auch den Rat: lass sie selbst nachfragen finde ich unakzeptabel, gerade in der älteren Generation gilt noch: man lädt sich nicht selber ein.

Viele Menschen sind unglücklich, weil gesellschaftliche Konventionen sie in einen Rahmen zwingen, in dem sie selbst gar nicht vorkommen und nicht gesehen werden.

Ich frage mich, wie man dieses Thema mit menschlichen Grundwerten in Verbindung bringt ??? Die Mutter hat einen Mund, um fragen zu können, ihr wird ja nichts verwehrt.

Ja, ich rate so etwas, denn ich kenne das schlechte Gewissen gegenüber einer Mutter, die gnadenlos versagt hat. Ich bin gerade dabei, mich davon zu lösen und ich kenne auch die Kommentare a là ist doch deine Mutter etc. Nur, weil Mütter Kinder bekommen, sind diese nicht den Rest ihres Lebens zum Dank verpflichtet.

Und nur, weil in der älteren Generation etwas gilt, muss man sich nicht danach richten. Wenn jemand etwas will - und vor allem: wenn es ihm wichtig ist - dann kann derjenige danach fragen. Auch ältere Menschen können ihr Verhalten noch ändern.

e oVssoee


Unabhängig davon, wie du dich entscheidest, solltest du deine Mutter nicht länger im Ungewissen lassen.

Es sind nur noch wenige Tage bis Heiligabend.

S|heilyagxh


Aber meine Mutter hat ihr Leben nicht zufriedenstellend auf der Reihe und als Einzelkind soll man da immer ausgleichen?

Finde ich nicht richtig.

Immer? ":/

Es geht hier um einen Abend, den Weihnachtsabend.

Ich könnte da nicht glücklich sein, wenn ich wüsste, dass meine Mutter alleine ist.

wginterLsonxne 01


Ja, ich rate so etwas, denn ich kenne das schlechte Gewissen gegenüber einer Mutter, die gnadenlos versagt hat. Ich bin gerade dabei, mich davon zu lösen und ich kenne auch die Kommentare a là ist doch deine Mutter etc. Nur, weil Mütter Kinder bekommen, sind diese nicht den Rest ihres Lebens zum Dank verpflichtet.

woher weist du denn, dass die Mutter der TE knadenlos versagt hat? ":/

Sie ist eigen ja und klar kann man das ihr auch sagen: Mutter ich möchte die und die Diskussionen / meinungen von dir an Weihanchten nicht hören...klar darf und sollte man sich auch mit den eigenen Eltern kritisch auseinadersetzen ( das ganze Jahr)... aber ehe man Weihnachten jemand alleine sitzen lässt , muss schon sehr viel vorgefallen sein und nicht einfach nur unbequem.

Und noch mal: dieses sie kann doch fragen.... man lädt sich nicht selbst irgendwo ein %-| , sondern man wird eingeladen.

Z-imtkeDks7x7


@ Sheileigh

Nein, es gibt in der Vergangenheit viele Erlebnisse die ich als Einzelkind ausgleichen sollte...und teils sogar getan habe. Das reicht von jahrelangen doppelt feiern aller Geburtstage,weil mein Vater und Frau ihretwegen immer an einem extra Tag eingeladen werden mussten...

Irgendwann reichte mir das. Ergebnis: Sie kommt zu keinem Geburtstag,sogar die Einschulungen ihrer einzigen Enkel hat sie sausen lassen...bis hin zu jahrelangem Wehklagen über die eigene missliche Situation mit den Männern/den fehlenden Freundschaften/Geldproblemen/fehlender beruflicher Perspektiven bis hin zu Psycho-Gesprächen über die Vergangenheit.

Nein, diese Dinge möchte ich nicht mehr.

Nach Jahren der gefühlten Zwangs-Verantwortung "weil sie ja sonst niemanden hat", mache ich mich davon frei.

Ich bin weder ihr Daueransprechpartner, noch ihr Ausgleichsmacher...

Mittlerweile denke ich da an meine psychische Belastbarkeit, meine Nerven und meine Energie.

Es geht augenscheinlich "nur" um Heilig Abend. Dahinter steckt aber mehr.

Zeimtk8ekjs77


@ Allgemein

An einem anderen Tag kann ich sie nicht einladen, wir gehen ja sowieso am 1.Feiertag am späten Nachmittag zu ihr. Das ist ihr ganz wichtig, weil der Weihnachtsmann ja auch bei ihr Geschenke für die Kids gebracht hat. Also gehen wir dann hin.

Und wenn ich gewissensfrei auf mich und meine Familie schaue, dann sieht Heilig Abend so aus: Ich koche, wir ( Mann,Kids u ich) essen nett,bescheren und gehen dann zur Schwiegerfamilie wo die Sause für die Kids wartet mit allen Neffen/Nichten. Dort dann bescheren 2.0 ;-D , Weinchen trinken,quatschen, spielen...

Im Prinzip bin ich immer noch nicht weiter...ich gebe mir bis Do.

Ich lasse sie ja nicht im Ungewissen. Nachdem sie letztes Jahr KURZFRISTIG abgesagt hat und wir zum ersten Mal ohne sie Heilig Abend gefeiert haben, geht sie davon aus dass wir wieder getrennt feiern und erst am 1.Feiertag zusammen kommen.

ZxiumtkekZs77


Flämchen, andrusch...schoko...

Danke für das Verständnis! @:)

S|o)lamxie


Ich lasse sie ja nicht im Ungewissen. Nachdem sie letztes Jahr KURZFRISTIG abgesagt hat und wir zum ersten Mal ohne sie Heilig Abend gefeiert haben, geht sie davon aus dass wir wieder getrennt feiern und erst am 1.Feiertag zusammen kommen.

Was Dir ohnein das Liebste wäre, oder? Ich meine, wenn das so klar wäre, dann gäbe es doch diesen Faden nicht, oder? Ich kann Dich gut verstehen in Deinem Zwiespalt, ich kenne das auch gut, wenn auch in anderer Situation, aber ich denke, es wäre doch für alle gut, wenn es geklärt wäre, oder? Dass sie es nicht nochmal selbst anspricht, finde ich auch recht klar. Wenn Du es nicht mehr ansprichst, würde ich mich an ihrer Stelle eben nicht eingeladen fühlen... wenn das so ist, dann muss sie damit leben, aber Du solltest Dir schon überlegen, ob Du das so willst.

F;lameichexn79


Und noch mal: dieses sie kann doch fragen.... man lädt sich nicht selbst irgendwo ein %-| , sondern man wird eingeladen.

dann soll aber doch bitte der Gastgeber (hier die TE) auch entscheiden dürfen, wen sie einlädt!

Fslamelchenx79


Nach Jahren der gefühlten Zwangs-Verantwortung "weil sie ja sonst niemanden hat", mache ich mich davon frei.

Ich bin weder ihr Daueransprechpartner, noch ihr Ausgleichsmacher...

Mittlerweile denke ich da an meine psychische Belastbarkeit, meine Nerven und meine Energie.

Es geht augenscheinlich "nur" um Heilig Abend. Dahinter steckt aber mehr.

Und das ist richtig, dass du dich frei davon machst. Niemand kann dich verpflichten, dein Leben gegen deine Vorstellungen zu leben, nur weil ein Verwandtschaftsgrad besteht. Sowas muss schon von Herzen kommen.

Und ich bin auch sicher, dass es hier nicht nur um "Heilig Abend" geht, sondern um viel mehr.

Was nützt eine heuchlerische Einladung, wenn sie nur aus Anstand geschieht?

Ich bin auch das ganze Jahr für meinen Vater da, tue, mache, organisiere, fahre, putze, kümmere.....und er fährt das ganze Weihnachten zu seiner Freundin (sie wohnen nicht zusammen...) Soll ich das gut finden? Schließlich ist er mein Vater?? Hat eine Tochter, die 364 Tage im Jahr für die Mutter/Vater da ist, nicht auch oder gerade an Weihnachten eine Wertschätzung verdient?? Oder muss man (Tochter) zeitlebens für alles Verständnis aufbringen?

Liebe TE, entscheide nach deinem Bauchgefühl!!! Und lass dir nicht einreden, du seist eine schlechte Tochter :)_

Kerabbel!ufer?le


Ich versteh dein Problem nicht. Wenn du nicht willst, dann lass es doch. Es ist egal, was die Leute hier denken. Da hilft es nicht, wenn du denen, die sie einladen würden oder sie an Weihnachten zumindest irgendwann besuchen würden, deine Meinung 5x erklärst und denen die deiner Meinung sind dankst %-|

Es ist deine Entscheidung, egal wie viele hier ja oder nein dazu sagen.

T6aps


Ich kenne diese Absagen seit dem Tod meines Vaters zur Genüge.

Ich war auch mal der Meinung, meine Mutter an Feiertagen unbedingt holen zu müssen. Einige Jahre hatte sie wenigstens noch den Anstand anzurufen, um (mit welcher fadenscheinigen Begründung auch immer) abzusagen. Aber als mein Mann dann mal vor ihrer Wohnungstür stand und sie meinte keine Lust zu haben, haben wir sie gar nicht mehr zu uns geholt und sind dann lieber die 60 km (an dem Tag der abgesprochen war) gefahren. Und selbst das war ihr irgendwann zu viel, so dass wir unverrichteter Dinge wieder gefahren sind.

und erst am 1.Feiertag zusammen kommen.

Unter der Voraussetzung, dass ihr am 1. Feiertag sowieso hinfahrt, würde ich überhaupt kein schlechtes Gewissen haben.

ZVimtUkeksx77


Hallo!

Na klar ist es meine Entscheidung. Aber um eine Entscheidung zu treffen, hilft ja manchmal der neutrale Austausch...oder eben auch nicht. ;-D

Ich bin echt froh,dass meine Kinder zu zweit sind...Sollten sie später mal über sowas nachdenken müssen, dann können sie sich das aufteilen.

Allerdings bin ich auch zum Glück anders eingestellt bzw habe andere Möglichkeiten. Wäre ich alleinstehend, würde ich mich mit einer ebenfalls Single Freundin ( hat sie nicht) zusammentun und verreisen( das kann sie sich finanziell leider nicht erlauben).

Ich werde in mich gehen und muss sehen, welche "Seite" gewinnt...entweder das schlechte Gewissen oder aber mehr die abgeklärtere Seite a La "Ich kann nix dafür. Es ist ihr Leben...."

Mal ganz banal gedacht, wäre das einfachste: Ich frage und sie lehnt ab. Dann muss ich kein schlechtes Gewissen haben "Hab ja gefragt" und muss trotzdem keinen Heckmeck veranstalten und mich irgendwie verpflichtet fühlen. :)z

LG

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