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Ehe und Kinder heutzutage finanzieller Selbstmord für den Mann?

ARlf1redoJ 'Cx.


Wer heiratet,teilt sich die Sorgen,die er vorher nicht hatte.Gut,das ich aus der Nummer raus bin,mit einem blauen Auge.Für meine Tochter bezahle ich noch Unterhalt,mein Sohn wohnt bei mir seit zwei Jahren.Der hat realisiert,das wenn man bei mir einen Lichtschalter betätigt,auch das Licht angeht.Es gibt auch drei Mahlzeiten am Tag.Das war bei meiner Ex nicht selbstverständlich.

Selbst wenn es am Anfang einer Ehe gut läuft,wer kann denn schon sagen,wie die Partnerin fünf Jahre später drauf ist.

K{urxt


Warum stellt man sich vor einen Beamten und lässt sich seine Partnerschaft vom Staat offiziell bestätigen? Ergibt für mich irgendwie überhaupt keinen Sinn. Finde ich nicht mal irgendwie romantisch.

Weil das für den Fall, dass man Kinder möchte, für den Vater einfach die bessere "Position" ist, auch wenn uneheliche Väter heute rechtlich gleichgestellt sein sollen.

Zum eigentlichen Thema.

Ich bin zum zweiten mal verheiratet ... Ehe 1 war tatsächlich, weil ich dachte, das gehört einfach dazu, als Zeichen der Zusammengehörigkeit ... finanziellen Schaden hatte ich durch die Scheidung nicht (meine Frau hätte für mich zahlen müssen, weil ich Student war ... ich habe dankend abgelehnt.)

Die zweite Ehe ist wg. des Kinderwunsches ... und ich sterilisiert bin, da bekommt man in D keine Fremdsamenspende ohne verheiratet zu sein ... und das mit der Gleichstellung wäre mit einem Gentest vermutlich noch schwieriger gewesen.

Ich bin übrigens immer noch verheiratet, obwohl getrennt lebend, damit das kein "finanzieller Mord" an meiner Frau wird ... solange sie beruflich noch nicht wieder richtig Fuß gefasst hat.

Für mich selbstverständlich, auch ohne dass ich es muss ... denn den Kindern soll es gut gehen und denen geht es am Besten, wenn es der Mutter gut geht ... also tue ich alles, was ich noch kann ... was dann eben meistens nur finanzieller Natur ist.

g[aulloisxe


Als Mann kann man auf ~1000€ Selbstbehalt runtergestutzt werden. Muss schon ein scheiß Leben sein die nächsten 20 Jahre von 1000€ leben zu müssen. Viel Spass beim Aufbauen einer neuen Familie. Das Leben ist nach einer ungünstigen Scheidung praktisch vorbei.

Wenn dir das Leben so eine Angst macht, gibt es nur eins: nicht heiraten, sterilisieren lassen. Darüberhinaus kann ich dir gerne die Adresse meines Exmannes geben, der wird dir dann seine fabelhaften Tricks verraten, wie man es mit Selbständigkeit, Arbeitslosigkeit und sonstigen Kapriolen hinbekommt, minimalen bis gar keinen Unterhalt zu zahlen. Und trotzdem noch recht gut zu leben dabei.

TMa!ps


und wenn man einen Vertrag schließt, will man ja schon sicher gehen, dass es ein für sich selbst günstiger Vertrag ist und man danach nicht pleite geht.

Ist das so?

Einen Mann der nur an Geld denkt und immer seinen Vorteil im Hinterkopf hat, hätte ich längst vor dem Thema Heirat zum Teufel gejagt.

Und ja, ich finde es sehr wohl legitim, dass derjenige der zu Haus bleibt und die Kinder betreut (dem arbeitenden Teil den Rücken frei hält), einen Ausgleich dafür bekommt. Nur muss Mann i.d.R. für die Frau doch kaum noch zahlen?

Such dir doch eine Frau die arbeitet, erziehe Du die Kinder. Dann musst Du auch nichts abgeben.

Obwohl..

…ich habe bei allen 3 Kindern alleinig die Erziehungszeiten genommen (eine Alternative gab es damals ja noch nicht) und müsste bei einer Scheidung zwar an niemanden zahlen, aber einen Teil der Rentenpunkte abgeben. Denn über alle bisherigen Erwerbsjahre gerechnet, habe ich trotz allem mehr verdient, als mein Mann.

Kinderunterhaltszahlungen müssen sein, keine Frage, wobei ich diese von der Höhe her teilweise auch für etwas überzogen halte.

Ich gehe mal ganz stark davon aus, dass Du keine Vorstellungen davon hast, was Kinder so Monat für Monat kosten.

C{omrxan


Ich würde gerne heiraten

Hast du denn eine Partnerin, die dafür in Frage kommen würde? Oder spekulierst du einfach über ungelegte Eier?

LZolaXx5


Es fallen aber immer weniger Kosten an, wenn man nur EINEN Haushalt und EINE Wohnung finanzieren muss, als wenn man die Kosten für ZWEI Haushalte und ZWEI Wohnungen zu stemmen hat (sogenannte Synergieeffekte!). Das muss euch doch klar sein. Es ist immer günstiger und besser wenn die Familie in EINER Behausung wohnt als wenn alles getrennt und doppelt vorhanden ist und bezahlt werden muss.

Logisch, dass man sich etwas erspart, wenn man zusammenzieht. Das darf man dann eben nicht als Normalfall und Anrecht sehen! Und diesen Faktor darf man daher m.E. daher auch nicht den "Trennungskosten" zurechnen. Es fällt einfach eine Ersparnis weg. Das ist ebenso banal wie logisch!

Dem Mann sollte imho auch zugestanden werden sich nach der Scheidung wieder eine Familie aufbauen zu können.

Das sehe ich sehr kritisch. Du tust so als gäbe es ein moralisches Recht auf eine Zweitfamilie, quasi als Ersatz! Das sehe ich ganz und gar nicht so! Wer schon Kinder in die Welt gesetzt hat, soll sich zuerst einmal um diese ordentlich künmern! Das ist nach einer Trennung m.E. schon genug Aufwand. Und auch und gerade wenn die Frau den Umgang hintertreiben sollte, hat man doch damit zu tun für seine Kinder zu kämpfen und trotzdem für sie da zu sein!

L[o%laXx5


Es ist doch ein gesellschaftlicher Irrweg, wenn eine heile Familie immer mehr zu Ausnahme wird und Scheidung, Alleinerziehende und Patchworkschwachsinn zur neuen "(Ab)Normalität" werden.

Wenn du Patchwork als Schwachsinn ansiehst, warum um alles in der Welt forderst du, dass eine Zweitfamilie möglich sein muss?! Das ist ein Widerspruch. Zweitfamilie IST Patchwork. Wenn du kein Patchwork willst, darfst du auch keine Zweitfamilie fordern. ;-) Und wenn du für Zweitfamilien bist, dann bist du auch Pro Patchwork!

C omxran


die für die beteiligten ausser sentimentalem kitsch nur rechtliche und finanzielle risiken mit sich bringt.

Was des Einen Risiko ist des Anderen Vorteil. Die Ehe ist ja nichts als ein staatsrechtlicher Vertrag. Da ist nichts Romantisches, egal wie toll das Kleid war. Es ist eine juristisch gültige Vereinbarung. Nur, weil man sich ganz doll lieb hat, muss man ja nicht heiraten.

Nun ist es aber so wie bei allen Verträgen: man muss sich gründlich überlegen, ob man sie eingeht oder nicht. Jeder Vertrag, der Verpflichtungen beinhaltet, kann zum Risiko werden. Schon ein Mietvertrag hat finanzielle und rechtliche Risiken. Das ganze Leben ist voller Verantwortung und damit verbundener Risiken durch eigene oder fremde Handlungen.

Da braucht man bei der Ehe nicht großartig zu überdramatisieren. Wichtiger ist, dass man sich das gut überlegt und genau weiß, auf was man sich einlässt. Entweder man belässt alles auf dem legislativ vorgesehenen "Default" was Versorgung, Erbfolge, Gemeinschaftsgüter, Entscheidungen im Krankheitsfall, Trennungsmodalitäten usw. angeht, oder man differenziert das in einem eigenen Vertrag. Da geht eine Menge und so einfach ist auch ein Ehevertrag nicht anfechtbar.

Man muss wirklich nicht breit über Dinge lamentieren, zu denen niemand gezwungen wird. Es gibt genügend Menschen, die mit der Ehe gut und zufrieden fahren. Die meisten Menschen machen in der Partnerwahl den Fehler - nicht in der Eheentscheidung. Das darf man nicht vergessen.

bDeet(lejvuZic0e21


Vor allem vollkommen tausch bar ob Mann oder Frau... nur dann müsste es mehr alleinerziehende Väter geben. .

Dann bekommt halt der Mann mit Kind die 1400 und die Frau behält 1000 Euro.

Hat nichts mit dem Geschlecht zu tun.

P?feff7erminzjboRnbon


Herkan, dann heirate halt einfach nicht und setz keine Kinder in die Welt. So einfach ist das.

Kinder kosten nun mal. Und wenn Eure Ehe gescheitert ist, fändest du es richtig, dass Deine Exfrau sich krumm buckeln muss, wegen der Betreuungszeiten wenig verdient und alles für die Kinder drauf geht während Du Dir mit deinem vollen Einkommen ein schönes Leben machst? Um ja kein Geld abdrücken zu müssen? Dreh den Spieß doch mal um. Deine Frau verdient gut, Du hast die Kinder und die will nicht zahlen, weil sie lieber mit ihrem guten EInkommen Eindruck auf dem Neu-Partnermarkt schinden möchte. Fühlt sich scheiße an oder? Mir scheint, Du willst nur die schönen Seiten einer Ehe/ Familie, aber von den Verpflichtungen willst Du nix hören.

Wenn Deine einzige Sorge Dein verdammtes Geld und Dein sorgenfreies Gutverdienerleben nach einer Trennung sein sollte, dann heirate um Himmels Willen bloß nicht.

S$chwe&d(en20x09


Momentan verzichte ich als Frau und Mutter auf mein Geld! Ich arbeite zwar schon wieder 30 Stunden, aber bis ich wieder voll arbeiten gehen möchte, werden noch einige Jahre ins Land streichen. Sollte es jetzt zu einer Scheidung kommen, ist es das Mindeste, wenn mein Mann uns finanziell unterstützt! Denn ich bin für die Betreuung unseres Kindes verantwortlich und verzichte auf meinen Vollzeitjob und meine Rentenbeiträge. Ebenfalls über mehrere Jahre.... aber das ist dann immer alles vollkommen in Ordnung ":/

-7vEiAetna=mesinx-


Absolute Zustimmung Pfefferminzbonbon. Und wahre Stärke besteht im Vergeben. Nur weil die Ehe scheiterte, muss man sich nicht zerfleischen, den anderen ausbluten lassen und die Kinder darunter leiden lassen. Ein Zeichen von persönlicher Schwäche, sein eigenes Ego als Machthaber auszuspielen, dem anderen das verderben zu wünschen. Definitiv schwach so ein Mann. Wer glaubt das man sich als alleinerziehende ausruhen kann und ein Leben voller Zuckerstangen führt, der ist falsch gewickelt. Ich bin es nämlich selbst und es ist alles doppelt schwer. Kenne auch alleinerziehende Männer, denen geht es nicht anders, die einbussen sind enorm und deswegen einfach mal Fresse halten.

c]lacirIext


Ein PACS wie in Frankreich fände ich für Deutschland auch gut, weil es eine Option mehr wäre wie man das Zusammenleben gestalten kann und zwar ohne die Bürokratie einer Ehe bzw. insbesondere der Scheidung. Allerdings ändert das PACS am Thema Kindesunterhalt nichts.

Fakt ist halt einfach, dass zwei Haushalte mehr kosten als einer und mit Kindern kostet es mehr als ohne. Man kann schlicht nicht erwarten, dass es nach der Scheidung wieder läuft wie vorher, als wäre nichts gewesen. Gilt übrigens für beide Seiten.

Kinderunterhaltszahlungen müssen sein, keine Frage, wobei ich diese von der Höhe her teilweise auch für etwas überzogen halte.

Dem Mann sollte imho auch zugestanden werden sich nach der Scheidung wieder eine Familie aufbauen zu können. Welche Frau will aber einen Mann, wenn er nach "Begleichung" der monatlichen Schuld noch 1100€ übrig hat + weitere Altlasten (Kinder).

Mit der Einstellung wäre es echt besser, du lässt das mit Heirat und Kindern. Das ist kein Spiel wo man halt nochmal von null anfängt, wenn es nicht klappt. Wer soll dir denn die zweite Chance bezahlen, der Staat, deine Kinder?

Vielleicht möchte man ja Kinder unter dem Vorbehalt, dass man zusammenbleibt und von den Kindern auch was hat. Kinder sind kein alleiniges Eigentum der Frau.

Das ist verständlich. Allerdings muss man dafür auch etwas tun, indem man sich als Mann ebenfalls um Kinder und Haushalt kümmert, Elternzeit nimmt und ggf Abstriche an der Karriere in Kauf nimmt. Wer das alles der Frau überlässt braucht sich hinterher nicht wundern, wenn die klassische Situation entsteht, dass die Kinder bei ihr bleiben und er Unterhalt zahlt.

P$feffe9rmiFn1zbonbxon


Mich regt sowas immer wieder auf. Dass man von seiner Ex-Frau erwartet, dass sie nach einer Trennung für sich selber sorgt, ist das eine. Aber meiner Meinung nach sollte man sich vorher überlegen wie denn das gemeinsame Leben aussieht. Wenn man sich nämlich gemeinsam dafür entscheidet, dass sie Hausfrau sein wird und sich um die Kinder kümmert, dann muss Mann später auch die Konsequenzen tragen und nicht nur Frau.

Da machen es sich nämlich manche Männer leicht. Erst das Heimchen am Herd während der Ehe haben wollen, am besten noch ein Frauchen aus dem Ausland, was kein Wort Deutsch spricht und weder eine vernünftige Schul- geschweige denn Berufsausbildung hat. Kommts dann zu einer Trennung, soll die Alte mal sehen wie sie selber klar kommt bzw der Staat soll einspringen?

Und ähnlich verhält es sich mit Kindesunterhalt. Klar sind das hohe Beträge. Mit 100 Euro monatlich ist dem Kind nicht geholfen. Das Geld ist ja für Wohnen, Essen, Kleidung, Spielzeug, Schulsachen einfach alles was so anfällt. Aber das soll am besten auch die Frau allein bezahlen? Sie hats ja schließlich bei sich, also nach mir die Sintflut, mir doch egal wer für das Kind bezahlt. Kinder machen können sie alle, dafür grade stehen wollen manche nicht. Ein Bekannter von mir hat es mal treffend ausgedrückt. Tja, Vögeln kann teuer werden - wärste mal besser in den Puff gegangen.

Wem sein Geld so heilig ist, der sollte sich weder Partnerin noch Kinder anschaffen. Nur so ist gewährleistet, dass sein Geld auch komplett seins bleibt.

R:abi'artor


@ Zauberfee

Der Sinn des Heiratens ist, aus staatlicher Sicht, die "Erzeugung und Aufzucht" von zukünftigen Rentenzahlern und die gegenseitige finanzielle Absicherung. Damit verbunden natürlich eine Entlastung der Sozialkassen.

Dafür gibt es einen Steuervorteil.

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