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Ehe und Kinder heutzutage finanzieller Selbstmord für den Mann?

K8enn%enler#nprexis


Solange es gut läuft und die Ehe hält, ist alles okay, aber wenn es zur Scheidung kommt und Kinder involviert sind, bedeutet es schnell mal finanziellen Selbstmord im Fall der Trennung. Bei 50% Scheidungsquote ein zu großes Risiko?

Definitiv. Große Zustimmung. Würde ich meine Freundin heiraten und mit ihr Kinder kriegen könnte sie mich vermutlich hinterher aus meinem Haus werfen und ich dürfte ihr Unterhalt zahlen damit ich die Kinder dann 1x im Monat sehe.

So darf ich ja jetzt wenigstens noch in meinem Keller übernachten, wenn ich besoffen nach Hause komme....

Sjchokoxla(densüchQtixge


Es fallen aber immer weniger Kosten an, wenn man nur EINEN Haushalt und EINE Wohnung finanzieren muss, als wenn man die Kosten für ZWEI Haushalte und ZWEI Wohnungen zu stemmen hat (sogenannte Synergieeffekte!). Das muss euch doch klar sein. Es ist immer günstiger und besser wenn die Familie in EINER Behausung wohnt als wenn alles getrennt und doppelt vorhanden ist und bezahlt werden muss.

Kinderunterhaltszahlungen müssen sein, keine Frage, wobei ich diese von der Höhe her teilweise auch für etwas überzogen halte.

Dem Mann sollte imho auch zugestanden werden sich nach der Scheidung wieder eine Familie aufbauen zu können. Welche Frau will aber einen Mann, wenn er nach "Begleichung" der monatlichen Schuld noch 1100€ übrig hat + weitere Altlasten (Kinder).

Das mit den zwei Haushalten hatte ich in einem meiner Beiträge auch geschrieben - unter dem Strich kommen beide finanziell schlechter weg als vorher. Ist so.

Was die Unterhaltszahlungen angeht -ich kann Deine Zahlen weder bestätigen noch widerlegen, ich kenne mich damit glücklicherweise nicht aus. Trotzdem läßt sich einiges mit Sicherheit vorher regeln, und zwar auch sicher. Man braucht sicher eine Beratung bei einem guten Anwalt, das ist auch klar. Ehevertrag hat ja auch - vom Gesetz her - nicht den Sinn, einen der Parteien übers Ohr zu hauen. Da greifen die Gerichte (zu Recht) ein.

Aber so Typen wie Dich kann ich vielleicht leiden. Dann lass es doch mit Heiraten und Kindern!! Warum willst Du Dir das antun? Keiner ist dazu gezwungen.

Und schreib doch mal, wie Du Dir das FAmilienleben vorstellst? Willst Du, daß Frau daheim bleibt und Dir alles vom Hals hält -und Du läßt sie im Falle des Falles im Regen stehen? Gründest eine neue Familie und sie kann mit den Kindern sehen, wo sie bleibt? Ist das Deine Vorstellung?

Oder bist Du einer, der sich beteiligt, die Kinder mindestens einmal die Woche abholt, sich die elterlichen Pflichten fair aufteilt und sich einbringt? So daß die Frau auch die Möglichkeit hat, weiterhin zu arbeiten und Geld zu verdienen? Und wenn sie nur Teilzeit arbeiten kann (aus familien-organisatorischen Gründen) - dann muß sie dann auch sehen, wie sie klarkommt? Während Du es Dir gutgehen läßt? Ist das Deine Wunschvorstellung? Was hat das mit Fairness zu tun? Und mit Verantwortung für das eigene Tun?

Es liegt bei Dir und Euch, einen Plan zu entwickeln und umzusetzen. Bei uns war der immer klar. Ich wollte nie abhängig sein von (m)einem Mann. Es war immer klar, daß wir die Verpflichtungen aufteilen. Mein Mann wollte nicht Teilzeit arbeiten (jetzt würde er, aber jetzt ist es nicht so einfach), also habe ich das gemacht (nach dem ersten Kind 30 Stunden, nach dem zweiten 27,5, mit sehr gutem Verdienst). Und mein Mann hat Wort gehalten und sich beteiligt. Was aufgrund meiner Arbeitszeiten auch nötig ist. Aber er wollte ja auch, daß ich arbeiten gehe.

Beim ersten Kind hat er auch ein halbes Jahr (alleine, mit allen Verpflichtungen) Elternzeit gemacht, ich habe da Vollzeit gearbeitet. MAchst Du das auch? Oder soll schön die Frau daheim bleiben? Und dann willst Du Dich aus der finanziellen Verantwortung ziehen, wenn es auseinandergeht?

Es liegt ganz bei Euch, was Ihr aus Eurer Zukunft macht. Ich glaube, so ungefähr weiß man, worauf man sich bei seinem Partner einläßt. Wenn sie jetzt schon ein Luxusweibchen ist, das Dein Geld zum Fenster rauswirft, dann solltest Du nochmal über alles nachdenken. Denn das wird bestimmt nicht besser. Ist es jetzt schon eine Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und selbstständig ist - dann stehen die Chancen gut, daß es auch bei einer Trennung vernünftig zugehen wird.

Und die Jobaufteilung und ARbeitszeiten könnt Ihr miteinander besprechen und abstimmen.

Also bitte keine pauschalen Aussagen und Verurteilungen, denn das ist echt zum Kot...!!

SSc/hokoQladenYsüchtigxe


im übrigen bezog sich das auf den TE, Herkan!

C|omraxn


Der Sinn des Heiratens ist, aus staatlicher Sicht, die "Erzeugung und Aufzucht" von zukünftigen Rentenzahlern und die gegenseitige finanzielle Absicherung. Damit verbunden natürlich eine Entlastung der Sozialkassen.

Dafür gibt es einen Steuervorteil.

Funktioniert ja toll, das Konzept ]:D

SUchokol>aden6süchtxige


Und übrigens, die Frauen gehen keine Risiken ein??

Z.B. dass der Vater dann einfach nicht zahlt, sich kein bisschen mehr kümmert und sie komplett allein dasteht, obwohl das Recht auf ihrer Seite ist?

Sich dann entweder sich mit Hartz4 durchschlagen oder (womöglich noch in einem schlecht bezahlten Job) schuften muss, um sich und den Nachwuchs durchzubringen und noch alle Verpflichtungen in Sachen Kind allein trägt? Kein Risiko? ":/

SYtatgusQuoVxadis


Welche Frau will aber einen Mann, wenn er nach "Begleichung" der monatlichen Schuld noch 1100€ übrig hat + weitere Altlasten (Kinder).

Welcher Mann will eine Frau, die ihn nach der Höhe seines Gehaltschecks aussucht?

KBejnnen#lesrnprxeis


Z.B. dass der Vater dann einfach nicht zahlt, sich kein bisschen mehr kümmert und sie komplett allein dasteht, obwohl das Recht auf ihrer Seite ist?

Na da sind die Frauen aber auch selber Schuld dran. Sie können die Kinder ja einfach beim Vater abladen. Dann muss er ihnen entweder etwas zu essen und zum anziehen kaufen oder die Kinder verhungern und erfrieren. Es ist aber eher unwahrscheinlich, dass eine Vater seine Kinder dann wirklich frierend vor der Tür stehen lässt.

Frau könnte derweil dann ganz entspannt mir Hartz IV auf dem Sofa liegen oder arbeiten gehen.

S\cho)koladenYsüchtxige


Nur wenige Mütter werden ihre Kinder irgendwo abliefern, wo sie nicht erwünscht sind. Das lassen die wenigsten Mama-Herzen zu.

cRlaOir&et


Du bist ja ein Herzchen. :-X Kinder brauchen mehr als nur nicht verhungern und erfrieren. Bei einem Menschen, der sich nicht kümmern will, sind sie nicht gut aufgehoben. Sie einfach dort abliefern wäre schlicht grausam.

S8ozxey


Solange es gut läuft und die Ehe hält, ist alles okay, aber wenn es zur Scheidung kommt und Kinder involviert sind, bedeutet es schnell mal finanziellen Selbstmord im Fall der Trennung. Bei 50% Scheidungsquote ein zu großes Risiko?

Wer nichts wagt, der nichts gewinnt. Dieser Schritt ist halt wohl nichts für Menschen die möglichst risikoarm leben wollen. ]:D

Und zum Kindesunterhalt: wenn man sich überlegt was für Kosten monatlich für Kinder entstehen (und das fängt schon mit der größeren Wohnung für ein Kinderzimmer an), braucht niemand denken, dass sich die Exfrau/der Exmann mit dem Kindesunterhalt ein schönes Leben in Saus und Braus macht. :D

SEoNze^y


Welche Frau will aber einen Mann, wenn er nach "Begleichung" der monatlichen Schuld noch 1100€ übrig hat + weitere Altlasten (Kinder).

Reden wir hier von Liebe oder einer Geschäftsbeziehung?

Wer bitte sucht sich den Partner nach dessen Einkommen aus? Auf jemand der das macht, kann man glaube ich getrost verzichten und muss ihm keine Träne nachweinen.

-;vietndamesixn-


Reden wir hier von Liebe oder einer Geschäftsbeziehung?

Wer bitte sucht sich den Partner nach dessen Einkommen aus? Auf jemand der das macht, kann man glaube ich getrost verzichten und muss ihm keine Träne nachweinen

Richtig! War auch meine erster Gedanke, nachdem ich das hier gelesen hatte, man sollte um sich etwas abzusichern einen Partner suchen der auch einen Beruf hat, annähernd verdient usw.

aber so wählt doch keiner seinen Partner aus %-| . Da spielt das eher eine untergeordnete Rolle. Klar gibt es solche Männer und Frauen, aber ob das dann nicht eher ne Zweckgemeinde ist, bleibt dahin gestellt.

AqnonyPmuxs


Wenn ein Mann jemals heiratet und er einigermaßen Grips hat, dann nur mit einem notariell beurkundetem Ehevertrag! Alles andere ist viel zu riskant. Wobei ich der Frau ebenfalls selbiges Vorgehen empfehlen würde.

Da kann noch soviel Liebe im Spiel sein, aber ohne Ehevertrag würde ich keinen Fuß in ein Standesamt setzen.

Tyaps


Vielleicht verdiene ich aber auch genug ...

Ich denke, Du hast wohl eher eine weniger verkorkste Einstellung zu materiellen Dingen und setzt andere Prioritäten im Leben, als einige der Herren hier.

Da kann noch soviel Liebe im Spiel sein, aber ohne Ehevertrag würde ich keinen Fuß in ein Standesamt setzen.

Musst Du ja auch nicht.

Ich wüsste nicht, was wir hätten beurkunden sollen.

Djie zSehxerin


Reden wir hier von Liebe oder einer Geschäftsbeziehung?

irgendwie ist es doch beides ;-)

die auf liebe basierende beziehung wird durch die eheschließung ja tatsächlich eine geschäftsähnliche beziehung - jedenfalls im rechtlichen sinne, mit verpflichtungen für beide seiten. und genau das ist doch der sinn der ehe - sich gegenseitig wirtschaftlich zu verpflichten.

das finde ich absolut nichts schlechtes - manch einer geht vderpflichtungen ein mit wildfremden menschen, bei denen die folgen verheerender sein können, als bei einer gescheiterten ehe ;-D

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