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Problem Taufpatin

MFariJeCxurie hat die Diskussion gestartet


[Urspr. Titel: "Problem Trauzeugin"]

Hallo ihr,

ich benötige eure Meinung.

Die Chefin meiner Mutter ist meine Taufpatin. Habe kaum bis keinen Bezug zu ihr. Sie ist sehr lieb, ja.. aber ich finde keinen Draht zu ihr.

Jetzt besteht meine Mutter jedoch immer darauf, dass ich sie besuche oder mich bei ihr melde, wenn ich in der Stadt bin. Ist mir meist unangenehm, man hat kaum Gesprächsthemen.

Ist man - eurer Meinung nach - verpflichtet den Kontakt zu Taufpatin zu pflegen?!

Oft kommt es zu Diskussion zwischen mir und meiner Mutter, weil sie hinterrücks treffen aus macht ohne mich zu fragen.

Bitte um Tipps und ggf. harte ehrliche Worte

Antworten
E!lBla7x1


Ist man - eurer Meinung nach - verpflichtet den Kontakt zu Taufpatin zu pflegen?!

Angenommen, die Mehrheit würde hier "ja" schreiben, würde sich das auf Dich und Deine Haltung auswirken? Entsprechend bei "nein"? Warum?

ggf. harte ehrliche Worte

Nachdem Du vermutlich schon erwachsen bist: das Hauptproblem scheint mir nicht die Taufpatin, sondern Dein mangelndes Selbstbewusstsein gegenüber der Mutter zu sein. Oder warum meinst Du, Dich ihr unterordnen zu müssen?

MnarnieCurxie


Wenn die Mehrheit "ja" sagen würde, würde mir meine Einstellung sehr zu denken geben. Ich habe schon das Gefühl etwas falsch zu machen, vermutlich weil mir meine Mutter dieses Gefühl gibt.

Stelle ich mich vielleicht nur an?! Empfinden andere mein Verhalten als unmöglich. Das interessiert mich doch...

ASn\dr;ejka


Deine Überschrift ist verwirrend, da schreibst Du Trauzeugin. Aber es handelt sich aber wohl um die Taufpatin.

Ich persönlich empfinde Taufpaten als wichtige Bezugspersonen von Kindern. Du bist aber nun kein Kind mehr und wenn Du mit dieser Frau nichts anfangen kannst, sehe ich auch keinen Grund da irgendeinen erzwungenen Kontakt zu halten.

Ich würde ihr zum Geburtstag gratulieren, vielleicht ne Weihnachtskarte und gut. :)^

MzariJeCurie


Huch Taufpatin natürlich ;-)

Auch als Kind hatte ich nicht viel mit ihr zu tun...

TOheBRlack$Widow


Da deine Taufpatin ja scheinbar auch keinen Kontakt zu dir sucht, würde ich mir da kein Bein ausreißen. Deine Mutter sollte einfach einsehen, daß ihre Einmischung nicht erwünscht ist.

k\atiaGfxox


Also hier würde wohl der Haussegen ordentlich schief hängen, wenn meine Mtter hinter meinem Rücken Treffen für mich ausmachen würde. Würde sie aber niemals tun. Zum Glück!

Wo kommt das denn her, dass deine Mutter so darauf pocht? "Leidet" deine Taufpatin unter dem wenigen Kontakt und heult sich bei ihr aus? Oder ist das mehr so ein "aber das muss man doch"?

Ich habe gerade das bizarre Szenario im Kopf, dass sich eventuell zwei erwachsene Personen, die miteinander überhaupt nichts anfangen können, zu Treffen genötigt fühlen, weil jemand Außenstehendes es aus irgendwelchen Gründen gerne so hätte. %:|

Selbst wenn das so nicht der Fall sein sollte, finde ich deine Mutter extrem übergriffig. Mich würde das tierisch nerven und das würde ich auch deutlich machen. Der Taufpatin würde ich wohl auch eher Karten zu den üblichen Feiertagen zukommen lassen oder hier und da mal 'ne SMS/Mail. Je nachdem wie ihr so kommuniziert.

m#alik6a8x2


Meine Taufpatin ist die Schwägerin meines leiblichen Vaters und meine Eltern sind seit über 25 Jahren getrennt. Obwohl wir alle im selben "Dorf" wohnen, habe ich null Kontakt zu meiner Patin, weder an Geburtstagen noch zu Weihnachten oder sonst wann. Lediglich wenn wir uns zufällig beim einkaufen begegnen dann grüßen wir einander. Mehr nicht. Ich konnte schon als kleines Kind keinerlei Bezug zu der Frau aufbauen. Ich finde es überhaupt nicht schlimm, ein "aufgezwungener" Kontakt bringt doch keinem etwas, vor allem wenn man so gar nix mit einander anfangen kann.

S4chmicdti 7x0


Hmmm, ein Taufpate soll doch das Kind begleiten und sich bei der christlichen Erziehung mit einbringen. Und offiziell ist eine Patenschaft mit der Konfirmation "beendet".

Einen Kontakt aufzuzwingen, der schon früher nicht richtig bestanden hat, finde ich völlig albern. Und das würde ich meiner Mutter auch direkt so sagen.

Meine Tochter hatte eine tolle Taufpatin, zu der sie bestimmt auch später noch freiwillig Kontakt haben wird (beidseitig) und einen Taufpaten, zu dem der Kontakt schon schnell fast abgebrochen ist. Das ist eben so, man kann es nicht erzwingen und manche Wahl erweist sich später einfach mal als falsch.

R}alHph_HxH


Eine Patenschaft beginnt, wenn das Kind noch ein Baby ist. Da ist es wohl ganz logisch, dass es Aufgabe der Patin ist, den Kontakt zu suchen und zu pflegen. Eine entsprechende Gegenleistung in Form von Briefen zu Weihnachten und dergleichen kommt dann später mal. Wenn schon zu diesem Zeitpunkt der Kontakt nicht mehr wirklich da ist, hat die Patin das wohl verschlafen. Das muss nicht schlimm sein, nicht jedem ist es gegeben, einen innigen Kontakt zu Kindern aufzubauen, die nicht die eigenen sind. Aber dann von dem Kind im späteren Leben zu erwarten, diese Lücke zu schließen, finde ich absurd!!

Bairkrenzwexig


ich sehe das auch so, daß man bestimmte beziehungen nicht erzwingen kann.

wenn deine patin an dir interesse hätte, würde sie den kontakt suchen. die aufgabe eines paten is ja die, dem kind christliche werte zu vermitteln. das bedeutet initiative vom paten, nicht vom kind

ich bin selber patin, ich habe die ersten jahre permanent versucht, einen kontakt zum kind aufzubauen, aber es kam einfach GAR nichts zurück damit meine ich nicht großartiges danke oder so, sondern eher, daß ich termine machen wollte und die kamen nie zustande und so etwas - wofür ja auch die eltern verantwortung tragen, wenn das kind sehr klein ist.

ich war dann noch zur konfi eingeladen, aber da standen sich dann halt 2 fremde gegenüber.

B&urgcmaxn


Meist wissen doch weder die Taufpaten noch die Eltern des Täuflings was eigentlich Sinn, Hintergrund und Aufgabe eines Taufpaten sind.

Es ist halt etwas, das mit der Kirche und Glauben zu tun hat, mehr wissen die meisten nicht. Hat man schon immer so gemacht, heißt es. Frag also mal Deine Mutter danach und dann soll sie drüber nachdenken, ob die Taufpatin ihrer Aufgabe nachgekommen ist. Dann hat es sich meist erledigt.

Taufpaten bestehen also oft nur auf dem Papier, sodass man sich einen Kontakt nicht aufzwingen lassen muss.

d3olorxous


@ MarieCurie

Wie alt bist Du denn? Denn ich sehe es wie Schmidti70, mit Firmung resp. Konfirmation ist die Pflicht des Taufpaten erfüllt.

Erhofft sich Deine Mutter vielleicht berufliche Vorteile, wenn Du weiterhin Kontakt mit Deiner Taufpatin und ihrer Chefin pflegst? Hast Du Sie mal konkret nach ihren Beweggründen gefragt?

BVen+itaBx.


Gottchen, warum muß man jemanden besuchen, zu dem man keinen Draht hat?

Erst mal auch die Frage, warum man sich der Mutter unterordnen sollte...

Dieses ganze Taufpatengedöns scheint mir ein Relikt aus Zeiten zu sein, wo eine Mutter bei der Geburt des 8. Kindes auch mal sterben konnte, und da bräuchte es natürlich jemanden, der sich um Kinde kümmerte.

Aber heute? Wo hat ein Taufpate außer Geld zu Ostern, Weihnachten, zum Geburtstag zu lassen, überhaupt noch eine Aufgabe?

Aus dem Grunde habe ich solche Verpflichtungen, die nur ein Klotz am Bein sind, nie angenommen.

Bei meiner Tochter habe ich auch zur Taufe niemanden einbestellt, der sich verpflichtet fühlen müßte....

In diesem Fall hier würde ich in die Stadt fahren, mein Leben genießen und jut is aber so wat von.

Und wenn Frau Mama damit ein Problem schafft, würde ich es bei ihr lassen und nicht zu meinem machen.

m\aliaka82


Eine Patenschaft beginnt, wenn das Kind noch ein Baby ist.

Ist üblich, aber nicht ausschließlich so. Mein Patenkind war zum Zeitpunkt der Taufe 9 Jahre alt. Da hatte man dann auch schon einen Eindruck wie die Chemie zwischen uns ist, was natürlich nicht der Grund der "späten" Taufe war.

Da ist es wohl ganz logisch, dass es Aufgabe der Patin ist, den Kontakt zu suchen und zu pflegen.

Nicht nur Aufgabe der Patin, sondern auch der Eltern des Patenkindes, finde ich. was allerdings damals bei mir in meinen ersten zehn Lebensjahren auch nichts half, trotz regelmäßigem Kontakt und Unternehmungen mochte ich meine Paten einfach nie. Eigentlich konnte ich mit meiner ganzen väterlichen Verwandtschaft nie etwas anfangen, außer meinen Großeltern

Erhofft sich Deine Mutter vielleicht berufliche Vorteile, wenn Du weiterhin Kontakt mit Deiner Taufpatin und ihrer Chefin pflegst? Hast Du Sie mal konkret nach ihren Beweggründen gefragt?

Die Konstellation an sich lässt da natürlich Raum für Spekulationen ":/

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