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Ratschläge/Erfahrungen für Online Dating

ATBCx01


Hallo Brigida

Nur habe ich mich nach meiner letzten ONS Aktion wirklich sehr leer gefühlt und hatte Sehnsucht, es würde irgendwie mehr geben.

Bei einem ONS sind Deine Gefühle soweit ok? Oder würdest Du da auch sagen da ist zuwenig?

Ich schaue gerade in Deinen anderen Faden. Kann aber so schnell nicht alles lesen. Dein Ehrgeiz könnte mit dem Selbstwertgefühl zusammenhängen.

Hier kann man einen Test machen:

[[https://www.palverlag.de/Selbstwertgefuehl_Test.php]]

In Deinem anderen Faden schreibst Du:

Und nicht nach falschen Idealen schielen und mich dabei immer unzulänglich fühlen.

In meinem Buch "Sein Leben neu erfinden" Young, Klosko schlage ich gerade unter der Lebensfalle "Unzulänglichkeit" nach. Dort steht, die Falle entsteht wenn sich Kinder nicht liebenswert oder nicht geachtet fühlen. Kannst Du mit der Aussage etwas anfangen?

Wenn Du Dich mit anderen vergleichst dann nimmst Du eine Gegenposition zu ihnen ein oder Konkurrenzposition. In einer Partnerschaft muss man die Position des Partners mittragen können. Das ist der Unterschied bei einer Verbundenheit mit dem Partner. Wie siehst Du das? Würdest Du auch mit deinem Beziehungspartner konkurrieren?

B(rigxida


@ ABC01:

Bei ONS muss ich eher aufpassen dass ich nicht gefühlsmäßig andocke. Oxytocin schütte ich da schon aus! So sang- und klangslos "danke tschüß das wars" fällt mir schwer. Geht, aber ein paar Tage habe ich dann noch eine Art Sehnsuchtsgefühl. Also insofern: mangelende Emotionen sind glaub ich wirklich nicht mein Problem.

Selbstwertgefühl ist bei mir ein Thema. Das schwankt sehr und ist in manchen Dingen gut/gesund und anderen dann nicht. Ich projiziere alles aufs Äußere und denke dass ich da perfekt sein muss.

Aber mein Auftreten ist wiederum ziemlich selbstbewusst, da ich weiß, dass ich gut mit Menschen umgehen kann, gut small talken kann, charmant sein, "schäkern".

Mit der Aussage dass das Gefühl dUnzulänglichkeit entsteht wenn Kinder sich nicht liebenswert/geachter fühlen, kann ich auf mich bezogen nichts anfangen. Da ich, wie gesagt, in einem liebevollen Umfeld aufgewachsen bin und auch in Kindergarten und Schule beliebt war, keine Probleme hatte.

Ob ich mich in einer Beziehung messen würde bzw konkurrieren? Gute Frage! Vielleicht ein bisschen. Aber schlimmer wäre es wenn ich in einer gleichgeschlechtlichen Beziehugn wäre, da ich eigentlich nur mit Frauen konkurriere und mich messe.

BVrigiCda


@ ABC01:

Und danke Dir, dass Du Dir so viel Mühe machst, dem ganzen auf den Grund zu gehen! @:)

AbB,C0x1


Hallo Brigida,

Ich projiziere alles aufs Äußere und denke dass ich da perfekt sein muss.

Dann sollte man das genauer ansehen. Perfekt bedeutet natürlich auch dass Dich niemand kritisieren kann. Also eine Angst verletzt zu werden und das im voraus schon zu vermeiden.

Irgend etwas in Deiner Jugend oder Kindheit muss es gegeben haben, dass Dich geprägt hat. Das muss nicht unbedingt von den Eltern kommen. Hat Dich einmal jemand in einer peinlichen Situation erwischt oder ähnliches. Ein Schlüsselerlebnis das Dir sehr weh getan hat.

Ist Dein Beruf so, dass alles perfekt sein muss am Äußeren und Du ansonsten Kritik bekommst?

Ein weiterer Punkt: die "Bindung" Wie Du schreibst war Deine Kindheit ok. Dann solltest Du sicher gebunden sein und voll beziehungsfähig.

[[http://blog.vitos.de/allgemein/bindungsstoerung-eine-stoerung-durch-traumata-in-der-kindheit]]

Aus dem Artikel: 70 Prozent aller Kinder sind sicher gebunden. Diese Kinder sind durch ihre guten Erfahrungen in der Kindheit stärker resilient gegenüber psychischen Erkrankungen. Sie haben gelernt, gute Beziehungen aufzubauen und finden diese dann auch in ihrem Freundeskreis und bei ihrem Partner.

30 Prozent aller Kinder weisen eine unsichere Bindung auf. Die unsicher vermeidende und die unsicher ambivalente Bindung sind Bindungsformen, die nicht optimal sind, aber eine haltbare Beziehung zu den Eltern ermöglichen.

Bei Dir würde ich nun sagen, wenn Du perfekt bist für andere , dann geht das auf Deine Kosten. Die Energie die Du dafür aufwendest -> Anderen Nahe, Sich selber fern. Auf Kosten Deiner eigenen Bedürfnisse.

Also die unterbewußte Einstellung: Ich bin nicht ok. Die anderen sind ok.

Gab es in deiner Kindheit, ab den allerersten Lebensjahren eine Trennung wo Du z.B. eine Zeit im Krankenhaus war oder weg von Deinen Eltern. Oder wurdest Du einmal verlassen damals. Etwas wo Du als verlassen werden erlebt hast. Aus der Sicht des damaligen Kindes.

BIrigxida


Also mir fällt wirklich keine traumatisches Erlebnis aus der Kindheit ein, wo ich verlassen wurde, mir verlassen vorkam, oder auch erniedrigt wurde, in peinlicher Situation erwischt.

Ich glaube aber auch nicht, dass man ALLES aus der Kindheit ableiten kann. Manches ist durch spätere Erfahrung gekommen, oder vielleicht durch angeeignete Denkmuster. Vieles was ich jetzt so denke und sage, ist von meiner derzeitigen Stimmung beeinflusst.

Ich habe übrigens keinen Job, in dem man ein perfektes Äußeres haben muss.

Ich habe auch noch nie etwas Negatives über mein Aussehen gehört oder deswegen Probleme gehabt.

Ich projiziere nur alle Unsicherheiten die ich habe (die vllt auch im "normalen" Rahmen liegen, da ich glaube dass die meisten selbstreflektierten Menschen irgendwelche Unsicherheiten mit sich rum tragen) auf mein Äußeres. Das ist eben das was ich sehe und immer checken kann.

Also die unterbewußte Einstellung: Ich bin nicht ok. Die anderen sind ok.

Das kann ich mir bei mir nun nicht vorstellen...Wenn dann noch eher "ich bin nicht ok. Aber die anderen auch nicht" ;-)

Im Ernst: so ein negatives Selbstbild habe ich nicht. Ich finde mich eigentlich schon ok, wäre halt einfach gern die optimale Version meiner selbst.

A{BCx01


Hallo Brigida,

ok. Dann muss man an anderer Stelle weiter überlegen.

Hast Du in der Familie, den Eltern oder Brüder usw. Leute die selber so ein hohes Niveau haben und leben. Also z.B. sehr erfolgreiche Eltern als Maß der Dinge? Die dadurch Dein Bild geprägt haben. Oder den Freundeskreis, wo diese Werte besonders zählen?

wäre halt einfach gern die optimale Version meiner selbst.

Jugend vergeht. Darauf zu bauen finde ich schon mal unglücklich. Das kann kein Happyend haben. Perfekt zu funktionieren finde ich auch unglücklich. Das kostet einfach auch zuviel Energie und besteht aus sehr vielen Verpflichtungen.

angeeignete Denkmuster

Ok. Man kann da auch umdenken. Das was man sich vorstellt haben zu wollen. Stell Dir einmal vor Du hast einen Partner der nicht so perfekt ist (von den Attribiuten) wie Du gerne möchtest. Aber Ihr habt eine glückliche und funktionierende Beziehung und die Leute außen rum sehen das auch, das es da optimal ist. Das wäre dann der Perfektionismus an einer anderen Stelle. Man richtet sein Ansprüche daraufhin aus. Das ist aber nicht an Personen gebunden die im Leben rundum perfekt funktionieren.

BRr0igidxa


Nein, ich habe wieder in Familie noch Freundeskreis so krampfhafte Perfektionisten, Overachiever oder Leute bei denen nur Leistung zählt.

Das kommt aus mir selbst.

Ich glaube ich muss meine Denkmuster ändern und etwas locker lassen.

Stell Dir einmal vor Du hast einen Partner der nicht so perfekt ist (von den Attribiuten) wie Du gerne möchtest. Aber Ihr habt eine glückliche und funktionierende Beziehung und die Leute außen rum sehen das auch, das es da optimal ist.

Das ist zB ein anderer Ansatz. An die Beziehung an sich denken/sich vorstellen, anstatt sich nur einen tollen Mann auszumalen.

Da ist ja bei mir schon eine Art "Denkfehler".

Ich glaube ich wünsche mir ein bestimmtes Gefühl (verliebt sein, jemanden gut finde und von diesem jemand selbst gut gefunden zu werden), von dem ich denke, das stellt sich nur ein mit einem Mann der meinem mir eingeredeten Schema entspricht.

Anstatt einer ehrlichen, funktionierenden Beziehung, in der ich auch geben will, Kompromisse machen, mich auf jemanden einlassen.

Vielleicht liegt da ein großer Teil des Problems.

So, aber das war jetzt auch genug Nabelschau. Mich selbst analysieren (lassen) und ehrlich mit meinen "Schwächen" ins Gericht gehen ist gut. Aber endlos darum drehen möcht ich mich dann auch nicht.

Ich glaube ich habe rational sehr viel verstanden und weiß wie ich ticke und zum Teil warum. Jetzt geht es darum, dass ich das irgendwie ein bisschen loslassen kann und neue Impulse irgendwie umsetzen.

Guten Rutsch allerseits!!

L8.vzanP$elt


Ich glaube ich wünsche mir ein bestimmtes Gefühl (verliebt sein, jemanden gut finde und von diesem jemand selbst gut gefunden zu werden) (...) Ich glaube ich habe rational sehr viel verstanden

Vielleicht habe ich an dieser Stelle den kardinalen Fehler ausgemacht (und nein, es geht nicht um weitere Nabelschau)

Dieses knallharte Verliebtsein (ohne, dass man den anderen wirklich kennt) hatte ich, glaube ich, zuletzt in meiner Jugend. Also so eine Schulhof-Anhimmelei. Da ist dann ganz viel Raum für Phantasie und die Ängste wiederum verhindern zuverlässig, dass da mehr als Phantasie draus wird.

Inzwischen bin ich aber jemand, der sich nicht sooo schnell verliebt. Erst recht nicht auf den ersten Blick. Bzw. wenn es "Variante Blitzeinschlag" war, dann ist die Basis davon ja so oberflächlich, dass es darüber dann auch nicht hinaus ging. Der "tolle Kerl" war dann auch genauso schnell wieder vergessen.

Das hatte ich zuletzt bei einem Mann, mit dem ich regelmäßig Umgang hatte. Komischerweise waren die Gefühle "relativ leise", wenn ich direkt mit Zeit verbracht habe. Also kein Herzklopfen etc., ich konnte relativ normal mit ihm umgehen. Kaum war er dann aber weg oder ich allein zuhause, fuhren die Gedanken Achterbahn. Ob er nun wirklich soooo toll war? Vielleicht, vielleicht nicht. Ich kam nie in die ernste Verlegenheit, das herauszufinden.

Bei meinem jetzigen Freund war es ganz anders. Als ich ihn kennenlernte, wäre ich nie auf den Gedanken gekommen, dass er mal mein Partner wird. Ja, er sah toll aus. War aber extrem zurückhaltend und es sprach noch vieles anderes dagegen, sodass ich ihn nie auf dem Radar hatte. Über die Zeit hab ich ihn näher kennen gelernt (worauf er sehr viel Mühe verwendet hat), wir kamen uns näher und nach einer sich reinschleichenden Begeisterung für ihn kam dann die Verliebtheit und nun, nach 9 Monaten, kann ich sagen, dass wir wirklich ganz wunderbar zueinander passen. Es kamen also auch die Gefühle wie Sehnsucht, Schmetterlinge, Kribbeln, den anderen wahnsinnig toll finden.. Aber, wie gesagt, da hätte ich zu Anfang nie mit gerechnet.

Womöglich verliebst Du Dich auch eher langsam und bist dann enttäuscht oder hakst ihn ab, bevor Dein Herz überhaupt eine Chance hatte, sich für den anderen zu erwärmen. Das ist im Übrigen auch ein Grund, warum Online-Dating, was quasi Blind-Dating ist, für mich nie wirklich infrage kam. Diese künstliche Situation und das gegenseitige Standard-Abchecken wären für mich der Emotions-Killer schlechthin. Denn damit mein Herz anspringt, reicht es nicht "eine Bewerbung" einzureichen.

Ich möchte damit nicht sagen, dass der Weg übers Onlinedating nicht zum Ziel führen kann. Aber auch da denke ich, muss man sich dann auch die Zeit nehmen, den anderen näher kennenzulernen und nicht zu früh zu viel erwarten. Denn die superfrüh aufkeimenden Gefühle können sich ja nur auf Oberflächlichkeiten beziehen und das ist dann ein wenig dünn, sich für eine Beziehung zu entscheiden. Und ich glaube, das ist das, was Du auch selbst spürst und dann regelmäßig den Schluss ziehst, dass es dann wohl nicht der richtige ist bzw. es bei Dir gefühlsmäßig nicht reicht ("Du Dich einfach nicht verliebst").

In kurz: womöglich erwartest Du zu früh zu viel.

Und: Du müsstest Dich auf den anderen einlassen können und wollen - das heißt nun aber erstmal, dass Du investieren musst, ohne Garantie, dass die Reise irgendwo hinführt.

B-rigixda


@ L.vanPelt:

Dass das knallharte Verliebtsein und schwärmen schon eher utopisch ist, zudem im nicht mehr ganz jungen Alter, das weiß ich.

Wünschen tu ich es mir trotzdem, aber es nicht ganz das, was mich hindert.

Was du schreibst klingt ein bisschen so, als ob ich Männer kennenlerne, und die wollten vielleicht mehr, und ich mache dann einen Rückzieher weil ich nicht verliebt bin bzw sie meinen Ansprüchen nicht genügen.

Womöglich verliebst Du Dich auch eher langsam und bist dann enttäuscht oder hakst ihn ab, bevor Dein Herz überhaupt eine Chance hatte, sich für den anderen zu erwärmen.

Aber ich lerne so gut wie nie jemanden kennen, dem ich eine Chance geben könnte!

Weil ich eben nicht ständig "neue" Männer kennenlerne und wenn, dann eben im Ausland, auf Dienstreise, und so dass irgendwie klar ist, da geht nix. Wie geschrieben, ich schäker da durchaus nett mit vielen, aber die sind verheiratet, wohnen in L.A., usw.

Es ist eben nicht so, dass ich ne Reihe von Single-Männern habe, die bereit wären, und ich einfach nur nicht will weil ich nicht überzeugt bin.

Das "Potentielle Material"-treffen ist das Problem. Daher der Gedanke "muss ich jetzt echt online daten?"

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Das "Potentielle Material"-treffen ist das Problem. Daher der Gedanke "muss ich jetzt echt online daten?"

Vielleicht gelingt es dir auch das Ganze ein Stück weit unverkrampfter zu sehen? :-) Online Dating war, meiner Erfahrung nach, zwar lange verpönt, aber ich (mit Ende 20) kenne eigentlich niemanden, der noch nie online gedated hat.

Meinen Ex habe ich zwar im echten Leben kennengelernt, allerdings waren wir beide zu dem Zeitpunkt auch bei der selben Onlinedating-Plattform registriert.

Meinen aktuellen Partner habe ich auch im Internet aufgestöbert. Ich war frisch getrennt, hatte eigentlich alles andere als eine Beziehung im Sinn und wollte nur mal so schnuppern, was sich da so tut. Spontanen sexuellen Abenteuern war ich aber auch nicht abgeneigt, also habe ich mich halt so umgesehen und mit Menschen, die mich vom Profil und vom Schreiben her angesprochen haben, ein bisschen virtuell geplaudert. Wie gesagt, ohne Beziehungsabsichten.

Dann habe ich begonnen mit einem interessanten Mann zu schreiben, wir haben uns täglich lange Mails geschrieben und nach ein oder zwei Wochen ein Treffen vereinbart. Wir haben uns (von den ersten holprigen 5 Minuten abgesehen) fabelhaft verstanden. Und tun das nach wie vor x:)

Natürlich ist Onlinedating so etwas wie Partnersuche. Aber ich denke, es macht vieles einfacher, wenn man Singlebörsen eher als Plattform zum Kennenlernen neuer potentieller Sozialkontakte sieht. Eben ohne sich darauf zu versteifen, dass man dort notwendigerweise rasch einen Partner finden muss. Man schafft so schlicht eine weitere Möglichkeit um neue Menschen kennenzulernen. Unter diesen Menschen kann der Traumprinz sein, muss es aber nicht. Versuchen kann man es auf jeden Fall, finde ich!

Ansonsten gibt es in etlichen Städten ja auch noch Singletreffs, oder so etwas. Eben verschiedene Veranstaltungen, an denen Singles teilnehmen. Das heißt auch nicht, dass sich unter den Teilnehmern der passenden Partner befinden muss, aber man erhöht doch seine Chancen.

Und ebenso wie bei Singlebörsen, weiß man auch bei solchen Veranstaltungen zumindest schon vorher, dass die jeweiligen Menschen nicht in festen Beziehungen sind :-)

B&riGgxida


@ blackheartedqueen:

ja, ich sehe es echt alles zu verkrampft und stelle mir das alles so unangenehm, awkward und anstrengend vor. Aber das sind alles nur Vorbehalte und Bedenken, basierend auf meinen eigenen Fantasien, und teilweise auch (der eher negativen) Erfahrungen anderer. Und darauf kommen dann wieder viele positive Erfahrungen...

Also am Ende bleibt, wie bei fast allem: selbst ausprobieren!

Darf ich fragen mit welchen Apps oder Portalen Du Erfahrung hast?

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Darf ich fragen mit welchen Apps oder Portalen Du Erfahrung hast?

Klar :-)

Meine liebste Plattform war immer okcupid. Man legt ein Profil an, kann ein bisschen was über sich schreiben, Bilder hochladen und Fragen beantworten. Anonym oder öffentlich einsehbar. Dadurch wird dann berechnet ein wie gutes Match der jeweils andere ist. Hat zwar keine absolute Aussagekraft, aber man kann dadurch ein Stück weit filtern. Für mich würden zum Beispiel religiöse Menschen nicht in Frage kommen, ebenso wenig Menschen, die keine Tiere mögen oder zu ehrgeizig oder prüde sind ;-D

Ein guter Freund von mir hat seine Partnerin auch über okcupid kennengelernt, ich meinen Partner eben auch. Und besagten guten Freund auch, aber schon vor Jahren ;-D

Dann habe ich noch Tinder probiert, mein Partner war sowohl dort, als auch bei okcupid registriert. Tinder war zwar witzig, aber nicht so ganz meines. Weil es mir in der Regel der Intellekt ud die Fähigkeit sich (auch schriftlich) ausdrücken zu können, wichtiger sind als das Aussehen. Tinder beruht im Endeffekt (meiner Meinung nach) darauf, erst mal nur nach Aussehen zu selektieren. Wenn man aber nur mal schnell einen beliebigen gut aussehenden Bettteiler finden will, sicher keine schlechte Sache.

Bei badoo habe ich mich auch mal angemeldet, allerdings finde ich das Design schauderhaft. Ich war deshalb nur ca eine halbe Stunde dort. Mein Ex hat aber über die Plattform auch das ein oder andere Mädel kennengelernt.

Mein Partner war auch kurz mal bei einer kostenpflichtigen Plattform angemeldet, allerdings ohne Bezahlaccount. Er hatte eine Zeit lang eine Affäre mit einer Frau von dort, gefunkt hat es aber bei ihm nicht so richtig.

Ich denke, dass man letzten Endes ein bisschen experimentierfreudig sein muss und sich verschiedene Börsen angucken muss. Das Publikum unterscheidet sich von Plattform zu Plattform leicht und unterschiedliche Menschen fühlen sich bei verschiedenen Portalen wohl.

Also am Ende bleibt, wie bei fast allem: selbst ausprobieren!

Eben. Und mal im Ernst: verlieren kann man ja nicht, oder? Wenn es einem zu blöd werden sollte, löscht man den Account halt wieder.

ACB9C0x1


ja, ich sehe es echt alles zu verkrampft

Halb so schlimm. Zum auflockern erst mal:

[[https://www.youtube.com/watch?v=gh9d-0HvLcc]]

In diesem Sinne viel Glück und ein Gutes und erfolgreiches 2017 @:)

BRrimgQidxa


@ blackheartedqueen:

Meine liebste Plattform war immer okcupid. Man legt ein Profil an, kann ein bisschen was über sich schreiben, Bilder hochladen und Fragen beantworten. Anonym oder öffentlich einsehbar. Dadurch wird dann berechnet ein wie gutes Match der jeweils andere ist.

Da muss ich jetzt doch genauer nachfragen. Was heißt denn anonym? Dass man sich quasi ein fake-Profil anlegt, unter anderem Namen?

Ich würde ja solche Plattformen gern mal vorher sehen..also was ich ausfüllen müsste usw, um zu beurteilen, ob ich da dann offiziell gehen würde, mit Foto und Namen.

Geht das zB da? Ist aber ja sicher auch gerade das, was vermieden werden sollte, damit es nicht zum kompletten Spammen verkommt ???

@ ABC01:

Danke, Dir auch ein gutes Neues *:)

EchemaligerV Nutzer (x#515610x)


Da muss ich jetzt doch genauer nachfragen. Was heißt denn anonym? Dass man sich quasi ein fake-Profil anlegt, unter anderem Namen?

Nein ;-D Im Endeffekt gibt es auf der Plattform die Möglichkeit fragen wie zum Beispiel diese hier zu beantworten:

[[http://www.onlinedating.org/wp-content/uploads/2011/07/questions.jpg]]

Dabei kann man einstellen, ob die anderen User der Plattform das von dir angekreuzte sehen können, oder eben nicht. Zum Beispiel kann man Frage zu Haustieren öffentlich beantworten, Fragen zu sexuellen Vorlieben anonym. Habe ich so gemacht, weil man ja nie weiß, wer alles so über das eigene Profil stolpert ;-D

Ich würde ja solche Plattformen gern mal vorher sehen..also was ich ausfüllen müsste usw, um zu beurteilen, ob ich da dann offiziell gehen würde, mit Foto und Namen.

Man kann sich dort auf jeden Fall erst mal nur mit Emailadresse anmelden und sich dann erst entscheiden, ob und wie man das Profil ausfüllen möchte. Foto kann man hochladen, Namen muss man dort nicht angeben. Man legt sich einen Nicknamen zu.

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