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Haben mich meine Eltern überhaupt gewollt ?

O+raUnge,Cafn[yxon


Es ist ganz leicht nach anderen zu schlagen, anstatt mal bei sich selbst anzufangen.

Was trägst denn du zum Familienleben und zur Kommunikation bei?

OYneFqlowxer


@ "Versagt" (ich liebe diesen selbstironischen Nick...)

- Du bist viel weiter, als ich in Deinem Alter. Damals war mir nicht klar, wie stark meine Familie mich beeinflusst und welche "Glaubenssätze" ich bewusst und unbewusst mitgenommen habe.

Ich denke, Du bist auf einem guten Weg.

Zu den Posts, dass Du Verantwortung für Dein Familienleben hast:

- es kostet enorm Energie, als "Kind" zu versuchen, die Eltern zu "ändern" und "was weiß ich alles" zu versuchen und beizutragen, dass es besser wird.

Ich bin eine "ganz liebe" und "verantwortungsvolle" Person. Ich hab mich immer für alles verantwortlich gefühlt. Je mehr man versucht, als "Kind" den Eltern zu gefallen und die Situation ändern zu wollen, umso stärker kommt man in eine Abhängigkeit und lässt einen Haufen Energie "für nix".

Perlen vor die Säue oder Tropfen auf dem heißen Stein.

Mit anderen Worten, es bringt nicht viel. Besser ist es, sich abzugrenzen, herauszufinden, wer man ist und für sich zu sorgen. Herauszufinden, welche Verletzungen stattgefunden haben, was sie mit einem gemacht haben.

Und ja, in gewisser Weise bist Du zunächst ein "Opfer" und tatsächlich auch in einer Art "Opferrolle".

Da kommst Du allerdings raus, indem Du schaust, was die ganze Sache mit Dir gemacht hat. Fühlen, fühlen, fühlen. Auch den Schmerz. Je jünger man ist, umso besser kann man das kompensieren und reflektieren. Vor allem kann man besser "fühlen", was man eigentlich braucht und was momentan nicht gut ist.

Die Frucht der Erkenntnis kannst Du Deinen Eltern nicht zwangsweise in den Hals schieben.

Deswegen finde ich persönlich entsprechende Posts nicht so hilfreich für Dich.

Versuche, vor allem wirtschaftlich unabhängig zu werden. Abitur kannst Du auch nachholen, es ist nichts verloren.

Hör in Dich rein, was Du willst. Es ist ganz wichtig, seinen "Träumen" und "Wünschen" zu folgen.

Was Du Dir jetzt erträumst, wird in vielleicht 10/20/30 Jahren Realität sein.

Einen Weg findet man, wenn ein Wunsch (Wille) da ist. Je jünger Du bist, wenn Du anfängst, Dich zu "befreien", umso besser wird es später.

A!BC0@1


Ich finde man sollte die Personen um sich herum einteilen in Leute die hinter einem stehen und einen unterstützen und auch echt helfen wenn es darauf ankommt.

Auf der anderen Seite Personen die eine Gegenposition einnehmen und (immer) mit einem quasi "kämpfen". Das sind auch Leute die die Interessen gegen einen haben. z.B. Konkurrenten im Leben oder Beruf.

Dann muss man unterscheiden wie fair jemand ist bei den Interssensunterschieden und auch neutrale Positionen. Leben und leben lassen. Also generell ok ist.

Auf der anderen Seite muss man natürlich selber auch ok sein. Das ist nicht immer so einfach, da man als Kind das nicht eigenständig oder bewußt (willentlich) so werden kann. Ein Kind entwickelt sich nach seinem Umfeld.

Jeder muss seinen Platz im Leben finden und einnehmen können. Andere müssen das irgendwo akzeptieren. Die Eltern müssen unterstützen und die Kinder akzeptieren. Wenn die Kinder nicht ok sind, dann sind das die Kinder die die Eltern selber so gemacht haben. Man kann die Kinder nicht dafür (doppelt) bestrafen. Zum einen haben die Kinder Nachteile im Leben und müssen sich auch noch von den Eltern den Zirkus gefallen lassen und das sie nicht ok sind anhören.

Es gibt den Spruch: Deine Freunde kannst Du Dir aussuchen, deine Ursprungsfamilie nicht. Ich finde es mittlerweile ganz extrem wichtig den Freundeskreis und auch Arbeitsstelle (Chef = ganz wichtig) positiv zu haben und die Ursprungsfamile notfalls zu verlassen oder Job wechseln (können).

So sollte man sich auch seine Partner(in) auswählen. Eine Beziehung die sich gegenseitig unterstützt und akzeptiert und nicht eine Beziehung die immer miteinander kämpft (z.B. rechthaben...)

Jemand der es einem schwermacht sollte man meiden. Eltern die einem einen Platz im Leben neben ihnen nicht zugestehen wollen sollte man verlassen. Wo man unterdrückt wird sollte man weggehen. Das setzt immer voraus dass man das bewußt erkennt und dass man auch wechseln kann ohne das es noch schlechter wird.

Es git der Spruch: Love it, leave it or change it.

Vor man weggeht sollte man sicherlich versuchen etwas zu verbessern oder zu verändern, wo notwendig. Wo der gute Wille fehlt dann echt weggehen. Auch wo es keinen Spielraum gibt, weggehen, wenn es nicht anders geht. Gerne werden Beschlüsse politisch gefasst. Da ist dann eine Entscheidung gefallen über die nicht mehr geredet wird. Wenn so etwas durchgesetzt wird auf Deine/(meine) Kosten -> weggehen.

Der Schlüssel zum Erfolg im Beruf ist wechseln zu können (Ich muss da nicht arbeiten) Dann bietet einem die Firma was wenn sie das wissen und einen guten Mitarbeiter nicht verlieren wollen. Deshalb ist eine gute Berufsausbildung auch so wichtig. Außerdem braucht man in Deutschland Geld. Man kann schlecht im Luxushotel wohnen wenn man kein Geld hat. Deutschland ist ein Luxusland im Vergleich zu anderen Ländern. Man wird da hineingeboren. Der Staat erwartet dann das man seinen Beitrag leistet zu der Wirtschaft des Landes und nimmt auch gnadenlos Steuern. Das stemmt man am besten über ein ausreichendes Einkommen. -> gute Berufsausbildung

In diesem Sinne, ein gutes neues Jahr an alle @:)

mfond+stqerne


Hallo "Versagt",

also, bei den Reaktionen auf den Eingangspost, könnte ich verstehen, wenn Du Dich nicht wieder meldest. Aber ich würde es gut finden, wenn Du Dich nicht so schnell entmutigen lässt, und doch noch etwas schreibst.

@:)

Auch ich wünsche Dir alles Gute und viel Glück für das neue Jahr.

:)*

mc a r vG i xn


@ Versagt

Sicher ist das eine Frage die viele mal für eine kurze Zeit beschäftigt, aber ich denke darüber nun schon seit einer ziemlich langen Zeit nach.

Jupp, aber wie hier schon einige schrieben darf die Antwort darauf auch lauten, dass diese Frage für die Gestaltung deines weiteren Lebens keine Rolle spielt. Es hilft dir ja nix, wenn du die Antwort kennst.

Dann kommt noch dazu, dass er mir seit sicher 9-10 Jahren sagt, wenn ich 18 bin muss ich ausziehen.

Dann würde ich ehrlich gesagt auch daraufhin arbeiten. Es ist doch super, wenn du ein Umfeld verlassen kannst, was dir ohnehin nicht wirklich gefällt ;-)

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