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kein Heiratsantrag - traurig.

G!ran6atap&felkCerxn


Weiter oben schriebst Du, es ginge Dir v.a. um die Ungewissheit, dass er sich evtl. doch nicht sicher sein könnte, für immer mit Dir zusammen zu bleiben. Da gibt es doch eigentlich gar nichts zu befürchten, nachdem er so konkret mit Dir plant in punkto Kinder..

Nein, eigentlich natürlich nicht. Und es ist ja auch nicht so, dass ich ganz konkret befürchte, dass er die Beziehung über kurz oder lang beendet, wirklich nicht. Das ist eben eher so eine kleine gemeine (und wirklich unnötige!) Gedanken, wenn ich mich zu sehr reinsteiger.

Und mal ehrlich "weils so schön ist und alles", nur wegen einem Tag romantischem Gedöns: von sich aus kommt da so gut wie kein Mann drauf, dass eine gestandene erwachsene Frau so tickt

Das Thema kam hier ja schonmal auf: Aber was ist denn ein guter und "nicht peinlicher" Grund heiraten zu wollen? Darf man sich nur eine Hochzeit wünschen ohne belächelt zu werden, weil man Steuern sparen will?

Warum heiraten dann überhaupt so viele in Weiß mit viel Gedöns, wenns nur ein peinlicher Kindertraum ist? Mh? ":/

@ MonCherie1985

Danke dafür, vielleicht muss ich die Hoffnung ja auch noch nicht aufgeben ;-D

Aber mal ehrlich, es ist doch bescheuert sich einen schönen Tag mit so ätzenden Gedanken kaputt zu machen. Warum machen wir das? Mir geht das ja manchmal auch so - klar, dann ist nicht der ganze Tag hinüber, aber ohne dieses "Naa, fragt er mich heute??" wäre es doch oft viel entspannter.

Dabei bräuchte ich nicht mal großes Tam-tam beim Antrag, er darf mich auch beim Abendessen fragen :-D

Du hast garkeinen Grund dich jetzt schon zu verloben.

Ja, das stimmt natürlich. Und dass wir nach einem Antrag die Hochzeit wohl auch gleich planen würde fürs nächste Jahr, davon gehe ich aus. Vielleicht schaffe ich es ja auch, das Thema mal aus dem Kopf zu bekommen. Ich gebe mein bestes!

Nun sind wir übrigens gerade dabei uns ein neues Auto zu kaufen, schauen schon viel rum und überlegen, was für eines es werden soll. Und hauptsächlich werde ich dann damit fahren. Meine Gedanken dabei: Was ist eigentlich mit dem Nummernschild? Eigentlich wollte ich gern meine Initialen drin haben, aber aber... ich will doch seinen Namen annehmen, wenn wir heiraten :-o

Also - jetzt schon die "neuen Initialen" (und dann heiratet er mich niemals, haha)? Dann fragen mich alle und mah... nein. Aber - meine jetzigen Initialen? Das würde mich schon wieder traurig machen. Darauf wird es wohl hinaus laufen.

Jaja, ich bin super dadrin, mir selbst die Laune zu verhageln %-| ;-D

LlolaTXx5


Wunschkennzeichen sind doch wohl völlig unnötig! Nimm doch einfach ein normales! ;-)

LhilaLxina


Vielleicht schaffe ich es ja auch, das Thema mal aus dem Kopf zu bekommen. Ich gebe mein bestes!

vs.

Also - jetzt schon die "neuen Initialen" (und dann heiratet er mich niemals, haha)? Dann fragen mich alle und mah... nein. Aber - meine jetzigen Initialen? Das würde mich schon wieder traurig machen. Darauf wird es wohl hinaus laufen.

Wenn selbst das Kennzeichen deines neues Autos dazu führt, dass du an den bisher nicht stattgefundenen Antrag denkst und du traurig bist, ohne dass er überhaupt ahnt, dass du solche Gedanken hast, läuft doch etwas schief.

Das Thema bei dir im Alltag so allgegenwärtig - red doch endlich einmal offen mit deinem Freund.

Mit ihm offen und erwachsen (und nicht angetrunken) drüber zu reden ist doch meilenweit von "ihn dazu drängen" entfernt.

Du bist gedanklich so viel weiter als er und er hat sehr wahrscheinlich nicht die geringste Vorstellung, wie es bei dir aussieht.

Nur ganz am Rande, weil hier mehrmals erwähnt wurde, wie lange man an Vorbereitungszeit braucht: In sechs Wochen lässt sich mit ein wenig Glück eine richtig tolle, stilvolle und feierliche Hochzeit planen. Selbst ausprobiert. Und das übrigens komplett ohne Zeitdruck, sondern einfach weil alles sich so gefügt hat.

M1UsiCfdan7x3


Dieses Theater, das bei einer Scheidungsrate von 50% immer noch ums Heiraten gemacht wird, ist mir unbegreiflich.

Und das alles nur, weil Disney euch schön von klein auf eingeimpft hat, dass das Happy End erst dann komplett ist, wenn die Prinzessin am Ende auch den Prinzen geheiratet hat. Denk mal drüber nach.

CxoteS3auvaxge


Warum heiraten dann überhaupt so viele in Weiß mit viel Gedöns, wenns nur ein peinlicher Kindertraum ist? Mh? ":/

Na weil es so üblich ist/ damit man was zum Angeben auf Facebook hat/ weil eben viele diesen peinlichen Kindertraum haben ...

Dass etwas verbreitet ist, heißt noch lange nicht dass es "gut" ist. Natürlich auch nicht, dass es "schlecht" ist. Es heißt einfach gar nichts.

Und wenn du dir in dem Zusammenhang jetzt über ein Autokennzeichen Gedanken machst, hast du echt ein Luxusproblem. Dann gibts halt kein "Wunschkennzeichen" und fertig.

M&il5ka68


Dieses Theater, das bei einer Scheidungsrate von 50% immer noch ums Heiraten gemacht wird, ist mir unbegreiflich.

Und das alles nur, weil Disney euch schön von klein auf eingeimpft hat, dass das Happy End erst dann komplett ist, wenn die Prinzessin am Ende auch den Prinzen geheiratet hat. Denk mal drüber nach.

:)^

c-hiefo3latu


Neues Auto: schaut ihr denn darauf, dass es "Kindertauglich" ist oder ist selbst das noch kein Thema? 2-Türer sollen extrem unpraktisch sein mit Kinder, Kinderwagen etc.

Wegen Wunschkennzeichen: nimm es explizit mit den NEUEN Initialen! Vielleicht ist das dann der gewünschte Wink mit dem Zaunpfahl! Du darfst winken, damit er mal in die Gänge kommt oder nicht?

LAil.aLina


Wenn ihr Partner - obwohl das Thema bei ihr ja offenbar non-stop präsent ist und sie unter dem fehlenden Heiratsantrag leidet - das bisher nicht mitbekommen hat (sonst hätte er ja nicht noch vor kurzem gefragt, ob sie denn überhaupt heiraten will...) - der wird keinen "Wink mit dem Autokennzeichen" verstehen.

Redet als erwachsene Menschen drüber, genauso wie über Kinderplanung, Autokauf, Urlaubsbuchung. Alls andere bringt nur weiteren Frust.

G-ranaUtapfJelwkerAn


ohne dass er überhaupt ahnt, dass du solche Gedanken hast, läuft doch etwas schief.

Dass er "überhaupt nichts ahnt" halte ich inzwischen für wirklich unmöglich.

Mit ihm offen und erwachsen (und nicht angetrunken) drüber zu reden ist doch meilenweit von "ihn dazu drängen" entfernt.

Direkt oder indirekt war das Thema nun aber schon so häufig auf dem Tisch, dass ich ihn vielleicht nicht dränge, sicherlich aber auch damit nerve. Und ich nehme ja irgendwie auch jede Gelegenheit auf irgendein aktiv werden und "mich überraschen", wenn ich permanent wieder irgendwas ansprechen will.

Denn nein, dieses "wir beschließen gemeinsam zu heiraten, ohne Antrag" möchte ich (im Moment noch) nicht.

Na weil es so üblich ist/ damit man was zum Angeben auf Facebook hat/ weil eben viele diesen peinlichen Kindertraum haben ...

Dass etwas verbreitet ist, heißt noch lange nicht dass es "gut" ist. Natürlich auch nicht, dass es "schlecht" ist. Es heißt einfach gar nichts.

Wenn man das als peinlich bezeichnet, impliziert das für mich irgendwie schon eine Wertung ":/

Aber vielleicht darf ich mir ja auch aussuchen, ob ich peinlich bin, nur auf facebook angeben will oder ohne nachzudenken Konventionen folge ;-)

Und wenn du dir in dem Zusammenhang jetzt über ein Autokennzeichen Gedanken machst, hast du echt ein Luxusproblem.

Natürlich ist es das! In jeder Hinsicht! Streite ich ja gar nicht ab.

Und das alles nur, weil Disney euch schön von klein auf eingeimpft hat, dass das Happy End erst dann komplett ist, wenn die Prinzessin am Ende auch den Prinzen geheiratet hat.

Genau, Disney wars. Wegen Disney heiraten Menschen schon seit Generationen. Ich muss mal meine Eltern fragen, die haben das bestimmt auch nur deswegen gemacht ]:D

schaut ihr denn darauf, dass es "Kindertauglich" ist oder ist selbst das noch kein Thema?

:)z Haben extra drauf geachtet, dass der mittlere Sitz hinten nicht nur so ein absoluter "Notsitz" ist und man hinten genügend Beinfreiheit hat ;-)

H%ats!cheps ut_


Ich denke nicht, dass du dich für deine Gründe rechtfertigen Brauchst. Wenn manche Heiraten blöd finden, ist es ok. entscheidend ist allerdings, dass es in der Beziehung passt.

Und irgendwie bin ich auch am Zucken, was eure Kommunikation angeht. Wir hatten ein anderes Thema, wenn es auch nicht so langwierig war/ist: Mein Freund und ich sind nicht verheiratet und da ist Anerkennung Vaterschaft noch einmal ein spannendes Thema. Mein Freund hat da eine A...ruhe weg. Ich wollte bereits einen Termin beim Amt online machen, das war ihm dann örtlich zu weit weg. Er wollte sich jetzt selbst drum kümmern. Wie es dann so ist, er hat es geschoben und auf einmal trat eine Situation ein, wo ihm die Anerkennung gut geholfen hätte (Krankenhaus). Wisch war natürlich nicht da und der Herr kam ins Schwitzen. Jetzt hoffen wir, dass es noch vor der Geburt klappt, sonst muss er eben warten. Allerdings habe ich keine großen Gefühle dabei, also, ich bin mir sicher, dass er das Kind will und er einfach mal wieder die Situation völlig falsch eingeschätzt hat.

Was ich damit sagen will: Bei euch sind es ja nicht die praktischen Gründe, sondern eher die emotionalen Gründe, die für dich relevant sind. Da ist ein Druck aufbauen natürlich deutlich schwieriger (und eh fraglich), weil es nicht wirklich Konsequenzen gibt. Mein Freund darf im Zweifelsfall nicht in Kreißsaal, wenn ich schlecht drauf bin ]:D an eurer Beziehung ändert sich für ihn gefühlt nichts. Eure Kommunikation finde ich nicht sonderlich Klar bzw sehe ich nicht, wie das Dilemma gelöst werden soll: Er scheinst das Thema nicht als emotional so wichtig anzusehen, dir brennt es unter den Nägeln, beschäftigt dich andauernd, aber du erwartest von ihm den ersten Schritt. Für mich eine Patt-Sitiuation, wo sich einer bewegen muss. Und im Zweifel wirst du diejenige sein, weil du den größeren Druck hast. Denn das bisherige Vorgehen fruchtet nicht wirklich, oder?

Rialpxh_HH


Du willst unbedingt heiraten, weil Du in der Hochzeit vor allem ein romantisches Bekenntnis siehst, die Krönung einer Beziehung, den Gipfel der Liebe. Aber mit Verlaub, das ist sie nicht. Nicht nur. Du verdrängst den wesentlichen Teil, der Deinen Freund vermutlich umso mehr beschäftigt.

Eine Hochzeit ist nüchtern betrachtet zunächst mal ein Verwaltungsakt, der eine Ehe begründet. Die Ehe ist eine Zweckgemeinschaft, die dazu dient, sich gegenseitig rechtlich abzusichern, was die Versorgung angeht und die Beistandsleistung, wenn einer nicht mehr entscheidungsfähig ist. Gerade in Punkto Versorgung ist das ein Vertrag auf Lebenszeit, der unkündbar ist. Den Zugewinnausgleich kann man ausschließen, aber vieles auch nicht. Gemeinsam erworbene Rentenansprüche beispielsweise sind nicht vertraglich ausschließbar.

Wenn einer der Partner für die Kindererziehung zu Hause bleibt oder Teilzeit arbeitet, halte ich es für 100% gerechtfertigt, diese Versorgungsgemeinschaft einzugehen, mit all ihren Konsequenzen, die sich auch im Falle einer Scheidung Jahrzehnte später noch ergeben. Es ist nur fair.

Ebenso halte ich es aber für absolut nachvollziehbar, dass man ohne Kinder diesen Schritt nicht geht. Bei aller Romantik, die Scheidungsraten sprechen Bände und da muss man sich nicht sehenden Auges in ein Abenteuer stürzen, bei dem man im Falle eines Falles auf jeden Fall verliert. Der Verlierer ist in diesem Falle der besser verdienende. Die Steuerersparnis mag einiges davon auffangen, aber im Alter von sagen wir mal 3000€ Rente die Hälfte hergeben zu müssen für jemanden, mit dem man nicht mehr zusammen ist, obwohl der andere keinerlei Entbehrungen für Kindeserziehung in Kauf nehmen musste... Da zählen dann auch keine romantischen Attitüden vonwegen "ich will aber, es ist ja sooo schön...". Das Verlangen nach einer Hochzeit ist in dem Fall das verlangen, dass der Partner zeitlich über die Trennung hinaus für einen einsteht. Warum sollte er?

Die Entscheidung fällen Bauch und Kopf. Je nachdem ob Dein Freund eher nüchtern und kopfgesteuert ist oder romantisch nach Bauchgefühl handelt, fällt das so oder so aus. Je mehr das mit den Kindern konkreter wird, desto mehr wird auch der Kopf sagen - ja, es macht Sinn.

dLannaex87


Jetzt hoffen wir, dass es noch vor der Geburt klappt, sonst muss er eben warten.

Mah ne. Das muss er vorher hinbekommen weil sonst badest du das mit aus weil du mit frischem Baby innerhalb von zwei Wochen da antreten musst, weil er nämlich dann den Namen des Babys und die Anmeldung nicht machen darf. Das hab ich nämlich durch, kann ich nicht empfehlen. Voll toll wenn Baby brüllt, Milch fließt und man komplett durchweicht beim Beamten sitzt, während es schreit und schreit und einfach Hunger hat ... war beim zweiten Mal viel besser. Mann hatte vorher alles erledigt, ging hin, reichte Namen ein und ich lag schön im Bett. So muss das.

Granatapfelkern

Ich finde du hast eine gewisse Zwanghafte Tendenz, bei dem Thema. Ehrlich, das Kennzeichen?! Irgendwie wäre es eventuell doch mal gut sich Gedanken zu machen weshalb das SO entscheidend geworden ist.

d[anaxe87


ralph

Die letzten Änderungen des Scheidungsrechts schützen den Herrn der Schöpfung vor solchen Ansprüchen. Selbst mit Kindern bekäme ich von meinem Mann nur für maximal drei JAhre Erziehungszeit der Kinder Rentenpunkte. Deswegen fühlen sich ja soviele Frauen an die Arbeit gezwungen und machen das, auch wenn sie die Kinder gar nicht in die Krippe geben wollen würde.

H>akts=che3psuxt_


Aber ich muss ja dabei sein und die können mich ja nicht mit Bett ranrollen ]:D alleine darf er angeblich nicht hin? Sonst gehen wir zum Notar, ist zwar teurer, aber da sollte es auch gehen.

GMranatRapfelkTerxn


Naja, ich habe ihn ja nun auch schon ganz klar darauf angesprochen und gesagt, dass ich heiraten möchte und ich es okay finde, wenn er das nicht will, er soll mir das dann bloß so sagen. Er meinte: er hat lange nicht darüber nachgedacht.

Wenn wir mal auf einer Hochzeit waren, haben wir auch immer darüber gesprochen was schön ist und was nicht, und durchaus viel in die Richtung, wie man selbst es machen würde - aber ja, mir ist klar, dass das nicht unbedingt bedeutet, dass man auch die eigene Hochzeit insgeheim plant ;-) Aber durchaus auch mal zwischendurch von seiner Seite aus Überlegungen, wen man so einladen würde, ganz ohne dass es da einen konkreten Anlass zu gab.

Es fallen immer mal Andeutungen, von der Familie sowieso. Wir hatten das Thema mit dem Testament und sowas, bei dem ich auch meinte, dass er mich ja einfach heiraten könnte :-D

Und dann hat er mich eben nochmal konkret gefragt, ob ich denn heiraten möchte, dass ihm das nicht so bewusst gewesen sei, etc. - ja, wir waren da angetrunken, aber das heißt doch nicht, dass man den anderen dann nicht mehr für voll nehmen kann und nur Blödsinn redet ":/

Dass ich er keine Ahnung hat und ich still leidend warte ist also ziemlicher Unsinn. Und ihn jetzt nochmal und nochmal drauf anzusprechen, trägt wohl eher nicht dazu bei, dass ich entspannter bin. Oder dazu, dass er dann das Bedürfnis bekommt mir unbedingt einen Antrag zu machen.

Einerseits sagst du ja auch selbst:

Bei euch sind es ja nicht die praktischen Gründe, sondern eher die emotionalen Gründe, die für dich relevant sind. Da ist ein Druck aufbauen natürlich deutlich schwieriger (und eh fraglich), weil es nicht wirklich Konsequenzen gibt.

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