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kein Heiratsantrag - traurig.

cKriee%charwlie


Wenn er nun gesagt hat, dass er heiraten will, nemmt Euch nen Kalender und macht einen Termin aus. So macht man das normalerweise, wenn man was wirklich plant und redet nicht nur darüber.

Wir haben damlas die Gartenparty nach dem 100jährigen Kalender geplant ;-D

Und wenn Du Angst hast, dass ihn das verschreckt, weißt Du, woran Du bist, dass das Thema Heirat nichts für ihn ist.

Nach 10 jahren bin ich da eh davon überzeugt, selbst, wenn es ihm egal wäre, hätte er es in der Zeit für Dich getan. Also will er nicht.

Ich würde aber an Deiner Stelle ihn bestimmen lassen, wie das dann abläuft.

c7riecMhjarlxie


Aber es ist eben NICHT ok für dich, wenn du nie heiratest.

Natürlich wäre es okay. Ich sage nicht, dass ich nicht traurig wäre und mir das prinzipiell wünsche. Es gehörte immer in meine Lebensplanung und natürlich wäre ich enttäuscht, wenn ich nun nie heiraten würde.

Aber das widerspricht sich doch!

Lies' Dir das mal durch. Du willst heiraten. Das ist doch voll okay. Er sagt, er will auch. Ende und Aus. Temin und Schluss.

Und mach' Dir keinen Kopf:

ich bin überzeugt, wenn es "gegen seinen Willen" ist, fällt ihm was ein, es abzublasen. ;-D

GGran1ataspfePlkexrn


Wenn er nun gesagt hat, dass er heiraten will, nemmt Euch nen Kalender und macht einen Termin aus. So macht man das normalerweise, wenn man was wirklich plant und redet nicht nur darüber.

Ist es so ungewöhnlich, dass man nicht unbedingt komplett unromantisch beschließt zu heiraten, sondern es einen Antrag geben soll?

Aber das widerspricht sich doch! Lies' Dir das mal durch.

Ist das so? Muss für dich alles, was du dir wünscht auch zwangsläufig eintreffen, und wenn das nicht so ist bist du nicht in der Lage damit zu leben und trotzdem glücklich zu sein?

HgatschDepsutx_


Ist es so ungewöhnlich, dass man nicht unbedingt komplett unromantisch beschließt zu heiraten, sondern es einen Antrag geben soll?

Vor diesem Hintergrund würde ich da nichts mehr als romantisch empfinden, wenn ich ehrlich bin. Das könnte ich gar nicht mehr ausklammern, dieses Hin und Her.

Und irgendwo wurde gefragt, warum man nicht einfach heiratet nach so viel Jahren. Mein Freund und ich sind zwar keine zehn Jahre zusammen, aber doch schon ein paar Jährchen und ich will ja nicht heiraten. Der Grund ist simpel, vorher sprach rechtlich mehr dagegen. Jetzt haben wir ein Kind, daher verstehe ich, dass mein Partner denselben Namen tragen möchte und auch rechtlich möchte ich alle einfacher absichern. Übrigens, mit Ehevertrag. Davor sprach nichts für eine Heirat. Ganz im Gegenteil, die rechtlichen Konsequenzen wie Zugewinngemeinschaft für eine Beziehung ohne Kinder war und bin ich nicht bereit einzugehen, wenn man auch mit dem Ehevertrag da einiges regeln kann. Der Grund ist simpel, in der Beziehung stehe ich immer für meinen Partner ein, finanziere deutlich mehr (da höheres Gehalt). Aber falls man sich trennt, bin ich nicht bereit, meine Rente und meine Ersparnisse abzugeben für einen Menschen, mit dem ich nicht mehr zusammen sein möchte. Etwas anderes wie gesagt bei Kindern und bei Konstellationen wie Erziehungszeit. Bliebe mein Partner für die Erziehung zu Hause, wäre es selbstverständlich, dass er dafür entschädigt werden würde bei der Trennung. Nun ist es aber so, dass ich beim Filius derzeit bin und auch das Szenario daher nicht eintritt. Im Gegenteil, mein Gehalt hat sich fast halbiert mit dem Elterngeld. Mit einer Hochzeit würde ich sogar Geld sparen, Stichwort Familienversicherung.

Das klingt alles sehr verkopft, aber bei deinem Partner, Granatapfelkern, habe ich auch den Eindruck, dass er da eher pragmatisch veranlagt ist und eben die romantische Seite weniger sieht, so wie ich halt. Das hat nichts mit mangelnder Liebe zu tun, sondern ist einfach nur eine andere Perspektive. Klar, könnte man mir unterstellen, dass ich, würde ich meinen Partner lieben, auch gerne bei einer Scheidung für ihn zahlen würde, aber das ist dann wohl eine Philosophiefrage.

xqpun_kt


Was für ein emotionaler Stress wegen einer Heirat.

Ganz ehrlich, wenn ich ein Mann wäre, würde ich mich auch davor drücken.

Jeder von uns kennt die Rosenkriege, die manche ausfechten. Im Kollegenkreis, im Freundeskreis, in der Familie bekommt man da oft Einblicke, die man gar nicht haben will. Meistens geht es natürlich auf Kosten der Kinder. Als Mann würde ich da echt die Füße in die Hand nehmen, wenn jemand so sehr darauf drängt und dann auch noch völlig emotional reagiert dabei.

Sorry, aber das wäre mir sehr suspekt.

Ich glaube auch, dass dein Partner nicht heiraten will, aber lügt um Zeit zu schinden. Er liebt dich, ja, aber heiraten will er nicht.

S.omm\erki!ndx44


Natürlich wäre es okay. Ich sage nicht, dass ich nicht traurig wäre und mir das prinzipiell wünsche. Es gehörte immer in meine Lebensplanung und natürlich wäre ich enttäuscht, wenn ich nun nie heiraten würde.

Ich finde das auch dir gegenüber nicht fair von ihm. Es geht um DEINE Lebensplanung und um deine Wünsche. Da muss er mal Stellung beziehen, ob dir deine Lebensplanung erfüllen kann und möchte oder nicht.

Stell dir vor es wäre andersherum: Dein Partner wollte schon immer in die USA auswandern. Du nicht, du bist hier in Deutschland mit deiner Familie und Arbeit fest verankert. Das wusstest du als ihr euch getroffen habt, damals war aber die Verliebtheit groß genug, um es zunächst hinten an zu stellen. Dein Partner spielt in der Greencard-Lotterie mit, um irgendwann rüber zu können, du denkst dir: Ach, wird schon nicht passieren.

Jetzt seid ihr 10 Jahre zusammen, dein Partner bekommt eine Greencard im Losverfahren für die USA. Er kann also rüber. Du willst nicht, aber du liebst ihn, willst ihn nicht verlieren.

Du kannst jetzt ehrlich sein und sagen, das du nicht in die USA ziehen möchtest. Dann verlierst du ihn, weil du weißt, dass es ein Lebenstraum ist. Du weißt, er wird auch ohne dich gehen. Wenn du mit rübergehst, wirst du unglücklich, weil das nicht dein Lebenstraum ist.

Das, was dein Partner im Moment mit dir tut, ist, als würdest du in dieser fiktiven Situation sagen: Hm, weiß nicht, ob ich mit in die USA will, jetzt dräng mich mal nicht, nö, einen Termin will ich auch nicht festlegen, wate mal ab, ob ich in 2-5 Jahren vielleicht von mir aus auf dich zukomme, dass ich jetzt mit rüber will.

Ich finde das nicht fair, dir gegenüber. Er eiert herum.

.....er hat ja nun aber (erneut) gesagt, dass er heiraten möchte? ???

Du machst dir etwas vor. Du traust seinen Worten mehr als seinen Taten.

Der Mensch kann dir viel erzählen, wenn der Tag lang ist.

Und die Lösung wäre nun also ihn (in deinem Szenario gegen seinen Willen) zum Heiraten zu drängen oder die Beziehung zu beenden, oder was schlägst du vor?

Weder noch. Ich würde ihn mit meinem Leid konfrontieren: Ich möchte dich so gerne heiraten. Mir ist es wichtig, aus diesen und jenen Gründen. Heiraten gehört für mich zu meiner Lebensplanung und ich kann diesen Wunsch nicht ignorieren. Was sagst du dazu? Spürst du das ich leide, weil du so zögerst? Was schlägst du vor, um mein Leiden zu beenden?

Wenn er nun gesagt hat, dass er heiraten will, nemmt Euch nen Kalender und macht einen Termin aus. So macht man das normalerweise, wenn man was wirklich plant und redet nicht nur darüber.

Sehe ich auch so. Wenn er heiraten möchte, dann sollte er einen Termin nennen können. Muss ja nicht mehr dieses Jahr sein, nächsten Sommer reicht.

Der Romantikfaktor ist sowieso weg, der Zug ist abgefahren, dafür musstest du zu lange warten. Der Mann wird andere Vorzüge haben, aber die Romantik ist nicht seine Stärke.

cqriebc:harplixe


Ist es so ungewöhnlich, dass man nicht unbedingt komplett unromantisch beschließt zu heiraten, sondern es einen Antrag geben soll?

Vor diesem Hintergrund würde ich da nichts mehr als romantisch empfinden, wenn ich ehrlich bin. Das könnte ich gar nicht mehr ausklammern, dieses Hin und Her.

Ich glaube, da wünschst Du Dir bei diesem Mann zuviel. Klar willst Du gefragt werden, aber wnen Du es nicht unromantisch angehst, eben Kalender, wird das nie was und Du hängst ewig in der Luft.

Du hattest (mich) gefragt, wie Du es machen sollst. Das würde ich als Weg, als Kompromiss sehen.

Nicht auf den Antrag warten, sondern einfach beschließen, eben fix mit Datum.

Und ihn planen lassen, wie er es am liebsten hätte.

c8hieifo?lxatu


Faden auf Eis legen und uns dann einladen, wenn es soweit ist :-)

S(weext85


:)^

GQranQatapf{elkerxn


Das klingt alles sehr verkopft, aber bei deinem Partner, Granatapfelkern, habe ich auch den Eindruck, dass er da eher pragmatisch veranlagt ist und eben die romantische Seite weniger sieht, so wie ich halt. Das hat nichts mit mangelnder Liebe zu tun, sondern ist einfach nur eine andere Perspektive.

Ja, wahrscheinlich. Und ich kann mir schon vorstellen, dass dieses "es ist doch auch so alles gut, wozu was ändern" schon ein Grund ist.

Denn auch wenn hier von viel Hin und Her und Gezeter die Rede ist: So richtig bewusst ist ihm der Heiratswunsch ja anscheinend doch erst seit ein paar Monaten.

Als Mann würde ich da echt die Füße in die Hand nehmen, wenn jemand so sehr darauf drängt und dann auch noch völlig emotional reagiert dabei.

EIN MAL! bin ich "völlig emotional" geworden und ich versuche ihn ja eben zu gar nichts zu drängen.

Vor gar nicht allzu langer Zeit wurde mir genau das im Übrigen noch vorgeworfen und gesagt, ich solle mal mehr Initiative ergreifen und deutlich mit ihm reden. Tue ich das, bin ich hysterisch und drängend, und der Mann sollte lieber die Beine in die Hand nehmen?

[...] Du kannst jetzt ehrlich sein und sagen, das du nicht in die USA ziehen möchtest. Dann verlierst du ihn, weil du weißt, dass es ein Lebenstraum ist. Du weißt, er wird auch ohne dich gehen. Wenn du mit rübergehst, wirst du unglücklich, weil das nicht dein Lebenstraum ist.

Nur, dass unsere Beziehung nicht vorbei ist, nur weil er nicht heiraten will und wir auch nicht über tausende Kilometer getrennt wären.

Bitte verwechselt nun auch nicht "das hat immer zu meiner Lebensplanung dazu gehört und ich wünsche es mir" mit "das ist mein absoluter Lebenstraum und das einzige worauf es mir im Leben ankommt".

Weder noch. Ich würde ihn mit meinem Leid konfrontieren: Ich möchte dich so gerne heiraten. Mir ist es wichtig, aus diesen und jenen Gründen. Heiraten gehört für mich zu meiner Lebensplanung und ich kann diesen Wunsch nicht ignorieren. Was sagst du dazu? Spürst du das ich leide, weil du so zögerst? Was schlägst du vor, um mein Leiden zu beenden?

Und was genau soll das bringen? Dass er sich furchtbar fühlt, weil es mir wegen ihm schlecht geht? Dass er mir zuliebe heiratet, obwohl er das gar nicht will? Kann man noch mehr drängeln und nörgeln als auf diese Weise?

Man kann mir gern vorwerfen, dass unsere Kommunikation nicht immer einwandfrei ist, SO möchte ich nun aber auch nicht mit im darüber reden, es klingt vor allem nach emotionaler Erpressung.

Nicht auf den Antrag warten, sondern einfach beschließen, eben fix mit Datum.

Und ihn planen lassen, wie er es am liebsten hätte.

Na er hat ja nun gesagt, einfach beschließen möchte er nicht.

Du machst dir etwas vor. Du traust seinen Worten mehr als seinen Taten.

Ist es so falsch seinem Partner in dem zu vertrauen, was er sagt?

Wie gesagt, so richtig in seinem Kopf scheint das erst seit den letzten Monaten zu sein, und so doof schätze ich ihn nicht ein, dass er klar sagt er möchte heiraten, wenn er das so gar nicht will.

Faden auf Eis legen und uns dann einladen, wenn es soweit ist

@:)

ddana!e)87


Ist es so falsch seinem Partner in dem zu vertrauen, was er sagt?

Im Zweifelsfalle, also wenn sich Taten und Worte widersprechen, dann ist erfahrungsgemäß auf die Taten mehr verlass um zusehen wohin der Weg wirklich geht. Deshalb haben auch alle hier den Eindruck das du eben auf Dauer nicht damit leben könntest, wenn du nicht heiraten wirst. Du schreibst zwar immer wieder das es nicht entscheidend ist, aber es ist so präsent in deinem Alltag, in deinem Handeln, bestimmt die Interpretation all dessen was er so tut oder nicht tut, beeinflusst die Erwartungen an jeden Urlaub und ist am Ende so wichtig, dass du es hier ausgiebig diskutierst, dass deine Taten eben sagen:"Es ist mein Lebenstraum."

Ihr scheint mir da beide nicht ganz ehrlich zu sein undzwar zuerst euch selbst gegenüber und danach in logischer Folge dem Partner gegenüber.

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