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kein Heiratsantrag - traurig.

TolHoEmka


@ danae87

na ja, finanzielle Bedenken lassen sich ja durchaus mit einem Ehevertrag aus der Welt schaffen, wenn sie einem denn so schwer im Magen liegen.

Naja, das Problem ist: sobald ein Ehevertrag gerecht ist (also dass im Falle des Scheiterns wieder jeder für sich selbst verantwortlich ist), ist er in Deutschland sittenwidrig. Ich habe das schon bei einigen Bekannten mitbekommen: Da war der Ehevertrag "zu günstig" (also jeder kriegt das was er erwirtschaftet, was ja eigentlich gerecht ist) für den Mann und wurde vom Gericht für sittenwidrig erklärt. Das deutsche Rechtssystem ist in der Hinsicht eine totale Katastrophe. Für mich gibt es EINEN möglichen Ehevertrag: jeder kriegt das, was er/sie ( ) mit reingebracht und von dem, was währenddessen entstanden ist nur das, was er/sie ( ) selbst erwirtschaftet hat. Alles andere ist unverhandelbar.

Wenn die Fadenstarterin aber mehr verdient und auch mehr Besitz mit in die Beziehung einbringt, könnte es sich für den betreffenden Mann in diesem Fall lohnen zu heiraten.

dLanaFe87


Das ist aber nur fair, solange es keine Kinder gibt die einen von beiden dazu nötigen die Karriere hinten anzustellen. Sobald Kinder da sind, ist neben der normalen Erwerbsarbeit halt auch noch jede Menge Erziehungsarbeit in der Familie zu leisten. Erst wenn die dann wirklich 50/50 geteilt wird, ist das mit den Finanzen so wieder fair. Ansonsten profitiert der Partner der weiter bezahlt arbeiten geht von der unbezahlten Arbeit des Anderen und das ist dann in der Tat sittenwidrig.

R2alphc_HH


Eine Ehe ist ein Fürsorgegemeinschaft. Man kann ehevertraglich den Zugewinnausgleich ausschließen und auch in Bezug auf Unterhalt und Rentenausgleich eine ganze Menge individuell regeln. Wenn diese Regelungen aber der Idee des Gesetzes zuwider laufen, dann werden die halt vor Gericht gekippt. Die Idee des Gesetzes ist primär, einen Ausgleich herzustellen, wenn der eine Partner wegen Kindererziehung deutlich weniger verdient. Aber das kann man alles ausführlich nachlesen und sich schlau machen, bevor man heiratet. Von allen Sorgen befreit auch ein Ehevertrag nicht. Ein wenig wird die Ehe immer Verpflichtung bleiben, für den Partner einzustehen, das ist ja auch der Sinn der Sache.

Dem Ehepartner nun quasi per Trauschein über die Jahre zigtausende Euro zu schenken, muss einem nicht immer positiv und romantisch vorkommen.

T`lomkxa


Als Mann sollte man einfach zusehen, dass man eine Frau heiratet, die ähnlich viel verdient und auch ähnlich viel Besitz mit in die Beziehung einbringt, dann kann bei einer Scheidung auch nicht sooo viel schiefgehen. Am risikoreichsten sind für einen Mann Ehen, wo die Frau wenig verdient und auch wenig Besitz mit einbringt... sobald Du mit so einer statusniedrigen Frau verheiratet bist, musst Du immer vor ihr buckeln, sonst lässt sie sich scheiden und Du malochst bis an Dein Lebensende, damit sie 400 Paar Schuhe hat. Wenn sie unbedingt heiraten will, soll sie dem Mann einen Liebesbeweis im Sinne eines für sie ungünstigen Ehevertrags bringen.

Dsie @Seh-erin


ganz davon abgesehen, dass es durchaus auch sehr romantische männer gibt, finde ich es einen ganz guten ansatz, was Ralph geschrieben hat ;-)

ich persönlich würde tatsächlich vom romantischen und andeutungsgeschwurbel weggehen und mal einen testamentsentwurf und eine patientenverfügung mit heim bringen und sagen: nachdem ich von meinem ewigen gedankenkreisen weg will, warum wir immer nur um eine hochzeit herumreden, nöchte ich jetztmal zumindest ein paar der mir wichtigen dinge gemeinsam mit dir regeln!

und wenn dann das thema hochzeit auch von ihm auf den tisch kommt, dann sei ehrlich und sag ihm, dass du ihn bitte gefälligst jetzt und gleich und sofort heiraten willst, zefix!

GqranjatZapfeelkexrn


Wie ein Jauchzen vor Freude das der Frühling da ist. Wenn sich die Gelegenheit nicht ergibt ist bisschen Schade, aber nicht schlimm.

Ja aber wenn der Frühling sich ewig ankündigt und man freut sich und wartet und dann kommt er einfach nicht, dann ist das ..unschön. Weil wenn er nie kommt, dann würde ich das gern vorher wissen.

Ich schätze meine Erwartungshaltung ist wohl auch so hoch, weil es eben so viele Andeutungen und sowas gab.

Wie kannst du angesichts eines gemeinsam verbrachten Leben selbiges "grauenhaft" finden, nur wegen einem Begriff?!

Ok, Humor und Sarkasmus kommt hier nicht gut an, ich merke es. Nein, es wäre nicht grauenhaft, das ist mir auch klar. Aber irgendwie doch - den Begriff würde ich eben schon grauenhaft finden.

Ich behaupte - und habe auch an keiner Steller behauptet - dass unsere Beziehung grauenhaft ist. Ist sie nicht, wird sie nicht sein, ob verheiratet oder nicht.

Ich finde das auch nach wie vor seltsam, wenn Leute Ü 40 von ihrem "Freund" oder "Freundin" erzählen, das ist irgendwie so teenie...

Ja, genau. "Freundin" klingt nach außen hin, als wären wir erst 6 Monate zusammen. Und als wäre das eigentlich recht unverbindlich. Gefühlsmäßig eben zumindest.

Warum soll man sich danach richten, was andere Leute über einen reden. Da sollte man drauf pupsen, wenn es kein ernsthaftes Argument gibt.

Klar sollte man das. Aber wer tut das schon allumfassend? Uns ist allen irgendwie die Ansicht unseres Umfeldes wichtig, dass wir absolut alles nur tun, weil wir selbst das so optimal finden, ist doch Quatsch.

Vor allem wird man doch irgendwie von seinem Umfeld geprägt, und ich will ja nicht heiraten, weil ich denke "oh nein, dann denkt die Nachbarin bestimmt, dass das nur eine ganz unverbindliche lockere Beziehung ist!", sondern weil ich persönlich die Assoziation mit diesem Begriff habe, und der für unsere Beziehung nicht passt.

(Also, das ist nicht der einzige Grund warum ich heiraten will, bevor mir das nun wieder jemand unterstellt.)

Und was ich auch noch sagen wollte, Paarcoaching, Paarberatung ist heute recht gut und annehmbar und auch interessant und spannend und macht auch Spaß.

Zur Paarberatung zu gehen, weil ich etwas unzufrieden damit bin, dass mein Freund mir (noch?) keinen Antrag gemacht hat, halte ich für irgendwie überzogen und kontraproduktiv. ":/

Was ich halt nicht leiden kann, weil ich das schon hatte, ist, wenn mich einer nur unter "ganz nett zu haben, aber nicht extrem wichtig" verbucht.

Nein, das würd ich auch nicht heiraten wollen, so oder so.

für mich war eigentlich immer klar, dass ich irgendwann heiraten werde. Früher habe ich mir auch noch so eine Traumhochzeit mit weißem Kleid und Pferdekutsche vorgestellt, heute (mit 29) ist mir das drumherum nicht mehr so wichtig, ich möchte nur verheiratet sein, meinen Freund meinen Mann nennen können, nach außen hin zeigen können, dass wir zusammen gehören. Ich glaube, als Mädchen wird einem das sehr früh eingeprägt, dass das zum Frau sein dazu gehört. Und (jedenfalls in meiner Kindheit), zumindest indirekt irgendwo, dass mit alten unverheirateten Frauen irgendwas nicht in Ordnung ist.

Kann ich so unterschreiben, ja. "Heiraten" gehörte immer irgendwie fest in die Lebensplanung, so wie eben mal einen Job haben, Kinder bekommen, ... Das alles wurde zwischenzeitlich durchaus hinterfragt, ich möchte nicht aus dem bloßen Traum einer 10-jährigen heraus heiraten, aber die Essenz ist wohl immer dieselbe geblieben.

Wichtig finde ich es, dass man bei einer Heirat/Ehe keine Kompromisse eingeht. Es sollte auf jeden Fall DER Wunsch- und Traumpartner sein, keine halben Sachen.

Komisch, für mich gilt das im Grunde selbst für eine Beziehung, ich möchte nicht mal als Freundin bloß ein halbgarer Kompromiss sein. ":/

Wobei im Fall der Threadstarterin ja der Mann ihr statusmäßig unterlegen ist, insofern sind die Bedenken aus der Welt geschafft. Sie hat bei einer Scheidung mehr zu verlieren als er.

Rein theoretisch könnte das auch eine Ursache sein, nicht heiraten zu wollen: Weil man dadurch lt. Gesetz Ansprüche erwirbt, von denen man möglicherweise selbst findet, dass man sie gar nicht bekommen sollte.

Also er ist nun auch nicht bei der Müllabfuhr und ich Oberärztin. ;-) Wie hoch irgendwelche Ansprüche im Fall einer Scheidung wären, ist fraglich - in ein paar Jahren wird sich das Verdienstniveau mindestens angeglichen haben. Aber ich werde wohl auch nie groß in der Position sein mich in einer Abhängigkeit zu ihm zu befinden, er muss sich keine Sorgen machen, dass ich ihn "ausnehme". Kindesunterhalt muss derjenige, der die Kinder nicht bei sich hat, ohnehin zahlen, da hilft nicht heiraten auch nicht.

Dir ist das Thema Heiraten total wichtig, aber selbst hier im Thread wird nur nach vielen Nachfragen der User teilweise nachvollziehbar, warum und was daran dir so wichtig ist.

Naja, es gab schon den ein oder anderen der das nachvollziehen kann. Und das Problem ist wohl in erster Linie, dass es eine eher emotionale Sache ist, nichts wo man nur genug Argumente sammeln muss, damit das klappt.

Ich denke in einer Ehe ist man - auf gewisse Weise - verbundener. Ich würde gern von "meinem Mann" sprechen können (und nein, ich würde den Begriff nicht einfach so verwenden, das würde ich komisch finden), ich würde das gern feiern, ich möchte seinen Nachnamen tragen und unsere Kinder als Ehepaar großziehen, mir bedeutet das Versprechen hinter eine Eheschließung viel, ich habe mir lange gewünscht zu heiraten, ...

Leider ist der Zeitpunkt, ungezwungen über das Thema zu sprechen, nach den vielen Andeutungen deiner Bedürftigkeit vorbei; allerdings wird es immer gezwungener, je länger du wartest. Ich würde dir also auch raten, dir klar zu werden, um was es geht und dann: kommunizieren!

So würde ich das gar nicht einschätzen - das darüber reden ist schon recht ungezwungen, wenn es so in der Situation entsteht. Das Konkrete ist nur das schwierige.

Das was du zum Beispiel ansprichst, kann ich recht spontan beantworten (schickeres Fest im überschaubaren Rahmen, vermutlich kirchlich, wobei auch nur standesamtlich sehr schön gestaltet werden kann, er findet ein weisses Brautkleid super, einen Ring würde er bestimmt nicht wirklich im Alltag tragen, wenn überhaupt, ich will gar kein großes Tamtam beim Antrag, das wäre mir unangenehm und würde uns ohnehin nicht entsprechen, er würde aber eher an einem "besonderen" Ort fragen wollen). Wie kommst du darauf, dass ich mit ihm noch weniger gesprochen habe?

ich persönlich würde tatsächlich vom romantischen und andeutungsgeschwurbel weggehen und mal einen testamentsentwurf und eine patientenverfügung mit heim bringen und sagen: //nachdem ich von meinem ewigen gedankenkreisen weg will, warum wir immer nur um eine hochzeit herumreden, nöchte ich jetztmal zumindest ein paar der mir wichtigen dinge gemeinsam mit dir regeln!

Witzig, eigentlich hatte ich mich über diesen Testamentenkrams und das alles bloß geärgert bzw. mich irgendwie vor den Kopf gestoßen gefühlt. Darüber dass man das ja wirklich auch machen könnte, habe ich gar nicht nachgedacht. |-o ;-D

Die Idee finde ich wirklich gut, vielleicht sollten wir das mal durchgehen, einfach weil es gar nicht so emotional von meiner Seite belastet ist, wie die Heiratssache. Und gerade soetwas, wie zB dass ich Auskunft bekomme, wenn er im Krankenhaus liegt, ist mir einfach wichtig. Genauso wie ich eben nicht will, dass die Hälfte des Hauses an meine Eltern geht, wenn mir tatsächlich mal was passieren sollte. ":/

L`olaxX5


dann sei ehrlich und sag ihm, dass du ihn bitte gefälligst jetzt und gleich und sofort heiraten willst, zefix!

Urgs. %:| Also so eine Art Beziehung, in der man mit solche Forderungen kommt (und durchkommt), würde ich keine Sekunde lang wollen. :[] Ich würde auf so eine Forderung extrem negativ regieren. Z.B. indem ich empfehlen würde, jemanden zu suchen, der eine Scheinehe sucht und bei dem der Zeitpunkt der Eheschließung ebefalls sofort gewünscht ist.

D<ie Sevherxin


Urgs. %:| Also so eine Art Beziehung, in der man mit solche Forderungen kommt (und durchkommt), würde ich keine Sekunde lang wollen.

ach Lola... das war nicht als forderung gemeint, sondern als gestehen der eigenen gefühle... muss ich bei einer solch extremen formulierung denn wirklich noch zig blinzler dahinter setzen?

RwalpMh_HxH


ganz davon abgesehen, dass es durchaus auch sehr romantische männer gibt, finde ich es einen ganz guten ansatz, was Ralph geschrieben hat ;-)

*fg* Danke. Ich halte mich durchaus für romantisch. Aber die Entscheidung zur Heirat sollte bei aller romantischer Motivation dennoch nur nach reichlicher Überlegung durch den Verstand entschieden werden. Beziehung und Liebe sucht das Herz aus, die Unterschrift unter den Verwaltungsakt regelt der Kopf! Ich bin übrigens verheiratet ;-D

Ein eigenes Heim für die Familie mit Kindern, samt Kamin und Garten ist auch so eine furchtbar romantische Sache. Trotzdem käme niemand auf die Idee spontan zu jubeln und ja zu sagen, bzw. zu unterschreiben, wenn einem der Partner da einen Kreditvertrag über 300.000€ hinlegt.

d5anaex87


Ja aber wenn der Frühling sich ewig ankündigt und man freut sich und wartet und dann kommt er einfach nicht, dann ist das ..unschön. Weil wenn er nie kommt, dann würde ich das gern vorher wissen.

Aber der Frühling ist doch die schöne Beziehung an sich und die IST doch schon da oder glaubst du das es erst mit der Hochzeit so richtig los geht? Ist man für dich erst dann richtig zusammen wenn man einen Trauschein hat?

Das wäre eine Erklärung dafür, weshab der Wunsch so dringend ist, aber mal ehrlich, dass was du über die Beziehung schreibst, Traumpartner, Haus gekauft, klingt ja nun nicht nach einem Probedurchlauf.

Wenn wir in meinem Bild bleiben, dann sitzt du mitten im Frühling und statt ihn mit vollen Zügen zu genießen, wartest du auf die Erlaubnis zu jubeln und dann endlich wirklich Frühling zu haben.

Den rechtlichen Kram finde ich übrigens auch wichtig, aber irgendwie war ich davon ausgegangen das man sowas längst geklärt hat, wenn man zusammen ein Haus kauft. Das ist doch eine riesige und sehr langfristige gemeinsame Investition, sowas würde ich nie machen ohne Testament und den ganzen Kram zu haben. :-o :-o

Aber die Entscheidung zur Heirat sollte bei aller romantischer Motivation dennoch nur nach reichlicher Überlegung durch den Verstand entschieden werden.

Absolut. Das hätte ich allerdings schon vor dem Kauf eines Hauses vorausgesetzt. ;-D ;-D

G6ranIatapfe^lkern


Aber die Entscheidung zur Heirat sollte bei aller romantischer Motivation dennoch nur nach reichlicher Überlegung durch den Verstand entschieden werden.

Aber was sind denn dann deiner Meinung nach gute und logische Argumente um zu heiraten? Du sagst, du bist verheiratet - wieso?

Aber der Frühling ist doch die schöne Beziehung an sich und die IST doch schon da oder glaubst du das es erst mit der Hochzeit so richtig los geht?

Dann haben wir die Metapher unterschiedlich interpretiert - nein, ich warte nicht bis es los geht.

Den rechtlichen Kram finde ich übrigens auch wichtig, aber irgendwie war ich davon ausgegangen das man sowas längst geklärt hat, wenn man zusammen ein Haus kauft.

Naja, wir haben eben gemeinsam den Kredit, stehen zu gleichen Teilen im Grundbuch und haben Lebensversicherungen aufeinander abgeschlossen.

So ansonsten sind wir mit dem Geld recht locker, es gibt mehr "unsers" als seins und meins. Ganz ohne Verträge oder Vollmachten oder sonst was. ":/

stensi5belmaxnn99


Naja, wir haben eben gemeinsam den Kredit, stehen zu gleichen Teilen im Grundbuch und haben Lebensversicherungen aufeinander abgeschlossen

Wozu braucht ihr dann noch einen Ehevertrag? Letztenendes ist die Ehe auch nur sentimentales, konservatives Geraffel. Ich bin verheiratet, weil meine Frau und ich dadurch eine gemeinsame Studentenbude bekamen, die nur Eheleute erhielten. Ich wäre unabhängig von einem Ehewisch noch mit meiner Frau zusammen. Klar kann man heiraten- aber so heiß muss man darauf heute nicht mehr sein.

dXan;aex87


Dann haben wir die Metapher unterschiedlich interpretiert - nein, ich warte nicht bis es los geht.

Wieso dann ist die Eheschließung so wichtig, wenn der Frühling doch schon da ist?

Naja, wir haben eben gemeinsam den Kredit, stehen zu gleichen Teilen im Grundbuch und haben Lebensversicherungen aufeinander abgeschlossen.

So ansonsten sind wir mit dem Geld recht locker, es gibt mehr "unsers" als seins und meins. Ganz ohne Verträge oder Vollmachten oder sonst was. ":/

Ja, aber was wenn einer stirbt? Was wenn einer sich trennt? Meine Nachbarin war auch nicht die Erbin des gemeinsamen Hauses mit ihrem Partner. Kein testament, Tod sehr unerwartet durch einen dummen Unfall und die Familie hat sie schlicht aus dem Haus geworfen. Bei euch wäre das nicht ganz so einfach, aber du müsstest ja gegebenenfalls seine Eltern auf einen Schlag auszahlen inklusive der Erbschaftssteuern.

Meine Ma war ganze 15 Jahre lang geschieden bevor sie auch aus der Nummer mit dem Haus wieder raus war. Bis dahin hat sie alle Schulden mit getragen, die mein Vater munter weiter auf das Haus erhoben hat, weil sie ja in der Grundschuld mit drinne hing. Boah ne, sowas würde ich nie machen.

Und auch ansonsten hat man ja im zweifelsfalle bei jedem Mist von Wert im Haus die Familie des Partners am Hals und muss mit den klären wem da nun was zu welchem Anteil gehört. Und der Rest wäre halt dann sowas wie eine Patientenverfügung und solche Scherze. Das bedeutet ja nicht das man sich nicht vertraut sondern einfach, dass man dem Rest der Welt gegebenenfalls nicht so vertraut. ":/ ":/

TPloxmka


Die Ehe ist ein patriarchalisches Machtinstrument und somit zu bekämpfen und zu boykottieren.

RXalp5h_HxH


Aber was sind denn dann deiner Meinung nach gute und logische Argumente um zu heiraten? Du sagst, du bist verheiratet - wieso?

Es sind nicht nur logische Argumente. Es ist schon eine ganze Menge Romantik dabei. Das wesentliche Argument war, dass am Ende nichts mehr dagegen spricht und man diese romantische Veranstaltung ohne Bauchweh einfach nur genießen kann. Das finanzielle war geklärt, ich hab mich über Unterhalt im Falle einer Trennung mal schlau gemacht, das ist ok. Ich habe beschlossen, dass es für mich ok ist, dass ich meiner Frau eine ganze Menge an Rentenansprüchen abtreten werde, einfach weil sie weniger verdient, weil sie Jahre später ins Berufsleben gestartet ist und weil wir eh Kinder wollten und das dann nur fair ist. Ich hab mich nie ausgenutzt gefühlt. Und schlussendlich ist es dann die Entscheidung: Ja, mit dieser Frau kann ich mir vorstellen zusammen alt zu werden, das ist keine Übergangslösung, bis ich was besseres finde, die ist es und sonst keine.

Letztlich ist es egal, was ich für Gründe hatte, die Frage ist ja, was hat der Freund der Threaderstellerin für Gedanken, was hindert ihn? Das gilt es mal zu hinterfragen. Einfach nur drauf warten und zu hoffen wird nicht reichen. Wenn er Bedenken hat, muss man die verstehen, und dann entweder ausräumen oder halt akzeptieren.

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