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Freundin lässt mir keinen Freiraum

Cchancex007


Wenn du mal auf einen PU-Artist reingefallen bist, tut es mir sehr leid für dich

Keine Sorge, bin ich nicht und werde ich auch nicht, weil mich die Art Männer so ganz grundsätzlich null anzieht. Männer, die meinen, sich mühsam etwas antrainieren zu müssen, um ganz anders zu sein als sie nun mal sind. Wer glaubt, dass er sich so weit verbiegen kann und dabei noch authentisch ist, macht sich mMn gewaltig was vor.

Wenn es nur ums Aufreißen geht und nicht um eine Beziehung mag das für den Moment funktionieren. Hier im Faden geht es aber um eine Beziehung. Daher wollte ich gerne etwas dazu schreiben.

SctareA;tThfeSEun


Ist sicherlich stellenweise richtig, was du sagst, dennoch scheinst du nicht wirklich zu wissen, was die Essenz von Pickup ist. Pickup erläutert eigentlich nur, was zwischen Mann und Frau (sowieso!, weil ganz natürlich) geschieht oder geschehen muss, wenn Anziehung vorhanden ist und es zu Sex, Beziehung, whatever kommen soll. Jeder Kerl, den du jemals kennengelernt hast, macht quasi Pickup. Ganz automatisch. Du betrachtest das sehr einseitig und negativ. Die Leute, die das machen, haben meist soziale Ängste und gewisse Dinge, wie zB den Umgang mit Frauen, nie erlernt. Die können dieses eigentlich natürliche (Balz-)Verhalten nicht.

Ich bin ohne Daddy aufgewachsen, wurde in der Schule gemobbt und habe Glück, heute noch zu leben. Mir hat Pickup sehr geholfen, meine Ängste abzubauen und auf Frauen zugehen zu können. Keine meiner Bekanntschaften wird je ein schlechtes Wort über mich verlieren. Und die kennen meine Vergangenheit, meine verwundbare Seite und wissen auch, was mir geholfen hat. Pickup hat mit faken nichts zu tun. :-)

Im Endeffekt ging es hier aber wie gesagt nicht um Pickup.

LCiljca4evexr


ich glaube das Problem wird werden, dass sobald das Mädchen studiert hat (sie macht Abitur oder) und mit den Ansprüchen wird es nicht mehr mit einmal Essen gehen ausreichen, wird sie sich einen Suchen der mindestens auch studiert hat und ihr mehr bieten kann als die Fahrten zu ihren Eltern. Wenn ihr Konsum so wichtig ist, wird sie sich nicht mit einem Zufrieden geben der ein normaler Angestellter ist.

S2tareAtpTheSun


Das Problem ist nicht, dass sie nimmt. Das Problem ist, dass der TE gibt und als Gegenleistung Liebe erwartet.

Es ist seine Schuld, dass er sich ausgenutzt fühlt. Die Frau ist hier nicht das eigentliche Problem. Bei der nächsten Dame wird es genauso laufen.

Der TE sollte sich fragen, warum er Liebe erkaufen will. Er weiß doch gar nicht, ob sie ihn nicht auch ohne das alles lieben würde, weil er Angst hat es darauf ankommen zu lassen. Er fühlt sich so wie er ist nicht liebenswert/gut genug.

Alles, was die Dame ihm subkommuniziert, ist: "Man up!".

Sie kann trotzdem eine dieser Golddigger sein, das Problem sitzt aber trotzdem tiefer.

PS: Lilja4ever: Die reale Arbeitswelt sieht so aus, dass dir ein Studium nicht unbedingt mehr Einkommen verschafft. Nur ein kleiner Hinweis.

L>iljZa4ever


Aber meist mehr Prestige. Wer mit 18 sich bei 700 Euro wellnessreisen vom freund bezahlt nicht unwohl fühlt legt wohl wert auf Prestige und wurde wohl so erzogen dass das normal ist oder der mann dazu tun hat.

CfomlrDaxn


Wer mit 18 sich bei 700 Euro wellnessreisen vom freund bezahlt nicht unwohl fühlt legt wohl wert auf Prestige und wurde wohl so erzogen dass das normal ist oder der mann dazu tun hat.

;-D

Als wir 18/19 waren, da waren die Wochenendhighlights sturmfreie Bude bei den Eltern, eine selbstbelegte Pizza im Ofen und dann drei Filme aus der Videothek. Die Fummelei währenddessen nicht vergessen. Kostenpunkt 15-20 DM und paar Kleenex. Aber auf diese Wochenenden freute man sich tagelang.

So steigen halt die Ansprüche. Mittlerweile kann man ja fast meinen, dass die jungen Leute glauben, das Auto direkt passend zum Abi-Aufkleber geschenkt zu bekommen.

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Ich denke, wir wir geraten in diesem Thread weit in den Bereich der Zukunftsspekulation. Das bringt den beiden jungen Leuten zu wenig Hilfestellung, wie die Paardynamik sich weiter entwickeln könnte.

Die Frage, die sich mir selbst gestellt hat durch dieses Thread ist. Inwieweit können oder 'sollten' Eltern (noch) Einfluss auf die Beziehungsgestaltung erwachsen werdender Teenies und Tweens nehmen, wenn sie ihre ersten Erfahrungen in Sachen kennenlernen und sich verlieben machen.

Mir ist klar, dass dies sehr vom familiären Umgang untereinander abhängt, der Vertrauensbasis die man zu den eigenen Kids in dem Alter noch hat. Ich selbst wäre unsicher, an welcher Stelle es zur Bevormundung der jungen Menschen wird, und an welcher Stelle es sinnvolle Begleitung bleibt.

Das jedes junge Paar eigene Erfahrungen machen muss, um in der Partnerwahl selbstsicher und selbstbestimmter zu werden, steht außer Frage. Mir stellt sich dennoch die Frage; Wieviel Verantwortung trägt/empfindet man als Elter/n noch, falls man damit konfrontiert wird, dass die erste junge Liebe eine destruktive Entwicklung nimmt?

Hier in diesem Fall wäre bei mir das sehr teure Wellnesswochenende, dass mir innerlich die Sprache verschlagen würde. Obwohl mir bewusst ist, das man keinesfalls ausschließlich die eigene Jugend/erste Partnerschaften als Maßstab nehmen sollte für heutige Sichtweisen. Eine Gesellschaft und somit auch familiär-partnerschaftliche Ansprüche/das Anspruchsdenken verändern und entwickeln sich massiv weiter.

An welcher Stelle könnte oder sollte man Grenzen des Einflusses ziehen. Hier meine Frage. Einfach laufen lassen, auch mit der Erfahrung das es komplett an den Baum geht? Sich mit den eigenen oder beiden jungen Menschen zwanglos zusammen setzen (wenn sich die Gelegenheit ergibt) und über Erfahrungen, Werte und Sichtweisen innerhalb einer Partnerschaft sprechen?

Muss ehrlich zugeben, ich bin hier zwiegespalten wie man es angemessen und wohlwollend für die Kids (die sie im Herzen bleiben ;-) ;-D) mitbegleiten kann, diesen oft holprigen Weg in das eigene Liebes- und Alltagsleben. Das es insgesamt auch davon abhängig ist, wie alt der potentielle Lebenspartner/in ist versteht sich von selbst. In diesem Fall sind es noch sehr junge Menschen, die ich noch nicht als sehr beziehungserfahren ansehe.

SmtarteAtTVheSxun


Aber meist mehr Prestige.

Prestige ist immer abhängig vom Umfeld. Bademeister, Rockstars und Fitnesstrainer haben je nach Situation auch mehr Prestige als Peter Paule. Da kann Peter Paule auch studiert haben. Bringt nichts.

Sxolaumie


%-|

4Vple1asuxre


wieso muss man jetzt da die Augen verdrehen und was gibts da dran nicht zu verstehen ??? ":/

Nicht jedes Studium geniest auch nachher entsprechendes Ansehen und auch was die Verdienstmöglichkeiten angeht hat StareAtTheSun vollkommen recht, neben allem andern.

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