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Unterschied erkennen zwischen lieben und lieben geliebt zu werde

s1ugagrloxve hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

Ich habe zu diesem Thema noch keinen threat erstellt, nach einer Diskussion mit einer Freundin habe ich allerdings das Bedürfnis es zu vertiefen.

Woran erkennt man in man jemanden liebt, beziehungsweise wie kann man sich sicher sein nicht nur den Zustand geliebt zu werden zu lieben?

Antworten
E#hemaliKger uNutzer ^(#597>542)


Interessante Frage. Die Antwort fällt mir recht leicht. Wenn ich eine Frau ansehe und sich ein tiefes, warmes Gefühl einstellt. Dann weiß ich, dass ich liebe. Ich weiß es auch, wenn ich jeden Schaden von ihr fernhalten und sie nicht besitzen will.

q\uisuhis5je


Wenn man sich für die andere Person aufopfern würde, sie vermisst wenn sie nicht da ist, sich sorgt etc. Ich glaube nicht, dass es geht jemanden zu lieben, nur weil er einen liebt.

LQolaXx5


Ich würde mal behaupten: Wenn man es liebt, von jemandem (=dieser bestimmten Person) geliebt zu werden, dann liebt man denjenigen auch selbst.

Wenn man es nur ganz nett oder angenehm findet, geliebt zu werden, dann würde ich ein Problem bzw. mangelnde Liebe für die Person sehen.

Von jemandem geliebt zu werden, den man nicht mag, wäre einem m.E. lästig. Und von jemandem geliebt zu werden, den man nur mag, wäre ja auch eher mit einem ungutem Gefühl verbunden (schlechtes Gewissen, ein Gefühl der Unausgewogenheit etc.) also nicht ungetrübt positiv. Was mich wieder zu eingangs genannter These führt: Wenn man es liebt, von jemandem geliebt zu werden, dann liebt man denjenigen auch selbst. :)z

s9uga^rlovxe


Boah ich merke gerade wie grauenhaft mein Eingangsbeitrag grammatikalisch gesehen ist. Dazu erst einmal ein herzliches "Entschuldigung" in die Runde, hatte ihn mit dem Handy geschrieben und irgendwie hat es nicht wie geplant funktioniert.

Menschen haben das Bedürfnis geliebt zu werden. Bei einigen/vielen nimmt dies ungesunde Formen an, wenn man beispielsweise von allen geliebt werden möchte, meist ursächlich dafür das Gefühl, dass man sich selbst nicht als Liebenswert empfindet.

Aus diesem Bedürfnis heraus kann ich mir schon vorstellen dass man das Gefühl geliebt zu werden wahrhaft geniesen kann, ohne die Person selbst zu lieben.

PBythonirsxt


Ja, auch ich finde, dass dies zwei Seiten sind.

Was mich wieder zu eingangs genannter These führt: Wenn man es liebt, von jemandem geliebt zu werden, dann liebt man denjenigen auch selbst. :)z

Ich glaube, so klappt das nur für Leute ohne narzisstische Tendenzen. :-) Während Menschen mit diesen Tendenzen es lieben, von vielerlei Seite (jemand A, jemand B, jemand C) geliebt zu werden, aber diese eigentlich nicht auch in der Gegenrichtung lieben, denn eigentlich lieben sie in erster Linie sich selbst.

Woran erkennt man, ob man jemanden liebt, beziehungsweise wie kann man sich sicher sein, nicht nur den Zustand geliebt zu werden zu lieben?

Die Liebe zu der Person bleibt erhalten, auch wenn die Liebe in die Rückrichtung (das geliebt werden) entweder gar nicht da ist, oder zwar mal da war, aber von der Gegenseite zurückgeht. Denn der Zustand, von dieser Person geliebt zu werden nimmt ja dann ab oder ist nicht mehr da. Wenn man nur den Zustand geliebt zu werden lieben würde, würde also auch die eigene Liebe zurückgehen. Bleibt sie erhalten, muss es etwas anderes sein.

Allerdings stellt sich damit eine neue Frage: Woran erkennt man, ob man jemanden liebt, und wie kann man sich sicher sein, nicht nur den Zustand des eigenen verliebt seins zu lieben?

sSuRgarhloxve


Allerdings stellt sich damit eine neue Frage: Woran erkennt man, ob man jemanden liebt, und wie kann man sich sicher sein, nicht nur den Zustand des eigenen verliebt seins zu lieben?

Gute Frage.

Doie S\eherin


Ich würde mal behaupten: Wenn man es liebt, von jemandem (=dieser bestimmten Person) geliebt zu werden, dann liebt man denjenigen auch selbst.

Lola und ich sind einer meinung ;-D fast wortgleich war das einer meiner ersten gedanken - und ich gehe jetzt einfach mal von ganz "normal-gesunden" beziehungskonstellationen aus!

Woran erkennt man, ob man jemanden liebt, und wie kann man sich sicher sein, nicht nur den Zustand des eigenen verliebt seins zu lieben?

das ist etwas, was ich bei mir selber nicht erklären konnte, rational greifen, begreifen... das wusste ich einfach!

mlitte9l[groQbröhrixg


Hm, ich würde sagen: wenn ich jemandem liebe, dann liebe ich die (meisten) Eigenschaften und Verhaltensweisen dieser Person, beziehungsweise deren Gesamtheit, die dann natürlich auch definierend für diese Person sind und nicht auf eine andere Person übertragen werden können. Und das theoretisch unabhängig davon, ob eine Gegenseitigkeit vorhanden ist.

Wenn es mir hingegen um das geliebt werden geht, ist das ja viel austauschbarer: lieben können mich mehrere Personen mit unterschiedlichsten Charakteren, wenn es mir also um dieses Gefühl geht, spielen der Charakter und die Einzigartigkeit, also dass es genau diese eine, durch die Gesamtheit ihrer Eigenschaften definierte Person ist, eine viel kleinere Rolle. Da reicht es vermutlich, dass die Person einen Charakter hat, bei dem ich es angenehm finde / mit meinem Selbstbild in Einklang bringen kann, dass er mich liebt (da ich es vermutlich weniger toll finden werde, von Assi-Fred geliebt zu werden als von Piloten-Paul. Oder so :-D)

m3ittelGgr`obröhrixg


Ich bin ja auch der Meinung, dass ich dem Unterschied spüren würde, aber als Frage zum Darüber-Nachdenken finde ich es dennoch spannend. Und ich kann mir durchaus vorstellen, dass, wenn die eigene Persönlichkeitstruktur einen entsprechenden Unterbau nicht mitbringt, man nie lernen konnte, das zu spüren, vielleicht ein sehr ungesundes Beziehungsverhalten mitgenommen hat, solche theoretischen Überlegungen hilfreich sein können, aus vielleicht ungesunden Mustern auszubrechen, weil man rational analysieren kann, was man emotional eben vielleicht nicht kann :-)

N^owh,ere|girxl


Woran erkennt man in man jemanden liebt, beziehungsweise wie kann man sich sicher sein nicht nur den Zustand geliebt zu werden zu lieben?

Das ist doch völligst das selbe nur andere Betrachtungs und Ausdrucksweisen. Ich denke ihr seit nur etwas mit den zwei Ausdrücken, die ihr euch da aufgegriffen habt, überfordert deren Inhalt überhaupt zu verstehen.

Ihr sucht nach einer Definition für Liebe, findet eine und begreift es nicht ...

Sitzen 6 :)=

Und die betonung liegt auf EINER!

Vielleicht hilft das. Wenn nicht, dann sehe ich Schwartz...

Man liebt nur Menschen, die einem geben was man braucht.

Und wenn man das Gefühl liebt, von jemanden geliebt zu werden, weil man dieses Gefühl braucht und von diesem Menschen annehmen kann, dann ist das eben Liebe.

Man verliebt sich nicht grundlos in jemanden.

Niemamd sieht jemanden und ist grundlos verliebt. Liebe hat immer was mit Geben und Nehmen zu tun, wie alles in der Natur und Welt.

Und wo steht eigentlich geschrieben, dass das Gefühl zu lieben, von jemanden geliebt zu werden falsch ist?

Und Liebe ist nur ein Wort. Ein Überbegriff unter den eine Reihe von Zuständen fallen.

Wobei ich dafür bin, Liebe und Verliebtsein zu unterscheiden...

Aber das ändert nichts an der Sache.

Wenn ihr das Wort Geschmack hört, überlegt ihr dann auch was denn jetzt eigentlich Geschmack ist.

Süß, sauer, salzig oder doch die Marmelade von vorgestern ":/

Wörter sind nur Hilfsmittel die uns zur Kommunikation dienen. Sie können aber niemals das Gefühlsleben oder irgend eine Teil der Realität eines Menschen 100%ig wieder geben.

Es gibt nicht die eine Liebe. Jeder liebt anders und auf seine Weise und hat seine Gründe zu lieben oder nicht.

NKow7here`girl


Und für mich gibt es ein 6 für Rechtschreibung und Grammatik :)^

L\ola^Xx5


Wenn ihr das Wort Geschmack hört, überlegt ihr dann auch was denn jetzt eigentlich Geschmack ist.

Selbstverständlich.

L1olaXx5


Die Zahl der Beiträge hier im Forum ist echt sehr zurückgegangen. :-/

Früher hätte der Faden längst die 10. Seite erreicht. ":/

Ist doch an sich ein interessantes Thema. :)D

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