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Ist die Größe wichtige Faktor, für eine Partnerschaft?

E`hemalLiger N5u"tzer (#5x68697)


was hast du denn selbst für Ansprüche?

Hat er doch schon geschrieben:

Ich stehe zwar auch auf große Männer

]:D

Und damit ist er vermutlich eine authentische Frau, wo die meisten eben auch diese Aussage treffen würde:

Ich stehe zwar auch auf große Männer aber wenn man sich liebt, spielt die größe keine Rolle

So ist das eben.

Ich denke worüber sich die "kleine Männer sind chancenlos" Fraktion eigentlich wirklich ärgert ist dass Größe eben ein einfach anzuwendender Filter bei der Suche übers Internet ist und das Gro der Männer eben über 1,75 m ist und deshalb die Auswahl für Frauen in entsprechenden Portalen selbst mit Filter immer noch so breit ist, dass Frau noch zusätzliche Filter anwenden "muss" wenn sie selbst sucht, während die Zahl der Frauen, die gezielt kleinere Partner unter 1,70 suchen wohl eher gering ist. Vermutlich genauso gering wie die Zahl der Männer die Frauen über einem gewissen BMI suchen. Und über diesen Suchkriteriennachteil wird sich eben aufgeregt.

Unter Schwulen wird sich dann eben oft gerne darüber aufgeregt, dass auf den blauen Seiten überdurchschnittlich häufig nach Sixpacks oder Größen bestimmter Körperteile gesucht wird, oder gefühlt die Aktiven mehr zum Zug kommen als die Passiven oder was auch immer. Das ist auch nicht wesentlich anders als Heteromänner, die sich durch ihre Körpergröße benachteiligt fühlen.

Für tatsächliche länger anhaltende Beziehungen ist nichts davon relevant. Es geht ums Anfanginteresse. Das entsteht eben auf unterschiedliche Art und Weise. Und im Internet kann das eben nur über äußerliche Faktoren entstehen, weil die vergleichbar gelistet werden können und man sie dann eben auch vergleiche kann. Im persönlichen Kontakt spielen auch die inneren eine Rolle, die dann zur Ausstrahlung werden. Real ist einfach immer noch mal anders.

Mein Bruder hat im letzten Jahr seines Studiums ein paar Monate in meiner WG mitgewohnt. Die Zahl der Typen mit denen er übers Netz Sexdates ausgemacht hat und denen er dann als sie real vor der Tür standen diesselbe wieder vor der Nase zugeknallt hat oder die ihrerseits gegangen sind weil es gepasst hat, die also unverrichteter Dinge wieder gegangen sind, war deutlich höher als die, die er reingelassen hat. Vom Cruising kam er eigentlich immer mit jemandem wieder. Irgendwann hat auch er gemerkt, dass real viel Zeit effizienter ist und Internetdating war Geschichte.

e8nigjmatic16x06


Scheiß auf die Körpergröße, dieses Gejammere ist so unattraktiv, dass du auch 1,90 sein könntest und es würde mich abturnen.

Mit 1,90 würde er sicher nicht über seine Körpergröße jammern. Das sind immer diese obligatorischen Aussagen in solchen Faden, da möchte man sich am liebsten einmauern.

Ich denke worüber sich die "kleine Männer sind chancenlos" Fraktion eigentlich wirklich ärgert ist dass Größe eben ein einfach anzuwendender Filter bei der Suche übers Internet ist und das Gro der Männer eben über 1,75 m ist und deshalb die Auswahl für Frauen in entsprechenden Portalen selbst mit Filter immer noch so breit ist, dass Frau noch zusätzliche Filter anwenden "muss" wenn sie selbst sucht, während die Zahl der Frauen, die gezielt kleinere Partner unter 1,70 suchen wohl eher gering ist. Vermutlich genauso gering wie die Zahl der Männer die Frauen über einem gewissen BMI suchen. Und über diesen Suchkriteriennachteil wird sich eben aufgeregt.

Beschreibt einen tatsächlich vorhandenen Nachteil (ungeachtet dessen, ob diese Vermutung zutrifft) und

Das ist auch nicht wesentlich anders als Heteromänner, die sich durch ihre Körpergröße benachteiligt fühlen.

meint dann einen Absatz später der Nachteil wäre nur eine Einbildung der Männer. Hmhm. Sag ich ja. Man möchte sich einmauern. %-|

D,ie USedhexrin


Mit 1,90 würde er sicher nicht über seine Körpergröße jammern. Das sind immer diese obligatorischen Aussagen in solchen Faden, da möchte man sich am liebsten einmauern.

mal so eine middle-toppic-frage: es gibt ja den club der großen menschen - eben damit große frauen an große männer für z.b. tanzclubs, geraten, damit man sich austauschen kann, wo man passgenaue klamotten bekommet, usw. gibt es sowas nicht für "kurz-geratene"?

EMhema4liger ,Nutzer D(#5698697x)


meint dann einen Absatz später der Nachteil wäre nur eine Einbildung der Männer.

Wer sagt hier was von Einbildung?

Fakt ist: Auch kleine Hetero - Männer haben Beziehungen. Das ist keine Einbildung.

eCnigmatRicL16x06


Wer sagt hier was von Einbildung?

Na du.

Das ist auch nicht wesentlich anders als Heteromänner, die sich durch ihre Körpergröße benachteiligt fühlen.

Sich benachteiligt fühlen und benachteiligt sein ist ein Unterschied.

E0hemaligelr Nutzebr (#x568697)


Sich benachteiligt fühlen und benachteiligt sein ist ein Unterschied.

Das ist die gute Frage. Ob das ein Unterschied ist oder ob sich benachteiligt fühlen nicht dazu führt erfahrbaren Nachteil zu erleben und gar nicht mehr offen dafür zu sein dass man eigentlich gar nicht benachteiligt wäre, wenn man sich nicht das falsche Medium aussuchen würde, indem man sich darstellen möchte.

Sich benachteiligt zu fühlen hat sicher sehr großen Einfluss auf Menschen. Das ist auch bei Schwulen so.

S*cotty^170x1-A


1.90 wird sofort genommen als 1.60. Da ist es egal ob der Kein Selbstbewusstsein hat. Der kleine wird links liegen gelassen.

Das ist nun mal so. Das hat nichts mit Gejammer zu tun. Der kleine kann so viel Selbstbewusstsein wie er will, trotzdem wird er am Ende alleine sein. Er kann ja nicht beschützen und keine Geborgenheit geben. Das können nur die Grossen.

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Das ist die gute Frage. Ob das ein Unterschied ist oder ob sich benachteiligt fühlen nicht dazu führt erfahrbaren Nachteil zu erleben und gar nicht mehr offen dafür zu sein dass man eigentlich gar nicht benachteiligt wäre, wenn man sich nicht das falsche Medium aussuchen würde, indem man sich darstellen möchte.

Sich benachteiligt zu fühlen hat sicher sehr großen Einfluss auf Menschen. Das ist auch bei Schwulen so.

Und die Möglichkeit dass ein Nachteil tatsächlich einfach existiert und man ihn deswegen als solchen wahrnimmt schließen wir von vornherein aus weil ... ?

Xsiraxin


Mit 1,90 würde er sicher nicht über seine Körpergröße jammern. Das sind immer diese obligatorischen Aussagen in solchen Faden, da möchte man sich am liebsten einmauern.

Ich schätze fussel meinte damit direkt die Aussage des TE's.

Wenn man selbst raus geht in die Welt und sagt "(Ich bin klein), ich hab nur Hauptschulabschluss, arbeite in einer behinderwerkstatt, alles ist soooooooo doof." Dann machts keinen unterschied, ob man 1,90 oder 1,50 groß ist.

Ich hatte einen in der Ausbildungsklasse...der war 1,60-165 groß....der hatte Ausstrahlung, das glaubste nicht... Ich hätt mich nicht getraut, den zu einem Date einzuladen, der ist aus sich raus, hatte Dates, öfter eine neue Freundin, als ich einen Freund hatte...Der war präsent und offen. Und das kam halt bei den Frauen an.

Viele Mädels, die größer waren, haben für ihn geschwärmt ;-)

d@anaKe87


enigmatic

Das liegt vielleicht daran, dass eine kleine Körpergröße von entsprechenden Autoren gerne mit einem "ich bin zum ewigen Einsam-sein verdammt" gleichgesetzt wird. Das ist einfach Blödsinn. Mag sein das eine geringe Körpergröße einen Nachteil darstellt. Wie immer der auch zustande kommt ist dann ja erstmal wurscht. Fakt ist aber auch, dass ein Nachteil einen nicht komplett zu irgendwas verdammt. Vielleicht muss man mehr Leute ansprechen oder es anders kompensieren, aber mehr auch nicht. Es ist diese Überbetonung der Körpergröße, die zu solchem Widerspruch reizt, mich zumindest.

Ich hab auch den einen oder anderen Nachtteil, rein optisch. Sicher muss ich also andere Wege gehen als Emma Watson, aber was solls? Die wenigsten Frauen in meinem Umfeld sehen aus wie Emma Watson, wofür ich sehr dankbar bin, und jede versucht auf ihre Weise damit umzugehen und keine meldet sich deshalb schonmal fürs Kloster an.

Ja, vermutlich muss man als kleiner Mann da anders Punkten und hat es beim Angang schwerer, aber irgendwo hat ja jeder so seine Nachteile, Gott ist auf dem Datingmarkt bisher ja noch nicht in Erscheinung getreten, also wieso wird immer wieder so getan als wäre genau dies eine Merkmal das absolute Todesurteil?


Der FS wurde gesperrt.

b8ladex19


Das liegt vielleicht daran, dass eine kleine Körpergröße von entsprechenden Autoren gerne mit einem "ich bin zum ewigen Einsam-sein verdammt" gleichgesetzt wird. Das ist einfach Blödsinn. Mag sein das eine geringe Körpergröße einen Nachteil darstellt. Wie immer der auch zustande kommt ist dann ja erstmal wurscht. Fakt ist aber auch, dass ein Nachteil einen nicht komplett zu irgendwas verdammt.

Dieser Fehler wird aber auf beiden Seiten gemacht. Man ist schnell bei dem Argument, dass kleine Männer keine Chance haben, genauso wie man schnell Beispiele findet, wo es nicht so ist und daraus schließt, dass es überhaupt kein Faktum ist. Was ist aber die Realität? Gibt es dieses Phänomen, dass man es als kleiner Mann schwieriger hat und inwieweit spielen andere Faktoren hinein?

Man kann auch sagen, dass dicke Frauen immer wieder Männer finden. Aber niemand wäre so vermessen zu behaupten, dass das Gewicht einer Frauen überhaupt keine Rolle bei der Bewertung ihrer Attraktivität spielt und das es sehr wohl unvorteilhaft ist, wenn man (deutlich) zu viel als Frau (aber auch als Mann) wiegt. Alleine das man jmd. findet sagt nichts über die eigene Attraktivität aus, weil es immer irgendwo Möglichkeiten gibt, aber die Frage ist auch, ob man diese Möglichkeiten überhaupt wahrnehmen möchte, vielleicht weil sie einem selber nicht gefallen.

Wenn man dann aber nochmal über uns Männer redet, dann gelten bei uns andere Gesetze bei der Partnerwahl. Von uns wird etwas anderes erwartet, weil Männlichkeit eben auch konträr zur Weiblichkeit ist. Körpergröße ist sicherlich etwas, dass männlicher wirkt. Aber als kleiner Mann ist man deswegen noch lange nicht unmännlich, es ist aber tatsächlich schwieriger, insbesondere wenn man selbst erkennt, dass Körpergröße etwas mit Männlichkeit zu tun hat und man das Feedback hat, dass man selber unmännlich ist, weil man eben klein ist. Selbstbewusstsein ist nämlich auch eine männliche Tugend und während man als Frau durchaus unsicher und ängstlich sein kann, ist das eher etwas hinderlich, wenn man dies als Mann mitbringt. Wenn man dann noch in anderen Bereichen Defizite hat, wird es auf dem Datingmarkt tatsächlich unmöglich etwas zu finden. Aber genauso rettet einen die Körpergröße auch nicht, wenn es sonst mager aussieht. Irgendwie muss halt auch das Gesamtpaket stimmen oder man muss zumindest so viele Vorteile mitbringen, dass man seine Nachteile in den Schatten stellen kann, alleine schon damit man für einen Frau interessant ist.

dnanae&87


blade

. Man ist schnell bei dem Argument, dass kleine Männer keine Chance haben, genauso wie man schnell Beispiele findet, wo es nicht so ist und daraus schließt, dass es überhaupt kein Faktum ist.

Schreib ich ja. Der Reflex der Sache jede Bedeutung zu nehmen ist überzogen, resultiert aber zumindest bei mir aus diesem steilen "Ich krieg ja eh nicht eine, ich bin zu klein."

Wenn man dann aber nochmal über uns Männer redet, dann gelten bei uns andere Gesetze bei der Partnerwahl.

Und das ist das was mich wirklich ankotzt. Dieser Wettkampf wer es wohl am schwersten hat, unter den Geschlechtern, der geht mir tierisch auf den Sack. Und ich mag mich da täuschen, aber zumindest hier im Forum fallen ganz besonders Männer durch den "Wir armen Kerle haben es soviel schwerer als Frauen" Habitus auf. Diese Haltung als ewige Opfer der Ansprüche der so schwer zufrieden zustellenden Frauen raubt mir den allerletzten Nerv und macht einen Mann innerhalb von Sekunden so unfassbar unattraktiv, dass selbst die beste Optik nicht mehr helfen.

Da kriege ich echt Stresspusteln, so blind ist diese Haltung für die Lebenswirklichkeit der ach so begünstigten und glücklichen Frauen, dass mich keinesfalls wundert, wenn man damit auf Granit beißt.

Ja, ich glaube kleine Männer haben es auf dem Partnermarkt schwerer als Männer mittlerer Größe. Die ganz großen Ü1,90 haben mir allerdings auch schon ihr Leid geklagt, sie würden keine abbekommen weil sie einfach zu groß wären. Und ja, ich würde auch sagen das Frauen sich tendenziell leichter tun, wenn sie einfach jemanden fürs Bett suchen, auf einer Party oder so. Wobei ich da einen jungen Mann kenne, der einfach jede attraktive Dame anspricht unf fragt ob sie ficken will. Mal gibts nen Lacher, mal freunliche Absagen, häufiger unfreundliche und ab und an eine in meinen Augen völlig ungerechtfertige Ohrfeige, aber immerhin geht es an 2 von 3 Abenden nicht alleine nach Hause. Und der ist nun auch optisch eher Durchschnitt. Ich dagegen bin bedeutend öfter alleine nach Hause gegangen und sei es nur weil ich mich im entscheidenden Moment nicht getraut habe "ja" zu sagen.

Und damit wären wir beim Kern meines Sermons: Es ist nicht leichter ein Mann oder einer Frau zu sein, es ist schlicht anders. Die Ansprüche sind unterschiedlich, aber keinesfalls nicht vorhanden, die Probleme sind unterschiedlicher Art, aber ebenfalls da.

Negiert man dies latent oder auch vehement, dann beweist man damit nur, dass man sich nicht sonderlich dezidiert für das Gegenüber interessiert und Interesse ist nunmal die Grundlage. Interesse ist einer der wenigen Punkte die zwingend erforderlich sind um einen Partner oder eine Partnerin zu finden und auch längerfristig glücklich zu werden, egal ob man Mann oder Frau ist.

Pxaulo_R(e`verxe


@ danae87

Dass ein natürliches System nach menschlicher Einschätzung "fair" für alle Beteiligten gestaltet ist, ist enorm unwahrscheinlich.

Wahrscheinlicher ist es da, dass Menschen versuchen Fairness/ein Gleichgewicht gewisser Art zu sehen, selbst wenn sie nicht vorhanden ist.

eWnigmat+ic16x06


Dieser Fehler wird aber auf beiden Seiten gemacht. Man ist schnell bei dem Argument, dass kleine Männer keine Chance haben, genauso wie man schnell Beispiele findet, wo es nicht so ist und daraus schließt, dass es überhaupt kein Faktum ist. Was ist aber die Realität? Gibt es dieses Phänomen, dass man es als kleiner Mann schwieriger hat und inwieweit spielen andere Faktoren hinein?

Eben. Dass dann ihrerseits diese Männer ebenfalls so

Schreib ich ja. Der Reflex der Sache jede Bedeutung zu nehmen ist überzogen, resultiert aber zumindest bei mir aus diesem steilen "Ich krieg ja eh nicht eine, ich bin zu klein."

oder so ähnlich reagieren ist wirklich nicht weiter verwunderlich.

Und damit wären wir beim Kern meines Sermons: Es ist nicht leichter ein Mann oder einer Frau zu sein, es ist schlicht anders. Die Ansprüche sind unterschiedlich, aber keinesfalls nicht vorhanden, die Probleme sind unterschiedlicher Art, aber ebenfalls da.

Blade hat doch genau dasselbe geschrieben ":/ :

Wenn man dann aber nochmal über uns Männer redet, dann gelten bei uns andere Gesetze bei der Partnerwahl.

Da steht nicht "strenger", "schlimmer" oder sonst was, sondern "andere".

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