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Das leidige Thema Gehalt - Problem mit Schwester

PCytghonixst


Naja meine Eltern brauchen dringend ein neues Dach - meine Eltern hätten gerne mehr Geld, so ist das wirklich nicht. Die haben nur keine Vorstellung davon wie viele andere verdienen.

Dann sag es ihnen doch, dann wissen sie es. Der Punkt ist doch easy. :-) Aber auf sich selbst achten, das ist dann ihre Aufgabe.

kannst du für dich selber innerlich ein wenig trennen, zwischen

- mich regt das gejammere so richtig auf

- ich will meine familie "beschützen" (die geringer-verdiener)

- ich bin eifersüchtig (um die Gunst und Zuwendung der Eltern und Großeltern)

Und einen 4. Punkt würde ich ergänzen: - "ich bin neidisch" (auf Job/Einkommen/Familienzuwendungen der Schwester).

Ja, das finde ich hilfreiche Gedanken. Mit Mitte 20 und Studium ist SchönesWetterHeute ja vermutlich Studentin, und da war es schon immer eher ein eher sparsames Leben mit kleinem Einkommen, aber auch kleinen Ausgaben (so zumindest das Klischee). Die große Schwester ist mit Mitte 30, Mann, Kind, Wohnung einfach in einer etwas anderen Situation. Und sie hat schon mal am goldenen Gehaltstopf geschnuppert, der sich manchmal bietet, aber auch seine Schattenseiten hat.

krleinFer_drGachenstxern


Also ich finde nicht, dass die TE sich so benimmt, als wäre sie neidisch und/ oder eifersüchtig.

Ich finde , das klingt lediglich schwer genervt, gepaart mit dem Gefühl, dass die Schwester die Familie ausnimmt.

Ich kann ja schon beide Seiten verstehen.

Natürlich würde es mich auch tierisch ärgern, wenn ich in meinem neuen Job wesentlich weniger verdienen würde, vor allem, wenn alles mal wieder nach dem Schema Frau bekommt ein Kind, das war es dann mit der Karriere, abgelaufen ist. Da hätte ich bestimmt auch lange dran zu knabbern und es würde mich bestimmt auch sehr beschäftigen, weswegen ich da bestimmt auch oft drüber sprechen würde.

Dass sie aber trotzdem kein Fall für familiäre Unterstützung ist, aber so behandelt wird, ist aber schon fatal!

Ich würde an deiner Stelle erst mal mit ihr sprechen, dass du es ja verstehst, dass sie da alles so ärgert, und mal nachfragen ob ihr eigentlich klar ist, was das bei den Großelterne etc. auslöst, dass die sich Geld vom Mund absparen um sie finanziell zu unterstützen. Vielleicht ist ihr das ja gar nicht so klar, gerade Leute die viel Geld zur Verfügung haben, verleiren gelegentlich den Kontankt zum normalen Boden ;-)

Wenn sie dann aber so weitermacht, würde ich das wirklich in der Familie zur Sprache bringen!

So im Nebensatz "ach Oma, die xy hat mit ihrer Familie pro Maonat immer noch so viel, wie ihr beide in 4 Monaten zur Verfügugn habt, ich glaube die braucht euer Geld nicht wirklich ;-) ", wenn sie ihr dann weiterhin Geld geben wollen, ist es ihr Bier.

S(chönesWeDttxerHeute


Ich habe die Befürchtung, dass meine Schwester vollkommen die Orientierung verloren hat was nun "normal" ist und was nicht. Ich habe nicht ein mal Lust ihr von meinen Jobangebot zu erzählen. Ich kann wirklich sehr gut nachvollziehen, dass sie sich irgendwie gekränkt fühlt jetzt viel weniger zu verdienen. Ich habe da zu Anfang auch wirklich sehr gut verstanden. Aber dass sie das alles so an die große Glocke hängt und auch jedem unter die Nase reiben muss, und das vorallem ständig. Sie fängt eigentlich jedes mal damit an wenn ich sie sehe. Sie macht (meiner Meinung nach) damit auch der Verdienst anderer damit klein. Ich war bei einem Gespräch mit einer Erzieherin dabei - meine Schwester weiß, dass diese von so einem Gehalt nur träumen kann. Sie wurde immer leiser und ist dann irgendwann verschwunden. Das wundert mich inzwischen gar nicht mehr.

Ja es ist mehreres dabei. Zum einen bin ich einfach genervt, ich will nicht über Gehälter reden, vorallem wenn es nur ein Luxusproblem ist. Und ja, ich will meine Familie beschützen. Wenn es nach mir geht sollen mir meine Großeltern nurnoch einen kleinen Teil von dem schenken was sie schenken. Es würde mir viel mehr Freude machen wenn sie sich für das Geld etwas schönes gönnen würden - das machen sie nämlich nie. Aber ich ticke da einfach anders und es tut mir für diese einfach leid.

Ja meiner Mutter habe ich es vor kurzem eben durch die Blume gesagt und ihr klar gemacht, dass die beiden wirklich keine Unterstützung brauchen. Meine Mutter wollte nämlich ernsthaft eine "Finanzspritze" geben damit sich die beiden eine Waschmaschine kaufen können. %-| ie beiden wohnen in einer günstigen Mietswohnung, ihre Fixkosten halten sich daher im Grenzen. Ich habe ihr klar gemacht, dass die beiden sich das sicherlich leisten können. Sie soll lieber das Geld sparen und ihre alte Waschmaschine austauschen.

hFikl2eLines


Naja, aber weißt du: Deine Eltern und auch deine Großeltern sind erwachsene Menschen. Du musst ihnen nicht das Denken abnehmen und auch nicht die Entscheidung, ob sie sich über konkrete Hintergründe ("wie groß ist die finanzielle Misere, von der du Tochter2 immer sprichst?") informieren oder nicht. Wenn sie schenken, OHNE vorher gefragt zu haben, um welche Summen es geht, dann ist das letztlich ihre Sache. Kann dich ärgern - und würde mich vermutlich auch erstmal ärgern - aber dann musst du das auch mal zur Seite legen. Es geht dich letztlich einfach nichts an.

cIhiefolxatu


In der Schweiz ist es so, dass ein Mann eher nackt über den Hauptplatz der Bundesstadt gehen täte, als dass Er jemandem sein Gehalt nennen würde.

Aber besser nicht heute mit all den Scharfschützen und Helikopter, die wegen dem Staatsbesuch kreisen ...

EwlafRnemicGh0815


Moment...

Also deine Schwester verdient aktuell ca. 60.000€ Brutto und ihr Ehemann ca. 100.000€ Brutto? Das heißt diese Familie muss allen Ernstes mit gerade mal 160.000€ Brutto (das wären 13.000€/Monat abzügl. Steuern) auskommen? Ja, dass ist Jammern auf verdammt hohem Niveau! Und es lässt sehr tief blicken, denn offensichtlich ist das so selbstverständlich das kein/kaum Verständnis für Leute die nur 1/10 davon verdienen vorhanden ist.

Auf der anderen Seite muss ich aber auch sagen das mich ein Einkommensverlust von fast 50% ebenfalls auf die Palme bringen würde. Und dabei geht es nicht darum das ich trotzdem noch 60.000€ verdiene. Das hat nichts mit der konkreten Summe zu tun.

Aber das die Verwandschaft nun anfängt CARE-Pakete zu schnüren, ist wirklich übertrieben und unnötig!

Man muss nur mal die Verhältnisse sehen. Wenn ich plötzlich 50% weniger verdienen würde, wäre ich am Ende! Da könnte ich nur noch Privatinsolvenz anmelden. Wenn deine Schwester aber plötzlich nochmal 50% weniger verdienen würde, wäre trotzdem ein normales Leben möglich, selbst wenn ihr Ehemann arbeitslos wäre.

Pqythofnixst


Stand doch da: Mann der Schwester aktuell ca. 100.000 EUR Brutto im Jahr.

Schwester: nur auf Vollzeitäquivalent (i.a. 40-42 h pro Woche) gerechnet wären es 60.000 EUR brutto/Jahr. Also arbeitet sie Teilzeit. Typisch wären dann ja 30 oder 20 Stunden. Wieviele Stunden die Schwester tatsächlich arbeitet, hat SchönesWetterHeute nicht genannt. Gehen wir mal von 20 Stunden aus (Halbtags""), wären das 30.000 EUR brutto/Jahr. Vorher hatte sie 110.000 EUR brutto/Jahr. Die Veränderung auf der Seite der Schwester ist damit offensichtlich: ihr Gehalt ist nur noch etwa 1/3 bis 1/4 dessen, was es davor mal war. Aber die Schwester hat sich das ja selbst so ausgesucht und wenn sie's anders will: naja, halt ändern. Stelle wechseln, wo mehr Stunden möglich sind. Oder Stelle wechseln, wo wieder so fürstlich bezahlt wird, wie einst davor.

Die ganzen Bruttobeträge gilt es dann noch in Netto umzurechnen. Denn der Lohnsteuersatz steigt ja da nochmal deutlich an (Progression). Ab echten 52.000 EUR dann 42% Spitzensteuersatz in der Lohnsteuer. Also nicht Vollzeitäquivalent, sondern tatsächlich verdienten 52.000 brutto/Jahr. Oder eben 105.000 EUR für ein Paar zusammen.

Und für ihre "Realität/Maßstab/Vergleich" orientiert sich die Schwester an ihrem Mann und am ehemaligen Job, nicht am Durchschnitt der Gesellschaft. Für diese Gesellschaft wären hier ein paar Zahlen:

[[http://www.cecu.de/durchschnittsgehalt.html]]

Schon über die Bundesländer und Branchen gibt's da große Unterschiede.

Was die Familie (Eltern, Großeltern) nicht mitbekommt: das extrem hohe Niveau davor im Gehalt der Schwester (bezogen auf den Schnitt der Gesellschaft) bedeutet heute selbst mit einem Drittel an sich immer noch ein gutes Auskommen.

Wenn die Schwester nur erzählt: ich verdiene jetzt ein 1/4 oder 1/3, dann rechnen die anderen das vielleicht auf ihr eigenes Einkommen um und denken: Oh Gott, sie muss unterstützt werden. Wenn die Schwester mehr mit Absolutzahlen operieren würde von sich selbst und ihres Mannes, würde sich das Einkommensniveau besser beurteilen lassen.

Was wir nicht wissen: inwiefern die Schwester auf Einkommen/Vermögen des Mannes zurückgreifen kann oder will. Also ob die gemeinsame Sicht des Ehepaares überhaupt relevant ist. Es gibt ja auch Gütertrennung und getrennte Konten in Ehen - gerade bei hohen Einkommen/Vermögen. Oder eine sich anbahnende Scheidung/Ende der Beziehung. Insofern finde ich schon gut, wenn auch in Paaren mal jeder auf sich selbst schaut.

t2emaxre


@ SchönesWetterHeute

Zunächst einmal zeugt es von ganz wenig Feingefühl sich gegenüber dir und deiner Familie über ihr nach ihrer Ansicht zu niegriges Gehalt zu beklagen. Genau an diesem Punkt würde ich ansetzen und ihr klar machen, dass sie bitte einmal hinsichtlich Gehalt die Position deiner Eltern und Großeltern durchdenken soll und bitte aufhören soll sich in deren Gegegnwart zu beklagen. Noch besser wäre es wenn sie Ihnen gegenüber noch mal klarstellen würde, dass ihre unzufriedenheit aus dem Vergleich zur ihrer vorherigen Vollezeitstelle resultiert ,sie nicht am Hungertuch nagt undsie keine finazielle Unterstützung benötigt.

Was die Unzufriedenheit deiner Schwester anbelangt, so muss ich sagen, dass sie keiner gezwungen hat für weniger Geld zu arbeiten. Dann hätte sie halt warten müssen, bis sich etwas Passendes findet, was sie ja auch jetzt immer noch tun kann.

Ansonsten rate ich dir das Problem auszublenden und dir für jeglich aufkommende Gespräche diesbezüglich von seiten deiner Schwester einen Standardsatz parat zu haben so nach dem Motto:

Liebe Schwester, das Thema interessiert mich nicht und wenn du unzufreeden bist,ändere was, aber höre auf deine Mitmenschen damit zu beschäftigen.

Wenn du dies durchziehst, wird sie sehr bald die Lust an diesem Thema verlieren.

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