» »

Völlig durcheinander

kCaftia6fox


Ich würde eigentlich raten, gemeinsam mit Deinem Freund daran zu arbeiten, das Verhalten abzustellen. Aber Du schreibst, er wäre sehr reflektiert, bedauert das jeweils sehr, was er da getan hat und es hilft trotzdem nichts. Auch in Therapie war er schon, ohne Erfolg offenbar. Da schwindet langsam die Hoffnung, dass es etwas geben könnte, was Deinen Freund nachhaltig ändert.

Das hier möchte ich nochmal unterstreichen. :)^

Ich weiß es nicht, aber ich glaube es ehrlich gesagt nicht, dass die meisten Schreiber hier schon mal eine Beziehung geführt haben, bei der ein Teil zu 100% daran interessiert war gemeinsam an Schieflagen in der Beziehung zu arbeiten, der andere Teil es aber entweder nur vorgegeben hat oder nicht wirklich konnte, weil es doch tiefergreifender war, als vermutet.

Da nützt es auch gar nicht, dem anderen etwas ins Bewusstsein zu bringen (zumal das hier ja auch schon getan wurde). Woher nimmt man denn die Sicherheit, dass man jetzt durch den Heiratsantrag zwar "Druck ausüben" kann, um eine Veränderung herbeizuführen, es in zwei Jahren aber nicht doch wieder schlimmer wird?

Wer immer wieder ausrastet oder verletzend wird, obwohl es ihm leid tut, wer meine Angst bei riskanten Autofahrmanövern nicht ernst nimmt und sogar noch genervt reagiert (und diese Situation habe ich genauso auch erlebt und ich bin kein ängstlicher Mensch), dem kann ich nicht (mehr) vertrauen, dass er sein Verhalten in den Griff kriegt.

Deswegen mein Vorschlag: Sich selbst überprüfen, was kann man aushalten, was will man nicht mitmachen und danach dann konsequent handeln. Und dabei dann auch nicht mehr unbedingt den anderen berücksichtigen.

Du kannst auch einiges tun, indem Du konsequent bis ihm gegenüber Grenzen zu setzen. Wenn ich Angst hätte als Beifahrer und würde da nicht ernst genommen, würde ich nicht einsteigen. Wenn er vor einem schönen Abend ausrastet würde ich den Abend absagen. Seine Spielchen solltest Du nicht mitspielen. Und zur Not zieh mal zwei drei Tage aus. Aus Deinen Beiträgen sieht es so aus, als sei die Initiative voll bei ihm, wenn er sich beruhigt hat, ist alles wieder ok. Und Du? Spielt es eine Rolle, ob Du Dich wieder gefangen hast, oder ist das für ihn selbstverständlich? Er wird sich erst dann ändern, wenn für ihn so etwas wie Leidensdruck entsteht. Den Druck hast Du gerade mit dem Ja zur Hochzeit komplett abgebaut. Aber das ist ja nicht die einzige Möglichkeit.

Auch hier: :)^

dPolCor$ous


Es ist schon viel guter Input gekommen, ich möchte dennoch kurz beschreiben, welche Streitkultur ich hatte und wie wir das gelöst haben:

Ich habe mich bei (heftigeren) Streits auch stets zurückgezogen. Geschmollt. Manchmal sogar Tage. Und konnte nie den Anfang zur Versöhnung machen. Da musste immer der andere kommen und erraten, wann ich dann versöhnungswillig war.

Heißt, es mussten manchmal mehrere "Anträge" gestellt werden. Gleiches bei meinem Vater, der meine Mutter damit immer sehr verletzt hat.

Mein jetziger Partner konnte mit unserer, besser meiner damaligen Streitkultur nichts anfangen. Es verletzte und verunsicherte ihn sehr. Das haben wir in einer ruhigen Minute besprochen und der Deal war, dass er mich nach dem Streit in Ruhe schmollen lässt, aber ich im Gegenzug auf ihn zugehe, wenn ich ausgeschmollt habe. Nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten klappte das sehr gut. Er musste mich ein paar Mal erinnern, dass ich mich doch bitte nicht vergessen solle mich zu melden, wenn ich ausgeschmollt habe ... Dabei wurden die Schmollphasen immer kürzer. Heute streiten wir "auf Augenhöhe" und lösungsorientiert, senden unsere "ich-Botschaften" und das erfordert gar keine Konzentration mehr sondern ist mittlerweile ganz normal. Was ich damit sagen will: Wir haben über eine beidseitige Kompromissbereitschaft zur Lösung gefunden. Mein Partner hat nicht nur gefordert, er hat auch Zugeständnisse gemacht. Alles hätte ich auf einen Schlag nicht ändern können.

Das schreibe ich, weil ich in Deinen Zeilen viele Forderungen lese, ob berechtigt oder nicht.

Wenn Du möchtest, dass er etwas ändert, musst auch Du bereit zur Veränderung sein. Sonst ist das auch keine Augenhöhe!

Ach ja - Beim Autofahren ist es auch so, dass generell ich fahre. Aber aus dem Grund, weil mein Partner schnell müde wird, ich kann mühelos lange und sehr lange Strecken fahren.

L;olaaxX5


Ich weiß es nicht, aber ich glaube es ehrlich gesagt nicht, dass die meisten Schreiber hier schon mal eine Beziehung geführt haben, bei der ein Teil zu 100% daran interessiert war gemeinsam an Schieflagen in der Beziehung zu arbeiten, der andere Teil es aber entweder nur vorgegeben hat oder nicht wirklich konnte, weil es doch tiefergreifender war, als vermutet.

Das trifft af die TE doch gar nicht zu. Die von dolorous erarbeitete Lösung hat der Partner der TE z.B. längst drauf: Er lenkt nach seinen Aussetzern sehr zeitnah von selbst ein.

Irgendwie finde ich es schade, dass der TE hier von vielen quasi eingeredet wird, dass er ein hoffnungsloser Fall sei. Auf mich wirkt das überhaupt nicht so. Und vorallem würde mich interessieren, wer von den Mahnern und Warnern überhaupt schon eine Beziehung hinbekommen hat, in der es nach 12 Jahren eine so große Vertrautheit gibt und die Qualität der Beziehung eindeutig höher ist als in der Anfangszeit.

Ich habe hier im Faden jedenfalls keine Problemstellung gelesen, die mir unlösbar erschiene.

CdoBteSRauvxage


Nachdem der Heiratsantrag angenommen ist (((obwohl ... eine Kollegin von mir hatte schon das Brautkleid und hat die Hochzeit eine Woche vorher abgeblasen),),), sollten die Ratschläge vor allem konstruktiv in die Richtung gehen, wie sie die Hochzeit nutzen kann, um ihm die nötigen Änderungen ins Bewusstsein zu bringen.

Ach, die Hochzeit ist doch erst für 2018/ 2019 geplant, bis daher können doch ruhig noch OT-Ratschläge gegeben werden ;-)

an manchen passagen wirkt es nämlich fast so, als würdest du fast schon kleinlich gerade alles suchen, was die perfekte harmonie auch nur ein klitzekleines bisschen trübt :)_

Wo siehst du denn eine perfekte Harmonie, wo einer alle paar Monate so dermaßen austickt dass es rumschreit und Sachen kaputt macht und dann anscheinend nicht schnallt, dass und wie sehr das sein Opfer belastet ???

Ich finde es immer wieder erstaunlich, was hier oft so als "mal eben Luft rauslassen" bewertet wird. Wo fängt denn eurer Meinung nach pathologisches Verhalten an?

Danke für diese Frage - meine Antwort dazu hab ich ja hier schon gegeben.

s(ens=ibeNlmBannx99


Ich habe hier im Faden jedenfalls keine Problemstellung gelesen, die mir unlösbar erschiene.

Ich auch nicht.

Dkiem Seh@erixn


Irgendwie finde ich es schade, dass der TE hier von vielen quasi eingeredet wird, dass er ein hoffnungsloser Fall sei. Auf mich wirkt das überhaupt nicht so.

danke - da geht es mir ganz genau so :)z

Wo siehst du denn eine perfekte Harmonie, wo einer alle paar Monate so dermaßen austickt dass es rumschreit und Sachen kaputt macht und dann anscheinend nicht schnallt, dass und wie sehr das sein Opfer belastet

gut, in dem zusammenhang klingt es natürlich sehr daneben. ich meinte eher, dass harmoniesucht ganz oft versucht, jaaaaa keine auch nur noch so klitzekleine diskussion zu führen, weil das ja auch mal unangenehm sein könnte... und dann kommt es zu solchen angestauten reaktionen!?

mein kerl und ich haben es auch echt hart lernen müssen, dass wir ganz sachlich gleich sagen, wenn wir unterschiedliche sichtweisen/schwerpunkte/herangehensweisen hatten... wir mussten lernen, dass es unsere liebe nicht mindert, wenn wir auch mal was ausdieskutieren müssen. und was sind zwischen durch manchmal die fetzen geflogen |-o

und vielleicht müssen die beiden auch "einfach nur" härter an der harmoniesucht arbeiten.

C7oteS#auvaxge


gut, in dem zusammenhang klingt es natürlich sehr daneben. ich meinte eher, dass harmoniesucht ganz oft versucht, jaaaaa keine auch nur noch so klitzekleine diskussion zu führen, weil das ja auch mal unangenehm sein könnte... und dann kommt es zu solchen angestauten reaktionen!?

und vielleicht müssen die beiden auch "einfach nur" härter an der harmoniesucht arbeiten.

Ich glaub wir beide kommen da nicht zusammen. Irgendwas wehrt sich in mir, solche Ausbrüche von (psychischer) Gewalt mit "angestauten Reaktionen" zu erklären und die Schuld dafür gar noch dem anderen zuzuschieben, weil der so konfliktscheu ist, und den Wunsch, in einer Beziehung nicht angeschrien und fies angegangen zu werden als "Harmoniesucht" zu bezeichnen. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass ihr bestimmte Verhaltensweisen von ihm (für mich höchst nachvollziehbar) schlicht ANGST machen, das Austicken im Straßenverkehr zB.

Wenn dem Mann "nur" alle paar Monate die Hand ausrutschen würde, wären die Reaktionen da hoffentlich andere, auch von wegen "ich seh da (nach so vielen Jahren) nichts was nicht lösbar wäre". Und wo ist da jetzt eigentlich der Unterschied?

k1at+iafxox


CoteSauvage :)^

Irgendwie finde ich es schade, dass der TE hier von vielen quasi eingeredet wird, dass er ein hoffnungsloser Fall sei.

Ich kann nur für mich sprechen, aber das wollte ich ganz sicher nicht. Ich betone gerne nochmal, dass ich keine definitiven Rückschlüsse bzgl. des Freundes der TE ziehe. Ich spreche aus meiner Perspektive, die mag vielleicht auf Grund meiner eigenen Erfahrungen stark getrübt sein, aber gerade deswegen schreib ich ja: Guck, was DU aushalten kannst.

wer von den Mahnern und Warnern

Ich habe "gemahnt und gewarnt", weil ich wirklich und ehrlich an einer solchen Dynamik "kaputt" gegangen bin, nicht weil ich das mal in irgendeinem Frauenroman gelesen habe. Es mag Menschen geben, die mehr Stärke besitzen als ich (die haben dann aber vielleicht auch eine andere Vorgeschichte) oder aus anderen Gründen eine solche Dynamik gut finden/brauchen/abkönnen. Dass die TE hier aber schreibt und selbst sagt, ihr tut das nicht gut und auch, dass ihr bewusst ist, dass sie keinen Einfluss darauf hat, ob es eskaliert oder nicht, das sollte man nicht untergraben.

Ich denke halt, wenn sie ihren Freund heiraten möchte, trotz der Streitereien, dann braucht sie m.E. gute Mechanismen, sich selbst schützen zu können und sich nicht so sehr zu verstricken. Genau das scheint aber gerade schon im Gange zu sein, weil sie unter ihrem eigenen Verhalten als Reaktion auf ihren Freund zu leiden scheint.

Ich bleibe auch bei dem Standpunkt, dass ich seine Verhaltensweisen heftig finde. Ich verstehe nicht, dass das runtergespielt wird. Echt nicht.

Evhemaligebr Nut&zer (#3598873)


Wenn dem Mann "nur" alle paar Monate die Hand ausrutschen würde, wären die Reaktionen da hoffentlich andere, auch von wegen "ich seh da (nach so vielen Jahren) nichts was nicht lösbar wäre". Und wo ist da jetzt eigentlich der Unterschied?

Das habe ich mich auch schon gefragt.

sTensiqbelmanxn99


Irgendwas wehrt sich in mir, solche Ausbrüche von (psychischer) Gewalt mit "angestauten Reaktionen" zu erklären

Ich behaupte, dass ich jeden Menschen soweit bringen könnte, dass er ausbricht, wütend reagiert und anfängt aggressiv zu werden (zur Not kann ich das auch über bewusste Provokation testen und an der richtigen Stelle "kitzeln"): Nur die Schwellwerte für das Austicken sind bei Menschen unterschiedlich hoch.

s3ens#ibelcmanxn99


dass sie keinen Einfluss darauf hat, ob es eskaliert oder nicht, das sollte man nicht untergraben.

Sie hat darauf durchaus einen Einfluss. Eine Möglichkeit hatte ich benannt.

kGatiaefox


Sie hat darauf durchaus einen Einfluss. Eine Möglichkeit hatte ich benannt.

Wenn sie im Auto sitzen und er am Steuer und er fährt seinen (Psycho-)Film, sie kriegt Angst und er wird dadurch noch aggressiver. Welchen Einfluss kann sie in einer solchen konkreten Situation nehmen? Klar, sie kann ihre Angst runterschlucken, klar sie kann in einer anderen Situation erstmal einen Apfel essen gehen oder aber 3 Tage mit seinem Aggressionsausbruch versuchen zurechtzukommen und dann erst was sagen.

Ich sage dir aber trotzdem, wenn man nicht so gestrickt ist, dass man sowas gut abhaken kann (und solche Menschen gibt es und ich würde nicht behaupten, dass das Defizit alleine bei ihnen zu sehen ist), dann hinterlässt das Narben. Und die werden mit der Zeit immer tiefer. Schön, dass deine Frau dich ertragen kann, meine ich ernst, aber von anderen erwarten kannst du das nicht.

smensitbelOmannx99


Und die werden mit der Zeit immer tiefer. Schön, dass deine Frau dich ertragen kann, meine ich ernst, aber von anderen erwarten kannst du das nicht.

Es war für mich ein längerwährender Lernprozess und ich bin längst nicht mehr so, wie ich früher mal war (ich wurde u.a. familiär so mitgeprägt (u.U. auch genetisch)- was ich aber nicht als fatalistisch akzeptieren wollte). Und deshalb habe ich ein anderes Verhältnis zu den Aussagen, man könne da nichts machen.

Ich sage dir aber trotzdem, wenn man nicht so gestrickt ist, dass man sowas gut abhaken

Auch das ist trainierbar. Niemand muss so bleiben wie er ist.

Wenn sie im Auto sitzen und er am Steuer und er fährt seinen (Psycho-)Film, sie kriegt Angst und er wird dadurch noch aggressiver.

Es gibt Menschen, die fressen ihre Aggression vollkommen in sich rein- das ist keineswegs ungefährlicher. Zahlreiche schwere Vorfälle bei Beziehungsdramen gab es oft vollkommen unverhofft- ohne vorheriges öfteres Austicken ...

deolporoxus


LolaX

Das trifft af die TE doch gar nicht zu. Die von dolorous erarbeitete Lösung hat der Partner der TE z.B. längst drauf: Er lenkt nach seinen Aussetzern sehr zeitnah von selbst ein.

Mir geht es in meinem Beitrag gar nicht um das, was der Partner der TE "längst drauf hat". Es geht mir darum, dass sich beide verändern und aufeinander zugehen müssen.

So schreibt sie z. B.

Und dann diskutiere ich und fange mit "selber-selber" an - was er hasst! Aber es ist einfach ungerecht, wenn er auf mich sauer ist, weil ich z.B. ein paar Minuten zu spät bin, oder wenn ich etwas an ihm kritisiere (und ich bin schon echt vorsichtig und rücksichtsvoll in meiner Wortwahl geworden,

oder

Es ist eine Dynamik die sich da im laufe der Jahre entwickelt hat, die nicht meiner Natur entspricht und mir nicht gefällt - aber ich hab das Gefühl auch so dagegen schießen zu müssen, damit er sieht, dass er auch nicht "perfekt" ist und auch um mein "Gerechtigkeitsgefühl" wieder herstellen zu können. Aber so bin ich eigentlich gar nicht. Er macht mich dazu.

so richtig deutlich wird es hier:

c) er redet mit mir nicht mehr und setzt mich quasi auf Liebesentzug. Er hat mir mal den Tipp gegeben, dass ich ihn dann einfach kurz in Ruhe lassen soll, damit er sich wieder fängt. Nach 2 Stunden ist dann alles gut, aber die 2 Stunden haben mich dann sehr belastet, weil ich traurig bin, dass er mich ignoriert und ich nicht verstehe wie man aus einer vermeintlichen Kleinigkeit sich einen ganzen Abend ruinieren kann (ca. alle 2 Wochen)

hier:

d) es eskaliert total! (ca. alle 3-5 Monate) Er behauptet ich hätte XY gesagt, ich sage "nein, ich habe XZ gesagt, und das überhaupt nicht böse gemeint". er behauptet dann, ich würde die Dinge absichtlich verdrehen. Schlimm wird es, wenn ich dann versuche den Ursprung zu rekonstruieren und sage er hätte etwas bestimmtes gesagt. Wenn ich es nicht wortwörtlich wiedergeben kann, schreit er, ich würde ihm nie zuhören,

hier findet die TE selbst schon die mögliche Lösung

Wirft mir aber auch vor, dass ich ihm manchmal nicht den Raum gebe, den er dann einfach braucht, um für sich zu sein. Ich will oft vieles sofort geklärt haben und einfach ein positives Gefühl haben. Aber das kann man in manchen Situationen natürlich nicht erzwingen.

Und hier steht für mein Empfinden der Casus knacksus:

Ich habe immer Bedenken, wenn ich einfach den Mund des Friend willens halte und keine Widerworte gebe. Das lässt sich mit meinem Stolz nicht vereinbaren. Ich habe dann das Gefühl, dass ich mich unterbuttern lassen und das entspricht nicht meiner Natur.

Wenn die TE also ernsthaft an ihrer Streitkultur etwas ändern möchte, muss auch sie sich ändern. Sie kann diese Pflicht nicht nur ihrem Partner auferlegen. Mein Rat wäre, dass Sie in einer harmonischen Phase eine Art Vertrag aushandeln, in dem jeder die Punkte anspricht, die am meisten (zer)stören und jeder die Möglichkeiten der Zugeständnisse aufzeichnet. So könnte er z. B. versprechen, nicht mehr mit Trennung o. ä. zu drohen, sie könnte sagen, sie schraubt ihren Stolz für zwei Stunden zurück (oder wielange auch immer) und die Fakten werden erst dann aufgearbeitet.

Ich sehe die TE eben AUCH in der Pflicht, zur Lösung des Problems, nämlich zu einer besseren Streitkultur beizutragen!

k*atYiaf6ox


sensibelmann, mich würde noch eine Sache interessieren, danach können wir das hier an dieser Stelle gerne beenden und Alias zu Wort kommen lassen, was sie darüber denkt.

Also: Hast du deine Frau aufs Übelste beleidigt? Hast du Sachen kaputt gemacht? Hast du geschrien? Hast du deine Frau ignoriert und mit Liebesentzug bestraft? Hast du im Affekt Schluss gemacht und wolltest die Wohung kündigen? Hast du mit eisiger Kälte reagiert, wenn deine Frau geweint hat und dich hat wissen lassen, dass das alles für sie der blanke Horror ist? Ist oder war euer Streit erst beendet, wenn du dich abreagiert hast? Hast du auf (berechtigte) Angst mit Aggression oder Genervtheit reagiert? (ich zitiere hier nur aus dem Eingangsbeitrag)

Ich frage das, um zu wissen, ob wir hier wirklich von den gleichen Dingen sprechen. Man kann mal streiten, man kann auch mal lauter werden, man kann auch mal rechthaberisch und irgendwie ein bisschen blöd sein, weil anstrengender Tag und alles zu viel. Alles im Rahmen.

Aber solche Ausbrüche, wie im Eingangsbeitrag beschrieben, bist du diesbezüglich wirklich der Meinung, dass irgendwer sich selbst dahin trainieren müsste, dass er das aushält und weniger sensibel reagiert, wenn er nicht selbst so veranlagt ist? Ich fühle mich gerade wie im falschen Film. %:|

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beziehungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Psychologie · Erziehung · Sexualität · Homo, Hetero, Bi


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH